Gesundheitswesen im alten Rom

Dieses Thema im Forum "Das Römische Reich" wurde erstellt von Cleopetra, 30. Oktober 2008.

  1. Riothamus

    Riothamus Aktives Mitglied


    Was natürlich nicht für Patrizier gilt.
     
  2. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

  3. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter


    Nun ist Pompeji dran:

    Untersuchungen von Wasserleitungen legen den Schluss nahe, dass hochgradige Vergiftungen mit Antimon und Blei durch die kontaminierten Leitungen erfolgt sind. Durch die Abgabe von Antimon sei da ein toxischer „Cocktail“ geflossen. Artikel aus der LiveScience:

    Poisoned, Then Buried: Before Vesuvius, Toxic Water Likely Sickened Pompeii

    Die Meldung ist etwas älter:
    http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21803-2017-08-23.html
     
  4. Lukullus

    Lukullus Aktives Mitglied

    Nach überfliegen des Wiki-Artikels zu Antimon gerate ich etwas ins Grübeln ob da nicht vielleicht aus einer Eintagsfliege ein übergewichtiger Elefant gemacht wird?
    Antimon ist ab bestimmter Menge toxisch bis hin zu tödlicher Wirkung. Andererseits fand/findet das Halbmetall über die Epochen beispeilsweise Verwendung in Schminke, in medizinischen Präparaten (u.a. als Brechmittel), als Bestandteil von Legierungen und tritt in Verbindung (Antimon-Sulfid) in Zündköpfen von Streichhölzern auf.
    Ich bin chemisch ne absolute Niete, doch wenn laut den beiden Artikeln gerade im Umfeld von Vulkanen höhere Antimon-Konzentrationen auftreten, müsste doch auch heutzutage noch jede Aufnahme von nicht aufbereitetem Wasser aus dem Umfeld des Vesuv bei Mensch wie Tier besorgniserregende Auswirkungen haben.
    Mal gänzlich aus unwissend hohlem Bauch erruptiert, als sich 79 n.Z. der Schlund des Vesuv öffnete, könnte Antimon in ungewöhnlich hoher Konzentration ausgespieen worden sein, und als Bestandeil der Ascheniederschläge in pompejanische Wasserrohre gelangt sein, die womöglich noch tagelang nach der Katastrophe von toxischer Suppe durchflossen wurden...

    Antimon – Wikipedia
     

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