Nordamerika (Kolonialisierung, Unabhängigkeitskrieg, -erklärung, Bürgerkrieg)

Dieses Thema im Forum "Die großen Kolonialreiche" wurde erstellt von Eisenhower, 15. Februar 2015.

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  1. Eisenhower

    Eisenhower Neues Mitglied

    Servus Leute,
    meine Geschischtslehrerin hat mir, weil ich neulich eine Arbeit nicht mitgeschrieben hab, eine Hausaufgabe zum Thema "Nordamerika-Kolonialisierung, Unabhängigkeitskrieg u. -erklärung sowie Bürgerkrieg und Verfassung aufgegeben, die sie jetzt auch benoten will :/

    Ich habe mir für diese Hausaufgabe folgendes überlegt, teilt mir nur mal mit, wie Ihr die Gliederungspunkte findet :)
    Als große Überschrift: "Amerika-Eine Großmacht im Wandel der Zeit"
    Dann als Aufteilung: 1. Nordamerika-1. Schritte über den großen Teich
    (Da wollte ich auf erste Besiedlungen eingehen, z.B.: Plymouth,jamestown, Manhatten, Maryland,... und wieso so viele Menschen Europa verließen)
    2.Wem gehört das Land?
    (Indianervertreibungen)
    3.Der Kampf um Unabhängigkeit
    (Kolonien mucken auf, Bostoner Tea-Party, Bostoner Massaker)
    Dabei wollte ich auf den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg eingehen, sprich Konfliktparteien, Absichten,...
    4. Die Verfassung: Ein Staat ohne König
    (Kernpunkte der Verfassung: Menschenrechte, Gewaltenteilung, Wahlsystem)
    5. Bürgerkrieg, Menschenrechte-jetzt auch für Sklaven?
    (Konfliktparteien, Gründe, Erfolge,...) also Konförderation vs. Nordstaaten
    6. Quellen

    Wie findet ihr diese Einteilung? Kann ich die so übernehmen?
    In diesem Sinne, Euch noch einen schönen Tag!:winke:
    MfG Eisenhower
     
  2. muheijo

    muheijo Aktives Mitglied

    Gibt es eine Angabe der Lehrerin ueber den Umfang der ganzen Hausaufgabe?
    Ich finde es auf den ersten Blieck eine gute Einteilung, aber man kann ja zu jedem einzelnen Punkt ganze Buecher schreiben...
    Wie sehr sollst du in's Detail gehen?

    Was man vielleicht noch Ergænzen kønnte (vielleicht als eigenen Punkt?), wære die erhebliche Ausweitung des Staatsgebietes.

    Gruss, muheijo
     
  3. Eisenhower

    Eisenhower Neues Mitglied

    @muheijo
    Eine Angabe über den Umfang gab es nicht, aber ich bin in der 8. Klasse, ich weiß nicht, vllt weißt du da ja, wie viel ich da machen muss.

    zur von dir vorgeschlagenen Ergänzung: Gute Idee:yes:
    ich hätte da an den Mexikanisch-Amerikanischen Krieg gedacht, was kann man da noch mit reinnehmen?
    MfG Eisenhower
     
  4. steffen04

    steffen04 Gesperrt

    Sieht gut aus.

    Beim Titel, würde ich eher Richtung "Entstehung einer Grossmacht" gehen.

    Den Punkt 1. Kann man so machen. Eine Alternative wäre "Schritte ins Hinterland", also das langsame Vordringen Richtung Westen, Süden, Norden. Das gäbe eine elegante Überleitung zu den Konflikten mit den Indianern.

    Du setzt Nordamerika mit USA gleich. Die Geschichte der Besiedlung Nordamerikas ist aber auch die Geschichte französischer, spanischer, russischer organisierter Besiedlung. Diesen Aspekt könntest du über Konflikte während der zuerst britischen dann amerikanischen Besiedlung aufgreifen. Da würde dann z.b. der Krieg mit Mexiko rein passen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Februar 2015
  5. Eisenhower

    Eisenhower Neues Mitglied

    Gut, werde ich mit beachten ;)
     
  6. Papa_Leo

    Papa_Leo Aktives Mitglied

    Louisiana Purchase wäre noch zu nennen, wenn es um die Ausweitung des Gebiets geht ... und evtl. die Verdrängung der Indianer ... (und die Rechtfertigung: Das Konzept von Manifest Destiny).

    Ich sag's ungern ... aber eine solche Aufgabe in der 8. Klasse? Weil man eine Arbeit nicht mitgeschrieben hat? Da kann ich nur den Kopf schütteln (mach ich in letzter Zeit häufiger ... wird wohl irgendwann ein Schleudertrauma werden).
     
  7. Ingeborg

    Ingeborg Premiummitglied

    Öhm, die Vertreibung setzt doch bereits deutlich vor der Manifest Destiny ein, die ja aus dem 19. Jahrhundert kommt.

    Das kann ich dir nachfühlen.
     
  8. Papa_Leo

    Papa_Leo Aktives Mitglied

    Stimmt, Manifest Destiny kommt so Mitte des 19. Jhds auf (O'Sullivan schreibt so um 1845). Nur: eine Handlung kann ja bereits beginnen, bevor ich mir eine Rechtfertigung dafür überlegt habe, die es mir erlaubt, mich immer noch moralisch überlegen zu fühlen. Ich denke, das ist ähnlich wie mit der Sklaverei: Man hat sie, fühlt sich aber moralisch dadurch "schlecht" ... und irgendwann entwickelt man eine Idee, die dieses Unrecht rechtfertigt, so dass man sich sogar noch "gut" fühlen kann.
     
  9. steffen04

    steffen04 Gesperrt

    Der Junge soll doch keine Doktorarbeit schreiben. Er soll kurz und prägnant die historischem Abläufe auf dem nordamerikanischen Kontinent beschreiben. Period. Das kriegt Eisenhower locker hin, seine Gliederung ist doch schon sehr gut.
     
  10. Papa_Leo

    Papa_Leo Aktives Mitglied

    Steffen: Dann schreib das mal alles kurz und prägnant: Von den Kolonien zum Bürgerkrieg. Wenn Du das alles vernünftig auf eine Seite kriegst, bekommst 'nen Keks von mir. Und alles darüber finde ich - ob er es jetzt hinkriegt oder nicht - als Ersatz für eine versäumte Arbeit etwas übertrieben.
     
  11. steffen04

    steffen04 Gesperrt

    In Ba-Wü wird im Nebenfach Geschichte eine Klassenarbeit pro Halbjahr geschrieben. Wird woanders auch nicht anders sein. Der Halbjahresstoff wird abgefragt und den kriegt man auch in Kurzfassung in eine Hausarbeit.

    Ike hat wie es aussieht eine klare Vorstellung von seiner Arbeit. Die Aufgabe mag dir persönlich schwierig erscheinen, aber der Junge packt das schon. Nach meiner Erfahrung ist die Jugend von Heute auch nicht dümmer als wir es waren.
     
  12. schwedenmann

    schwedenmann Aktives Mitglied

    Amerrikanische Kolonialgeschichte

    Hallo


    Was ev. auch erwähnenswert ist, ist die Rolle Washingtons und die Gesinnung Washingtons. G.Washington wird ja immer als Held und einer der Väter der USA herausgestellt , aber nach seiner engl Dienstzeit und der Ernennung zum Oberbefehlshaber der "Amerikaner" hat er sich für die Verschiebung der Grenzziehung zu den Indianern und der Erweiterung der Kolonien auf Kosten der Indianer eingesetzt, moderat interpretiert befürwortet. Er hat massiv mit anderen auf die Erweiterung gen Westen spekuliert um Gewinn zu machen. Das ist die dunkle Seite von G.Washington.

    Was nat. auch interessant ist, wenn amn schon die Kolonialgeschichte von ordamerika betrachten muß ist der Krieg von England und Frankreich, der global geführt wird, Nordamerika ist da nur ein Schauplatz.

    mfg
    schwedenmann
     
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  13. Papa_Leo

    Papa_Leo Aktives Mitglied

    a) doch, das ist in anderen Bundesländern anders, in bestimmten Bundesländern verstößt der Lehrer hier z.B. gegen die Schulordnung (aber ohne Ikes Bundesland zu kennen, kann man darüber schlecht diskutieren)


    b) die Gliederung ist gut, gar keine Frage - aber wenn die jetzt ausgeführt wird, ist das keine Seite ... und eine Hausarbeit von mehreren Seiten in der 8. Klasse ... als Ersatz für eine Klassenarbeit?
     

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