Auswirkungen imperialistischer Politik auf die Kolonien

Dieses Thema im Forum "Die großen Kolonialreiche" wurde erstellt von OnkelAchmet, 7. Januar 2010.

  1. OnkelAchmet

    OnkelAchmet Neues Mitglied


    Hallo

    wir müssen eine kurze Präsentation über das oben genannte Thema halten.
    Da mein Geschichtsbuch so langsam an seine Grenzen stößt,wollte ich doch hier einmal fragen.

    Ich weiß, dass die Frage sehr allgemein formuliert ist.
    Somit erwarte ich auch nur allgemeine Antworten^^.

    Wäre für Hilfe dankbar...

    Grüße!
     
  2. Melchior

    Melchior Neues Mitglied

  3. OnkelAchmet

    OnkelAchmet Neues Mitglied


    Hi

    erstmal Vielen Dank für die Links;)

    Hat sonst noch jmd Infortmationen für mich bzw. Antworten auf die Frage?

    danke

    Grüße
     
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  4. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Man könnte die Themenstellung auch umdrehen: Auswirkungen von (bestehenden) Kolonien auf die (weitere) imperialistische Politik.

    Beispiel: Kronkolonie Indien/Großbritannien und die Auswirkungen auf die britische Politik -> ab 1860: Auswirkungen auf Ägypten, Persischen Golf, Persien, Afghanistan, Indochina, China.
     
  5. Walter

    Walter Gast

    Die Auswirkungen imperialistischer Politik im Blick auf die wirtschaftsbestimmende Seemacht mit Verbindung der Kolonien der Großmächte und der damit wachsende Fortschritt sowie die immer schnellere Aneignung von Kolonien im staatlichen Sinne von Handelsvertretungen und privaten Unternehmen im Außland, sowie die immer stärker werdende Abhängigkeit der Großmächte von ihren Kolonien im Bezug auf den Import von Waren und Wirtschaftsgütern.

    Vielleicht ist es jetzt unseren Fragesteller klarer?:S
     
  6. Dieter

    Dieter Premiummitglied

  7. bob the frog

    bob the frog Neues Mitglied

    Der Imperialismus hatte sehr viele Auswirkungen auf die Kolonien.
    Z.B. waren die Länder der Willkür der Kolnoialmächte Hoffnungslosausgeliefert, was dazu führte, dass:

    - die Menschen ihre Freiheit verloren und zu Sklaven wurden.
    - der Raum religiöser, kultureller, gesellschaftlicher, sowie sozialer Strukturen zerstört wurde, was dazu führte, dass die Menschen ihre Eigenstänigkeit verloren
    - Konflikte zwischen den Kolonialmächten um ertragreiche Kolonien ausbrach (z.B. in den Marokkokriesen, z.B. als England und Frankreich versuchten ihre Nord-Süd bzw. Nordwest-Südostlinie zu vollenden usw.), was auch bei den Kolonien seine spuren hinterließ.
    - es Aufstände gegen die Kolonialmächte gab, (z.B. den Hererokrieg 1904 als die deutschen die Hereroaufstände niederschlugen und diese in der Wüste verdursten ließen, z.B. Gandhis "Salt march" und seine friedliche Demonstration gegen die Briten).

    usw.

    Vielleicht hilft dir das ja auch schon ein wenig weiter.
    Meiner Meinung nach ist die Aufgabenstellung ein wenig zu allgemein, insbesondere falls Fragen oder Kritiken oder ähnliches auftauchen, die ein weinig ins Detail gehen.
    An deiner Stelle würde ich versuchen ein wenig mit dem Lehrer/in zu reden und fragen, ob man das Feld nicht ein wenig eingrenzen kann.
     
  8. Arne

    Arne Premiummitglied

    Ich hätte dir jetzt einfach einen "Roten" geben können, lasse das aber und ermutige dich, hier noch einmal genauer zu recherchieren.

    Die erste "Antwort" ist defintiv falsch. Die zweite Zitierte gibt zwar verkürzt Allgemeinwissen der Straße wieder, ist aber qualitativ genauso gut, wie "Die Römer waren dekadent und deshalb ging ihr Weltreich unter." :fs:


     
  9. bob the frog

    bob the frog Neues Mitglied

    Hallo.
    Ich muss sagen, dass ich im Moment etwas überfragt bin, wo ich hier einen Denkfehler gemacht habe, denn es hat in den Kolonien doch Sklaven gegeben?

    http://www.dhm.de/lemo/html/kaiserreich/aussenpolitik/ostafrika/index.html

    oder

    http://www.dhm.de/lemo/html/1903/index.html

    Ich damit jetzt nicht zwingend Kritik üben, vielmehr möchte ich Wissen, was an der Aussage, dass die Menschen versklavt worden seien falsch ist
     
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  10. floxx78

    floxx78 Aktives Mitglied

    Die Aussage ist zu pauschal. Sie enthält z. B. implizit eine Verallgemeinerung - nämlich die, alle Menschen in allen Kolonien seien versklavt worden, was so natürlich nicht stimmt.
     
  11. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Die Abschaffung der Sklaverei per Ukas in den Kolonien war weniger an Europäer gerichtet. Aber unter den einheimischen Eliten war Sklavenhaltung bis ins 20. Jh. noch verbreitet.
     
  12. bob the frog

    bob the frog Neues Mitglied

    Achso.
    So sollte das auch nicht herüberkommen. Wenn das das Problem ist tut es mir leid, dann werde ich demnächst versuchen mehr auf meine Formulierungen zu achten.
     
  13. Arne

    Arne Premiummitglied

    Floxx und balticbirdy haben bereits die richtige Richtung vorgegeben.

    Zum Zitat der DHM-Seite: "Den erhöhten Bedarf an Plantagenarbeitern deckte die Kolonialverwaltung durch Einheimische, welche die bewußt sehr hoch angelegten Steuersätze nicht entrichten konnten und in die Sklavenarbeit abgedrängt wurden."

    Hier wurde mit "Slavenarbeit" eine überzeichnete Formulierung gewählt, die du mißverstehst. Es ist richtig, daß viele Steuerschuldner ihre Schulden abgearbeitet haben - teils unter sehr schweren Entbehrungen. Es ist aber nicht richtig, daß sie dadurch zu Sklaven im engeren Sinne, also zum rechtlosen, andauerndem Eigentum eines Sklavenhalters oder der Behörde wurden, wie man es z.B. aus den Südstaaten der USA kennt.
     

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