Krieg gegen die Wölfe

Dieses Thema im Forum "Zeitalter der Entdeckungen (15. - 18. Jhd.)" wurde erstellt von Armin Herrmann, 21. März 2014.

  1. Matze007

    Matze007 Aktives Mitglied


    Das ist keine spezifische Eigenschaft, ich vermute, in deutschen Wolfsrevieren fallen auch nur noch sehr wenige Schafe Hunden oder inneren Krankheiten zum Opfer :scheinheilig:
    Das ist dann halt eine Akzeptanzulage die man zahlen muss, und die vermutlich auch eine Mehrheit zu zahlen bereit ist. Wenn ein reiches Land das nicht stemmen will, wie will man dann den anderen noch Moralpredigten über Arterhaltung usw halten ?
     
  2. steffen04

    steffen04 Gesperrt

    Für die Jäger hat eine Wolfspopulation neben möglichen irrationalen Befindlichkeiten durchaus konkrete Auswirkungen.

    1. Finanzielle: Jagden werden in Deutschland ge- und verpachtet. Pacht beinhaltet Fruchtziehung - hier Wilderlegen. Wenn die Fruchtziehung, sprich Ertrag, durch den Wolf geringer wird, ist kurzfristig der Pächter, langfristig (ab der nächsten Pachtperiode) der Verpächter messbar finanziell geschädigt.

    Das sind keine theoretischen Werte. Im kleinteiligen Württemberg werden die Jagden meist von den Kommunen verpachtet. In meiner Albgemeinde sind die Pachterlöse von 64.500 (Pachtperiode bis März 2013) auf 45.150 Euro p.a. zurückgegangen. Grund ist hier das Wildschwein, bzw. die Höhe der von den Jägern zu bezahlenden Schäden.

    2. Jagderfolg (überschneidet sich natürlich mit 1.): es gibt weniger Wild, man schießt weniger Wild. Außerdem wird das überlebende Wild möglicherweise vorsichtiger, "heimlicher", was den Jagderfolg noch mal drückt.

    3. Konflikt Schwarzwild - Wolf: der Wolf ändert das Verhalten der Sauen sehr schnell (s.o.). Statt vieler kleiner gibt es nur noch wenige wehrhafte Verbände. Das kann die Ansitzjagd schon mal mühsamer machen. Richtig problematisch wird es bei Drückjagden mit Treibern und Hunden. Die Sauen haben durch den Wolf gelernt, dass Weglaufen eine schlechte Idee ist. Dem Vernehmen nach lassen die Rotten sich in Wolfsgebieten von Hundemeuten nicht mehr aus der Deckung treiben. Sie bleiben im Kreis stehen, die Dicken außen, die kleinen innen. Für engagierte Hunde steigt dadurch das Verletzungsrisiko und die Schützen kommen nicht mehr zum Schuss.

    4. Konflikt Jagdhund - Wolf: bei Drückjagden jagt ein schneidiger Terrier alles, auch Wölfe - nur überlebt er das nicht. Es ist schwer, dass zahlenmäßig zu belegen, da Terrier eh selten eines natürlichen Todes sterben - berichtet wird es jedenfalls.

    5. Hege: traditionelle Jäger schießen wenig. Eigentlich wollen sie Wild sehen, im Sommer ein paar Trophäen erbeuten, im Winter ein paar Braten mit nach Hause nehmen. Ansonsten wird das Wild gehegt und gepflegt bis zur Winterfütterung. Da stört der nicht planbare Wolf natürlich.
     
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  3. Scorpio

    Scorpio Aktives Mitglied



    Noch etwas zu Wildschweinen. Die Paarungsbereitschaft bei weiblichen Wildschweinen wird durch die großen Leitbachen synchronisiert. Manche Jäger machen den fehler, die dicksten Sauen zu schießen. Die aber sind bedeutend für den Bestand. Eine Rotte mit sozial gesundem bestand, mit leit- und beibachen vermehrt sich nicht ungezügelt. werden leitbachen geschossen, kann es vorkommen, dass sich zweijährige Sauen vermehren und es zu einer ungezügelten vermehrung kommt. Wölfe sind bessere Regulatoren, als Mensch oder auch Luchs. Sie schlagen alte, kranke und junge Tiere und sorgen auf längere Sicht für einen gesünderen Schalenwildbestand.

    In einem der ersten amerikanischen Nationalparks, dem Kaibab Schutzgebiet, wollte man im letzten Drittel des 19. Jhds dem Wild etwas gutes tun und man rottete Pumas, Wölfe und Bären gezielt aus. In den ersten Jahren schienen Whitetail- und Wapitihirsche in bester Form, die Bestände vermehrten sich, die Tiere waren feist und trugen ein glänzendes Fell, und sie konnten umherstreifen ohne Furcht vor Beutegreifern zu haben. In den zweiten fünf Jahren war die Zahl der Hirsche so groß geworden, dass sich die landschaft veränderte. Gras konnte nicht nachwachsen, Bäume wurden geschält. gebiete die dem Wind ausgesetzt waren, verloren Humusschichten. Noch vor Ablauf der frist, die sich die Stifter gegeben hatten, genügten einige strenge Winter, um die Hirsche, die sich aus Nahrungsmangel von Papier, trockenem Holz und giftigen Kräutern ernährten, zu dezimieren. in dem einst paradiesischen Gebiet war kaum noch ein Grashalm und eine Baumrinde übrig geblieben, seitdem die so gefürchteten und verfolgten Raubtiere dezimiert wurden.
     
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  4. zaphodB.

    zaphodB. Premiummitglied

    Genau,der Fall ist mir auch bekannt
    was die Nutzung des Wildbestands durch die Jäger betrifft und die zurückgehenden Abschußzahlen,so kann das kein Argument sein. Ein Kumpel von mir ist Förster und der sagt mir,in deutschen Wäldern gäbe es so viel zu viel Rehwild, das könnten die Jäger garnicht wegschießen.Da wären ein paar Wölfe und Luchse durchaus angebracht. Davon abgesehen hat ein Jäger aus meiner Sicht die natürlichen Gegebenheiten nun mal hinzunehmen und dazu gehören auch Räuber und scheues Wild.

    was die Bestie von Gevaudan betrifft,so ist tatsächlich bis heute nicht geklärt wer oder was da sein Unwesen trieb.Aber die Gegend ist historisch hochinteressant schöne mittelalterliche Städtchen und Burgen -und einen netten Wolfspark hat es da auch .
     
  5. muheijo

    muheijo Aktives Mitglied

    Um das mal an einem aktuellen Beispiel zu erlæutern, ging seit vorgestern durch die Medien hier:
    Der norwegische Staat hat keine Kosten und Muehen gescheut und nun nach langen Ermittlungen 12 Wilderer festgenommen:
    Sie sollen ueber Jahre Wølfe geschossen haben. Jetzt sind sie nicht nur dran wegen dem illegalen Erlegen der Tiere, sondern auch wegen "Bildung einer kriminellen Vereinigung".
    Das wird mit Geldstrafen wohl nicht mehr abgehen...

    Gruss, muheijo
     
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  6. steffen04

    steffen04 Gesperrt

    A) gebe ich dir da Recht und b) hat die Jagd gegen die Forstlobby eh keine Chance mehr - hier haben sich die Machtverhältnisse eindeutig gedreht.

    Im Zusammenhang mit Verbiss ist die Wiederansiedlung einer anderen Wildart interessant - der Wisent ist auch wieder da. Zu Googeln unter Wisent Deutschland Rothaargebirge.

    Hier wehren sich die Waldbauern jetzt schon gegen die etwa zeitgleich mit dem Wolf ausgerotteten Pflanzenfresser. Wegen ökonomischer Schäden an Stammholz.

    Ich wage zu prognostizieren, dass anders als beim Wolf, eine Ausbreitung der großen Pflanzenfresser in D nicht toleriert werden wird. Der Wolf ist mittlerweile ökonomisch nützlich, Hirsch und Co. sind Schädlinge. Siehe auch Stichwort "Rotwildgebiete" und Abschusspflicht (!!!) von Hirschen außerhalb dieser Reservate.

    Unter dem ökologischen Mäntelchen sind wir auch nicht weiter als im 19. Jahrhundert - was wirtschaftlich schadet muss weg.
     
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  7. Beaker

    Beaker Neues Mitglied

    Genau den meinte ich.
     
  8. steffen04

    steffen04 Gesperrt

  9. Klaus

    Klaus Neues Mitglied

    Vermutlich ein Problemwolf. Schnell in Notwehr erschießen, bevor er nach Österreich entweicht.
     
  10. Galeotto

    Galeotto Aktives Mitglied

    Auf der Stoiber-Scala gibt es da noch eine Steigerung, den Schadwolf.:grübel:
    Dass der Wolf im menschlichen Denken für Zerstörung steht, zeigen die verschiedenen Maschinen (Fleischwolf, Reißwolf, Schienenwolf), die zur Zerkleinerung , Abriss oder Zerstückelung verwendet werden.
     
  11. Ralf.M

    Ralf.M Aktives Mitglied

    Im anderen Forum wo ich tätig bin, haben wir seit Oktober 2011 einen Thread unter den Titel: „Wölfe in Deutschland: Rückkehr der grauen Räuber“.

    Dieser Thread wird geführt von einen Biologen der im Alfred Wegener Institut tätig ist.
    Er hält uns auf den laufenden.
    Inzwischen haben wir da 223 Beiträge.

    Der aktuellste Beitrag ist vom 28.05.2014; ein Link auf das „Greenpeace Magazin“ mit dem Artikelinhalt: „Mehr als 50 Wölfe auf Straßen und Schienen getötet“.

    Hier ein Artikel von „Wissenschaft aktuell“ (17.01.2014) mit der Überschrift:

    Vom Wolf zum Hund – komplizierte Verwandtschaftsverhältnisse“.

    Apropos „Fleischwolf, Reißwolf ..." usw.
    Da gibt es auch den „Seewolf“, ein Fisch mit mächtigen zahnbewehrten Kiefern.
    Wenn der am Haken ist und damit muss man in Norwegen immer rechnen, sollte man recht vorsichtig sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Juni 2014
  12. Galeotto

    Galeotto Aktives Mitglied

    Da man den Gästen keinen Wolf servieren möchte, steht in der Speisekarte der Nobelrestaurants" loup des mers", für den Fisch, dessen Gesicht nur seine Mutter lieben kann.
     
  13. schwedenmann

    schwedenmann Aktives Mitglied

    Wölfe

    Hallo

    Vor 1 oder 3 Monaten stand hier in den lokalen Medien, in den Niederlanden wurde eine Wölfin tot aufgefunden, muß wohl aus Niedersachsen eingewandert sein.


    Mittlerweile gibt es ja wieder Luchse in Deutschland, aber schon 2 dieser schönen Raubkatzen wurden vermutlich von Jägern in Bayern "ermordet", genauer vergiftet und das, obwohl sie eigentlich (50 Tiere[Rehe] pro Jahr erlegt ein Luchs) für den Jäger keine Bedrohung seiner Jagd darstellen.


    @Brissotin
    Was sagt denn die hist. Forschung zur Bestie von Gévaudan? Das Ganze zog sich ja über mehrere Jahrzente hin!
    In den Köpfen der dortigen Bewohner sind die Wölfe immer noch negativ besetzt, bis heute.

    mfg
    schwedenmann
     
  14. Ugh Valencia

    Ugh Valencia Aktives Mitglied

    Wenn mehr Wölfe weniger Waschbären bedeuten, unterstütze ich Meister Isegrimm.
     
  15. Scorpio

    Scorpio Aktives Mitglied


    Ich auch, Wölfe kommen nicht in meinen Garten und fressen meine Zwetschen. Letztes Jahr haben sie nicht viel für mich übriggelassen und dann noch auf den Rasen gekackt. Den Dachboden eines Nachbarn haben sie als Liebesnest funktionalisiert. Ein Jäger hat eine Falle gestellt und nach einigen Tagen zwei Weibchen und einen starken Rüden gefangen. Die Waschbären wurden auf Fürsprache der Nachbarin nicht liquidiert, sondern umgesiedelt. In der malerischen Gegend des Nationalparks Kellerwald/Edersee haben sie eigentlich alles was Waschbären sich nur wünschen können, und dort wurden auch die ersten Waschbären ausgesetzt. Bis zur Edertalsperre sind es gute 50 km, aber zwei Tage später waren sie wieder da, und ich bin mir sicher, dass es die gleichen sind.
    Mit einem Waschbär hat auch ein anderer Neozoon Ähnlichkeit, der aber zu den Caniden zählt: Der Marderhund oder Enok. Dieser Einwanderer aus Osteuropa ist inzwischen auch in Hessen heimisch geworden. Manche Jäger geben den beiden Neozoen die Schuld daran, dass es immer weniger Feldlerchen, Bekassinen und Rebhühner gibt. so niedlich sie aussehen, sind die Einwanderer aus Nordamerika vielerorts zur Plage geworden.

    In einigen Gegenden der USA hat der Wolf einen besseren Ruf bekommen. Wölfe sind sehr gute Selektoren, bessere als kanadische Luchse und Pumas. In gegenden, in denen sie wieder heimisch wurden, wurden auch die Wapitis (Elk) Weiß- und Maultierhirsche gesünder, und wichtiger noch, Wölfe verdrängen die Kojoten, die wesentlich mehr Haustiere reißen und durchaus nicht ganz ungefährlich sind. In einigen Bundesstaaten haben sich Wölfe so vermehrt, dass sie wieder legal bejagt werden dürfen.
     
  16. Matze007

    Matze007 Aktives Mitglied

    Dafür könnte es ein bis zwei wesentlich naheliegendere Gründe geben.
    Einmal die erfolgreiche Tollwutbekämpfung mittels Impfköder.
    Was jahrzehntelanger Krieg gegen Füchse, inclusive Gasangriffe auf ihre Baue, nicht bewirkt hat, war plötzlich getan. Und entsprechend sind die Fuchsbestände gestiegen. Weil auf der einen Seite die Bestände nicht mehr durch die Tollwut dezimiert wurden, sobald sie eine kritische Dichte überschritten, und wohl auch, weil plötzlich eine wichtige Motivation zur Fuchsjagd, eben die Tollwut, wegfiel.
    Heute scheint übrigens die Räude die Füchse in relevanten Größenordnungen hinzuraffen, was für die Population ähnliche Effekte haben könnte wie früher die Tollwut.
    Und so sind Rebhühner und Hasen in ihren Beständen wieder deutlich entlastet, was sich auch bereits bemerkbar zu machen beginnt. In den letzten Jahren sind hier jedenfalls wieder viel mehr Hasen zu sehen.

    Außerdem haben die Wildschweinbestände erheblich zugelegt, auch im Rahmen der Bioenergiegeschichten (Maisanbau). Wildschweine und Bodenbrüter sind eine ungute Kombination.

    Ist unwissenschaftliche Spekulation, aber im Moment für mich die plausibelste Erklärung.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Juni 2014
  17. Scorpio

    Scorpio Aktives Mitglied

    Ich sehe es ähnlich und halte viele Diskussionen um den zu hohen Bestand an Beutegreifern für vorgeschoben. Der Hauptgrund für den Rückgang von Bodenbrütern dürfte auf den Habitatschwund und die Intensivierung der Landwirtschaft zurückzuführen sein. Vor allem das Verschwinden von Feldhecken macht sich bemerkbar. Der höhere Druck durch Beutegreifer ohne natürliche Feinde ist nur ein zusätzliches Problem, aber sicher nicht die Urssache. Rebhühner kenne ich nur aus Erzählungen älterer Bauern, in freier Wildbahn sind sie schon lange verschwunden. Weißstörche haben inzwischen neue Habitate angenommen und sich tüchtig vermehrt. Einige ziehen seit einigen Jahren nicht mehr nach Afrika und teilen sich Habitate an der unteren Eder mit Silberreihern, Nilgänsen und Kranichen.

    Die Bestände an Feldhasen sind in Nord- und Mittelhessen immer noch mittelmäßig, obwohl viele Jagdpächter sie schonen und große Treibjagden mit hoher Strecke nur noch in der Erinnerung existieren. Vermehrt haben sie sich nur in der Waberner Börde, wo die Zuckerrübenfelder ihnen gute Deckung bieten. positiv war die Bestandsentwicklung aber in einigen Revieren, wo seit einigen Jahren Kohl gepflanzt wird, den die Firma Hengstenberg den ansässigen Bauern abkauft.
     
  18. steffen04

    steffen04 Gesperrt

    Hier mal ein paar Zahlen aus Michigan.

    Das Nahrungsspektrum ist ein anderes, der Wolf ist halt ein Opportunist. Die Whitetailes sind kleine Hirsch, etwa wie Damhirsche, aber immer noch deutlich grösser als Rehe. Wildschweine sind hier erst am ankommen, in den Wolfsgebieten gibt es noch keine. Interessant ist der hohe Anteil an Biber.

    55% Whitetails
    25% Biber
    5% Hasen, Kaninchen
    15% Mäuse

    Der Wolf wurde auch hier gnadenlos bejagt:
    1817 wird die Wolf Bounty im US-Kongress verabschiedet (Abschussprämie)
    1838 Wolf Bounty in Michigan verabschiedet: 20 $ Prämie pro Fell
    1935 war der Wolf auf der Lower Peninsula ausgerottet
    1960 Wolf Bounty aufgehoben
    1965 Wolf wird unter Schutz gestellt
    1973 wird die Population auf sechs (!) Wölfe geschätzt
    1974 werden vier Wölfe aus Minnesota ausgewildert. Alle vier werden in kurzer Zeit gewildert.
    1996 (als die ersten Wölfe in Deutschland aufgetaucht sind) wird die Population auf immerhin wieder einhundert Wölfe geschätzt
    2011 werden Wolfswelpen auf der Lower Peninsula bestätigt. Die Population wird auf ca. 680 Tiere in ganz Michigan geschätzt.
    Die Wölfe wandern aus Minnesota und Kanada (Ontario) zu
     
     
    Zu den Rahmenbedingungen: Michigan besteht aus zwei nicht zusammenhängenden Halbinseln, verbunden nur durch eine Brücke. Die Lower Peninsula ist recht dicht besiedelt, hier liegen die großen Städte, allen voran Detroit, ein grosser Teil wird landwirtschaftlich stark genutzt. Die Upper Peninsula ist fast menschenleer, Einkommen entstehen aus Tourismus und Forstwirtschaft.

    Fläche: 250.494 (Land = 147.121, Wasser = 103.372) km²
    Einwohner: 9,9 Mio. (Zensus 2010) (39,4 E./km², etwa 67 E./km² bezogen auf die Landfläche)

    Zum Vergleich Deutschland: Fläche: 357.167,94 km²
    Einwohner:
    80,8 Mio. (Zensus 2013) (226 E./km²)

     

     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Oktober 2014
  19. schwedenmann

    schwedenmann Aktives Mitglied

    Wölfe in Finnland

    Hallo

    Gestern kam eine Doku über Finnland, dort wurde von einer Wolfspolpulation von 150 !! Exemplaren berichtet, aufgrund starker Wildererei (Abschuss + Vergiftung). Ich habe gerade mal gegoogelt und das hier gefunden, da ich die Zahl von 150 Wölfen nicht glauben konnte.

    Wolf - Wolves in Finland

    Also scheint die Zahl von 150 Exemplaren in Finnland doch galubhaft.

    mfg
    schwedenmann
     
  20. Ralf.M

    Ralf.M Aktives Mitglied

    In jeden Falle.

    Bei 16 Einwohner/km², einer riesigen Waldfläche (ca. 75% des Landes) und ca. 60.000 Seen ist das ein Paradies für Wölfe.

    Zur Deutschen Übersetzung des Artikel ->Klick.

    Das 1. Bild ist stark, wäre vielleicht sogar mal ein neues Bild für den Desktop.
     

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