Spitznamen für andere Völker

Dieses Thema im Forum "Kultur- und Philosophiegeschichte" wurde erstellt von Jacobum, 22. April 2007.

  1. askan

    askan Neues Mitglied


    Katzlmacher Also ich kenne das als anders Wort für Zigeuner, denn sie fingen Katzen ein um als ihnen Saiten für Violinen zu machen, womit die Brücke nach Wien gebaut ist. ;-)

    Flo. das Militäralfabet (Anton, Berta usw) ist sehr praktisch wenn man an Orten mit grossen Lärm wichtige Durchsagen machen muss, denn man muss von Namen nicht jede Silbe verstehen, um sie zu erkennen. Wenn man einzlene Buchstaben brüllt können sie verloren gehen. Ich habe früher oft in lauten Fabriken und anderen lauten Orten gearbeitet. Wenn Fachkürzel arbeitsmässig durch die Halle gebrüllt werden müssen, eigenen sich die Namen bestens als Informationsträger. Und beim Militär, ...na ja evtl. Gefechtslärm, knisterne Leitungen....Namen kommen besser am Ohr an.
     
  2. Turandokht

    Turandokht Neues Mitglied

    Außerdem ist schon bei normalem Geräuschpegel oft der Unterschied zwischen m und n, s und f, p und t (beliebig fortzusetzen) nicht leicht auszumachen. Vor allem wenn man die Mundbewegungen des Sprechers nicht sehen kann.
     
  3. Repo

    Repo Neues Mitglied



    Ich hab aber mal Z wie Cäsar gehört. Ohne Witz.

    OT:
    Im Nordschwarzwald gibt es ein Dorf wo die Bewohner seid Jahrhunderten als Besenbinder arbeiten und die dann auch gleich im Hausierhandel vertreiben.
    Denen wird nachgesagt, dass sie die "Dachhasen" (vulgo Katzen) am liebsten in der Pfanne hätten.
    Als der neue Landrat seinen Antrittsbesuch machte, war er zu einem festlichen Essen eingeladen. Man wird ihn vorher entsprechend Kopfscheu gemacht haben, jedenfalls stocherte er misstrauisch am Braten herum.
    Schließlich platzte dem Schultes (vulgo Bürgermeister) der Kragen und er brüllte, "essen Sie ruhig, das ist nicht das was Sie denken, das was Sie denken fressen wir selber, das ist nämlich eine Delikatesse".
     
  4. florian17160

    florian17160 unvergessen

    Jaja, weiss ich doch alles. Hängt euch daran nicht auf. Irgendwas muss ich ja auch mal schreiben, wenn ich sonst schon keine Ahnung habe.
     
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  5. Vercingetorix01

    Vercingetorix01 Gesperrt

    Dann hat Flo ja doch nicht umsonst auswendig gerlernt. :D
     
  6. Turandokht

    Turandokht Neues Mitglied

    Ha! ICH habe mal B wie Baula und E wie Egonom gehört. In genau dieser Kombination und Reihenfolge. Es war natürlich Sächsisch und daher für mich keine "Fremdsprache"; trotzdem hätte ich fast in die Tischkante gebissen, um nicht zu lachen......
     
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  7. megatrend

    megatrend Aktives Mitglied

    ph wie Alphorn find' ich auch nicht schlecht...
     
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  8. Apvar

    Apvar Premiummitglied

    Hallo Zusammen

    Bei den Engländer beziehz sich das Limi's, wie auch immer geschrieben, nicht auf die Zitrone , sondern auf Limetten. Diese haben einen hohen Vitamin C gehalt. Zitronen nicht. Unter Cpt RN Cook, wurde versuchsweiße auch Sauerkraut mitgenommen.

    Die Holländer hätten auch Kraut's genannt werden können. Sie haben bei ihrn Langfahrten auch immer Sauerkraut mitgenommen und nicht so wie die Engländer, Spanier usw... unter Skorbut gelitten.

    Apvar
     
  9. GardenVader

    GardenVader Neues Mitglied

    In Österreich gibt es den abfälligen Ausdruck Tschusch bzw. Tschutsch, welche auf so ziemlich alle Menschen slawischer, orientalische oder südländischer Abstammung angewandt wird.

    Es gibt mehrere Theorien zur Etymologie des Wortes:

    Von čuješ was auf serbokroatisch hörst/hörst du heißt und damit das Equivalent zur wohl beliebtesten wienerischen Anrede Heast?! dastellt. Das Wort soll Mitte des 19. Jhdts aufgekommen sein als es sich südslawische Arbeiter beim Bau der Südbahnstrecke zuriefen.

    Eine andere Abstammung könnte das wiederum der serbokroatische Ausruf ćuš sein, mit dem Zugtiere angetrieben wurden.

    Eine dritte Möglichkeit wäre, dass es an der habsburgischen Militärgrenze am Balkan entstand und sich von türkisch çavuş ableitet, was zu deutsch Unteroffizier bedeutet.
     
  10. megatrend

    megatrend Aktives Mitglied

    in der Schweiz gibt es das Schimpfwort Beyeresel. Damit ist gemeint ein Esel aus Bayern (allerdings ein Zweibeiniger).
    Sorry, Ihr lieben Leute nördlich des Bodensees: ich hab's nicht erfunden!:D
     
  11. beetle

    beetle Aktives Mitglied

  12. Ralf.M

    Ralf.M Aktives Mitglied

    Klasse!<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:eek:ffice:eek:ffice" /><o:p></o:p>
    Norwegen Bild 4: „Hier regnet es viel zu viel“.<o:p></o:p>
    <o:p></o:p>

    Und manchesmal ist es auch etwas windig :D.<o:p></o:p>
    <o:p></o:p>

    Rechts im Bild sind meine Angelruten.<o:p></o:p>
    Diese Aufnahme hat mein Angelfreund von seinem Boot aus gemacht.

    Kvernepollen Mai - 2012.jpg <o:p></o:p>
     
  13. Isleifson

    Isleifson Gesperrt


    Boche kommt von Caboche, Holzkopf.

    Andere Kosenamen in Frankreich für die Deutschen-Chleu, fridolin,vert-de-gris,doryphore, casque à pointes -bei Interesse Erklärung und Übersetzung.
     
  14. Isleifson

    Isleifson Gesperrt

    Wackes sind natürlich die Elsässer, die Deutschlothringer zu denen ich auch gehöre sind die Heckenfranzosen.Die Franzosen nennt man im Elsaß Hasenböcke.
     
  15. Ingeborg

    Ingeborg Moderator Mitarbeiter

    Aber bitte doch!
     
  16. Isleifson

    Isleifson Gesperrt

    A votre service

    Chleu oder Chleuhs, Stamm der Berber der in den zwanziger Jahren in Marokko, fanatischen Widerstand leistete,im zweiten Weltkrieg dann auch für die Deutschen verwendet.

    Fridolin, von Fritz, stammt aus dem siebziger Krieg.

    Casque à pointe, Spitzhaube, aus dem siebziger Krieg.

    Doryphore, Kartoffelkäfer, aus dem WK2 als die Deutschen Frankreich nach Strich und Faden ausgebeutet haben.

    Vert de gris,Grüngrau, von der Tarnfarbe der Deutschen im WK2.
     
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  17. steffen04

    steffen04 Gesperrt

    Für württemberger Schwaben sind "Wackes" die Badenser, tschuldigung die Badener. Die sind uns nah genug am Rhein. Soll von den rundgeschliffenen Wackersteinen im Fluss kommen.

    Für Elsässer brauchen wir keinen Unnamen, weil die Wackes dazwischen sind
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. März 2013
  18. steffen04

    steffen04 Gesperrt

     
  19. steffen04

    steffen04 Gesperrt

    Weil´s so schön zu aktuellen Debatte über die Benamsung von Minderheiten passt: die Briten in Übersee sollen in der Mitte des Letzten Jahrhunderts, also in der Schlussphase des Empire, von hoher Stelle aufgefordert worden sein, Dunkelhäutige nicht als "Nigger" zu beschimpfen. Man soll sich dann auf "worthy oriental gentlemen" geeinigt haben, kurz: Wogs.
     
  20. KeineAhnung

    KeineAhnung Aktives Mitglied

    Das wäre mir aber völlig neu.
     

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