Hilfe bei Transkription / Kurkölnische Hexenordnung

Dieses Thema im Forum "Hexenverfolgung (1450-1750)" wurde erstellt von MoneLot, 5. März 2017.

  1. MoneLot

    MoneLot Neues Mitglied


    Hallo,


    ich schreibe gerade eine Seminararbeit über die kurkölnischen Hexenprozesse. Leider komme ich bei der Bearbeitung der Hexenprozessordnung/Kostenordnung von 1628 nicht weiter. :nono:



    Es geht um folgende Textstelle:


    Wenn die angeklagte Person hingerichtet worden war, „ […] sollen gemelte vogt, schultheis […] und gerichtzschreiber über die vorbedeuter maßen gutter und schulden, was dern von des hingerichtten erb oder patrimonio, gewin und gewerb, gereids und ungereide herruren, und deren schulden, so von alters daruff gelegen und sonsten bei stehender ehe, nit aber durch die Kinder gemacht, wahren bericht und erkundigungh einziehen, solche von des unschuldigen ehegattens gleicher gstalt ex patrimonio ererbten oder auß nahrung zustendigen guttern separirn, furters rechtlicher gebuer und pilligkeit nach aestimirn und schetzen […].“


    Ganz lieben Dank im Voraus! :winke:
     
  2. Beaker

    Beaker Neues Mitglied

    Die Gerichtsmitarbeiter sollten ihre Bezahlung aus der Hinterlassenschaft des Hingerichteten selbst besorgen, dabei die Schulden berücksichtigen und das Eigentum bzw. Lebensnotwendige der Gatten und Kinder unangetastet lassen. Sie sollten sich informieren, den Wert schätzen und Eigentum des Hingerichteten vom Eigentum der Garren teilen.
     
  3. MoneLot

    MoneLot Neues Mitglied


    [FONT=Garamond, serif]Ganz lieben Dank für die flotte Hilfe! Jetzt weiß ich wenigstens, um was es geht.:rofl: Allerdings benötige ich für meine Arbeit noch eine exakte Übersetzung ins „Neudeutsche“. :/[/FONT]
     

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