Die Staufer in der Propaganda der Nationalsozialisten

Dieses Thema im Forum "Das Dritte Reich" wurde erstellt von StephanR, 17. August 2004.

  1. StephanR

    StephanR Gast


    Hallo,
    ich suche zum Thema "Die Staufer in der Propaganda der Nationalsozialisten" Material aller Art,
    ich habe mich schon hier und da eingelesen, doch bisher nicht so viel verwertbares gefunden, ich suche derzeit alles Mögliche hierzu, zB. Bezüge von Hitler zu Barbarossa der Kyffhäusersage und Ähnliches..gibt es vielleicht auch Material, welches die okkulten Strömungen des NSmus mit den Gralsmythen, Kyffhäusersage in Zusammenhang bringen etc?
    Vielen Dank im Vorraus,
    Stephan
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. März 2017
  2. Lukrezia Borgia

    Lukrezia Borgia Moderatorin

  3. Mercy

    Mercy unvergessen

  4. Stephan

    Stephan Neues Mitglied

    Nazis&Staufer

    Allgemein gesehen haben die Nazis weniger die Staufer in ihre Propaganda einbezogen.
    Dafür musste der erste Ottone Heinrich I. (der Vogler) herhalten da dieser sich heftigst mit den Slawen auseinandergesetzt hat worin die Nazis die Großtaten der deutschen Kaiser im Mittelalter sahen.
    Für die Italienzüge der Staufer und Salier hatten sie nix übrig.
    Himmler meinte einmal dass dies verschenktes Blut gewesen sei und man die Heere besser hätte einsetzen müssen um im Osten die Slawen zu "kultivieren".
    Speziell Himmler übte einen starken Ottonenkult aus,so dass heute der Neubau des Grabes von Heinrich I. von ihm veranlasst wurde. Früher war es ein ebenerdenes Grab,heute ist es eine Sandsteintumba.

    Zu den Staufern:
    Es gab lediglich eine SS Division die sich Hohenstaufen nannte.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. August 2004
  5. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    In einem Schulgeschichtsbuch von Walther Gehl, einem nationalsozialistischen Verfasser von Materialien für den Geschichtsunterricht und Geschichtsbüchern kamen die Staufer eher schlecht weg. Ganz im Sinne der NS-Ideologie vom Lebensraum im Osten schreibt Gehl im Geschichtsbuch, dass es ein Fehler der Staufer gewesen sei, sich in Italien und im Heiligen Land zu engagieren, dort hätten sie Energien verschwendet; sie hätten - so Gehl - lieber die Ostkolonisation vorantreiben sollen.
     

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