Maji-Maji-Krieg

Dieses Thema im Forum "Die großen Kolonialreiche" wurde erstellt von Arne, 31. März 2005.



  1. Arne

    Arne Premiummitglied

    Maji-Maji-Aufstand in Deutsch-Ostafrika

    Ein neues Thema, zuerst ein paar geschichtliche Grunddaten:

    Im Jahre 1905, also vor genau 100 Jahren brach im Süden des deutschen Schutzgebietes der "Maji-Maji-Aufstand" aus. Die Kolonialbehörden waren vom gemeinsamen Losschlagen mehrerer Stämme überrascht und hatten große Schwierigkeiten bei der Niederschlagung. Anlaß, vielleicht nicht Ursache, war übrigens eine Erhöhung der Steuer, wodurch die Einheimischen zur Plantagenarbeit gezwungen werden sollten.
    Der Krieg wurde von deutscher Seite mit einer "Politik der verbrannten Erde" geführt. Das heißt, Siedlungs- und Pflanzungsräume aufständischer Dörfer und Stämme wurde häufig vernichtet und/oder verbrannt, weil man die kämpfenden Aufständischen im Busch kaum zum offenen Gefecht zwingen konnte. Die Folge waren große Hungersnöte unter der Zivilbevölkerung, die ein vielfaches an Toten der reinen Kampfhandlungen bedeuteten. Offizielle deutsche Stellen sprechen von ca. 100.000 Toten. Tansanische Historiker sprechen gar von bis zu 200.000 Toten.
    ( Kurzinfo: Seite des DHM, Berlin dazu:http://www.dhm.de/lemo/html/kaiserreich/aussenpolitik/majimaji/)

    Wir hatten letztes Jahr, 2004, das Gedenken an den Herero-Krieg in Deutsch-Südwestafrika, wo sich das Gefecht am Waterberg zum 100. jährte. In diesem Zusammenhang tauchte das Thema in sehr vielen Zeitungen auf, wurde vielerorts diskutiert, neue Bücher erschienen und wurde für viele Deutsche Anlaß sich (kurz?) mit der Kolonialgeschichte zu beschäftigen.

    Obwohl ich ungern über geschätzte Opferzahlen spreche, die nicht belegbar sind, so muß man doch davon ausgehen, daß im Maji-Maji-Aufstand und den Folgen viel mehr Menschen gestorben sind, als im Herero-Krieg. Ich denke, man kann von doppelt so vielen sprechen.

    Das erste Quartal des Jahres 2005 ist abgelaufen, aber ausser in Fachkreisen, taucht das Thema in der Öffentlichkeit bisher nicht auf. Mich erstaunt das. Warum hat vermutlich jeder Vierte schon einmal etwas über den Herero-Krieg gehört, aber nicht mal jeder Zehnte weiß etwas vom Maji-Maji-Aufstand?

    Eine Theorie: In Deutsch-Südwest kämpften Weiße, meist vom Reich kurzfristig ins Schutzgebiet versetzte Soldaten. Das Schicksal der Verwandten, Bekannten, Kameraden interessierte in der Heimat viel mehr, als die Kämpfe der Schutztruppe DOA mit ihren afrikanischen Askaris.

    Weitere Theorie: Deutsch-Südwest war eine Siedlungskolonie, in der zu Beginn des Krieges deutsche Siedler getötet wurden. Die deutschen Einwandererzahlen übertrafen die nach Deutsch-Ostafrika um ein vielfaches. Dort gabe es nur wenige echte Siedlungsräume an der Küste (Dar-es-Salaam, Tanga) und am Kilimandscharo (Moschi etc.). Die deutschen Opfer in der Zivilbevölkerung waren minimal.

    Aber diese beiden Theorien hinken irgendwie. Kann es denn sein, daß uns heute diese Gründe noch "verfolgen"/ beeinflussen?

    Kann sich das jemand erklären? Hat jemand weitere Ideen?
     
  2. Arne

    Arne Premiummitglied

    Mich erreichte eine Mail von Lungos, der gern antworten will, aber (noch) keine Schreibrechte für die Neuzeit hat. Ich gebe das mal hier wieder, da sonst keine Antworten kamen:

    Ein Grund, der die jüngste Aufmerksamkeit begründen könnte. Eigentlich recht einsichtig. Allerdings war auch vor den Schadenersatzforderungen die Aufmerksamkeit für den Krieg in DSWA höher, als für den in DOA. Da fiel mir noch ein Aspekt ein: Es gibt viel Erlebnisberichte/-literatur der rückkehrenden deutschen Soldaten aus DSWA. Das fehlt aus DOA bis auf wenige Bücher - logisch, denn da waren ja nur wenige Deutsche involviert.
     
  3. M.A. Hau-Schild

    M.A. Hau-Schild Premiummitglied

    Also viel kann ich leider nicht beitragen

    Aber ich habe trotzdem ein par Fragen:
    Du sagst das deinen Theorien irgendwie hinken. Kannst du das etwas näher ausführen denn an sich klinges beide an sich ganz gut.

    Und noch eine frage.
    Du fragst
    Welche gründe meinst du dabei genau? Steh dabei leider ein bisschen auf den Schlauch.

    P.S. Es gibt nur einen Grund warum ich schon mal was vom Maji-Maji-Aufstand gehört habe.
    Und zwar weil ich damals mal für eine deiner googeln erlaubt Fragen recherchiert habe. :)
     
  4. Arne

    Arne Premiummitglied

    Nun weil das Gründe sind, die 1906 für die Öffentlichkeit prägend gewesen sein dürften. Aber heute spricht keiner mehr mit Nachbarn, die eben aus dem Krieg in Südwestafrika heimgekehrt sind. ;)

    Also das erfreut mich sehr. Befriedigt es doch meinen missionarischen Eifer.:winke:
     
  5. M.A. Hau-Schild

    M.A. Hau-Schild Premiummitglied

    Das mag ja sein, aber 100 Jahre ist nicht viel. Ich meine das wäre dann vermutlich der Uhrgroßvater gewesen sein (aus meiner 19 jährigen persprektive).
    Somit ist es wahrscheinlich das diese den eigenen Eltern noch von der Zeit erzählen konnten.

    Aber vielleicht liegt es daran das viele den eigenen Großeltern nicht genug zuhören.
    Das ist gelebte geschichte also nutzt eure Chance solange ihr sie noch habt. :still:

    Davon abgesehen wird ja auch an viele andere Ereignisse gedach (teilweise mit geringerer Tragweite) die noch viel weiter zurück liegen.
    Das haben dann vermutlich auch meine Uhrgroßeltern nicht mehr erlebt, aber jeder weiß davon.
     
  6. fingalo

    fingalo Neues Mitglied

    Die deutsche Schutztruppe führte viele verheerende Kriege in Afrika. Bekannt ist die grausame Niederwerfung des Herero-Aufstandes.
    Der Maji-Maji-Krieg in Deutsch-Ostafrika, dem heutigen Tansania, der im Sommer 1905 begann, hat dagegen bisher noch wenig öffentliches Interesse geweckt. Schätzungen der Opfer auf afrikanischer Seite bewegen sich zwischen sechzig- und zweihunderttausend Toten.
    Mit "Maji Maji" bezeichneten die deutschen Kolonialherren eine Serie von antikolonialen Erhebungen, die vor allem den Süden des "Schutzgebietes" in Atem hielten. Der Name bezog sich auf eine Medizin, ein besonderes Wasser (Maji ist das Swahili-Wort für Wasser), von dem viele afrikanische Rebellen glaubten, daß es sie gegen Gewehrkugeln immun mache.
    In Deutschland wurde dies al Zeichen primitiven Fanatismusses gedeutet und zum Anlass zur Bekämpfung der Medizinmänner genommen.
    Aber die deutsche Kolonialverwaltung führte die Aufstände auf eine verfehlte Kolonialpolitik zurück. Gustav Noske sah die Ursache im Arbeitszwang, der rigorosen Beitreibung der Hüttensteuer und der Prügelstrafe.
    Die wirklichen Ursachen sind noch in der internationalen Erforschung. Aber Tansania sieht den Maji Maji-Krieg als großen nationalen Befreiungskampf an, der alle Völker in Tansania gegen die Kolonialherrschaft vereint habe. Julius Nyerere hat diesen Krieg zum National-Epos gemacht.
    Die Erforschung des Maji-Maji-Krieges ist deshalb von allgemeinem Interesse, weil die lokalen Quellen sich fast ausschließlich aus oraler Erinnerungskultur speisen, deren methodische Verwendung auch auf vielen anderen Bereichen von besonderem Interesse ist.
     
  7. M.A. Hau-Schild

    M.A. Hau-Schild Premiummitglied

  8. Leopold Bloom

    Leopold Bloom Neues Mitglied

    Doch....zusammengelegt....gabs da nicht auch noch einen Buchtipp von Ursi dazu?
     
  9. M.A. Hau-Schild

    M.A. Hau-Schild Premiummitglied

    Jep, gab es. Hat Arne höchstpersönlich eingereicht (wer auch sonst :still: :D )
     
  10. fingalo

    fingalo Neues Mitglied

    Den Erstartikel hab' ich nicht gesehen. :motz: :rotwerd:

    Aber für mich ist folgendes von besonderem Interesse:
    In vielen Erinnerungen werden Ereignisse aus vorkolonialen Kriegen, aus dem Maji-Maji-Krieg und dem Ersten Weltkrieg vermischt. Auch spiegeln heute aufgenommene Erzählungen über Maji Maji eher gegenwärtige Konflikte und Konstellationen wider und bieten nach Auffassung vieler Forscher wenig neue Einsichten in die damaligen Auseinandersetzungen.

    Für mich ist dies in Bezug auf die Saga-Kritik und die Auswertung der Heimskringla, die ja auf oraler Überlieferung aufbaut, von besonderem Interesse. Auch für die Bibel, die ja einen oralen Vorprozess hinter sich hatte, ist dies hinsichtlich ihres Geschichtswertes von Interesse.

    Her kann man nämlich die schriftlichen Berichte der Kolonialherren mit den mündlichen Überlieferungen vergleichen und so den Wandel in der oralen Überlieferung sichtbar machen.
     
  11. Leopold Bloom

    Leopold Bloom Neues Mitglied

  12. Arne

    Arne Premiummitglied

    Hallo fingalo,
    wenn dich das Thema der mündlichen Geschichtsüberlieferung zum Thema Maji-Maji-Aufstand interessiert, kann ich dir das Kapitel "Zu keiner Zeit konnten wir sagen; Jetzt haben wir Frieden" von Ingrid Laurien aus dem neuen Buch empfehlen, was ich grad lese. Sie geht da auf die Sammlung von Aussagen und Erzählungen ein, die leider erst in der Zeit der Unabhängigkeit Tansanias (um 1960) angefangen hat.
    (Bei Interesse schicke ich dir Kopien. Ggfl Adresse per PN mitteilen.)
     
  13. fingalo

    fingalo Neues Mitglied

    Muss ich verschieben.
    Fahre nämlich in kürze für einige Zeit in Urlaub. Wenn ich zurückkomme, dann komme ich auch darauf zurück.
    Wenn ichs bis dahin nicht vergessen hab :grübel:
     
  14. Arne

    Arne Premiummitglied

    Gerade lese ich im Buch von Reinhart Bindseil "Ruanda im Lebensbild des Offiziers, Afrikaforschers und kaiserlichen Gouverneuers Gustav Adolf Graf von Götzen (1866-1910)" Reimer-Verlag Berlin, 1992, eine wahrscheinliche Erklärung zu meiner eingangs gestellten Frage:

    In das Bewußtsein der deutschen Öffentlichkeit hat sich das traurige Aufstandsereignis überraschend wenig eingeprägt, wohl deswegen, weil die aufgrund der Erhebung zusätzlich entsandten Truppen nur rund 200 Mann ausmachten, so daß insgesamt nur rund 450 deutsche Offiziere und Unteroffiziere involviert waren. Durch Kampfhandlungen fielen von ihnen nur 6 Mann, unter den Askaris beliefen sich die Verluste durch Tod auf 70 Mann."

    Bindseil geht also in Richtung meiner ersten Theorie und begründet das zusätzlich durch die kleine Zahl der deutschen Soldaten. Nun Ende Juli sind es genau 100 Jahre und ich rechne spätestens zu dieser Zeit mit einigen (wenigen) Medienberichten....
     
  15. Arne

    Arne Premiummitglied

  16. Arne

    Arne Premiummitglied

    Dr. Gilbert Gwassa "The Outbreak and Development of the Maji Maji War, 1905-1907"

    In den laufenden Berichterstattungen zum Maji-Maji-Krieg in Deutsch-Ostafrika wird gelegentlich aus einer Doktorarbeit von Dr.Gilbert Gwassa zitiert, der als (bedeutender) tansanischer Historiker bezeichnet wird. Herausragende Punkte in dieser Arbeit sind zum Beispiel:

    - ungewöhnlich hohe Einschätzung der Gesamtopferzahl von bis zu 300.000 Toten.
    (die meisten anderen Historiker schätzen erheblich niedriger, maximal 180.000. Aber solche Schätzungen sind in meinen Augen eh irrelevant, da nicht nachweisbar)

    - spektakuläre Grausamkeiten. Zum Beispiel sollen deutsche Askaris Menschen gehäutet haben oder Babys mit Bohnen gekocht haben und sie den Müttern zum Essen aufgezwungen haben etc.

    Ich habe versucht etwas über diesen Historiker, seine Arbeit und die Hintergründe herauszubekommen. Das Ergebnis sieht bisher so aus:

    Gilbert Gwassa war zeitweise Mitarbeiter von Professor John Iliffe, einem britischen Historiker, der in den 60er Jahren auch an der Universität Daressalam gearbeitet hat und später in Cambridge war.
    Zu dieser Zeit wurde das "Maji Maji Research Project (MMRP)" gestartet und 1968 veröffentlicht. Hier wurden Zeitzeugen, also tansanische Maji-Maji-Veteranen von ausgesandten Studenten zu ihren Erlebnissen und Erinnerungen befragt. Diese Befragungen erfolgten in Englisch und Kisuaheli.

    Gilbert Gwassa hat aus diesem und neuem Material später seine Doktorarbeit "The Outbreak and Development of the Maji Maji War, 1905-1907," verfasst (1973). Das ist die letzte Veröffentlichung, die ich von ihm über das Internet ermitteln konnte.


    Bei der Entstehung dieser Arbeit ist der historische Kontext zu beachten: 1967 gab Julius Nyere (erster Staatspräsident von Tansania) seinen sozialistischen Überzeugungen in der "Deklaration von Arusha" politischen Inhalt. Nyerere "verstaatlichte die Banken und andere Wirtschaftsunternehmen, forderte die Neugründung sozialistischer Dorfgemeinschaften und eine Reform des Schulwesens" (wikipedia) Ein Punkt seiner Politik ist auch den Maji-Maji-Krieg als Aufstand gegen die Kolonialherren, somit als Anfang der glorreichen Befreiungsbewegung (Uhuru) darzustellen, die mit seiner Amtszeit und der Unabhängigkeit von Großbritannien 1961 vollendet wurde.

    Stellen wir uns das mal vor: da bekommt ein Student einer sozialistisch geprägten Universität fernab der Zivilisation von einem alten Mann etwas erzählt, was der mal gehört haben will oder als Kind erlebt hat und schreibt es auf. In der Universität wird sortiert, gefiltert und umübersetzt. Nicht unwahrscheinlich, daß da auch die politischen Vorgaben der Regierung in der Fragestellung und Auswertung eine Rolle spielten...

    Wenn heute aus dieser Arbeit zitiert wird, werden diese "spektakulären" Vorgänge erwähnt und als Quelle eine Doktorarbeit eines einheimischen Historikers genannt, dem man erstmal automatisch eine gewisse Reputation zudenkt. Nicht, oder nur äusserst selten, wird aber in diesen Zitaten erwähnt, daß er da in seiner Arbeit Erzählungen wiedergibt!

    Ich frage mich, inwieweit können, ja dürfen wir Erzählungen alter Leute, die 60 Jahre zurückliegende Ereignisse erzählen für historische Tatsachen halten? Gerade in einer Kultur, die kaum schriftliche Überlieferung kennt, sondern Lieder und Geschichten benutzt? Spielen da nicht nach so langer Zeit Verklärungen und "Hören-Sagen" eine ganz wichtige Rolle?

    Also ich habe da meine Zweifel, ob man diese "Ergebnisse" als historische Tatsachen hinstellen kann. Ganz grundsätzlich wäre ich überhaupt zurückhaltend aus einer Arbeit dieses historischen Kontexts zu zitieren.
     
  17. fingalo

    fingalo Neues Mitglied

    In der FAZ von heute gibt es einen Artiel von Prof. Johannes Mahr über den Maji-Maji-Aufstand. Wen's interessiert - PN an mich mit e-mail-Adresse.
     
  18. Wellington

    Wellington Neues Mitglied

    Ich habe heute das erste Mal etwas von diesem Aufstand gehört.

    Im Gegensatz zum Herero-Aufstand wusste ich nicht einmal, dass in Deutsch-Ostafrika ein Aufstand überhaupt stattgefunden hat.:rotwerd:

    Durch die Zahlen die in den obigen Beiträgen aufgeführt sind - was die deutsche Beteiligung an der Niederschlagung des Aufstandes betrifft - erscheint es mir schon logisch, dass dieser Aufstand kaum Beachtung gefunden hat.
    Je weniger Soldaten in einem solchen Aufstand fallen, desto weniger wid man davon Notiz genommen haben. Insoweit wird es wohl hauptsächlich über die dortige Verwaltung abgewickelt worden sein.
    Da dann hauptsächlich Askari, also Afrikaner, gegen Afrikaner kämpften dürften Verluste, auf welcher Seite auch immer, kaum von Belang gewesen sein. Und Verluste unter den Aufständischen, die schließlich weit größer waren als die der Askari oder Deutschen, werden wie immer bei den Unterlegenen - kein Aufsehen erregt haben.

    Es wäre vielleicht auch hilfreich zu wissen inwiefern deutsche Medien, sprich Zeitungen, in der Zeit darüber berichtet haben. Ein oder zwei kleine Randnotizen finden wohl kaum Beachtung.

    Gibt es denn Informationen darüber ob damals über diesen Aufstand Berichte, größerer Art, an die deutsche Öffentlichkeit gelangt sind?
     
  19. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter

    Aus http://www.dhm.de/lemo/html/kaiserreich/aussenpolitik/majimaji
     
  20. Arne

    Arne Premiummitglied

    Bin zur Zeit beruflich arg im Stress und kann mich hier kaum engagieren, sorry. Ursi hat ja das zutreffende Zitat aus dem DHM-Lemo gebracht.

    Tatsächlich wurde damals viel darüber berichtet. Nach den Aufständen in DSWA (1904/06) und jetzt in DOA lief quasi "das Faß über". Die deutsche Kolonialpolitik unter Dernburg wurde reformiert.

    Das Interessante ist aber, daß später(!) dieser große Aufstand weitgehend in Vergessenheit geriet...
     

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