Schlacht von Hastings 1066

Dieses Thema im Forum "Die angelsächsischen Reiche" wurde erstellt von Gast, 12. Juni 2004.

  1. Gast

    Gast Gast


    Ich suche eine Antwort auf folgende Frage und hoffe jemand kann mir helfen...

    Kurz vor der Schlacht um Hastings 1066 wirde an einem anderen Ort eine Schicksalschlacht für die angelsächsische Herrschaft in England geschlagen. Wo fand dieses kriegerische Treffen statt, und wie hießen die Heerführer der beiden Parteien?
     
  2. Farlean

    Farlean Gast

    Hallo

    Die Schlacht von Stamford Bridge, ist es wohl die du meinst. Nur zwei Monate vor Hastings kämpfte Harold II Godwin gegen seinen eigenen Bruder Tostig, Earl of Northumberland (<--- kurz zuvor von Harold abgesetzt) und den norwegischen Konig Harald Hardrada. Der Sieg ging a, 25. September 1066 an Harold II, der dann nur zwei Monate später von William, dem Bastard in Hastings vernichtet wurde.

    http://www.britannia.com/history/monarchs/mon21.html

    Hoffe geholfen zu haben,
    Farlean
     
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  3. Gast

    Gast Gast


    1066 Hastings

    Der Name des Norwegischen Königs lautete Harald Harderade. Sonst stimmt alles
     
  4. benji5

    benji5 Neues Mitglied

    Was auch interessant ist , ist das es ein Irrglaube ist das Harold Godwinson
    durch ein Pfeiltreffer im Auge gestorben sei . Das Gerücht kam auf durch eine
    Fehlinterpretation des Wandteppisches von Bayeux den ja der darauffolgende normannische König William der Bastard
    (davor als Herzog der Normandie hieß er Gulliaume der Bastard ) extra erschaffen ließ .
    In Wirklichkeit ist er im Nahkampf gefallen . Er wurde zuerst von einen Normannischen
    Ritter niedergeritten und dann von normannischen Kämpfern umkreist die dann sein
    Leben beendeten . Ist wenn man so will ehrenvoller im Kampf gestorben als ein Pfeil
    im Auge .
     
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  5. Jacobum

    Jacobum Neues Mitglied

    Ein sehr gutes Buch über das Thema ist

    1066 - The Battles of York, Stamford Bridge & Hastings (Battleground Britain) von Peter Marren Pen and Sword Books Ltd

    Erhältlich bei amazon, meines Wissens noch nicht in deutscher Sprache erschienen.
     
  6. Bdaian

    Bdaian Aktives Mitglied

    Ich habe mal gelesen, er sei von einem Pfeil im Gesicht verletzt worden und beugte sich dabei vor Schmerz vor. Dieses liess die Sachsen glauben, er sei gefallen und rief eine Massenpanik hervor. Getötet wurde er dann von den Normannen im Nahkampf.
     
  7. Jacobum

    Jacobum Neues Mitglied

    Ich habe gerade eine recht gut gemachte Internetadresse zu 1066 gefunden, die natürlich auch so heißt:

    http://www.battle1066.com/.

    Ist zwar in englischer Sprache, aber das dürfte einem historisch Interessierten an der Schlacht von Hastings nichts ausmachen.

    Grüße,

    Jacobum
     
  8. Jacobum

    Jacobum Neues Mitglied

    Stimmt nicht ganz, Hastings war nur 19 Tage später, am 14.10.1066. Gerade in der Kürze der Zeit ist es bewundernswert, wie rasch Harold mit seinem Heer aus York bis an die Südküste ziehen und sich zur Schlacht bereitstellen konnte...
     
  9. shingen

    shingen Neues Mitglied

    Gibt es eigentlich auch deutsche Bücher über das Thema ?? PS die Bücher von auf Amazone hab ich schon :winke:
     
  10. shingen

    shingen Neues Mitglied

  11. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Eine "battle" war es auf jeden Fall. Nur behauptet Nick Austin, sie hätte rund 3 km neben dem überlieferten Schlachtort stattgefunden.
     
  12. Papa_Leo

    Papa_Leo Aktives Mitglied

    Battle heißt auch das heutige Städtchen, nach der Battle Abbey, die Wilhelm errichten ließ.
     
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  13. Dieter

    Dieter Premiummitglied

    Danke für die Auskunft.

    Dann ist die Überschrift "Battle oder nicht Battle" in der tat korrekt! Ob Mr. Austin mit seiner Theorie recht hat, wird sich aber erst erweisen müssen. Angesichts der kleinen Distanz von nur 3 km ist das Ergebnis für uns Mitteleuropäer unwesentlich, für die Engländer aber vermutlich ein Quantensprung. :D
     
  14. Bdaian

    Bdaian Aktives Mitglied

    Ich habe mal eine Artikel darüber gelesen, weiss nicht mehr ob in Guardian oder wo das verlinkt war. Der Mann hat schon sehr gute Argumente, beginnend mit den normanischen Namen der Orte Malfosse (der "böse Graben" in den man die Erschlagenen rollte) und Mountjoy ("Freudberg" auf dem die Sieger jubelten).

    Und die Battle Abbey ist auch nicht unbedingt ein Widerspruch, da man ja eine Abtei eher beim nächsten bewohnten Fleck anlegt (möglichst mit Brunnen oder Fluss) und nicht auf einem Schlachtfeld mit einem eher schlechten Fengshui und einer Menge herumliegender Leichenteile und Pferdekadaver die den Ort eine Weile eher unwohnlich machen.

    P.S. Ist nicht genau der Artikel, enthält aber ähnliche Infos:

    http://www.dailymail.co.uk/news/art...-1066-carnage-mile-away-claims-historian.html
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Februar 2013
  15. Harold 2

    Harold 2 Neues Mitglied

    Warum marschierte Harold so eilig nach Süden ? er hätte doch warten können bis seine Männer sich ausgeruht hätten und Verstärkungen waren doch auch unterwegs ?
    Was zwang ihn dazu ? ebenso warum gab es keinen weiteren Widerstand der Angelsachsen .

    Hat jemand Tips für deutsche Bücher über diese Zeit

    Gruß Harold
     
  16. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Ein mittelalterlicher Herrscher musste Stärke zeigen. Stärke zeigen hieß aber auch, dass er seine Untertanen schützen musste. Je länger sich aber William in der Umgebung von Hastings aufhielt, desto schwächer wäre Harolds Position geworden, er wäre ein Herrscher gewesen, der seine Untertanen nicht vor einem fremden Invasionsheer schützen konnte.
     
  17. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

    Schade, dass wir nicht mehr im Mittelalter leben. :still:
     
  18. Harold 2

    Harold 2 Neues Mitglied


    Alfred konnte das ein paar Jahrhunderte früher aber schon ? warten bis er stärker ist und mir fallen auch ein paar andere Feldheeren ein die warten konnten .

    Wäre auch nicht die Position von Wilhelm nicht schlechter geworden , wen er keine Erfolge vorzuzeigen gehabt hätte ? und die Sachsen immer stärker geworden wäre ?

    Was mir gerade einfällt ,lag es eventuell das die Kriegszeit eigentlich schon vorbei gewesen ist ? und so beide Seiten enormen Zeitdruck hatten ?
     
  19. Reinecke

    Reinecke Aktives Mitglied

    Warum hätte Wilhelm beim Erobern und Plündern keinen Erfolg haben sollen, wenn sich seinen Truppen niemand in den Weg stellt?
     
  20. Joinville

    Joinville Aktives Mitglied

    Eher dürfte die geographische Lage ausschlagebend für Harolds Eile gewesen sein. In Kent war Wilhelm fiel näher an Westminster und London dran als er, der gerade in Yorkshire stand. Mit seinem Sieg bei Stamford Bridge hatte für den Augenblick zwar Führungsstärke bewiesen und sich bei seinen Leuten auch als geeigneter Heerführer für den Kampf gegen Wilhelm prädesteniert, aber einen tatenlosen Verlust Londons hätte er sich ihnen gegenüber sicher nicht erlauben dürfen.
     

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