Galeerenstrafe in Neuzeit und Antike

Dieses Thema im Forum "Zeitalter der Entdeckungen (15. - 18. Jhd.)" wurde erstellt von Gegenkaiser, 7. Januar 2008.

  1. Galeotto

    Galeotto Aktives Mitglied


    Die Teepflanze gibt es erst seit 1920 in der Türkei. Den Kaffee hatten sie schon länger.
     
  2. Scorpio

    Scorpio Aktives Mitglied


    Da machten die Schweizer wohl ähnliche Deals wie der Rat der Freien Reichsstadt Frankfurt, der während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges den hessischen Werbern erlaubte, dort arbeitslose Handwerksburschen und andere unerwünschte Zeitgenossen zu rekrutieren, wobei die Werber es mit zunehmender Kriegsdauer nicht mehr so genau damit nahmen, dass der Landgraf Gewalt bei der Werbung ausdrücklich verboten hatte.

    Aber kleine Betrüger und Diebe für den Galeerendienst? Da war zumindest der fränkische Reichskreis skrupulöser, Galeerenstrafe traf in der Regel eher schwere Jungs.
     
  3. Scorpio

    Scorpio Aktives Mitglied


    Danke, wieder etwas dazu gelernt.
     
  4. Galeotto

    Galeotto Aktives Mitglied

    1539 wurden die Hutterer aus dem niederöstereichischen Steinebrunn auf die Galeeren des Andrea Doria verbannt.
    Drasenhofen - Steinebrunner Brüderhof
    1556 bat Andrea Doria den Habsburger Ferdinand um weitere Verbrecher, die er für seine Galeeren im Kampf gegen die Osmanen ,als Ruderer benötigte. Ferdinand genehmigte dies für seine deutschen Erblande und Böhmen. So fand man nicht nur deutsche Söldner sondern auch deutsche Ruderer auf den Flotten des Mittelmeeres.
     

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