Österreich-Ungarn 1867-1918: Der Niedergang einer Großmacht

Dieses Thema im Forum "Österreich | Schweiz" wurde erstellt von Marsilius, 5. September 2009.

  1. Marsilius

    Marsilius Neues Mitglied


    Im Jahre 1867 entstand aus der alten österreichisch-habsburgischen Monarchie die recht komplexe Konstruktion einer Doppelmonarchie aus den beiden Staaten Zisleithanien (Österreich: "Die im Reichsrat vertetenen Köngigreiche und Länder") und Transleithanien (Ungarn: "Die Länder der ungarischen Krone"); gemeinsam waren nur noch Heer, auswärtige Politik und Finanzen. Dies war ein letzter großer Versuch, den Vielvölkerstaat zusammenzuhalten, dessen Nationalitätenprobleme (Rumänen, Kroaten, Tschechen, Slowaken, Italiener, Polen u. a. strebten nach Selbständigkeit) am Ende des I. Weltkriegs zur Auflösung und zum Ende der Großmacht führten (Quelle: Der Große Ploetz).

    Was mich hier interessiert: Nach meinem Sommerurlaub in Tirol und vor einer Reise nach Wien im Oktober ist mein Interesse an der Geschichte Österreichs angefacht und ich würde gern mehr darüber erfahren und mich in das Thema gern einlesen. Da mir die Zeit um 1900 ohnehin nahe ist, weil mir Literatur und vor allem Musik der Zeit nahe sind, wäre ich für Literaturtips dankbar:

    -> Gibt es gut geschriebene und fundierte Literatur über die Geschichte der Doppelmonarchie?

    Darüberhinaus bewegt mich die Frage: Muß man die Epoche politisch ausschließlich als eine Zeit der allmählichen Auflösung (s. o.) betrachten, war diese nicht mehr aufzuhalten? Oder gibt es alternative Sichtweisen? Z. B. in Richtung einer Blütezeit, die (kulturell ohnehin, aber auch politisch?) aus heutiger Perspektive positiv bewertet werden könnte, etwa in dem Sinn, daß man auch auf politischem Gebiet Leistungen orten kann, die eine nachhaltige Wirkung bis heute entfaltet haben? Kurz, mir geht es auch um die Frage einer Würdigung der angesprochenen Epoche.

    Es würde mich freuen, hier ein paar Anregungen zu bekommen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. September 2009
  2. Bdaian

    Bdaian Aktives Mitglied

    Ich würde dir empfehlen, die Bücher von Joseph Roth zu lesen (Radetzkymarsch z.B.). Es sind zwar Romane, sie geben aber ein gutes Bild von der Stimmung in diesen Jahren.
     
  3. Marsilius

    Marsilius Neues Mitglied


    Danke für den Tip, das paßt und Joseph Roth schätze ich ohnehin - der Radetzkymarsch ist bestellt.
     
  4. jschmidt

    jschmidt Neues Mitglied

    Wie wär's mit dieser Viererbande?

    • Adam Wandruszka ist der Herausgeber des großangelegten Sammelwerks und Verfasser des Beitrags im Handbuch der Europäischen Geschichte, Bd. 6.
    • Anton Mayr-Harting hat ein dickleibiges Werk für den Zeitraum 1848-1922 verfasst, das ich aber noch nicht gelesen habe.
    • Sehr flott geschrieben ist Helmut Andics' Geschichte von 1804 bis zur Gegenwart, wovon Band 1 die Jahre bis 1900 und Band 2 die bis 1918 behandelt. (Auch billigst als Taschenbuch!)
    • Fürs letzte Jahrzehnt der Monarchie unverzichtbar ist die Darstellung von Manfred Rauchensteiner.
     
  5. Scorpio

    Scorpio Aktives Mitglied

    Romantiker kommen beim Anblick der k.k Architektur in Wien und Budapest ins Schwärmen. Gemma kaiser schaun, Ringstraßenpalais, Sissi, Lippizaner und Palatschinken. Nationalisten kommen vielleicht zum Schluss, dass die Donaumonarchie als rückwärtsgewandtes Gebilde in Etappen gestorben sei. Hitler mokierte sich über die "phäakenstadt" Wien. Europaverehrer verweisen auf die Einheit in der Vielfalt. gerade Joseph Roth, Jude aus Lemberg sprach vom Weltösterreichertum und schrieb deutsch, ebenso wie Kafka. Die Donaumonarchie und ihr Untergang hat ihre Liebhaber und ihre Gegner gleichermaßen beschäftigt. Sei es Joseph Roth oder Theodor Czokor, Karl Kraus oder der Autor des Schwejk.

    Die letzten Jahre der Donaumonarchie brachten allerdings eine ausgesprochen reiche Kultur. Stefan Zweig, Joseph Roth, Karl Kraus, Siegmund Freud, Gustav Mahler und Arnold Schönberg gehörten dieser Epoche an.
     
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  6. Rovere

    Rovere Premiummitglied

    Die österreichische Geschichte scheint mir (außerhalb Österreichs zumindest) als ziemlich vergessen oder durch vielen Schichten süsslichen Kitsches verdeckt. Ein Beispiel gefällig? Wieviele Diskussionen haben wir hier zu Friedrich dem Großen? Und wieviele gibts zu Maria Theresia?
    Zu meiner Zeit als Fremdenführer (ist inzwischen zwar schon etwas länger her), aber euch heute noch wenn ich aus Spaß Freunde aus dem Ausland durch Wien führe, erstaunte mich immer das Überraschen über das historische Erbe Wiens. Die Stadt wird anscheinend nur als Bühne von Sissi & Franz wahrgenommen. Obwohl sie für mehr als 200 Jahre neben Paris und London die dominierende Metropole Europas war.

    Der Nationalitätenkonflikt lähmte das Reich in seinen letzten Jahrzehnten, eine Folge auch des wirklich blöd verhandelten Ausgleichs mit Ungarn der eine Gesamtreform fast unmöglich machte. Dennoch überrascht mich immer wieder die Reduktion des österreichischen Kaiserstaates auf diesen Konflikt! Das Reich funktionierte jahrhundertelang und war in seinen letzten 50 Jahren (zumindest in der cisleithanischen Hälfte) auf Mehrsprachigkeit eingestellt. Den nationalistischen Hitzköpfen war dies natürlich zu wenig, diese ritterten mit ihrem Wahn aber nicht nur die Monarchie in den Abgrund, sondern den ganzen Kontinent (kein Wunder dass Hitler Wien und die Habsburger hasste).

    Wien war nie eine "deutsche" Metropole, ists auch heute nicht. Joseph II. begründete die Nationalitätenkirchen in seiner Hauptstadt die es auch 2009 noch gibt. Er übergab die von ihm aufgelassenen Klöster den verschiedensten Volksgruppen damit Einwanderer aus den Provinzen erste Anlaufstellen hatten und so findet man heute noch jeden Sonntag ein kroatisches "Fest" in der Kirche Am Hof. Und vor wenigen Jahren wurde ein Büste des bedeutendsten ukrainischen Dichters vor der Barbara-Kirche in der Postgasse enthüllt, kein Wunder den seit 1772 befindet sich hier die wichtigste uniierte Kirchengemeinde in Mitteleuropa.
    Achja, und der Metropolit aller griechisch-orthodoxen Christen in Österreich und Deutschland sitzt natürlich an der Donau.

    Aber zurück zur Ausgangsfrage nach guter Literatur über das alte Österreich. Sehr spannend ist der klare Blick Brigitte Hamanns auf diese Zeit. Leider fehlt bis jetzt das große Österreich-Buch, aber ihre Biographien über Elisabeht und Rudolf zeigen das geistige Klima am Hof und in den politischen Kreisen. Großartig ihr Werk über Hitlers Wien dass einen Einblick in die nationalistische Hexenküche dieser Zeit zeigt und schonungslos das geistige Klima der Epoche darstellt (die der unseren erschreckend ähnlich ist).

    Sehr beeindruckend fand ich das Buch "Requiem für eine Monarchie" von Francois Fejtö, der Autor negiert die Unausweichlichkeit des Endes des alten Österreichs.

    Am besten ist es aber nach Wien zu kommen und selbst die Spuren zu entdecken - man muss nur zuerst "Kitschwien" mit allen Sissis, als Mozart verkleidete Konzertkartenverkäufer und Touristenfallenkaffeehäuser hinter sich lassen und wachen Blickes durch die Seitengassen (nicht nur) der Innenstadt streifen.
     
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  7. jschmidt

    jschmidt Neues Mitglied

    Nun, wenn ich im Clio-Portal nach Rezensionen über "Österreich" suche, schwappen mir 1598 Stück entgegen... :winke: Sei gleichwohl bedankt für den Aufriß!

    Ja! Wenn die sich mal zu einer Gesamtdarstellung aufraffen würde, wäre das sicher ein Sprung nach vorn.

    Ich würde auch das angloamerikanische Schrifttum hier erwähnen wollen (von Robert Kann bis Jean Berenger H-Net Reviews).

    Das ist eine spannende Fragestellung! Viele meinen ja, dass die Geschichte der Doppelmonarchie spätestens nach 1848 eine Katastrophenstory ist, die besser früher als später hätte zu Ende gehen sollen; so verstehe ich etwa A. J. P. Taylor. Aber darüber sollte man streiten. Auch Helmut Rumpler (Eine Chance für Mitteleuropa. Bürgerliche Emanzipation und Staatsverfall in der Habsburgermonarchie, 1997 - noch nicht selbst gelesen) scheint die Auffassung zu vertreten, dass es historische Optionen sehr wohl gegeben hat.
     
  8. Marsilius

    Marsilius Neues Mitglied

    Interessant, werd's bestellen.
    Eben das sind Aspekte, die mich näher interessieren: Die Blick auf die letzten Jahrzehnte der Habsburger Monarchie kann sich ja nur a posteriori auf den Niedergang verengen und unterstellt, daß es nur so und nicht anders hätte enden können (mein Unbehagen in dieser Frage war neben meiner Neugier und meinem Wunsch nach Lesetips ein Anlaß, diesen Thread zu eröffnen). Insofern finde ich den Hinweis auf François Fejtö bemerkenswert.

    Habt herzlichen Dank für Eure schönen Anregungen!
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. September 2009
  9. Rovere

    Rovere Premiummitglied

    Diese Tage erschien ein neues Buch über einen wenig bekannten Habsburger. Erzherzog Wilhelm von Habsburg-Lothringen entstammte der polnischen Linie des Erzhauses, sein Bruder Albrecht sollte 1917 zum polnischen König aufgebaut werden. Der junge Wilhelm haute von zu Hause ab, schlug sich in die Ukraine durch und wollte mit der Hilfe von Aufständischen zum König der Ukraine werden. Der Einmarsch der roten Armee machte diese Pläne zunichte. Willhelm von Habsburg-Lothringen: Der rote Habsburger
    Warum ich dieses Buchtipp hier reinstelle hat aber einen anderen Grund. Der Autor des Buches, Timothy Snyer, unterrichtet Geschichte an der Universität Yale. Und er verficht eine ähnliche These wie Francois Fejtö. Die Habsburgermonarchie war keineswegs ein Völkerkerker und das Bestreben der verschiednen nationalen Bewegungen zielte in erster Linie auf Autonomie innerhalb des Reiches statt auf Bildung von Nationalstaaten. Interessantes Interview (auch in Hinblick auf seine Analyse der Opfertheorie Österreichs, dies gehört aber in einen anderen Thread).
    Geschichte ist der schwächste Teil der EU
     
  10. Madame de Stael

    Madame de Stael Neues Mitglied

    Noch eine kleine Empfehlung:

    Da B. Hamanns wichtige Biographien über Kaiserin Elisabeth und Kronprinz Rudolf schon genannt wurden, kann ich ein drittes, fundiertes Buch der Historikerin nennen:

    "Hitlers Wien - Lehrjahre eines Diktators"

    Das Buch umfaßt die Zeit bis 1913, als Hitler Wien verließ.
    Die Autorin zeigt Wien als Kaiserstadt, als Kulturstadt, aber auch als Stadt der sozialen Nöte.
     
  11. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

    Dieser Eindruck ist sicherlich nicht verkehrt und wenn man sich ein wenig mit den neueren Ansätzen beschäftigt, dann trifft man auf eine ausgesprochen spannende Diskussion, die sofort viele Vorstellungen in Frage stellen. Und man erkennt ein Staatsgebilde, das möglicherweise "moderner" war als die anderen Nationalstaaten im langen 19. Jahrhundert.

    Vor allem stellt die neuere "revisionistische" Sicht das "Empire" als Motor für die politische Integration und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Österreich-Ungarn in den Vordergrund und hinterfragt die einseitige nationalistische Sicht der bisherigen Darstellungen.

    Vielleicht ein interessanter Ansatzpunkt für weitergehende Darstellungen.

    In diesem Sinne:
    Dieser Aspekt ist durchaus relevant, um eine neutrale Beurteilung von Ö-U zu erhalten, zumal sich, folgt man Judson und neueren Studien über Ö-U, die Beurteilung der „imperialen Politik“ von Ö-U neu ausgerichtet hat und die Leistungen der Integration – auch durch Rechtssicherheit – positiver beurteilt werden.

    Bei der Beurteilung von Ö-U sind nicht zuletzt aufgrund der historisch gewachsenen Heterogenität eine besondere Konstellation entstanden, die einzigartig in Europa war und aus diesem Grund als –anormale - „Abweichung“ von Historikern beurteilt wurde, zu Unrecht wie Ingrao ausführt [3]. Ähnlich beurteilt Deak die Leistungen der Habsburger Monarchie positiv in Bezug auf die Modernität bei der Schaffung moderner staatlicher Strukturen [2] Die deutliche Steigerung der staatlichen Leistungsfähigkeit der Habsburger Monarchie wird bei den Daten deutlich, die Mann für den europäischen Vergleich präsentiert [5, S, 362ff]

    Stärker als in anderen Ländern sind es zum einen die regionalen Eigenheiten, auch vermittelt durch die jeweilige kulturelle Identität (Sprache etc.), die sich im 19. Jahrhundert wandelnde nationale Identität von einer elitengetragen zu einer bürgerlichen.

    In Anlehnung an Lieven findet sich eine Darstellung, die die Integrationsleistung der dualen Monarchie betont. [4, S. 158ff] Und es ergaben sich eine Reihe von Konfliktlinien, die zum einen die tschechisch und die deutschsprachige Bevölkerung in österreichischen Teil der dualen Monarchie betrafen und zum anderen die Magyaren und die rumänisch bzw. serbisch sprechende Bevölkerung im anderen Teil seit 1867. Die Konflikte berührten die kulturelle Identität der Parteien, aber gleichzeitig wurden diese Aspekte instrumentalisiert für die Erhaltung bzw. Gewinnung von regional definierten Machtpositionen in den politischen Vertretungen, teilweise quer zu ethnischen Konflikten [1, S. 4]

    In diesem Sinn schreibt Lieven, dass die Zentralregierung in Wien bei Problemen zwischen Minoritäten: „..after 1867 tried to be neutral in these disputes…The context in which they operated was Article 19 of the December 1867 Constitution of Cisleithena [u. anderem umfaßte es Böhmen und Mähren also spätere CSSR] [4, S.184] Und dieser Artikel sicherte Minoritäten den Schutz ihrer Sprache und Kultur zu.

    Zur Durchsetzung dieses Rechtsanspruchs wurde nicht selten das höchste Gericht in Wien angerufen und Lieven schreibt:“The Supreme Court and the Supreme Administrative Court were appealed frequently on the basis of article 19 and other equal right legislation: they defended the legal rights of minorities strongly and effectively. [4, S. 184]

    Zumindest für den österreichischen Teil hält Lieven fest, dass es einen hohen Grad des Schutzes für Minoritäten gab und: „It was inconceivable for the Habsburg authorities to connive at pogroms or activities of racialist lynch mobs.“ [4, S. 184] Diese "moderne" Sicht auf die Integration von Gesellschaften war zum damaligen Zeitpunkt einzigartig und deutlich moderner wie beispielsweise entsprechende Gesetzgebung in den USA oder in GB.

    Auf dieser Linie liegt dann auch der Artikel 302 des Strafgesetzbuches, der die Stimulierung („incite“ ) von Feindlichkeit gegenüber anderen Nationalitäten oder Religionen unter Strafe gestellt hatte. Und es war die Durchsetzung dieser universellen Rechtssicherheit durch die zentralistischen Institutionen der Monarchie, die ganz wesentlich zur "imperialen" Identität beigetragen haben, so Judson [1]

    Diese juristische Sicht entsprach dann der politischen Sicht, die der Ministerpräsident in 1880 formulierte, dass die Politik, die ethnische Gruppen berührt hatte, diese durch Konsens zu entscheiden sein und nicht durch ein Mehrheitsvotum [4, S. 185]

    https://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Taaffe

    https://de.wikipedia.org/wiki/Cisleithanien

    Nicht berücksichtigt in dieser bisherigen Darstellung ist die komplizierte Beziehung in der dualen Monarchie zur internen Machtbalance zwischen Österreich und Ungarn und der Gefahr des "Trialismus" - der Stärkung der Position der Tschechen und der Slawen - und seine Rückwirkungen auf die Außenpolitik gerade auf dem Balkan gegenüber den Serben.

    Und natürlich eröffnet sich ein weites Feld für die Bedeutung der politischen Bewegungen und der interessanten Beziehung zwischen der Sozialdemokratie und ihrer - stabilisierenden - Beziehung zur Monarchie.

    Nur um das weitere Feld abzustecken, das nicht nur durch ethnische Konflikte oder Nationalismus definiert wurde, sondern durch viele andere Aspekte ebenso beeinflusst wurde, die aber gerne "übersehen" werden. Und viele der Konflikte und Kooperationen gerade auf regionaler Ebene quer zu dieser einseitigen Interpretation stehen.

    1.Judson, Pieter M. (2016): The Habsburg empire. A new history. Cambridge, Massachusetts: The Belknap Press of Harvard University Press.
    2. Deák, John David (2015): Forging a multinational state. State making in imperial Austria from the Enlightenment to the First World War. Stanford, California: Stanford University Press
    3.Ingrao, Charles W. (2000): The Habsburg monarchy, 1618-1815. 2nd ed. Cambridge [England], New York, NY, USA: Cambridge University Press (New approaches to European history, 21).
    4.Lieven, D. C. B. (2001): Empire. The Russian Empire and its rivals. New Haven, Conn.: Yale University Press.
    5. Mann, Michael (2012): The sources of social power. The rise of classes and nation-states, 1760-1914. New Edition. Cambridge [u.a.]: Cambridge University Press (The sources of social power, Volume 2). Besonders S. 358 ff „The rise of the modern state: Quantitative Data"
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Mai 2016
  12. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Falls jemanden der Wortlaut interessiert:
    Gemeint ist das "Staatsgrundgesetz vom 21. December 1867 über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger für die im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder", ein Grundrechtekatalog, der zusammen mit mehreren anderen Staatsgrundgesetzen die Verfassung bildete.
    NB-ALEX - Reichsgesetzblatt 1849-1918

    NB-ALEX - Reichsgesetzblatt 1849-1918

    Hiermit sind wohl das Reichsgericht (nicht der Oberste Gerichtshof als höchste Instanz in Zivil- und Strafsachen) und der Verwaltungsgerichtshof gemeint.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsgericht_(Österreich)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Verwaltungsgerichtshof_(Österreich)
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Mai 2016
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  13. IrvaIva

    IrvaIva Gesperrt

    Ein weiteres Echo dieser Zeit. Darüber hinaus sind die verlorenen Gebäude von Österreich noch am Leben: Belle Epoque Haus in Bad Gastein wird rekonstruiert.
     

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