Geschichte Afrikas

Dieses Thema im Forum "Afrika" wurde erstellt von Tenger, 4. Dezember 2018.

  1. Tenger

    Tenger Neues Mitglied


    Hallo,

    Ich interessiere mich zur Zeit für die Geschichte Afrikas. Es ist leider fast immer so, dass Afrika immer sowas wie der "verfaulte Apfel am Baum" gesehen wird, was ich extrem schade finde. Obwohl sich dort auch schon lange vieles verbessert hat, werden viele diese Sichtweise nicht los. In der Schule lernt man leider auch nie etwas über die Geschichte Afrikas (außer vllt über das alte Ägypten wenn man Glück hat). Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe mir den entsprechenden Artikel vor Kurzem auf Wikipedia durchgelesen. Mir kam der Eindruck, dass Afrika ca. oberhalb des Äquators sich bis zur Verschleppung vieler Afrikaner nach Amerika gut entwickelt hat und auch mit Europa und (West)Asien gut mithalten konnte. Auch die Expansion der Araber und die Ausbreitung des Islam scheint Nord- und Westafrika gut gekommen zu sein (zumindest den Reichen, die zum Islam konvertiert sind). Im Artikel wurden allgemein Reiche wie Aksum, Songhai, Mali, Ghana und Ägypten gennant, die durch ihren Handel mit Europa über das Mittelmeer und Westasien über dem Landweg Afrika zu einem wettbewerbsfähigen Kontinent machte. Jetzt kommen da bei mir fragen auf:

    1. Wieso konnte sich Afrika unterhalb des Äquators nicht so gut wie der Norden entwicklen? Gab es keine diplomatischen Beziehungen oder Handel zum Norden Afrikas, wo der Handel nach Europa weitergeleitet werden könnte oder vllt über Seeweg zur arabischen Halbinsel oder Persien? Gab es dort keine nennenswerten Reiche?

    2. Ich meine mal gelesen zu haben, dass Milizen und/oder Soldaten der Könige damals aktiv beim Sklavenfang und Abtransport nach Amerika geholfen haben. Stimmt dies? Hatte das Fehlen so vieler Menschen eine (große) Auswirkung für Handel, Wirtschaft und die Gesellschaft der Reiche, als plötzlich so viele Menschen weg waren?

    3. War es anknüpfend auf die 2. Frage, später leichter für die Kolonialmächte Afrika zu kolonisieren? Hatte Afrika denn überhaupt keine Chance sich gegen die Besatzungen zur Wehr zu setzen? Fehlte es an Waffen oder war Afrika "zu friedlich" um sich gewaltsam zu wehren?

    Das waren erstmal die Fragen die ich im Kopf hatte. Vllt fallen mit später weitere ein.

    LG Tenger

    PS: Ich habe diesen Beitrag auf dem Handy getippt. Könnte sein, dass paar Buchstaben an falscher Stelle sind :)
     
  2. Ingeborg

    Ingeborg Moderator Mitarbeiter

    Ich greife nur mal zwei Aspekte raus:

    Oh doch, die gab es. Es war (ist?) allerdings durchaus ideologisch geprägt, ob man bereit ist, die Existenz dieser Reiche wahrzunehmen oder nicht. Die Sichtweise des subäquatorialen Afrika insgesamt als kaum entwickelt, rückständig etc ermöglichte die Argumentation, daß das Eingreifen Europas nötig sei, um Kultura, Zivilisation und Christentum zu bringen.

    Die Reiche konkurrierten einerseits durchaus miteinander. Zum zweiten war der afrikanische Begriff der Sklaverei nicht deckungsgleich mit dem europäischen. Zum dritten wurde von europäischer Seite natürlich auch Druck ausgeübt (so à la: Entweder du beschaffst Sklaven von deinen Nachbarn, oder wir nehmen euch hier alle hops bzw mit...). Auch der Zugang zu europäischen Gütern und Waffen erzeugte einen gewissen Druck, Sklaven zu beschaffen. Sowie nicht zuletzt das Wissen: Wenn ich/wir nicht mitmachen, fragen sie unsere Nachbarn und dann fallen die über uns her...

    Das Fehlen so vieler Menschen: Die sind ja nicht alle auf einmal weg. Sondern es fand ein beständigr Aderlaß statt und das über Jahrhunderte. Als Handelsware begehrt waren ja auch gerade junge, kräftige Menschen, durchaus auch innerhalb ihrer Kultur gut ausgebildet. Die Gesamtzahlen der Deportierten läßt sich nur schätzen - sowie auch die Verlustzahlen derer, die den Abtransport nicht überlebten und entweder an verübten Grausamkeiten oder Krankheiten verstarben.
    Durch den Verlust gezielter Bevölkerungsgruppen gehen auch Kenntnisse und Fähigkeiten sowie Wissen verloren, weil tradierte Überlieferungsketten unterbrochen werden. Dadurch kommt es insgesamt zu ökonomischen und sozialen Rückschritten - die sich (siehe oben) aber wiederum wunderbar als Argument mißbrauchen lassen.

    Diese langanhaltende Gesamtsituation bewirkte die Verheerung des Kontinents.

    Nicht zuletzt auch koloniale Praktiken, die für die Verbreitung bzw Schaffung von Epidemien sorgten: So wurden Zwangsarbeiter aus ihrer angestammten Region in andere Regionen verbracht und nahmen 'selbstverständlich' ihre Bakterien etc mit, die in ihrer Heimat endemisch waren. Auf diese Weise eroberten die Seuchen neue Verbreitungsgebiete (das ist zb bei der Schlafkrankheit so gelaufen, aber auch bei anderen Seuchen). Dies in bereits reduzierten Bevölkerungen, deren jüngsten, widerstandsfähigsten, kräftigsten Teil man schon außer Landes geschafft hatte.

    Da sind wir ganz radikal: wenn wir Tippfehler finden, behalten wir die einfach ... :D Und willkommen an Bord.
     
  3. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter


    Ägypten ist eigentlich Standard für den Geschichtsunterricht der unteren Klassen. Natürlich das pharaonische Ägypten, was auch wieder zu einem schiefen Ägyptenbild führt.

    Das kann man weder pauschal in die eine noch in die andere Richtung sagen. Ist ja nicht so, als hätten die Muslime keine Afrikaner versklavt oder als hätte es eine Pax Islamica gegeben. Wobei ich Nordafrika eher zum mediterranen Raum zählen würde als zu Afrika, auch wenn's natürlich geographisch auf diesem Kontinent liegt und paradoxerweise Afrika seinen Namen von dem Gebiet rund um Tunesien hat, Africa bzw. später Ifriqiyya.

    Ja, das stimmt. Wir haben die Neigung, unbewusst rassistische Denkmuster der Kolonialzeit(en) zu übernehmen, indem wir quasi die Europäer als Agenten (nicht im Sinne von Agent sondern von Agens) sehen und die Schwarzen als Opfer oder allenfalls Komplizen. Dabei haben die Europäer letztlich auch schwelende Konflikte zwischen unterschiedlichen Machtblöcken genutzt, also etwa Waffen gegen Kriegsgefangene getauscht. Wenn also König A gegen König B kämpfte, konnte er auf europäische Waffenhilfe setzen und die Europäer auf Kriegsgefangene als Gegenleistung. Es war ein Geschäft und ist in der jüngeren Vergangenheit auch manchmal genutzt worden, um die europäische Beteiligung am Sklavenhandel zu bagatellisieren. Selten zwar, aber...

    Du meinst, um das mal zu überspitzen, der "edle Wilde" wurde von der weißen Kriegsmaschinerie überrollt?
     
  4. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Hier muss ich bei mir selber reingrätschen.
    Das waren sie natürlich auch. Ich korrigiere mich also: Wir haben die Neigung, die Europäer in dieser Beziehung als ausschließliche Agenten zu sehen.
     
  5. Tenger

    Tenger Neues Mitglied

    Hallo zusammen. Danke für die Antworten :)

    Was genau bedeutet dies?

    Aber dies würde ja dann bedeuten, dass dort Arbeitskräfte und/oder Soldaten fehlten, wenn vorallem junge Menschen bevorzugt waren. Das würde ja dann schon der Wirtschaft des jeweiligen Reiches schaden

    Ja das stimmt. Es gab natürlich auch unter den Arabern Sklavenhandel. Laut Wikipedia Artikel heißt es jedoch, dass durch die Islamisierung große Handelszentren entsanden sind, die durch Steuern auf Gold, Reichtum und kulturellem Glanz erlangt haben. Hört sich in erster Linie gut an. Oder gab es da einen Haken?

    Link dazu

    Es fehlten ja wie von Ingeborg erwähnt an jungen und kräftigen Menschen, die überwiegend nach Amerika abtransportiert wurden. Dadurch könnte ich mir vorstellen, dass es den Reichen an jungen Soldaten gefehlt hat, sodass die Europäer zahlenmäßig in der Überzahl waren. An moderne Waffen kamen sie ja wie oben erwähnt durch Handel. Mit "friedlich" meinte ich, dass die Afrikaner evtl. wie die Ureinwohner Amerikas größtenteils friedlich auf die Europäer zugingen und nicht ahnten was passieren wird oder passieren könnte.


    Mit fällt da noch eine Frage ein. Undzwar habe ich mir eine Doku von Terra X mit dem Titel "Das Jahr 500" angesehen. Dort hieß es, dass der Süden Afrikas keine Entwicklung benötigt hätte, da die Menschen dort hervorragend mit und von der Natur leben konnten. Dies hinterließ bei mir den Eindruck, dass es laut der Doku dort keine Reiche und auch keine Entwicklung gab. Dass kann ich mir jedoch nicht so richtig vorstellen, jetzt wo ihr auch sagt, dass es auch im südlichen Afrika Reiche gab. Was ist an der Aussage in der Doku dran?

    LG Tenger
     
  6. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Was in dem Artikel steht, ist nicht falsch, aber eben etwas unterkomplex dargestellt.

    Dass die Europäer (in Afrika) den Afrikanern zahlenmäßig überlegen gewesen sein sollen, ist unwahrscheinlich, auch wenn es regional zu heftigen Entvölkerungen gekommen sein mag. Und dass mit den Waffen solltest du nicht überbewerten.

    Mit dem "edlen Wilden" wollte ich dich natürlich ein wenig provozieren, aber das ist hier ist eigentlich schon das Bild des elden Wilden. Der fast nackte Afrikaner, der in seinem paradiesischen Dasein vom räuberischen und hinterhältigen Europäer gestört wird. Wie man auf andere zugeht, ist eine Frage von persönlichem Naturell/Charakter, Kultur/Erziehung und positiver oder negativer Erfahrung. Da wirken viele Dinge auf das Individuum oder die Gruppe. Zumal es "den Afrikaner" ja gar nicht gibt. Wir reden hier über tausende verschiedener Ethnien mit unterschiedlichen Kulturen.

    Im südlichen Afrika befindet sich die mittelalterliche Stadt, die heute unter dem Namen Groß-Simbabwe bekannt ist. Der Bau dieser Stadt erfordete Verwaltung etc., als ein (proto-)staatliches Gebilde. Das heißt aber nicht, dass alles Territorium in Afrika irgendwie politisch beherrscht war oder dass jeder Afrikaner - zur Erinnerung: wir reden hier über tausende verschiedener Ethnien - einem "Reich" angehörte. Es gab solche proto-staatlichen Gebilde, genauso wie steinzeitliche Jäger- und Sammlerkulturen oder auch nomadisch viehwirschaftende Kulturen, sesshaft viehwirtschaftende Kulturen, sesshaft ackerbauende Kulturen, arabisch-berberisch akkulturisierte Kulturen im Sudan, Niger oder Senegal...
     
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  7. Ingeborg

    Ingeborg Moderator Mitarbeiter

    Das Fehlen von Arbeitskräften und/odr Soldaten ist ja nur ein kleiner Teil der Auswirkungen:
    Ganz banal stehen die deportierten (oder im Zuge der Deportation getöteten) Menschen ja auch nicht mehr für die Reproduktion zur Verfügung. Falls sie bereits Kinder hatten, wurden diese teils bei der Gefangennahme getötet, vor allem, wenn sie für längere Märsche zum Veerladeplatz noch zu klein waren. Oder sie kamen in die Obhut der Großeltern, die vielleicht bald starben und wichtige Kenntnisse und Fertigkeiten nicht mehr lehren konnten. Die Entwicklung von Kunst und Handwerk litt ebenfalls unter dem Sklavenhandel.
    Ein weiterer Aspekt war auch die Landnahme durch europäische Eroberer, die in vielen Fällen brachliegende Landflächen kurzerhand enteigneten. Dies verkleinerte die für die Ernährung der afrikanischen Bevölkerung zur Verfügung stehende Landfläche. Da Brachenwirtschaft nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt möglich war, laugten die Böden aus, woraus schlechtere Ernten bzw Hungersnöte folgten.
    Addieren mußt du ebenfalls die zunehmende Rechtlosigkeit der afrikanischen Bevölkerung unter kolonialer Herrschaft und die damit verbundene Unsicherheit der Lebensbedingungen (wenn dir jederzeit das Land unterm Ar...m enteignet werden kann, oder die Familie in die Sklaverei oder Fronarbeit gezwungen, wenn drastische Strafen für kleinste Vergehen drohen, ist das nicht das Klima, das ökonomischen etc Unternehergeist fördert, mal sarkastisch formuliert). Ebenfalls addieren sich psychische Folgen der Kolonisierung, wenn den ausgebeuteten Menschen verdeutlicht wird, daß man sie aufgrund der Hautfarbe und Abstammung für minderwertig hält.

    Wenn du alle diese Aspekte zusammenrührst, ergibt sich eine allgemeine soziale und ökonomische Verschlechterung, die auch nicht aufgefangen werden kann, weil sich die Rahmenbedingungen weiterhin verschlechtern.
    Ich würde da auch gar nicht 'edle Wilde' mit fortschrittlichen Europäern kontrastieren. Beides stimmt nicht. Skrupelloser im Vorgehen und in der Mißachtung afrikanischer Rechte waren die Europäer schon. Jedoch handelte es sich bei den afrikanischen Gesellschaften nicht um Horden edler oder weniger edler Wilder - dies ist ein Fremdbild, das ideologischen Prämissen unterliegt und einen Zweck erfüllen soll. Dabei ging bzw geht es schlicht darum, die Kolonisierung zu rechtfertigen und sogar als 'gute Tat' umzumünzen.

    Nun ja, da ist die genannte Jahreszahl schon seeehr wichtig. Die ursprüngliche Bevölkerung im südlichen Afrika waren die verschiedenen Ethnien der Kung und San (früher auch 'Buschleute' genannt), bei deren Kultur es sich wohl um die älteste bis heute tradierte menschliche Kultur handelt. Diese ist sehr an das Überleben in und mit der Natur angepasst und auf Jagen und Sammeln ausgerichtet.
    Mit und von der Natur leben kann/konnten Menschen aber nicht nur im Süden Afrikas, von daher wäre die Einschätzung, die die Doku nach deiner Aussage gibt, arrogant und rassistisch.

    Es kam erst später (deutlich nach dem Jahr 500) zu einer Einwanderung bantusprachiger Ethnien ins südliche Afrika und damit auch zur Ausbildung politischer Einheiten bzw von Reichen. So nicht nur in Simbabwe, das aber eines der frühesten Beispiele ist, sondern auch in Angola, auf dessen heutigem Staatsgebiet mehrere Reiche existierten. Aber auch in der heutigen Republik Südafrika hatten zb Zulu, Sotho, Xhosa Königreiche gebildet (die Xhosa assimilierten dabei Kung/San kulturell und sprachlich - die Xhosa-Sprache nahm deren Klicklaute an --- gutes Hörbeispiel: das Lied 'Pata Pata' von Miriam Makeba). Die einwandernden Ethnien brachten auch andere Wirtschaftsformen (Viehwirtschaft, Feldbau) mit.

    Also, auf das Jahr 500 bezogen stimmt die Aussage, daß es (noch) keine Reiche im südlichen Afrika gab. So übern Daumen ab 1200-1500 stimmt sie nicht mehr.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Dezember 2018 um 21:22 Uhr
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  8. hatl

    hatl Premiummitglied

    @Tenger, eine Anmerkung .
    Schaut man sich Afrika auf dem Globus an, dann sieht man einen Kontinent.
    Tatsächlich aber sind es zwei, einer im Norden und einer im Süden.
    Abgetrennt sind diese durch die dazwischen liegende Sahara (ich hab die als junger Mann mal mit dem Auto durchquert, das ist eine wirklich große Strecke durch das Nichts.).
    Das ist kein geringeres Hindernis als etwa ein Meer.
    Daher war der südliche Kulturraum auch kleiner und isolierter als der nördliche.
     
  9. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Eher ein größeres.
     
  10. Tenger

    Tenger Neues Mitglied

    Vielen Dank für die Antworten. Wirklich sehr informativ. Vor allem Groß-Simbabwe hat mich fasziniert. Sowas kennt der Laie aus Afrika gar nicht.

    Wo war denn das Siedlungsgebiet der bantusprachigen Ethnien bevor sie gen Süden gewandert sind? Und was war der Grund dafür, dass sie gewandert sind?

    Aber trotz des großen Hindernisses müsste ja Kontakt zum Norden bestehen? Gibt es dazu keinerlei Informationen?
     
  11. hatl

    hatl Premiummitglied

    Also auf dem Landweg kann da nicht viel stattgefunden haben. Es gibt nur ganz wenige und sehr schmale Routen, die allesamt gefährlich sind und daher eine hohe Spezialisierung für eine Überwindung der Strecke erfordern. Da ist kaum jemand unterwegs und die wenigen sind durchaus eigen.
    Bleibt der Seeweg entlang der Küsten.
    So wie ich es verstehe ist die Westküste für Segelschiffe problematisch (andere Schiffe hatte man ja erstmal nicht).
    Die Ostküste war besser vernetzt mit dem "Norden" der eigentlich der Osten war.

    Die nordafrikanische Küste des Mittelmeers dagegen ist über lange Zeiten einem Europäischen Raum zuzurechnen.
    Eratosthenes, den wir der griechischen Kultur zuordnen, war Nord-Afrikaner und befand sich als solcher im Zentrum einer Gelehrsamkeit die wir heute für eine Wurzel unseres Selbstverständnisses nehmen.
     
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