Piratenschatz auf Insel Saria wahrscheinlich?

Dieses Thema im Forum "Die großen Kolonialreiche" wurde erstellt von Futurus, 22. September 2015.



  1. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Wahrscheinlich einfach ein See"rauber". :fs:
     
  2. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

    Mit anderen Worten: wir haben einige fragwürdige Annahmen und Spekulationen, dass auf der Insel Saria (oder sonst wo in und um das Mittelmeer) ein versteckter Piratenschatz liegen könnte.

    Wir haben keinerlei Berichte über Piraten, die dort ihren Stützpunkt hatten und deren Beute noch nicht gefunden wurde. Wir haben keine Schatzkarte und auch keinen Seemann, dessen Ururur etc-großvater dabei gewesen ist.:grübel:

    Also dann werde ich mich nicht mit Spaten bewaffnet den Weg nach Saria machen :boot:, um dort nach einem möglicherweise verborgenen Schatz zu suchen.
    :fs:


    Vielleicht sollte ich von ähnlichen Hypothesen ausgehend, hier in der Umgebung ein wenig umgraben, um mögliche Schätze der Römer, Franken, Wikinger und wer auch immer sonst noch in den letzten 2.000 oder mehr Jahren hier Reichtümer versteckt haben könnte auszugraben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. September 2015
  3. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Lieber Carolus,

    im Garten meiner Eltern liegt mit einiger Sicherheit ein Schatz begraben. Die Abmessungen des fraglichen Areals sind so ca. 4x8 m, wobei an einer Seite der Schatz womöglich in ca. 2,50 m Tiefe liegt, an der anderen höchstens in 1,20 Tiefe. Ich kann dir auch mit Sicherheit sagen, dass die Ecken dieses Areals rund sind, in den Ecken wurde der Schatz bestimmt nicht versteckt. Wenn du den Schatz findest, darfst du ihn - da bin ich gaaaaanz großzügig - gerne behalten. Wann willst du vorbeikommen?

    Ach ja... bring doch auch Puzzolanzement und blaue Fliesen mit (vielleicht auch noch ein paar schwarze und weiße, Marmor wäre toll).

    Dann kann die Schatzsuche im Garten meiner Eltern beginnen.

    :urlaub:
     
  4. Riothamus

    Riothamus Aktives Mitglied

    Nun ja, einen Anhaltspunkt gibt es schon. Justinian hat einen gewissen Siebenarmigen Leuchter nach Jerusalem geschickt. Und der ist da nie angekommen. Jedenfalls gibt es keinen Bericht über seine Ankunft. ;)

    Aber es haben sicher mehr Leute Schätze versteckt, weil sie Angst hatten, dass sie ihnen abgenommen werden, als es Leute taten, weil sie sie geraubt haben. Und die sind sicher auch auf Mittelmeerinseln zu finden.

    Es sollte berücksichtigt werden, dass sich zumindest einige Piraten an ihrer Beute bereichern wollten, obwohl manchmal der Eindruck erweckt wird, dass ihnen mehr an einer Art antikem Geo-Caching lag.
     
  5. Galeotto

    Galeotto Aktives Mitglied

    Wer selbst klaut hat vielleicht mehr Angst beklaut zu werden als andere Leute, nach dem Motto :"was ich selber denk und tu, trau ich allen anderen zu." Da waren die Piraten sicher nicht anders gestrickt.:D
     
  6. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    "D r e i __ S c h r i t t__ n a c h__ l i i i n k s, b i s__ z u r__ v e r k r ü p p e l t e n__ E i i c h e - verdammt! Hier ist keine Eiche! Hier ist nur ein Baumstumpf! Hier steht nichts von einem Baumstumpf!" :motz:
     
  7. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

    Dann ist dieser Siebenarmige Leuchter bestimmt auf Saria versteckt...Auf nach Saria...

    Wurde der Leuchter nicht bei dem Triumpfzug des Titus gezeigt (da gibbet doch irgendein Relief am Titusbogen)? dann gibt es doch noch die Theorie, dass ihn die West-(oder Ost-)goten oder waren es die Vandalen bei der Plünderung Roms haben mitgehen lassen. Vielleicht haben die ihn dann auf Saria verbuddelt.

    EDIT: Wiki schreibt:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Menora

    Das kommt mir jetzt irgendwie ein weeeeeeenig verdächtig vor.;) Andererseits wenn dort der wahre Schlachtort der Varusschlacht sein sollte und dazu noch das Rheingold mit dem Bernsteinstimmer und der Menora liegt...:grübel:
     
  8. Riothamus

    Riothamus Aktives Mitglied

    Die Westgoten haben die Schaubrottische mitgehen lassen. Nach der maurischen Eroberung Spaniens wurden sie angeblich zum Kalifen geschickt, der sie einschmelzen und daraus Münzen prägen ließ. Angeblich hat er die Münzen gespendet, um die Kaaba zu verschönern.
     
  9. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Was jetzt? Dass ich vom Schatz nichts abhaben möchte? Och weißt du, ich mach mir aus diesem ganzen Mammon nichts...

    Betreffs jüdische Heiligtümer: Bei Prokop steht nichts genaueres, worum es sich im einzelnen gehandelt hat, also ob die Menorah dabei war, oder nicht. Bei ihm steht allerdings, dass der Kaiser sie nach Jerusalem schickte, allerdings nicht in die jüdischen sondern in die christlichen Stätten. Procop, Vandalenkrieg IV, 9.
     
  10. Galeotto

    Galeotto Aktives Mitglied

    Wegen dieses Reliefs gehen noch heute orthodoxe Juden nicht durch den Bogen. http://www.antikes-christentum.de/typo3temp/yag/17/1724_521cdca8d9d.jpg
     
  11. Riothamus

    Riothamus Aktives Mitglied

    Ich habe auch schon einmal die Vermutung gehört, sie sei zu einem Kreuzreliquiar umgegossen worden. Wahrscheinlich eine Verschwörungstheorie, da sie dann mit dem Heiligen Kreuz der Kreuzfahrer gleichgesetzt wurde.

    Trotzdem bleibt es möglich, dass Piraten auch solche Beute rauben. Allerdings tippe ich eher auf Schiffbruch.
     
  12. romanus00I

    romanus00I Neues Mitglied

    Dann gibt es vielleicht bald einen Glücklichen, der das Schiffswrack findet und sich Entdecker der Menora nennen darf.
     
  13. muheijo

    muheijo Aktives Mitglied

    Mal grundsætzlich: Was nuetzt es eigentlich, sich einen Schatz unter Einsatz des Lebens zusammenzurauben, und ihn dann nicht zu verprassen oder meinetwegen auch vernünftig zu investieren?

    War es nicht Sinn der Sache, mit dem geraubten Geld auch etwas anfangen zu können, insbesondere, da man von einem eher kurzen Leben ausgehen muss?

    Insofern würde ich die Anzahl vergrabener Schætze als eher klein erachten...

    Gruss, muheijo
     
  14. Sepiola

    Sepiola Aktives Mitglied

    ... "Sinn" lässt sich ja unterschiedlich definieren ...
     

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  15. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Irgendwie muss ich da an die "Schatzinsel" denken, der Karikaturist wahrscheinlich auch.

    Dass sich soviele Legenden um Kidd und seinen Schatz ranken ist schon paradox. Ausgerechnet Kidd, der ja als Pirat eher ne traurige Figur machte. Bei Morgan wäre es was anderes. Aber der wurde ja nicht aufgeknüpft und hätte seine Schätze noch abholen können.
     
  16. Scorpio

    Scorpio Aktives Mitglied


    Wenn sie sie finden und als solche erkennen ganz bestimmt. In Panama Stadt soll es in letzter Stunde einem Mönch gelungen sein, einen unschätzbar kostbaren Altar aus Gold zu firnissen, dass er nicht die Gier Henry Morgans und seiner Leute erregte. Reliquien und Kultgeräte konnten unter Umständen lukrativ sein. Das wussten schon italienische Kaufleute, als sie aus Myra die Gebeine des Heiligen Nikolaus mitgehen ließen.

    Kirchenraub, auch wenn er die Obrigkeiten erbitterte, blieb auch in der Neuzeit beliebt. Ein spektakulärer Raub in Lüneburg 1699 galt der "Güldenen Tafel", einem Reliquienschrein, den Heinrich der Löwe einst gestiftet hatte. Wie in der Antike Tempel als banken und Depots dienten, setzten Kirchen diese Tradition fort, und auch Privatleute, die Kunstwerke und Schmuck besaßen und die eigenen vier Wände als nicht sicher genug befanden, vertrauten sie Kirchenschätzen an, da diese in der Regel gut gesichert waren.
     

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