Hitler "wurzellose Globalisten" als Gegenentwurf zum "Völkischen"

Dieses Thema im Forum "Das Dritte Reich" wurde erstellt von hatl, 12. Oktober 2018.

  1. hatl

    hatl Premiummitglied


    Was man aus Geschichte recht gut lernen kann; ... wer bei wem abschreibt:
    Populismus-Beitrag in der "FAZ": Twitter-User entdeckt Parallelen zwischen Gauland-Text und Hitler-Rede - Wissen - Tagesspiegel
    Die verifizierten Texte sind von so bemerkenswerter Ähnlichkeit, dass es nicht abwegig ist, eine umformulierte Einlassung anhand der Vorlage Hitlers zu argwöhnen.
    Das nennt man dann eine Paraphrase.
    Der Begriff meint hier eine sinngemäße Bezugnahme auf einen fremden Text ohne diesen als solchen zu kennzeichnen.
    Man kann so viel aus Geschichte lernen, dass es das eigentliche Grundmotiv sein sollte.
    ..falls man nicht nur Briefmarkensammler derselben sein will.
     
    thanepower und silesia gefällt das.
  2. Riothamus

    Riothamus Aktives Mitglied

    Ich werde nie müde, es zu betonen: Einzig und allein aus der Geschichte können wir lernen. Wo sie fehlt, ist nichts bekannt. Aber auch gar nichts. (Siehe das Beispiel von hatl.)
     
  3. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter


    Der dort von Hitler verwendete Gegenentwurf zu Volk, Blut, Boden, nämlich die wurzellosen Internationalisten/Globalisten, wäre einen eigenen thread wert!

    Die Phrase "wurzellos" ist nämlich länger bei Hitler in Gebrauch, langsam gewachsen, und in Reden mind. seit 1927 nachweisbar.
     
  4. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Beiträge ausgegliedert aus dem thread "Was lernen wir aus der Geschichte".

    Ggf. lässt sich recherchieren, wann dieses Feindbild - als Gegenentwurf zu Volk, Blut, Boden - instrumentalisiert wird.
     

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