Unterrichtseinstieg Marshall-Plan

Dieses Thema im Forum "Blockbildung und Kalter Krieg" wurde erstellt von recognite, 5. Juni 2015.



  1. recognite

    recognite Neues Mitglied

    Hallo,
    am Ende meiner Stunde sollen die Schüler diskutieren, ob der Marshall-Plan eigennützig war oder nicht (extrem gekürzt).

    Dazu würde ich gerne mit einem Bild/Zitat/Tonaufnahme/Video/Karrikatur diesen Aspekt problematisieren. Die Schüler sollen also erkennen, dass der Plan helfen sollte, aber wohl nicht ganz uneigennützig für die Westmächte war.

    Das "Freie Bahn dem Marshall-Plan"-Plakat zeigt ja nur die eine Seite. Das flasht die Schüler ja nicht.

    Hat jemand eine Idee? Darf nicht mehr als 5min dauern. :yes:

    Vielen Dank für die Inspiration im Voraus.
     
  2. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

    Natürlich war der Marshall Plan in eine Mittel-Zweck-Relation eingebunden.

    Dieses Instrument war ein Teil der Außenpolitik der USA und folgte bestimmten Vorstellungen, die als "Realismus" zu bezeichnen wären.

    Realismus (Internationale Beziehungen) ? Wikipedia

    In diesem Sinne wurde vor allem Westdeutschland zum "Schaufenster des Westens" mit dem "Schlüsselloch" West-Berlin ausgebaut.

    Die zentrale Aussage wäre wohl dementsprechend, dass die wirtschaftliche Macht die am nachhaltigst wirkende Waffe im "Kampf" von Nationen ist, da sie die "Köpfe" bzw. die Phantasie der Bevölkerung des "Gegners" erobern will.

    Überspitzt könnte man sagen, es war die ultimative "Ideologiebombe", die langsam wirkte, dafür aber umso nachhaltiger.
     

Diese Seite empfehlen