Fragen zu Begrifflichkeiten und Zusammenhängen bei Tagebuch von 1786 bis 1835

Dieses Thema im Forum "Fragen & Antworten" wurde erstellt von Regina, 11. Februar 2018.

  1. Regina

    Regina Neues Mitglied


    Ich schreibe gerade den Text eines Tagebuches eines Bauern aus Melle (Niedersachsen) digital ab, weches zwischen 1786 bis 1835 entstand. Der handgeschriebende Text wurde vor Jahren schon einmal als Schreibmaschinenabschrift erstellt und somit auch für mich lesbar gemacht. Eine Zusammenfassung zu damals gebräuchlichen Maßen habe ich schon. Trotzdem stellt mich der Text immer wieder vor Verständnisfragen. Ich hoffe, hier Unterstützung zu bekommen.
    Der Bauer lebte im Kirchspiel Neuenkirchen im Amt Grönenberg im Fürstbistum Osnabrück
    Verschiedenes:
    Nach der Geburt und Tauf kamen die umliegenden Frauen der anderen Höfe zum "Stöhnen" und brachten ihre Gaben mit. Es wird immer wieder von Stutten (ich nehme an dies ist Weißbrot), Reiß (ist hier Reis gemeint?) und Plumen (ich kann nicht glauben, daß es Pflaumen sein sollen, es sei denn in getrocknetem Zustand) gesprochen.
    Was ist genau ein Provisor. Zitat von 1892: " In diesem Jahr ward ich Provisor und hate die Armenprüfung (oder Armenrechnung)". Was war somit seine Funktion? Hat er dafür gesorgt, daß die Armen des Kirchspiels aus einer Gemeindekasse oder etwas ähnlichem vorsorgt wurden? Hat er die Kinder der armen Leute im Kirchspiel in der Gemeinde auf Familien verteilt?

    Was ist in diesem Zusammenhang ein Gildemeister? Zitat von 1794 "Dieses Jahr hate ich alß Gildemeister die Kirchenrechnung."
    War er also so etwas wie der Kassenwart der Kirchengemeinde, also so etwas wie ein Mitglied des Kirchenvorstands im heutigen Sinne?

    Das Wort Gildemeister taucht auch im 1795 wieder auf. Diesmal aber in einem anderem Zusammenhang. Zitat:
    "Ich und Weyman warren Gildemeisters. Wir hatten viee Beschwerden, besonders bey diese Magazin." Aus den weiteren Auführungen geht hervor, das in diesem Magazin Heu, Stroh und Hafer eingelagert wurden. Die Einlieferer wurden dafür behalt. Die Gildemeister haben das Magazin verwatet und ales aus dem Kirchspiel wiegen und in Osnabrück abiefern. Das Material wurde für Soldaten benötigt. Zitat: " Wir kriegten zwar von den Regimente zuletzt bezahlt jeder 16 rthlr".
    Im Internet finde ich als Bedeutung für Gildemeister eher die Funktion als Leiter einer Zunft. Zünfte gab es hier in den Bauerschaften natürlich nicht. Ist Gildemeister also nur ein Wort, um eine leitende Funktion zu bezeichnen? So weit ersteinmal die ersten Fragen zu dem Tagebuch.
     
  2. Neddy

    Neddy Aktives Mitglied

    Vorsichtiger Versuch meinerseits:
    Könnte es sein, dass "Stöhnen" ein Übertragungsfehler war und ggf. "Klönen (Klöhnen)" gemeint war. Zumindest hier in Hedwich-Holzbein nennten ist das umgangssprachlich für "einen Schnack halten"...
    Ohne Reis und Pflaumen ausschließen zu wollen, könnte ich mir laienhaft auch vorstellen, dass damit schlicht und ergreifend (Blumen)reiser und Blumen gemeint gewesen sein könnten.
    http://gutenberg.spiegel.de/buch/-2579/24
    Stut(t)en kenne ich als Hefestuten, entweder als Kasten"brot" oder als Hefezopf oder Spielart davon.
    Hier im heidnischen Norden scheinen Gilden eine urtümliche Form des Vereins gewesen zu sein: Hier jibbet Brandgilden, Schützengilden, Junge Leute Gilden. Scheint sich um eine Art solidarische Vereinigung zur gegenseitigen Unterstützung zu sein. Gem. http://wiki-de.genealogy.net/Gilde könnte das ähnlich sein.

    Bei den Herren Grimm kannst Du bezüglich Gilde, Stute und Reis auch noch ein wenig stöbern, da sind ein paar interessante Einträge:
    http://woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=DWB&mode=Vernetzung&lemid=GG16863#XGG16863
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Februar 2018
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  3. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter


    Kennst du keinen Stuten?
    Warum sollten Plumen getrocknete Pflaumen sein? Ich kann mir schon vorstellen, dass Plumen Pflaumen sind.
    Das Wort kommt ja aus dem Lateinischen (prunus) und ist dem Lambdazismus "zum Opfer" gefallen (d.h. vorzugsweis -r- oder -n- wird zu -l-. Wir können das auch im Englischen sehen: plum. Dass im Hochdeutschen aus -p- -pf- wird, ist auch eine altbekannte Tatsache, insofern hätten wir es hier mit einem Niederdeutschen Einsprengsel zu tun, was nicht ungewöhnlich in niederdeutschsprachigen Regionen ist.
     
  4. Riothamus

    Riothamus Aktives Mitglied

    Kann Stohnen, also Staunen, im Sinne von Bestaunen gemeint sein. Einfach mal fragen, was es vor Ort für Bräuche gab.

    Wobei es auch vorkommt, dass mit dem hochdeutschen Pflaumen Pflaumen und mit dem niederdeutschen Plumen/Pliumen Zwetschgen bezeichnet werden. Ob vor Ort Blumen Plumen ausgesprochen werden solltest aber besser vor Ort erfragt werden.

    Stuten, insbesondere Rosinenstuten, war bis in die 50er Jahre beliebte und günstige Süßspeise und ist auch heute noch sogar im Aldi zu bekommen. Die Taufe war damals so kurz nach der Geburt, dass die Nachbarinnen den 'Kuchen' selbst mitbrachten.

    Provisoren waren Kirchendiener und hatten sich auch um die Finanzen zu kümmern.

    Für die Gildemeister musst Du Dich erkundigen, ob damit die Ortsvorsteher gemeint sein können. Das kommt darauf an, wie die kommunale Organisation aussah. Da kommen recht vielfältige Titel vor.
     
  5. Sepiola

    Sepiola Aktives Mitglied

    Zum Provisor habe ich hier etwas gefunden:

    Das Meller Gastarmenhaus „Zum Heiligen Geist“

     
  6. Regina

    Regina Neues Mitglied

    Danke für die vielfältigen Antworten.
    Ich denke mit Stöhnen ist der Besuch außschließlich der Nachbarsfrauen nach der Geburt des Kindes gemeint. (Die Namen der Frauen stammten fast ausßließlich aus dem gleichen Kirchspiel- allerdings aus verschiedenen Bauerschaften). Der Stutten wird auch mit Geld bewertet, (Zitat: Stutten vor 24 gl (Groschen)) Ich weiß nicht ob um 1796 Reis als Nahrungsmittel weit verbreitet war. Ob Plumen im hiesigen Platt eher Blumen als Pfaumen sind werde ich noch mal erfragen. (das Platt, welches ich im Ohr habe stammt aus Dithmarschen , nicht aus dem östlichen Grönegau) . Im Tagebuch ist bei jeder Geburt genau vermerkt wer was zur Taufe (die Gevattern) und später beim Stöhnen mitbringt. Das Tagebuch wurde von einem sogenannten Vollbauern geschrieben. (im Mittelalter die größten Bauern- später nicht immer). Die hiesigen Schatzregister, die ab mind. 1600 beginnen bzw. bekannt sind belasten die Vollbauern immer am höchsten. Die Damen, die zum Stöhnen kommen sind nach meinen Recherchen fast alles Bauern, keine Kötter oder zumindest sehr selten Kötterfrauen plus die Ehefrauen der ev. Pastoren , sowie des ortsansässigen Apothekers.
    Die Funktion des Gildemeisters scheint vorübergehend zu sein. Die sonstigen verwaltungstechnischen Dinge wurden zu dieser Zeit von Vögten erledigt (wird namentlich auch im Tagebuch erwähnt). Diese waren im Grönegau meist für ein Kirchspiel zuständig, welche später auch in dieser territorialen Ausdehnung zu Samtgemeinden mit Bürgermeistern wurden. Ich glaube um 1800 gab es noch keine Bürgermeister. Hier bin ich aber nicht sicher.
    Ich weiß nicht genau wer um 1800 für die Armenfürsorge zuständig war. Später auf jeden Fall die Gemeinden. Um 1800 evt. die Kirchengemeinde, das würde obige Antwort mit den Armenrenten über die adligen Patrone andeuten. In Neuenkirchen war Königsbrück (Gut) der Patron der ev. Kirche in NK. Sie stellten den 1. Pastor . Im 20. Jahrhundert wurde das Königsbrücker Patronat über die ev. Kirche in NK aufgegeben.
     
  7. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Wohl kaum, das wäre ja ein Importgut gewesen, mit den damaligen logistischen Mitteln eher mäßig attraktiv, um in einer bäuerlichem Umgebung importiert zu werden.
    Ich denke der Hinweis von Neddy geht in die richtige Richtung.

    Tendentiell würde ich das eher ausschließen wollen (wobei hier meine Emphase ausnahmsweise auf tendentiell und eher liegt und nicht so sehr auf ausschließen). Es ist ja so, dass (b)-d-g in der hochdeutschen Lautverschiebung zu (p)-t-k wird. Da das Niederdeutsche die hochdeutsche Lautverscheibung nicht mitgemacht hat und das Hochdeutsche das -b- erhalten hat, möchte ich die Möglichkeit, dass mit Plumen Blumen gemeint sind, ins hintere Glied verweisen. Würde der Verfasser aus Bayern oder Tirol stammen, dann würde ich sofort sagen: Klar, Blumen. Aber bei einem "Osnabrücker" habe ich da starke Zweifel.
     
  8. Regina

    Regina Neues Mitglied

    Habe noch einmal nach dem Hinweis von Neddy gegoogelt Wörterbuchnetz - Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm

    Hier wird Reis als im Mittelalter durchaus bekannte Speise beschrieben, die im 18 Jh. schon nicht mehr ganz so exclusiv ist. Also könnte es sich doch um Reis handeln. Getrockneter Reis und getrocknete Zwetschgen/Pflaumen sind zumindest haltbar und damit das ganze Jahr verfügbar, denn sie wurden wiederkehrend (nach Tagebuch) bei den über 8 Geburten geschenkt und zwar von jedem Gast (also Stutten, Reiß und Plumen) wahlweise ergänzt durch Huhn oder Hahn, sowie Butter. In Dithmarschen war in meiner Kindheit (1970er) ein Stuten ein weißes Kastenbrot. Rosinenstuten war die Variante in süßer durch die Rosinen verursacht. (aber ebenfalls zum Frühstück oder Abendbrot z. B. auch mit Herzhaftem wie Leberwurst belegt, gereicht)
     
  9. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Bekanntheit und Verbreitung sind allerdings zwei paar Schuh. Ich wollte nicht dahingehend missverstanden werden, dass Reis unbekannt war. Ich bin nur der Meinung, dass Reis, der in D nicht angebaut wird, nächstes Anbaugebiet dürfte die Po-Ebene sein, mit den Mitteln des 18. Jhdts. in der fraglichen Region einfach zu wenig wertvoll war, um derart weit gehandelt zu werden. Ich kann mich da natürlich absolut verschätzen.

    Edit: und verschätze mich da wohl auch, wenn ich mir die Belege im Grimms anschaue.
     
  10. Regina

    Regina Neues Mitglied

    Nach Grimm habe ich auch umgedacht. Danke für die Antwort (en).
     
  11. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Zum Thema Reis:
    Auch Kochbücher sind keine Gewähr. Dem Grimm, zumal für spätes 18.Jh. eh nicht soooo relevant, würde ich schon zweimal nicht über den Weg trauen.
    Reis gilt als typisches Nahrungsmittel der franz. Armee in der Zeit. Leicht zu transportieren, robust und sättigend.
    In den zeitgen. Kochbüchern schon Anfang des 18.Jh. sind viele Zutaten selbstverständlich, auch wenn sie für die Masse der Bevölkerung Luxusgüter waren. Denn die Bauern brauchten ja keine Kochbücher, denn das was für sie verfügbar war zu einer sättigenden Mahlzeit zusammen zu kochen, war ohnehin mündlich überliefert und da änderte sich im späten 18.Jh., d.h. nach der Einführung der Kartoffel deutschlandweit nicht mehr arg viel.
    Einen Fernhandel mit Lebensmittel gab es, wo die Lebensmittel eine große Menge an Menschen versorgen sollten, die entweder in einer Stadt beieinander hockten, oder wie im Falle Englands die heimische Landwirtschaft den Bedarf nicht decken konnte (kein Wunde, da in England auch schon die Industrialisierung weit voran geschritten war und die Arbeiter nicht gleichzeitig Landwirtschaft betrieben). Typisches Beispiel ist der Getreideexport aus dem Baltikumraum nach England. Der Fernhandel von Vieh von Süddeutschland nach Frankreich um den enormen Fleischkonsum in Paris zu befriedigen ist wohl eine Episode geblieben.
     
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  12. Armer Konrad

    Armer Konrad Aktives Mitglied

    Im Kanton Uri in der Schweiz gibt es ein traditionelles Gericht "Ryys und Boor" (Reis und Lauch). Es handelt sich dabei ursprünglich um eine Fastenspeise und wird erstmals in einem Kochbuch Mitte des 18. Jahrhunderts erwähnt. Folglich darf davon ausgegangen werden, dass Reis schon damals alltägliche Nahrung war.
    Allerdings liegt Uri bedeutend näher an den Reis-Anbaugebieten der Po-Ebene als Mitteldeutschland und ist deshalb für die Verbreitung von Reis nördlich der Alpen nicht unbedingt repräsentativ.
     
  13. Regina

    Regina Neues Mitglied

    Liebe Leute und danke an obige Anmerkungen zum Thema Reis. Ich befinde mich hier auf jeden Fall im im norddeutschen plattdeutschsprachigem Raum. Platt spricht hier aber fast keiner mehr aktiv. Die Leute um 70 und älter sind meist noch plattdeutsch aufgewachsen. Nachfragen bei den um die 80 jährigen haben ergeben, dass es wohl doch Reis und Pflaumen sind. Weiter war hier Reis wohl in erster Linie der Reis der für Milchreis verwendet wird gemeint. Und die getrockneten Pflaumen (hier im Norden meist synonym mit Zwetschgen) wurden zu einer süßen Soße verkocht. Süßer Milchreis plus warme Soße aus getrockneten Pflaumen waren auch in meiner Kindheit ( Jahrgang 1963, Sch-H.) ein durchaus übliches Hauptgericht am Mittag, also kein süßer Nachtisch. Das hat mir meine Schwiegermutter ( Jahrgang 1934) aus Melle bestätigt.
    Die Wahrscheinlichkeit für Reis und Pflaumen ist damit für mich extrem wahrscheinlich.

    Eine andere Frage beschäftigt mich allerdings auch noch.
    Einige der im Tagebuch beschriebenen geborenen Kinder sind meist kein Jahr geworden. Häufig wird als Todesursache Blattern angeben. Kann es sich hier wirklich um die Pocken handeln- oder doch eher um Windpocken?
    Denn ich frage mich warum im Tagebuch nicht auch von gleichzeitigen anderen Sterbfällen von Blattern gesprochen wird oder überhaupt von zeitgleichen Todesfällen. Oder waren die älteren Kinder oder Erwachsenen immun weil sie die Blattern überstanden hatten. Oder , eine andere Vermutung lagen die Todesfälle durch Blattern der Kleinkinder am gleichzeitigen Einquartieren der erst /hannoverschen/preußischen und später französichen Soldaten bei den diversen Bauernhöfen?
     
  14. CaptainJack

    CaptainJack Mitglied

    Hallo,
    ich habe mich gerade an was erinnert, worauf ich aus ganz anderem Anlass gestoßen war (irgendwas mit Ortsnamen-Ähnlichkeiten). Bin da aber im Netz wieder ganz schnell fündig geworden:

    Blattern 1809 und 1771

    Da gab es in Rondeshagen und wohl in der Nähe um 1800 viele Todesfälle durch Pocken gerade bei Kindern. Müsste also von der Zeit und Gegend her passen.
     
  15. Regina

    Regina Neues Mitglied

    Ja , die Stelle hatte ich beim Googeln auch gefunden. Danke . Aber warum sind nur die Kleinstkinder erkrankt? Bzw. waren die Blattern im Sinne von Pocken so verbreitet, das alle Kinder es bekamen und damit die Überlebenden immun waren?
     
  16. Ogrim

    Ogrim Aktives Mitglied

    Darf ich auch mal kurz meine unmassgebliche Meinung beisteuern?
    Spannende Aufgabe!

    Zum Gildenmeister:
    Finden sich in den zeitgleichen Unterlagen vielleicht auch Bauabrechnungen? Bei Kirchenneubauten oder umfangreichen Reparaturen wurden gildenartige Strukturen aufgebaut, die nur für die Dauer der Baumaßnahme Bestand hatten. Vielleicht übernahm er für diesen Zeitraum die "Gilden"kasse?
    Und: Bei medizinischen Diagnosen im 18. Jahrhundert wäre ich grundsätzlich vorsichtig, ich glaube, wir hatten hier schon mal eine ausführliche Diskussion über "Schwindsucht" im Forum. Der Spielraum ist groß, "Blattern" deutet aber ziemlich sicher auf etwas, das mit Hautausschlägen einher ging.
    Hilfreich?
     
  17. zaphodB.

    zaphodB. Premiummitglied

    Zu den Stuten
    In Nordrhein-Westfalen, Hessen und im Eichsfeld wird ein Gebildbrot aus Hefeteig in Form eines stilisierten Mannes als Stutenkerl bezeichnet.
    Beim Provisor handelt es sich um einen Verwalter /stellvertretenden Verwalter insbesonders in geistlichen Einrichtungen, wenn der eigentliche Amtsinhaber verhindert war
    Als Verwalter der Armenkasse war derjenige also für die Kassenprüfung und die Feststellung der Bedürftigkeit der Armen zuständig

    Was die Funktion des Gildemeisters betrifft,so ist dies der Titel eines Vorsitzenden einer Gilde
    Im Zusammenhang mit einem Magazin würde mir da eher eine Händlergilde einfallen, aber wie ich mal gelesen zu haben meine wurde in Osnabrück die gesamte Bürgerschaft in Gilde und Wehr eingeteilt und ersterer oblag auch die Organisation der Stadtverteidigung ..
    Wenn also Osnabrücker Recht galt,dann würde es sich lohnen in der dortigen Stadtverfassung zu den Aufgaben von Gilde und Gildemeister zu suchen.
     

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