Krieg gegen die Wölfe

Dieses Thema im Forum "Zeitalter der Entdeckungen (15. - 18. Jhd.)" wurde erstellt von Armin Herrmann, 21. März 2014.

  1. Ralf.M

    Ralf.M Aktives Mitglied


    Irgendwann kreuzen die auch bei mir auf.
    Verfolge dies in einem anderen Forum, da haben wir einen extra Thread.
    So eine Landschaft – rechts von der Terrasse - lädt dazu ein.
    Habe auch irgendwo gelesen, man hat sie wohl in Thüringen auch schon mal gesichtet.


    Rechts von der Terrasse.jpg
     
  2. steffen04

    steffen04 Gesperrt

    Spannend. Ich war auch überrascht über die niedrige Zahl an Wölfen in Skandinavien. Wie schon weiter oben erwähnt, gibt es in Norwegen und Schweden zusammen etwa soviel Wölfe wie in Deutschland.

    Die Bevölkerungsdichte ist offensichtlich nicht der ausschlaggebende Faktor für den Erfolg von Wölfen.

    Die Verfügbarkeit von Nahrung ist wahrscheinlich wichtiger. In D hat sich die Zahl der Rehe und der Wildschweine seit Kriegsende signifikant erhöht. Beide Arten profitieren von der globalen Erwärmung, insbesondere kürzeren und wärmeren Wintern. Der Anstieg der Population deckt sich auch mit dem Anstieg der Temperaturen seit Kriegsende. Das hat wahrscheinlich die Rückkehr nach dem Fall des Eisernen Vorhnags begünstigt.

    Michigan hat mittlerweile ein deer-problem. Nachdem der Weißwedelhirsch Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts stark dezimiert war, hat sich die Zahl durch Schutzmassnahmen (nach meiner Vermutung auch durch Klimawandel) mittlerweile stark erhöht. Der aktuelle Bestand wird auf knapp 2 Millionen Tiere geschätzt, nach 0,5 Millionen 1960.

    Die Gefährdung für den Straßenverkehr ist signifikant: "Deer-vehicle accidents exceeded 40,000 per year with an average of 5 people killed and 1,500 injured each year." Und sichtbar. Alle paar Meilen liegt ein überfahrener Hirsch neben dem Highway.

    Und sie haben ein Verbissproblem: "Unfortunately, the large deer herd has begun to have a significant impact on their own habitat and the habitats of other animals. In some areas, they have nearly eliminated certain plants, which may provide food and or shelter for other wildlife."

    Vielleicht ist auch hier der Wolf seiner Nahrung gefolgt.

    Hab gestern einen ganz interessanten Artikel in der New York Times gelesen über die mögliche Sichtung eines Berglöwen in Pennsylvania. Die Berglöwen sind dort seit 140 Jahren verschwunden. (http://www.nytimes.com/2014/10/13/opinion/monsters-in-the-woods.html?_r=0 (Okay, Im Feuilleton, nicht auf der Wissenschaftseite)
     
  3. Galeotto

    Galeotto Aktives Mitglied


    So gigantisch haben sich die Winter nicht verändert. Der Vorletzte begann bereits Ende Oktober ging bis nach Ostern. Deshalb hat sich die Wildpopulation bis auf die Turmfalken, die in manchen Gegenden Deutschlands verhungerten kaum reduziert. Die siebziger Jahre hatten, bis auf den von 1978/79 ziemlich schneearme und milde Winter. In den achziger Jahren, dagegen waren sie meist sehr kalt und schneereich. An der Wildpopulation hatte das aber wenig geändert.

    Wölfe kamen auch schon vor Grenzöffnung ,ab und an, über Polen in die DDR . Es fand sich aber immer ein besonders eifriger Jäger, der sie angeblich mit streunenden Hunden verwechselt und abgeknallt hat .
     
  4. steffen04

    steffen04 Gesperrt

    Wenn euch bald die grauen Herbsttage auf die Coach treiben würde ich folgende Nature-Doku(Kann auf Youtube gefunden werden) empfehlen:

    "Meeting the Coywolf" und ergänzende Homepage Meet the Coywolf: Wolf/Coyote/Coywolf: A Comparison - The Nature of Things

    Es geht um den Hybrid zwischen Coyote und Eastern Wolf, ein schon recht großes Raubtier. Der Coywolf besiedelt schnell die großen Städte. In dem Beitrag werden Coywolfs in Toronto und New York gezeigt, weiter Coyoten in Chicago.

    Ich schau nicht viel fern, aber den Film fand ich richtig gut.
     
  5. steffen04

    steffen04 Gesperrt

  6. steffen04

    steffen04 Gesperrt

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