Mehrsprachigkeit an Schulen des Kaiserreiches

Dieses Thema im Forum "Das Deutsche Kaiserreich" wurde erstellt von Zwirbelkopf, 18. März 2013.

  1. Zwirbelkopf

    Zwirbelkopf Neues Mitglied


    Das Deutsche Kaiserreich kannte verschiedene Muttersprachen seiner Bewohner. Neben der Dominanzsprache deutsch, gab es meines Wissens nach:

    französich, dänisch, polnisch, litauisch, sorbisch.

    Wie ging man damit eigentlich im Schulbetrieb um? Wurde zweisprachig unterrichtet? Und wenn ja, wie und wo? Wie war eigentlich die Gerichtssprache in Minderheitssprachgebieten, bzw. waren Dolmetscher erlaubt, bzw. bestand ein Recht auf einen Dolmetscher im deutschen Rechtsstaat? (ich rede nicht von Demokratie).

    Wer dazu noch etwas weiss, bzw lernte, mag sich gerne einmal äußern - finde ich spannend.


    :winke:
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. März 2013
  2. Liborius

    Liborius Aktives Mitglied

  3. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied


    Durch die Abtretung Elsaß-Lothringens an das Deutsche Reich 1871 kamen auch einige französischsprachige Gebiete (ca. 10 % der Bevölkerung von E.-L.) ins deutsche Staatsgebiet. Diese lagen im Westen von Lothringen.

    s. Reichsland Elsaß-Lothringen ? Wikipedia
     
  4. Isleifson

    Isleifson Gesperrt

  5. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

    Gibt es irgendwo Aufzeichnungen darüber, in welchen Regionen welche Unterrichtssprachen benutzt worden sind?

    Neben den französischsprachigen Regionen im Reichsland Elsaß-Lothringen und polnischsprachigen Westpreußen und Pommern gab es auch noch in Schleswig dänischsprachige, in Ostpreußen und Schlesien polnischsprachige Bevölkerungsteile.
     

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