Babylon, Assyrer usw./Aufklärung?

Dieses Thema im Forum "Hochkulturen Mesopotamiens" wurde erstellt von D. von Plettau, 17. Juli 2010.

  1. bonito

    bonito Neues Mitglied


    Das war auf Befehl von Constantine und auch von Nachfolgern ... guckst du Wiki haddu Quellen ohne ende.
     
  2. bonito

    bonito Neues Mitglied

    Das ist beides ok für mich - wer der erste war ist nicht wirklich wichtig.
    Es gibt ja auch noch andere nicht-entzifferte "Schriftzeichen", die älter sein könnten. (im ehemaligen Elam z.B.)
     
  3. Dieter

    Dieter Premiummitglied


    Das hast du keineswegs gesagt, sondern behauptet, in Mespotamien wären Tempel von Christen zerstört worden. Das trifft nun überhaupt nicht zu, denn es kann sich nur um heidnische Tempel vor allem in Ägypten gehandelt haben, das zu jener Zeit römischer Herrschaft unterstand. Mesopotamien hingegen war sassanidisch und ab dem 7. Jh. islamisch. Und die Sassaniden haben sogar die Christen verfolgt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. August 2010
  4. bonito

    bonito Neues Mitglied

    IN MESOPOTAMIEN habe ich _NICHT_ behauptet
    ich habe behauptet die letzten Priester einer mesopotamischen Religion, die auch noch sumerisch konnten, wurden von Christen vertreiben und/oder ermordet.
     
  5. bonito

    bonito Neues Mitglied

    ich dachte das Thema wäre bereits beerdigt worden ... nun denn
     
  6. Herakleios

    Herakleios Neues Mitglied

    Ich weiß nicht zum wie vielten Mal ich das jetzt zitiere:

     
  7. bonito

    bonito Neues Mitglied

    Gut zitiert .. der Satz in den Klammern ist ein eigenständiger Satz und in dem steht nichts von _in_Mesopotamien_
     
  8. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Es war auch keine "mesopotamische Religion", sondern in jener Zeit war vor allem der Mithras-Kult der verbreitetste heidnische Kult im Römischen Reich. Und der hängt mit Kleinasien und Persien zusammen, der Isis-Kult mit Ägypten usw.
     
  9. bonito

    bonito Neues Mitglied

    Ja .. es waren halt noch ein paar andere übrig .. bis die Christen kamen. *mein Gott* Ooups
     
  10. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Unpräzise Posts werden korrigiert - eine normale Sache in diesem Forum!
     
  11. Herakleios

    Herakleios Neues Mitglied

    Kommt mir nicht so vor. Du schriebst nach den Christen "sei es aus gewesen mit der mesopotamischen Kultur". Die Klammer sieht für mich wie die "Begründung" dieser Aussage aus. Ansonsten hätte der Satz in dieser Klammer keinen Zusammenhang mit dem vorherigen und vor allem nicht mit dem Thema. Oder wolltest du nur ein wenig gegen die ach so schlimmen Christen wettern?
     
  12. jschmidt

    jschmidt Neues Mitglied

    Das dürfte für jedermann akzeptabel sein bzw. man kann in Ruhe abwarten, inwieweit künftige Funde noch mehr Material zutage fördern. Jedenfalls lag genügend Zeit zwischen Schriftentstehung und Dynastiebildung.

    Was weiterhin bleibt, sind die Unterschiede in der Datierung, sei es in Bezug auf Sargon von Akkad [1] oder auch später. Gerade bei der 1. babylonischen Dynastie gibt es eine doch beachtliche Spannbreite beim Startzeitpunkt, die von 1950 (lang) bis 1798 (ultrakurz) reicht, bei sonst gleicher Dauer dieser Periode - "exakt" 299 Jahre.


    [1] Nach mittlerer Chronologie 2356-2300, nach kurzer 2292-2236; vgl. Sargon von Akkad ? Wikipedia
    [2] Chronologien der Altorientalischen Geschichtsschreibung ? Wikipedia
     
  13. Dieter

    Dieter Premiummitglied


    Jawohl, Jawohl - aber so weit wollte ich nun doch nicht ins Detail gehen .... :nono:
     
  14. jschmidt

    jschmidt Neues Mitglied

    Nun, ich bezog mich auf die Interessensbekundung des Thread-Erstellers, der explizit sich übers frühe Babylon informieren wollte. - Aber er/sie mag selbst weitere Fragen stellen. (Falls er den Thread nicht bereits resigniert abgehakt hat.)
     
  15. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Warum sollte er das getan haben? Wir haben doch sehr intensiv diskutiert? :D
     
  16. bonito

    bonito Neues Mitglied

    Dann war das ggf. ungeschickt geschrieben bzw. geklammert .. nein gegen die "schlimmen" Christen wollte ich hier eigentlch gar nicht wettern.

    Vielleicht zeigt folgender Text in etwa was ich meinte:

    [FONT=&quot]Diyarbakir oder „Amid“ bzw. „Ameda“ – so die früheren Namen seit dem 13. Jh. v. Chr. für die Hauptstadt des aramäischen Königreiches Bet-Zamani – war im 12. Jh. nach Chr. Sitz des Patriarchen von Antiochien und Hochburg der Aramäer. Aus ihr gingen viele namhafte syrische Theologen und Patriarchen hervor. Sie fanden zum Teil in der Mutter-Gottes-Kirche ihre letzte Ruhestätte. Außerdem befinden sich dort viele Reliquien, wie diejenigen des Apostels Thomas und des heiligen Jakob von Sarug († 512). Die Kirche gehört zu den ältesten syrischen Kirchenbauten in Mesopotamien überhaupt; ihre christlichen Baufundamente sollen bis ins 3. Jh. n. Chr. zurückgehen. Zuvor dürfte sich hier ein großer heidnischer Tempel aus vorchristlicher Zeit befunden haben, wie die noch heute erhaltenen beiden Löwenköpfe im Eingangsportal zum Diakonikon belegen.[/FONT]
     
  17. bonito

    bonito Neues Mitglied

    Sargon hat in etwa um 2300BC Mesepotamien "übernommen" und später seine Tochter als Hohepriesterin für Nanna eingesetzt.
    Das auf einzelne Jahre einzugrenzen ist schwierig, manchmal geht das ganz gut, wenn mehr externe Infos hat etc.
    Immer wenn mit neuen Funden eine Herrschaft korrigiert wird, müssen andere mit .. so ist das halt.
    Aber machen 50-100 Jahre für die damaligen Sachen einen großen Unterschied?
    Zum Teil sind einige Könige ja gut datierbar und der Rest wird halt eingepasst.

    Gerade die Wiki halt ich eher für eine mittelmässige Quelle für solche Sachen.
     
  18. Sheik

    Sheik Neues Mitglied

    In dem Text ist aber weder von einer gewaltsamen Vertreibung noch von einer Ermordung der Tempelpriester die Rede. Genausowenig erfährt man über den Wechsel von Tempel zur Kirche. War der Tempel aufgelassen worden? Gab es nur noch wenige Gläubige Heiden. Geht man davon aus, dass der Mithraskult im 3. Jahrhundert die vorherrschende Glaubensrichtung in dieser Region war, so ist dem Tempel eh keine Bedeutung mehr zugekommen. Ab dem 3. und 4. Jahrhundert dürfte auch gerade in den Ostprovinzen die Mehrzahl der Bervölkerung dem christlichen Glauben anhängig gewesen sein, oder zumindest auf den Weg zu diesem Glauben sein. Es ist einfach so, dass viele Menschen sich auch nach der Staatsreligion richten und die war ab dem späten 4. Jahrhundert, im römischen Reich nunmal das Christentum.


    zu den manchmal etwas gekünstelt erscheinenden Dynastiezeiten. Ich sehe darin auch kein großes Problem. Es fehlen einfach oft die genauen Datierungsmöglichkeiten, also hilft man sich eben über "schwammige" Zeitfenster, die dann mit neuen Funden angepasst werden. Jedoch sind gerade diese Besonderheiten, die bei einem Erstkontakt mit der Region ins Auge stechen. Daher bleibt man oft verwundert daran hängen. Mögliche Lücken infolge von Übergangszeiten sind einfach markante Punkte und haben erstmal mehr Anziehungskraft als verschiedene Arten von Siegeln, Bauten und Tempelgrundrissen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. August 2010
  19. Herakleios

    Herakleios Neues Mitglied

    Was war denn daran "ungeschickt"? Du schriebst ausdrücklich vom Ende der mesopotamischen Kultur durch Christen.

    Und? Das viele ehemalige "heidnische" Tempel zu christliche Kirchenbauten umfunktioniert wurden bestreitet ja auch niemand. Laut der Karte bei Wikipedia zu Mesopotamien lag die von dir genannte Stadt jedoch nicht in Mesopotamien.
     
  20. bonito

    bonito Neues Mitglied

    Nein ich schrieb die letzten ... usw.

    Und die Räumung war nicht selten unfreiwillig.

    EBEN
     

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