Operation Walküre/Spielfilm

Dieses Thema im Forum "Das Dritte Reich" wurde erstellt von Lisa, 20. Januar 2009.

  1. Josephine

    Josephine Neues Mitglied



    Liebe ursi,

    genau das ist es, was mich an dem Interview mit Tom Cruise so stört....

    Liebe Grüße........
     
  2. Naphae

    Naphae Neues Mitglied

    Ich werd mir den Film auch erst im TV ansehen, falls ich doch das Bedürfnis haben sollte, weg zu schalten. ;)

    Zum anderen Teil seh ich Tom Cruise nicht so gern... egal welche Rolle er spielt. Des Weiteren schließe ich mich der Meinung von ursi und Josi an, was T. C. betrifft.

    Anm.: Es ist schon interessant, dass die meisten Amerikaner erst durch den Film vom Widerstand gegen Hitler erfahren... Es wird also besser. Es soll noch einmal jemand sagen, dass man durch das Fernsehen nichts lernen kann. :D

    LG
     
  3. Jacobum

    Jacobum Neues Mitglied


    1.) Eher nicht. Ich kenne schon mehrere Verfilmungen des Themas, die Hollywood-Version (für den US-Markt konzipiert) muss nicht unbedingt auch noch sein. Es ist ja auch schon mehrmals darauf hingewiesen worden, dass es sich um einen Spielfilm und nicht um eine Dokumentation handelt.

    2.) Meine Erwartung, dass es sich um die vereinfachende Verfilmung für den in der Regel mit der Thematik nicht vertrauten durchschnittlichen US-Amerikaner handelt, dürfte wohl nicht enttäuscht werden.

    3.) Das sehe ich leidenschaftslos. Wenn selbst ein Stauffenberg-Enkel (der im Film übrigens eine Nebenrolle spielt) Cruise für die Darstellung seines Großvaters lobt, wie könnte ich als Außenstehender dagegen sein...?

    Im Übrigen haben und hatten viele Schauspieler ganz andere Sachen gedreht, als einer totalitären und auf Gewinnmaximierung zielenden Sekte anzugehören. Da gab es Mörder, Schläger, Terroristen, Vergewaltiger und was weiß ich noch alles. Wenn man alle Filme boykottieren würde, in denen einer von ihnen mitgewirkt hat, dann hätten Tierfilme Hochkonjunktur...
     
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  4. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter

  5. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter

  6. FoxP2gen

    FoxP2gen Neues Mitglied

    Dem kann ich mich nur voll und ganz anschließen. Einer der Gründe, warum ich bei LIDL nicht mehr einkaufe - gibt noch genug andere Discounter^^

    :winke:
     
  7. Brushian

    Brushian Gast

    Der Regisseur Brian Singer hat zwar schon viel Hollywoodblockbuster gedreht, aber berühmt geworden ist er mit "die üblichen Verdächtigen" und das ist ein sehr guter Film.

    Cruise hin oder her, dem Regisseur traue ich schon eine vernünftige Verfilmung zu, wenn er nicht zu sehr eine Marionette Hollywoods geworden ist.
    Mal schauen...
     
  8. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter

    Im NZZ Artikel steht folgendes:

    Es ist und bleibt wohl einfach ein amerikanischer Spielfilm, der es mit der historischen Wahrheit nicht so genau nimmt. Ein Spielfilm eben, in der NZZ steht so schön: "Eine Verschwöhrungsgeschichte wie fürs Kino, ein Held nach Hollywoodschen Geschmack (...)".
     
  9. Brushian

    Brushian Gast

    Schade, ich hab zwar auch schwarz gedacht, aber das sind wohl klare Worte, der Trailer hat auf jeden Fall spannend ausgesehen:)
     
  10. Simplicius

    Simplicius Aktives Mitglied

    1) Nicht freiwillig jedenfalls. ;-) Tom Cruise ist mir aufgrund seines Glaubensbekenntnisses mehr als unsympathisch, und deshalb bin ich auch kein großer Anhänger seiner Schauspielleistungen, gleichgültig wie gut sie objektiv vielleicht sein mögen.

    Außerdem, und das ist noch entscheidender, geht mir die Beinaheheldeverehrung Stauffenbergs gehörig auf die Nerven, denn erstens würde der Mann, wenn er heute lebte, von denselben Menschen als "rechtsextremer Nazi" bezeichnet, weil er, zweitens, alles andere als bundesrepublikanisch gesinnt war.

    2) Gar nichts. Der Film stammt aus Hollywood und hat an erster Stelle zu unterhalten. Vor allem, um das amerikanische Publikum in die Kinosäle zu locken, müssen wohl einige Abstriche gemacht worden sein, was ich aber zugegebenermaßen nicht einhundertprozentig beurteilen kann, weil ich den Film eben noch nicht gesehen habe.

    Aber wenn Stauffenberg am Ende "Es lebe das heilige Deutschland" rufen sollte, wäre das für mich Beweis genug, dass meine verhalten negative Meinung zum Filmprojekt vollends gerechtfertigt war, denn dass dieser Satz in der Form fiel, ist eher ein Mythos, darf aber wohl nicht fehlen. Da hat mir das gestern ausgestrahlte ZDF-Machwerk zu Stauffenberg schon besser gefallen, dergestalt, dass man das Erschießungskommando so schießen ließ, dass der Satz nicht vollendet worden ist.

    3) Das habe ich schon bei 1) beantwortet. Ich kann nicht trennen zwischen jemandes Privatleben und jemandes beruflicher Leistung. Das mag vielleicht eine große Schwäche meinerseits sein, aber es ist so.
     
  11. Marcia

    Marcia Aktives Mitglied

    1. Wahrscheinlich, aber eher auf DVD als im Kino, obwohl ich Lust auf Kino habe - aber mehr auf "Zeiten des Aufruhrs" als auf "Operation Walküre".;)
    2. Ich erwarte, gut unterhalten zu werden.
    3. Mich interessiert genau dies: Tom Cruise in dieser Rolle zu sehen. Ich bin kein Fan von ihm, aber er hat mich als Schauspieler ein paar Mal angenehm überrascht - warum nicht auch dieses Mal. Wenn ich mich richtig erinnere, wollte er diese Rolle gern spielen, und es gibt schlechtere Rollen, meine ich. Er interessiert mich nur als Schauspieler, sein Privatleben ist mir egal.
    Thomas Kretschmann möchte ich auch gern in diesem Film sehen.
     
  12. Joinville

    Joinville Aktives Mitglied

    1. Ich werd ihn mir auch höchstens mal auf DVD ausleihen.

    2. Spannende Unterhaltung, aber kein Geniestreich.

    3. Cruise ist nicht die Idealbesetzung. Dann doch eher Kretschmann, aber der hat nicht so einen großen Namen in Hollywood. Es gibt keinen Crusie-Film den ich auf anhieb als herrausragend ansehen würde. Er hat ein zwei, drei gute Filme gehab, die man sich ansehen kann wenn sie mal im TV laufen, mehr auch nicht. Und was seinen pseudoreligiösen Eifer angeht :runter:
     
  13. Marcia

    Marcia Aktives Mitglied

    Es wäre tatsächlich interessant, Thomas Kretschmann in der Hauptrolle zu erleben. Im Unterschied zu Tom Cruise hat er eine Wahnsinnsausstrahlung und es wird Zeit, dass er entsprechende Rollen bekommt. (Die „Seewolf“- Neuverfilmung habe ich leider verpasst, aber die wird hoffentlich mal wieder gesendet.) Aber ich denke, er sollte interessantere, tiefgründige Charaktere spielen, das kann er sozusagen mit links.

    Tom Cruise ist dann gut, wenn er einen normalen Durchschnittsmenschen verkörpert (und das entspricht sehr gut seinem Typ), der in eine Ausnahmesituation gerät, in der er sich bewähren muss. In solchen Rollen kommt, sage ich rein gefühlsmäßig, ein klein wenig Talent bei ihm zum Vorschein, wahrscheinlich, ohne dass er sich dessen bewusst ist. Und gerade in diese Situation – Durchschnittsmensch muss sich bewähren – kann man sich als Zuschauer gut einfühlen und sich mit ihm identifizieren.
     
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  14. Eber

    Eber Gesperrt

    Na hoffentlich bricht nicht nach dem Film eine welweite Wehrmachtsuniformen Modewelle aus,ähnlich wie bei den Jedi Rittern mit dem Leuchteschwert.Noch schlimmer Cruise kauft sich eine Wehrmachtsuniform und wechselt den Verein,denn da er ja Vereinigungen wie seine jetzige Religion scheinbar liebt.
     
  15. florian17160

    florian17160 unvergessen

    Tom Cruise ist heute Gast bei "Wetten dass" und stellt den Film vor.
    Da bin ich mal gespannt.
     
  16. Balduin

    Balduin Gesperrt

  17. rukelie

    rukelie Neues Mitglied

    1. Hab ich schon am Samstag. Begründung? Wollte sehen warum um den Film so ein Wirbel gemacht wird.
    Hat mir auch gut gefallen, besser als "Kurzer Prozess" mit Robert DeNiro und Al Pacino den ich am Vortag gesehen habe.

    2. Gehe immer ohne Erwartungen ins Kino.

    3. Im vorhinein wars mir egal. Im nachinein muss ich sagen, war Cruise eine gute Besetzungt, mag sein, dass es bessere Besetzungen hätte geben können, allerdings maße ich mir nicht an das beurteilen zu können. Außer Cruise fand ich den Typen der Fromm gespielt, Nighy - auch wenn ich bei dem immer an den alternden Rockstar den er in "Love ... actually" gespielt hat denken musste :D - und Kretschmann sehr gut.
    Finde Cruise ist an sich auch ein durchaus guter Schauspieler, wenn seine auch seine letzte gute Leistung schon etwas zurück liegt - "Colleteral".

    Wie kommst du darauf, dass Cruise keine ernsthafte Person wäre? Für einen Schauspieler gehört es durchaus dazu sich mit der Person zu beschäftigen die er darstellen soll. Natürlich wird das nie 1:1 sein, sondern immer nur eine Interpretation, aber man kann schon davon ausgehen, dass der sich mit Stauffenberg beschäftigt hat.

    Stimmt schon, dafür hat Kino eine ganz andere Qualität und mir ist es das Geld wert.

    Aha, also können amerikanische Filme keine historischen Charakterstudien sein? Von wem ist denn "Alexander"?
    Tut mir Leid, aber deine Vorurteile werden hier ziemlich deutlich sichtbar.

    Wie kann man etwas beurteilen ohne es vorher gesehen zu haben?

    Wie bei Caro1 auch hier, Vorurteile wohin man schaut über den ach so ungebildeten Amerikaner. Scheint ja wirklich in Mode zu sein.
    Der mit der Thematik nicht vertraute Deutsche wird auch soviel mehr Wissen als sein amerikanischer Vetter. Wie überhaupt der deutsche Markt deutlich intellektueller ist. :yes:

    Ich frag mich wirklich was das ist mit dieser überkritischen Haltung bzgl. den USA die viele Leute, nicht nut hier, an den Tag legen :grübel:

    Da stimm ich dir allerdings vollends zu.

    Der Autor war wohl nicht sonderlich aufmerksam als er den Film gesehen hat. Denn Stauffenberg hat in Afrika nicht versucht den General auf seine Seite zu ziehen. Er hatte nämlich noch gar keinen Kontakt zum Widerstand. Sondern er hat versucht den General von der Unsinnigkeit eines Befehls zu überzeugen. Aber okay, wenn man sonst nichts findet worüber man meckern kann konstruiert man sich das halt. Nur mal als Beispiel.
     
  18. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter

    Dann ist nach deiner Einschätzung der Film historisch Korrekt?

    Unter Peter Steinbach liegt falsch, wenn er sagt, dass viele Umstände falsch sind?

    http://www.abendblatt.de/daten/2009/01/22/1019128.html?s=1


    Du hast den Film ja gesehen, dann kannst du mir das sicher beantworten. Vielleicht schau ich ihn mir doch im Kino an, du scheinst gut unterhalten worden zu sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Januar 2009
  19. Caro1

    Caro1 Neues Mitglied

    Das sind keine Vorurteile sondern Erfahrungswerte. Schliesslich müssen gerade die opulenten und teuren Filme auf einen breiten Publikumsgeschmack eingehen, sonst würden sie nur Miese einspielen. Amerikanische Literaturverfilmungen zum Beispiel sind immer anders als z.B. englische oder französische. Das Selbstverständnis und damit auch die Intension der Filmindustrie und der Filmemacher, Regisseure etc. ist anders.
    Aber wie die alten Lateiner sagen auch hier "keine Regel ohne Ausnahme". :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Januar 2009
  20. Rurik

    Rurik Aktives Mitglied

    Mich würde eher die Wirkung des Filmes im Ausland interessieren.
    Um ihn "verdaulich" zu machen, muss man Abstriche an der historischen Korrektheit zulassen, das finde ich auch ok. An einen Spielfilm würde ich auch nie den Maßstab einer detailgetreuen Wiedergabe der Ereignisse legen. Wichtig ist die Gesamtaussage. Grobe Schnitzer sollte man natürlich vermeiden.
     

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