Die Kolonialgreuel der "zivilisierten" Staaten als Vorboten der Greuel in Europa?

Dieses Thema im Forum "Die großen Kolonialreiche" wurde erstellt von Gandolf, 25. Mai 2010.

  1. Gandolf

    Gandolf Neues Mitglied


    Im 19. Jahrhundert entwickelte sich das Humanitäre Völkerrecht in Europa sprunghaft: Gründung des IKRK (1863), Erste Genfer Konvention (1864), St. Petersburger Erklärung (1868), Brüsseler Konferenz (1874), Haager Friedenskonferenz (1899). Dieser Entwicklung im weißen Europa stehen die Kolonialgreuel, insb. im schwarzen Afrika, diametral gegenüber, die von allen Kolonialmächten im Zeitalter des Imperialismus begangen wurden. Insofern erscheint der Kolonialismus als eine zeitgleich vorhandene "Gegenbewegung" zum "Trend" in Europa.

    Gleiches gilt für folgende Beobachtung: die großen Kolonialmächte waren paralemtarische Monarchien (GB), Demokratien (F/USA) oder konstitutionelle Monarchien mit demokratischer Volksrepräsentanz (D). Gleichzeitig unterwarfen diese Mächte gewaltige Räume, unterdrückten deren Bevölkerung und beuteten deren Bodenschätze aus. Auch hier erscheint die Kolonialisierung als eine "Gegenbewung" zum "Trend" in Europa: in Europa die Einschränkung der staatlichen Macht, in den Kolonien das Ausleben der individuell entfaltbaren Macht.


    Mich interessiert in diesem Strang vor allem folgende Fragen:
    1. Welche Kolonialgreuel hat es im Zeitalter des Imperialismus gegeben?
    2. Wie kam es zu diesen Greuel?
    3. Welche Rückwirkung hatte die Kolonialisierung, Kriegsführung in den Kolonien, Unterdrückungstechniken, etc. auf Europa?
     
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  2. Gandolf

    Gandolf Neues Mitglied

    Zu 1)

    Ich habe vor Jahren bei Arte den Film "Sarraounia" gesehen. In diesem Film wird das Treiben der französischen Kolonialtruppen unter Paul Voulet und Charles Chanoine in Afrika beschrieben. Diese ziehen mit einer Spur unglaublicher Grausamkeiten durch Afrika und erobern dabei riesige Räume für Frankreich. Paris, das damals stark unter dem Druck der Dreyfus-Affärre stand, erteilte schließlich den Auftrag, Voulet und Chanoine festzunehmen. Oberstleutnant Jean-François Klobb, der den marodierenden Truppen folgt, um den Auftrag aus Paris auszuführen, wird von den beiden einfach erschossen.

    Quelle: Die Voulet-Chanoine-Expedition - Offiziere, die Könige sein wollten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Mai 2010
  3. Repo

    Repo Neues Mitglied


    Als Hinweis ohne auf Deine Fragen näher einzugehen:

    Ein Argument für die "Kolonisierung" Zentralafrikas war, dass damit der Sklavenhandel beendet wurde.
    Überhaupt hat der Missionsbefehl (war ja gerade Pfingsten) der christlichen Kirchen bei der Imperialismuswelle ab 1880 eine erhebliche Rolle gespielt.
    Zumindest in der Propaganda.
     
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  4. Arne

    Arne Premiummitglied

    Passt nicht ganz. Es gab diverse Stellen, Parteien und Organisationen (sogar spezielle Neugründungen z.B. wegen der Zustände im belg. Kongo), die sich sehr wohl kritisch mit den Zuständen in den Kolonien beschäftigt haben.

    Also zumindest eine These die dahin geht "Was in Europa unter zivilisierten Völkern nicht mehr gemacht wird, wird woanders ausgelebt" ist nicht haltbar.

    Die These, daß Kolonialgreuel Vorboten für spätere Dinge in der europäischen Geschichte waren, wird spätestens seit Jürgen Zimmerers Bearbeitung des Hererokrieges 2004 sehr heftig diskutiert. Er meint, der Völkermord 1904/05 wäre der direkte Einstieg zum Holocaust gewesen. Eine sehr umstrittene Sicht...
     
  5. Gandolf

    Gandolf Neues Mitglied

    Beendet? Die Sklaverei und Zwangsarbeit wurde zum Zwecke der systematischen Ausplünderung des Kongo-Freistaats durch belgische Exportfirmen, vor allem die Société générale de Belgique, etwa zwischen 1888 und 1908 intensiviert. Es wird geschätzt, dass fünf bis zehn Millionen Kongolesen dabei den Tod fanden, mehr als die Hälfte der damaligen Bevölkerung. Von der Praxis des Händeabhackens ganz zu schweigen, vgl. "Kongo-Gräuel".
    Nun das "Ausleben" hat es ja gegeben (vgl. # 2 oder die "Kongo-Gräuel" [s.o.]). Die Kritik an den Zustäden in den Kolonien scheint eher ein Beleg dafür zu sein, dass diese notwendig war, um Veränderungen im Sinne des "Trends" in Europa (Menschenrechte, humane Kriegsführung, etc.) herbeizuführen. Ohne die Kampagne von Edmund Dene Morel wäre das "Ausleben" im Kongo doch ungebremst weiter gegangen.
    Zunächst einmal handelt es sich wohl um ein Kolonialgräuel mehr.

    Bei den Rückwirkungen fällt mir der Rassist Carl Peters, auch "Hänge-Peters" genannt, ein. Der lebte sich in Ostafrika mit einem brutalen Regiment zweifellos aus. Auf seine Initiative wurde der Alldeutsche Verband gegründet. Dieser verbreitete Peters Rassen-Dünkel nebst Antisemitismus und Lebensraum-Philosophie im Deutschen Reich. Peters wurde später von den Nazis als der "Vater des Nationalsozialismus" bezeichnet.

    Noch eine Rückwirkung: anfänglich durfte sich Arthur Harris in den britischen Kolonien des Nahen Ostens mit einer Kriegsführung gegen Zivilisten "ausleben". Wenn es zu Aufständen gegen die Briten kam, liess Harris die Dörfer der Aufständischen bombardieren, um deren Widerstand zu brechen. Im Zweiten WK setzte "Bomber-Harris" diese Praxis in der Luftkriegsführung gegen Deutschland durch.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Mai 2010
  6. Repo

    Repo Neues Mitglied


    Hänge-Peters hat aber schon zdZ eine (im Verhältnis) gewaltige auf die Mütze bekommen.
    Wenn die Nazis auch dieses Schwein vereinnahmt haben, hätte das eigentlich aufhorchen lassen müssen.
    (Der Witz, vereinahmt haben sie ihn, aber ihm den Namen genommen=), zu des Gröfaz Zeiten hieß er Karl mit hartem teutschem K)
     
  7. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Wirklich? Immerhin hat die UFA 1941 sein "segensreiches Wirken in Afrika" verfilmt (mit "C" im Vornamen - und mit Hans Albers in der Hauptrolle).
    http://www.g-geschichte.de/pdf/plus/carl_peters_kolonialgeschichte_auf_nazi_art.pdf
    Der Film ist heute noch im Giftschrank und darf nicht öffentlich gezeigt werden.
     
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  8. Gandolf

    Gandolf Neues Mitglied

    Hat er das? Er wurde nach dem Mord an Mabruk und Jagodja nach Berlin beordert. Paul Kayser wurde von RK Caprivi angewiesen, nicht allzu hart gegen den in Deutschland immer noch sehr populären "Gründer Deutsch-Ostafrikas" vorzugehen, da dies der kolonialen Sache schaden könnte. Peters wurde dann sogar noch die Stelle als Landeshauptmann am Tanganjikasee angeboten, die er glücklicherweise ablehnte (wer weiss, was dann noch alles geschehen wäre). Zum Skandal wurde der "Fall Peters" erst, als August Bebel die Angelegenheit über vier Jahre später in seiner Reichstagsrede vom 13.03.1898 öffentlich machte. Bestraft wurde Peters dann nicht wegen Mordes sondern wegen Pflichtverstosses, weil er die Hinrichtungen nicht seinen Vorgesetzten gemeldet hatte. Weitere Infos: http://www.christoph-links-verlag.de/pdf/248-KopfjagdPeters.pdf.

    Es lohnt sich die Reichstagsrede von Bebel nachzulesen. Bebel beginnt mit seiner Rede auf der Seite 1430 und spricht ab Seite 1432 linke Spalte unten zum Fall Peters.
     
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  9. Repo

    Repo Neues Mitglied

    Da wäre aber jetzt ein Original-Plakat aussagekräftiger für die C-K Schreibweise.
    Ich habe mich vor kurzem mit Mercy im Prem über diesbezügliche Straßennamen unterhalten. Ich kenne so eine Straße mit K, da 1938 benannt.
     
  10. Arne

    Arne Premiummitglied

    Kleiner Diskurs zur Person Carl Peters:

    Ich will jetzt keine Verteidigung des Mannes beginnen, aber ich denke zum "Fall Peters" ist eine Menge mehr zu sagen, als in den meisten Publikationen durch 2 Absätze gesagt wird und ich bin da etwas zurückhaltend in der Verurteilung des Mannes, obwohl die Tatsachen festzustehen scheinen. Vor einigen Jahren habe ich mal einen Aufsatz eines Juristen gelesen, der sich eingehend mit der Reihe von Prozessen (es waren nämlich Diverse!) um Peters beschäftigt. Leider finde ich den nicht mehr. Manches erinnert mich an vergleichbare Schicksale von Personen, die durch die Presse und Öffentlichkeit vorverurteilt werden und die trotz langwieriger Aufarbeitung nie wieder eine saubere Weste bekommen haben. Vom Dreck bleibt immer etwas kleben...

    Die Rehabilitätion Peters war nämlich nicht eine plötzliche Geschichte, sondern zog sich zäh wie Kaugummi durch mehrere Gerichtsverfahren. In seinen Lebenserinnerungen schreibt Peters dazu:


    Carl Peters war ganz sicher ein Rassist, das waren aber Millionen anderer auch. Er war auch ein brutaler Kolonialist, für den ein "Negerleben" nicht viel wert war, so dachten auch Millionen anderer. Was ihn besonders und übler als andere macht, bleibt zu prüfen..

    Die spätere Vereinnahmung Peters durch die Nationalsozialisten und deren "hingebogene Geschichtsschreibung" ist ein anderes Thema, das hier gar nicht berührt wird.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Mai 2010
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  11. Arne

    Arne Premiummitglied

    Hast du hier:

    http://www.olafbohlke.com/ger568/images/CarlPeters2.gif
     
  12. Mercy

    Mercy unvergessen

    Dass Millionen dachten, ein "Negerleben" sei "nicht viel wert", ist sicher falsch. Dagegen spricht die, mitunter durchaus fragwürdige, Missionstätigkeit der Kirchen.
    Das sollte bei der Einschätzung der Lebenserinnerungen Peters nicht vernachlässigt werden.
    Johanneum Lneburg Carl Peters
     
  13. Arne

    Arne Premiummitglied

    Schon richtig, Mercy. Aber es blieben neben all diesen, die wir heute als "anständige Menschen" bezeichnen würden, noch Millionen deutscher und europäischer Rassisten übrig.

    Ansonsten scheint mir die Beschreibung von Peters Persönlichkeit sehr zutreffend zu sein. Mit derartigen Charakterzügen waren diverse Personen der Kolonialgeschichte ausgestattet. Wer in der Heimat keine Möglichkeit fand Ansehen zu erreichen, probierte das wohl gern in den Kolonien. :S
     
  14. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

  15. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Carl Peters war vermutlich nicht schlechter oder besser als viele andere Afrikaforscher. Eine schillernde Gestalt, der "ein Negerleben" auch nichts galt:
    porträt: Feder und Peitsche | Zeitlaeufte | ZEIT ONLINE
    Möglicherweise war er sogar Peters persönliches Vorbild. Stanleys Reiseberichte hat er ganz bestimmt gelesen.
     
  16. Arne

    Arne Premiummitglied

    Für Typen wie Stanley oder Peters ist der Begriff Forscher nach meiner Ansicht eh nicht zutreffend, das waren Abenteurer. Wirkliche Afrikaforscher waren Leute wie Heinrich Barth, Gustav Nachtigal oder Leo Frobenius um nur mal drei Deutsche zu nennen, die mir grad im Kopf sind.
     
  17. Gandolf

    Gandolf Neues Mitglied

    Für die eigentlichen Verbrechen, die Peters begangen hat, wurde er nie angeklagt. Gleichwohl flüchtete Peters verunsichert nach London. Er war sich wohl nicht so sicher, dass da noch etwas nachkommt. Das Disziplinarurteil vom 15.11.1897 wurde erst 1937 durch die Nazis aufgehoben. Schöne Rehabilitierung.

    PS: Wer keine Verteidigungsmittel besitzt, behauptet auch mal gerne, dass ihm diese von "einem Unbekannten" gestohlen wurden.
    Genau hier möchte ich anknüpfen. Der Kolonialismus zog ja nicht nur Glücksritter und Missionare in seinen Bann, sondern auch geltungssüchtige Persönlichkeiten, die in und über den Kolonien etwas werden wollten und dafür in ihrem Heimatland die Werbetrommel rührten. Bei Peters Werbetrommel handelte es sich um den von ihm inititierten "Allgemeinen Deutschen Verband" (1891), der sich ab 1894 "Alldeutscher Verband" nannte. Dieser Verband betrieb im Deutchen Reich eine Politik der "nationalen Opposition", die den Kampf um Lebensraum predigte und Antisemtismus und Rassismus verbreitete. Insofern kann man sagen, dass sich der Kolonialismus in seinem Heimatland eine Plattform schuf, die in diesem das politische Klima in Richtung Militarismus, übertriebenes Ordnungsdenken, Volkstümelei, Antisemitismus, Rassismus, etc. veränderte, sich also dem eingangs beschriebenen "Trend" in Europa entgegenstemmete. Hier erscheint der Kolonialismus nicht nur als "Gegenbewegung" fern der Heimat, sondern als Keimzelle für eine "Gegenbewegung" in der Heimat, die erst noch "imperialismustauglich" gemacht werden muss.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Mai 2010
  18. Repo

    Repo Neues Mitglied

    Auch in Lüneburg der 30er heißt er Karl.:rofl:
    Vielleicht sollte man an dieser Stelle, sozusagen als Positiv-Beispiel gegen Peters, an Wissmann erinnern. Der hat in diesen Jahren Zentral-Afrika durchquert, ohne einen Schuss auf Menschen abzugeben.

    In der Familie meiner Mutter sind in letzten Jahrhundert zwei für die Basler Mission in Afrika gewesen. Soweit ich das beurteilen kann, haben die das sehr ernst und auch gut gemeint, mit ihrer "Negererrettung". In so manchem Pfarrhaus stand (oder steht gar noch) das Mohrenkind das sich für den Obulus bedankt, gespendet für die Afrika-Mission.

    Punkte die man, zumindest in Afrika, nicht vergessen darf.
    Ich vermute sehr, dass den Handelnden schon damals (auch die Reichstagsprotokolle lassen den Schluss zu) klar war, dass die Kolonien so schnell, wenn überhaupt, kein Geschäft für das Reich werden würden.
     
  19. Arne

    Arne Premiummitglied

    Nun das mag für den genannten Verband vielleicht zutreffen. Als Beweis, bzw. gewichtigen Beleg für ein verbreitetes Muster reicht mir das aber nicht. Es wurden ja eine Vielzahl von Kolonialvereinen und -organisationen gegründet, die die Kolonialfreundlichlichkeit, bzw. -begeisterung im Reich fördern wollten. Darunter wieder eine Vielzahl, die aus Wirtschaftkreisen entstanden sind oder von ihr unterstützt wurden. Gemeinsame Schnittmengen waren durchaus Imperialismus/Kolonialismus, auch (unterschiedlich stark ausgeprägt) Rassismus. Aber Militarismus oder gar Antisemitismus waren meines Wissens eher die Ausnahme.

    In diesem bunten Mix von Interessenverbänden eine gezielte, anti-humanistisch ausgeprägte Tendenz zu erkennen, fällt mir schwer.

    Bei deiner eingangs zur Diskussion gestellten These, daß in den Kolonien eine Gegenbewegung zum europäischen Humanismus entstanden ist, gehst du davon aus, daß die Eingeborenen indigene Bevölkerung als gleichwertig angesehen wurde. Ich bezweifele, daß man das so voraussetzen kann. Wie dir ja bekannt ist, gab es da ganz unterschiedliche Positionen, vom väterlichen Sendungsgedanken ("die armen Neger zivilisieren") über blanken Rassismus ("Halbaffen") und kaltem Wirtschaftsdenken (koloniale Arbeitskräfte) nur vereinzelt zum gleichberechtigten Blick auf afrikanische Menschen. Das unterschied sich bekanntlich nachmals kräftig nach der Kolonie, das heißt dem jeweiligem Menschenschlag (Afrikaner, Südseeinsulander, Chinese..)

    Vorgänge/Kriege in den Kolonien hatten eine völlig andere Qualität als Kriege in Europa. Es war ja sogar bis zum 1.Weltkrieg undenkbar, daß Eingeborenenkrieger auf Europäer gehetzt worden. Daher ja auch die Empörung, als Frankreich Kolonialtruppen gegen Deutschland einsetzte. Worauf ich hinauswill: Kriege gegen Aufständische in den Kolonien oder auch nur der Umgang mit ihnen als Arbeitskräfte, wurden nur von einer geringen Zahl von Europäern als mögliches Schicksal ihrerselbst überhaupt angedacht. Das war woanders, das waren nicht Menschen wie sie, die standen ausserhalb ihrer Lebensordnung.
     
  20. Chulasamumsd

    Chulasamumsd Neues Mitglied

    Naja, ein besonderer Pazifist war der Herr Wissmann nicht...

    Zum Thema "deutsche Versager leben sich in den Kolonien als Herrenmenschen aus" (unter dieser Rubrik würde ich durchaus auch C./K. Peters fassen) fällt mir die Figur Curtz aus Joseph Conrads "Heart of Darkness" respektive die filmische Version von Curtz in Coppolas "Apocalypse Now" ein. Der Topos, dass sich Weiße in Afrika total daneben benehmen, um es euphemistisch auszudrücken, findet sich außer in den verschiedenen Kurzgeschichten Conrads auch andernorts.

    Und zur humanitären Kriegsführung in den Kolonien: Die in Europa um 1900 länmgst geächteten Dum-Dum-Geschosse wurden in den Kolonien selbstverständlich weiterhin verwendet. Man schoss ja nicht auf wirkliche Menschen. Europäische Kriegskonverntionen wurden konsequent nicht auf die Kolonien angewendet.

    "Carl Peters war vermutlich nicht schlechter oder besser als viele andere Afrikaforscher" schreibt balticbirdy... DOCH, WAR ER!
     
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