Geschichte Englands 400-1066 n. Chr

Dieses Thema im Forum "Die angelsächsischen Reiche" wurde erstellt von shingen, 29. September 2011.



  1. shingen

    shingen Neues Mitglied

    Wir suchen deutschsprachige Bücher über Geschichte Englands von der Landnahme der Angelsachsen bis zur Schlacht von Hastings .
    Besonders über die Kämpfe der Angelsachsen gegen die Romanobriten und die Angriffe der Wikinger und das große Heer usw
    Was mich dazu veranlasst sind die Bücher von Bernard Cromwell aber leider finden wir immer nur allgemeine Bücher über diese Zeit .......

    Schönen Tag wünscht euch der Shingen

     
  2. Enginger

    Enginger Neues Mitglied

    Geschichte der Angelsachsen

    Vielleicht so etwas?


    aus: Matthäus Merian: Topographia Westphaliae. Frankfurter Kunstverein, Frankfurt am Mayn 1647, Seite 83. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: Seite:De merian Westphaliae 082.jpg ? Wikisource (Version vom 18.09.2010)

    Grüße, Enginger
     
  3. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Es gibt tatsächlich nicht so sehr viel deutschsprachige Publikationen zur britisch/englischen Geschichte vom frühen bis zum Hochmittelalter. Mir ist hier nur bekannt:

    1. Harald Kleinschmidt, Die Angelsachsen, München 2011 (Beck Reihe)

    2. Karl F. Krieger, Geschichte Englands, Band 1: Von den Anfängen bis zum 15. Jh., München 1990

    3. K.-U. Jäschke, Die Anglonormannen, Stuttgart 1981
     
  4. Repo der Aimat

    Repo der Aimat Gesperrt

    Eines meiner Kinder hat mal in der Schule die Angeln als Thema ins Auge gefasst, wird so 8-9 Jahre her sein.
    Im Netz gab es buchstäblich nichts. Auch auf englisch.
    Und Literatur ähnlich.

    Hat man ein anderes Thema gewählt.
     
  5. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Englischsprachige Publikationen zu diesem Thema gibt's in Fülle, aber wie gesagt: deutsche Historiker hat die Thematik anscheinend nicht sonderlich interessiert oder es hat zu einer Veröffentlichung nicht gereicht. Das kleine oben genannte Büchlein "Die Angelsachsen" der Beck-Reihe füllt diese Lücke nur wenig. Ansonsten gibt es noch einige ertragreiche Aufsätze im Handbuch der europäischen Geschichte, Band 1, wie z.B.:

    1. Sächsische Expansion und germanische Landnahme in Britannien (6 Seiten)

    2. Die angelsächsischen Kleinstaaten (12 Seiten)
     
  6. steffen04

    steffen04 Gesperrt

    probier´s mal mit Heather, Invasion der Barbaren

    Vom Untergang der antiken Welt und der Entstehung Europas: die neue große Geschichte der Völkerwanderungszeit von den Hunnen bis zu den Wikingern

    Ich leg das Buch auf den Nachttisch,wenn ich Cromwell lese.Passt zu den Arthur- und den Uthred-Bänden, allerdings zielt nur ein Teil des Buches auf Britannien. Schau´s dir halt mal an
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Oktober 2011
  7. Amazigh

    Amazigh Neues Mitglied

    Kein Wunder. Weil die Entstehung Englands mit Saagen und Mythen umwoben ist sind viele Historiker besonders hier in Deutschland sehr Skeptisch über den Wahrheitsgehalt dieser Geschichten. Die keltischen Briten erzählen ihrerseits von König Artus der die barbarischen Sachsen besiegte (das Wort Sachsen glaubt man kommt vom keltischen "sais") und das klingt nicht romatisch genug für die Engländer die so fasziniert von dieser anti-englischen Sage mit Artus und seinen Rittern waren dass sie diese als Vorbilder für ihre Gentlemen gebraucht haben.
    Da gab es allerdings archäologische Funde die die römische Sichtweise festhielt. Demnach war Britanien ein Krisengebiet für die Römischen Legionäre die die Angelsachsen an der Ostküste ansiedelten als Rückendeckung dienen Sollten. Das sollte sich als fataler Fehler erweisen. Nachdem ein riesiger Bündnis zwichen Iren Pikten und Romanobriten entstand und gegen die Römer vorging vielen die zur Unterstützung angeheuerten Angelsachsen den Römern in den Rücken. In den Archäologischen Funden beschreibt ein römischer Legionär das ganze als eine Barbarische Verschwörung so als ob alle Barbaren es gegen die armen Römern abgesehen hätten. Dazu gibt es glaube ich auch eine Fernsehreportage bzw einen Doku.
     
  8. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Fehlen noch die sarmatischen Reiterkrieger und du hast die rezente Legende des letzten bekannteren Artusfilm nacherzählt.
     
  9. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Das muss aber eine Mindermeinung sein.

    Wo hast Du denn die Behauptung her, die Romanobriten hätten sich mit den Pikten und Iren gegen die Römer verbündet? Im Gegenteil wurden die Romanobriten von den Pikten und den (ursprünglich irischen) Skoten heimgesucht. Von sächsischen Piraten wurde Britannien zwar schon früher heimgesucht, aber als Söldner wurden Angeln und Sachsen erst nach dem Abzug der römischen Armee von den Romanobriten angeheuert, um sie gegen die Pikten zu schützen. Laut Gildas baten sie übrigens auch den Aetius um Hilfe. Davon, dass sie gegen die Römer vorgegangen seien, kann also keine Rede sein. Vielleicht verwechselst Du da etwas und beziehst Dich auf den Usurpator Konstantin III., der sich von Britannien ausgehend 407 gegen den weströmischen Kaiser Honorius erhob, aber das war ein innerrömischer Machtkampf, kein Abfall Britanniens vom Reich. Im Gegenteil wurden die Romanobriten vom Reich im Stich gelassen.
     
  10. Conzaliss

    Conzaliss Neues Mitglied

    Die Angeln haben keinerlei schriftliche Aufzeichnungen hinterlassen.

    Deshalb alles, was über sie berichtet wurde als Unsinn hinzustellen, scheint mir aber an der Realität vorbei zu gehen...
     
  11. Amazigh

    Amazigh Neues Mitglied

    Das steht auch so auf Wikipedia.*
    Die Sachsen die du vermutlich meinst bekamen ihren Namen von römischen Autoren da die Römer öfter mit den Sachsen in Nordwesten Deutschlands zu tun hatten.
    England dagegen wurde von den dort ansässigen Kelten nicht nach den Angeln benannt obwohl der Name England von Angeln abgeleitet ist.

    Wikipedia:
    Sachsen (Volk)
    -Name

    *Sachsen, Angeln und Jüten wanderten dann im 5. Jahrhundert in den südöstlichen Teil der britischen Hauptinsel ein (siehe auch Hengist und Horsa): das heutige England (Angelsachsen). Sie wurden dort nach einer gewaltsamen Landnahme zu den dominierenden Kulturen. So wurde im keltischen beziehungsweise irischen Sprachgebrauch der Stammesname (irisch: Sasana, schottisch-gälisch: Sasainn, walisisch für die engl. Sprache: Saesneg) für England verwendet. Der heutige Name England lässt sich klar von den Angeln ableiten, während Landschaftsnamen wie Wessex („Westsachsen“), Essex („Ostsachsen“), Sussex („Südsachsen“) und Middlesex („Mittelsachsen“) auf die sächsischen Einwanderer hinweisen.

    Und bei Wikipedia für
    Angelsachsen*
    Steht weiter
    ... kymrisch Sais („Engländer“)

    Ich habe ja auch gesagt das Archäologische Funde Belegen dass Britannien ein "KRISEN"gebiet *gewesen ist. Die "vollständig" romanisierten Kelten gab es nicht. Du meinst wahrscheinlich diese verwöhnte Minderheit der Briten die auch überwiegend zur britischen Oberschicht gehörten. Die übrige große Mehrheit waren den Römern nicht unbedingt sympathisch gesonnen. Die Pikten und Iren waren nicht das einzige Problem für die Römer. Auch die Briten Selbst haben den Barbaren Tür und Tor geöffnet denn ohne ihnen hätten es die Angelsachsen aus reiner Muskelkraft nie geschafft die verbliebenen römischen Festungen reihenweise zu erobern. Ich habe dieses Wissen nicht nur aus Wikipedia. Wenn man sich mit der Geschichte Britanniens auseinandersetzt weiß man auch dass die Briten keine Römer waren. Es ist auch bewiesen dass die meisten unter ihnen sich nicht wie die Gallier mit den Römern vermischt haben. Man sieht sie dennoch als Romanobriten weil sie sich den zivilisierteren Sitten angepasst hatten und ebenso wie die Schotten und Iren zunehmend christlich wurden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Dezember 2011
  12. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Da hast Du etwas durcheinandergebracht: Gemeint ist nicht, dass das Wort "Sachsen" von "Sais" kommt, sondern dass die Waliser die Engländer "Sais" nannten, was vom Wort "Sachsen" abgeleitet ist.
     
  13. Harold 2

    Harold 2 Neues Mitglied

    Gibts da eigentlich mal was neues ??
     
  14. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

    ja, wie???

    Das ist doch schon knappe 1.000 Jährchen her...:fs:
     
  15. dekumatland

    dekumatland Aktives Mitglied

    man hat bislang weder Merlin noch die Anderwelt ausgegraben, auch andere archäologische Sensationen wie Beowulfs oder Artus´ Grab nebst dna-untersuchungsfähigen Gebeinen sind nicht aufgetaucht. :pfeif:
     
  16. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Was nicht so verwunderlich ist, da Beowulfs (der obendrein nicht in England wirkte, sondern die Geaten regierte) Leiche verbrannt wurde, Merlin von Nimue unter einen Stein gebannt wurde, wo er die Ewigkeit verbringen muss, und Artus nach Avalon gebracht wurde.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Januar 2015
  17. dekumatland

    dekumatland Aktives Mitglied

    ...verbrannt, gebannt, gen Avalon speditiert - da bleibt nur übrig zu hoffen, dass die Anderwelt ausgegraben wird :D (halt - wo ist Merlin?)
     
  18. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    In Cornwall.
     
  19. Bdaian

    Bdaian Aktives Mitglied

    Na ja, von Zeit zu Zeit gibt es schon Überraschungen.

    Passt zwar nicht mehr in den fraglichen Zeitraum, aber die Briten haben doch erst kürzlich einen Ihrer Könige wiedergefunden, den sie unter einem Parkplatz verscharrt hatten. (Was muss in diesem Land für eine Unordnung herrschen, dass man so einfach einen König verlegt!)

    Vielleicht tauchen Merlin und Artus auch noch auf.
     
  20. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

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