Hitlers Familie

Dieses Thema im Forum "Das Dritte Reich" wurde erstellt von Rovere, 18. Januar 2005.

  1. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter


    Dann sollte man sich auch im Klaren darüber sein, dass Hitler in dieser Zeit nicht alleine dastand mit solchen ausgeprägten antisemitischen Zügen. Er alleine hätte es wohl nie soweit gebracht.

    Nun Ian Kershaw schreibt in seiner Biografie über Hitler:

    Warum und wann wurde Hitler zu dem fixierten, pathologischen Antisemiten, als den wir ihn von seinen ersten politischen Schriften im Jahr 1919 bis zur Abfassung des Testaments in Berlin 1945 kennen? (...) Die Antwort darauf ist indes weniger klar, als uns lieb ist. Tatsächlich wissen wir nicht sicher, warum, noch gar wann Hitler sich in einen manisch besessenen Antisemiten verwandelt hat."

    Das einzige Zeugnis das wir haben ist sein Buch "Mein Kampf" wo er die Zeit in Linz und Wien beschreibt.

    Dazu aber nochmals Kershaw:

    "So anschaulich der Bericht auch ist, die anderen Quellen, die ein Licht auf Hitlers Zeit in Wien werfen, bestätigen ihn nicht. In manchen Punkten widerspricht er ihnen sogar. Allen Problemen mit den autobiographischen Teilen von "Mein Kampf" zum Trotz geht die allgemeine Sichtweise dahin, dass Hitler in Wien tatsächlich zum manischen Rassenantisemitismus konvertierte. Abgesehen von Hitlers eigenen Worten gibt es kaum Belege, die diese Ansicht bestätigen. Die Deutung beruht letztlich auf der Abwägung von Wahrscheinlichkeiten."

    Kubizek hat dann später diese Ansichten bestätigt und auch aufgeschrieben und gemeint, dass auch der Vater von Hitler ein Antisemit war. Dies hat sich aber als eine Fälschung herausgestellt um die eigene Haut zu retten.

    Falls Hitler tatsächlich in Wien zum Antisemiten wurde, hat das keiner in seiner Umgebung mitbekommen. Nun kann man sich Fragen warum? Weil solche Äusserungen in dieser Zeit zum Alltag gehörten und deshalb unbemerkt blieben.

    Nochmals Kershaw: "Doch warum könnte Hitler die Behauptung, er sei in Wien zum ideologischen Antisemiten geworden, erfunden haben? Und warum mag er es für nötig gehalten haben, eine Wandlung am Ende des Krieges hinter der Geschichte einer früheren Wandlung zu verbergen? Die Antwort darauf gibt das Image, das Hitler von sich in den frühen zwanziger Jahren im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankern konnte, und zwar insbesondere nach dem fehlgeschlagen Putsch und dem Prozess. Dies erforderte ein Selbstporträt, wie Hitler es in "Mein Kampf" malt, eines Niemand, der von jeher gegen widrige Umstände ankämpfen musste, (...)."

    Zitate aus Ian Kershaw, Hitler 1889-1936, Seiten 97 bis 106
     
  2. ning

    ning Gesperrt

    Ich versteh dich schon ;-)
    Die "Quellen"...
    Ich höre, lese, erfahre und empfinde Wien (heute noch sehr gut) als geradezu "übersprudelnde Quelle" diesbezüglicher Erkenntnisse. "Pathologisch" ist m.E. dabei ein Begriff, der, nur weil er von diesem und jenem "Quellenerzeuger" verwendet wurde, schon ein wenig in eine Irre führt, weil es ein rein persönliches (psch.) Krankheitsbild eines Menschen herausfiltern will.
    Eigentlich wäre demnach ein sehr großer Bevölkerungsanteil Wiens kollektiv-pathologisch antisemitisch gewesen, mit einem damaligen Bürgermeister, dessen diesbezügliche Sprüche markant (markig auch) waren und dessen Standbilder trotzdem nicht weggeräumt wurden, hat er doch als Oberhaupt dem gründerzeit-Jahrhundertwende-Wien eine großstädtische Struktur mit ermöglicht...

    Dazu: ich glaube, auch Haffner hat zu diesem Begriff beigetragen, für mich bleiben seine "Anmerkungen zu Hitler" in jedem Fall ein Buch des Weisen, = großartig. Kennst du es schon? Wahrscheinlich ;-) Falls nicht, gut zum Parallellesen, ich werd mal Kershaw ausleihen.
    lG, henning
     
  3. ning

    ning Gesperrt


    FERNSEHTIPP! morgen!!

    ich kann das ja nicht, fernsehtips a-head zu stellen, aber falls sich ein/e moderator/in dessen annehmen möchte:

    zu diesem thread auch zeitlich perfekt passend:
    Morgen, 21.15 auf ORF 1 oder ORF 2 (das hab ich irgendwie überhört):
    Hitlers Familie, Doku

    lg, h.
     
  4. Arne

    Arne Premiummitglied

    Und mal wieder als Wiederholung am 27.Januar 2006 auf 3-Sat um 20.15, 45 min.
    (heißt übrigens richtig "Familie Hitler - Im Schatten des Diktators" )
     
  5. ponzelar

    ponzelar Neues Mitglied

    ach ja, es lief auch letzte woche irgend so eine doku. ich weiß nicht recht, was das soll. ich glaube nämlich nicht, daß bezüglich hitlers abstammung mehr zu erfahren sein wird, als man bereits weiß. und was die neffen, vettern und basen hitlers angeht, weiß ich nicht recht, was das überhaupt soll. welchen erkenntnisinteresse soll es da geben?
     
  6. Rodriguez

    Rodriguez Aktives Mitglied

    Der Mann, der den Führer "Onkel" nannte...

    ...heißt Johann Schmidt und lebt im Waldviertel von Spital am Nordrand Niederösterreichs.
    Schmidts Vater und der "Führer" waren Vettern, die Oma und Adolfs Mutter Klara, geborene Pötzl, Schwestern. Als Hitlers Neffe zweiten Grades wurde Schmidt 1925 geboren. Beim Wirt im Dorf Spital, wo früher Hitlers Vorfahre Johann Nepomuk Hüttler Bier und Wein ausgeschenkt hat, ist heute Johann Schmidt stiller Zeitgenosse.
    Hier im Dorf Spital, nicht etwa im Geburtsort Braunau am Inn, ist Hitlers Wurzelboden, hier lebten sein Vater Alois und seine Mutter Klara Haus an Haus entlang der Hauptstrasse, lange bevor sie ein Paar wurden.

    Johann Schmidt und der Rest der Waldviertler Sippe werden ab 1938 in kollektivem, großdeutschen Schweigen begraben. Der Führer befürchtet Enthüllungen. Seine im Wortsinn bucklige Verwandtschaft - sowohl Tante Johanna als auch Cousin Eduard Schmidt gehen gekrümmt - erbittet vergebens ein Treffen auf der Münchner Landwirtschaftsausstellung 1937 und in Nürnberg 1938.

    Die Spuren werden in der Heimat des Führers getilgt: In Döllersheim verschwindet das frisch angelegte Ehrengrab der Hitler-Großmutter Maria Anna, geborene Schicklgruber, ebenso der Alois-Hitler-Platz. Schließlich werden ganz Döllersheim und neun weitere Dörfer einem gigantischen Wehrmachtsprojekt geopfert - dem mit 162,5 Quadratkilometer größten Truppenübungsplatz Westeuropas.

    Das österreichische Bundesheer nutzt den Platz, auf dem noch die Ruine der alten Döllersheimer Kirche St. Peter steht, noch heute. Dahinter liegt das Grab von Pfarrer Zahnschirm, der 1876 durch die von ihm beurkundete Legalisierung des unehelichen Hitler-Vaters Alois bewirkte, dass Millionen Deutsche Jahrzehnte später statt mit dem Ruf "Heil Schicklgruber" mit "Heil Hitler" die Welt in Schutt legen.

    Johann Schmidt ist der Letzte, der den toten Hitler noch heute "Onkel" nennt. Er ist aber auch der Letzte, der, von Stalin in Sippenhaft genommen, überlebt hat.

    Link zu Hitlers Familie: http://www.geschichtsthemen.de/hitlers_familie.htm

    Hitlers Stammbaum: http://www.geschichtsthemen.de/wk2_bilder/stammbaum_hitler.jpeg
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Januar 2006
  7. ning

    ning Gesperrt

    Wie würde die Weltgeschichte heute geschrieben werden, hätte sich "Onkel" anstatt "Führer" durchgesetzt....

    Feiner Link :winke:
     
  8. Jacobum

    Jacobum Neues Mitglied

  9. kevin-biene

    kevin-biene Gesperrt

    Ich habe noch eine Frage und will nicht eine neue Thema machen.
    Wusste Hitler eingentlich dass er judische Abkomme hat?
     
  10. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter

    Woher hast du das denn?

    Die Geschichte der jüdischen Verwandtschaft Hitlers ist eine der zahlreichen Mythen, die einer wissenschaftlichen Prüfung nicht standhalten.

    Dazu einen Auszug aus der Hitlerbiographie von Ian Kershaw.

    "Schliesslich gibt es eine dritte Hypothese. Demnach hatte Adolf Hitler einen jüdischen Grossvater, Entsprechende Gerüchte kursierten bereits Anfang der zwanziger Jahre in Münchner Cafés und erhielten durch den Sensationsjournalismus der ausländischen Presse in den dreissiger Jahren zusätzliche Nahrung. Die Zeitungen behaupteten, der Name "Hüttler" sei jüdisch, sie "enthüllten", er sei auf einen jüdische Familie namens Hitler in Bukarest zurückzuführen, und schreiben sogar, Hitlers Vater sei von Baron von Rothschild gezeugt worden, in dessen Wiener Haus die Grossmutter angeblich einige Zeit als Dienerin verbracht habe. Ernster zu nehmen sind Spekulationen über Hitlers vermuteten jüdischen Hintergrund, die nach dem Krieg auftauchten und direkt auf die Memoiren des führenden NS-Anwalts und Generalgouverneurs von Polen, Hans Frank, zurückgehen, die er im Gefängnis von Nürnberg vor Vollstreckung der Todesstrafe diktiert hat.
    Frank behauptete Hitlerhabe ihn Ende 1930 zu sich gerufen und ihm einen Brief seines Neffen William Patrick Hitler gezeigt: Das Schreiben enthielt eine Drohung, im Zusammenhang mit den Pressegeschichten über Hitlers Herkunft aufzudecken, dass in Hitlers Adern jüdisches Blut fliesse. Angeblich von Hilter beauftragt, familiengeschichtliche Nachforschungen anzustellen, entdeckte Frank seinen Bericht zufolge, Maria Anna Schickelgruber habe das Kind zur Welt gebracht, als sie einer jüdischen Familie namens Frankenberger in Graz als Köchin diente. Nicht nur das: Von Frankenberger senior hiess es, er habe regelmässig Alimente gezahlt, um anstelle seines zum Zeitpunkt der Geburt etwa 19 Jahre alten Sohnes das Kind bis zum 14. Geburtstat zu unterstützen. Maria Anne und die Frankenbergers hätten jahrelang Briefe gewechselt. Frank zufolge soll Hitler erklärt haben, aus Erzählungen des Vaters und der Grossmuter wisse er, der Grossvater sei nicht der Jude aus Graz. Da die Grossmutter und ihr späterer Mann, so arm gewesen seien, hätten sie dem Juden eingeredet, er sei der Vater und ihn überredet, den Jungen finanziell zu unterstützen.
    In den fünfziger Jahren wurde Franks Geschichte weithin verbreitet. Einer Überprüfung hält sie nicht stand. In den dreissiger Jahren des 19. Jahrhunderts lebte in Graz keine jüdische Familie namens Frankenberger. In der gesamten Steiermark gab es seinerzeit keinen Juden, erst seit 1849 durften Juden in diesem Teil Österreichs ihren Wohnsitz nehmen. Zwar lebte dort eine Familie Frankenreiter, aber sie war nicht jüdischer Herkunft. Falls Maria Anna je in Graz war oder beim Metzger Frankenreiter gearbeitet hat, lässt sich das nicht belegen. Auch ein Briefwechsel zwischen Maria Anna und einer Familie namens Frankenberger oder Frankenreiter ist niemals aufgetaucht.

    Gesetzt den Fall, Frank hat nur die Namen vertauscht, dann war der Sohn Leopold Frankenreiters der vermeintliche Vater des Kindes für das Grossvater Frankenreiter dem Anschein nach 13 Jahre Alimente zahlte, zum Zeitpunkt von Alois Geburt gerade zehn Jahre alt.

    Ebenso unglaubwürdig ist Franks Kommentar, Hitler habe von der Grossmutter erfahren, die Graz-Geschichte enthalte kein Körnchen Wahrheit: Zum Zeitpunkt von Hitlers Geburt war die Grossmutter bereits über 40 Jahre tot.

    (...)

    Hans Franks Memoiren sind voller Ungenauigkeiten und mit Vorsicht zu geniessen. In Bezug auf die Geschichte von Hitlers angeblichem jüdischem Grossvater sind sie wertlos. Hitlers Grossvater, wer er auch war, war kein Jude aus Graz".

    Quelle:
    Ian Kershaw
    Hitler
    1889 - 1936
    DVA 1998
    Seite: 35 - 36
     
    Zoki55 und Turgot gefällt das.
  11. kevin-biene

    kevin-biene Gesperrt

    "Woher hast du das denn?"

    Ich lese einige Chinesische Geschichteforum und die meisten Leute dort daran glauben.
     
  12. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter

    Meine Mutter hat auch daran gelaubt, es ist aber nicht wahrer weil es meine Mutter gelaubt hat. Wie gesagt, es ist ein Myhos und entspricht nicht der historischen Wahrheit (siehe Auszug aus der Hitlerbiographie).
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Februar 2009
  13. Sepiola

    Sepiola Aktives Mitglied

    Bei Hans Frank liest sich das Ganze folgendermaßen:

    Frank nennt den Namen William Patrick Hitler nicht, er konnte sich wahrscheinlich an den Namen nicht mehr erinnern und scheint auch seiner Erinnerung nicht ganz zu trauen, da er schreibt: "Wenn ich nicht irre, war es ein Sohn seines Stiefbruders Alois Hitler..."

    Einen Brief, der möglicherweise als Erpressungsversuch zu deuten ist, zitiert Wolfgang Zdral, Die Hitlers, Frankfurt 2005:

    Zum Hintergrund: William Patrick Hitler war in sehr bescheidenen Verhältnissen in England aufgewachsen. Nach der "Machtergreifung" seines Onkels beschloss er, sein Glück in Deutschland zu versuchen. Er besorgte sich familienkundliche Dokumente (darunter auch eine "Kopie des Taufscheins und Geburtszeugnisses von Adolf Hitler, ausgestellt in Brauna am Inn am 7. September 1933), mit denen er die Verwandtschaft mit dem Diktator belegen konnte, und erhielt auf Fürsprache seines mächtigen Onkels einen Buchhalterjob bei der Reichskreditbank. Die 189 Mark im Monat waren wohl nicht das, was sich der Neffe vorgestellt hatte, daher versuchte W. P. Hitler in einem zweiten Anlauf. Diesmal wurde er von einem SA-Gruppenführer abgewimmelt. Darauf schrieb W. P. Hitler mit Datum 29. November 1934 den oben zitierten Brief an Hitlers persönlichen Adjutanten Schaub, in dem er andeutet, dass er nach England zurückgehen und sich an die dortige Presse wenden wolle. Von familiengeschichtlichen Dingen ist hier aber nicht die Rede, auch nicht verklausuliert. W. P. Hitler schreibt hier nur, dass er sich öffentlich von seinem Onkel distanzieren wolle.
    Jedenfalls blieb W. P. Hitler dann doch in Deutschland; er soll nach diesem Brief laut Zdral "doppeltes Gehalt in der Reichskreditbank und einen Barscheck Hitlers über 100 Mark" und nach einer erneuten Intervention im Jahr 1935 einen "neuen besser bezahlten Job bei der Adam Opel AG" erhalten haben.

    Falls Franks Erinnerungen sich auf den zitierten Brief beziehen, ist das Jahr falsch, es war nicht "etwa Ende 1930", sondern etwa Ende 1934.
    Oder bringt hier Frank zwei verschiedene Dinge zusammen?

    Eindeutig falsch ist in jedem Fall Franks Aussage, Hitlers Vater Alois Schickelgruber (recte: "Schicklgruber") habe etwa in seinem 14. Lebensjahr den Namen Hitler erhalten.
    Johann Georg Hiedler, den Alois Schicklgrubers Mutter geheiratet hat, hat den unehelich geborenen Sohn nie legitimiert. Die Legitimierung fand nachweislich erst 19 Jahr nach Hiedlers Tod statt, Alois Schicklgruber war zu diesem Zeitpunkt 39 Jahre alt.
    Da hat der Jurist Frank, der einen "Rechtsakt per matrimonium subsequens" behauptet, wohl nicht ganz gründlich recherchiert.

    Und ebenso eindeutig falsch ist die Sache mit dem "Grazer Juden", da zum fraglichen Zeitpunkt in Graz keine Juden ansässig waren. Was da Frank durcheinandergebracht hat, wird sich wahrscheinlich nicht mehr feststellen lassen.
     
  14. Sepiola

    Sepiola Aktives Mitglied

    Apropos schlampig recherchiert:

    Jahrzehntelang haben alle Hitler-Biografen falsche familiengeschichtliche Angaben voneinander abgeschrieben. Keiner hat sich die Mühe gemacht, einmal die amtlichen Unterlagen einzusehen:


    http://www.nachrichten.at/nachrichten/thema/Der-Fehler-in-Adolf-Hitlers-Biografie;art180211,2246423


    Auf der verlinkten Seite unten findet sich übrigens eine Grafik mit einem dämlichen Fehler:
    Hitlers Vater Alois Schicklgruber wird hier als "Adolf Schicklgruber" bezeichnet.
     
  15. Sepiola

    Sepiola Aktives Mitglied

    In einem anderen Grazer Vorort spürte noch 1944 ein V-Mann der Gestapo Dokumente zu Hitlers Verwandtschaft auf, Nachkommen der Schwester von Hitlers Großmutter Anna Schicklgruber. Es kursierte das Gerücht, dass dort "Verwandte des Führers ansässig seien, bei denen es sich zum Teil um Halbidioten und Irrsinnige handele".

    Tatsächlich lebten dort zwei Cousinen Adolf Hitlers. Ihre Schwester Aloisia Veit, die an einer psychischen Störung litt, war 1940 im Zuge der "Aktion T4" ermordet worden:

    "Das Vergessen der Vernichtung ist Teil der Vernichtung selbst"

    https://www.randomhouse.de/leseprobe/Geheimnisse-des-Dritten-Reichs/leseprobe_9783442745203.pdf
     

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