Verwaltungs- und Regierungsstruktur in Siebenbürgen (15.-16.Jh.)

Dieses Thema im Forum "Das Osmanische Reich" wurde erstellt von Scabbedcrow, 27. Oktober 2014.

  1. Scabbedcrow

    Scabbedcrow Neues Mitglied


    Hallo! :)

    Ich wühle mich für meine Recherchen gerade durch Artikel über die Sieben Stühle, Komitatsboden und Sächsische Nationsuniversität etc. - allerdings dampft mir inzwischen der Kopf!
    Kennt sich da jemand aus, und kann mir helfen das alles in klarere Formen zu gießen? Noch durchschaue ich die "Hackordnung" und die effektiven Strukturen und Einflußbereiche nicht ganz.

    Bisher meine ich verstanden zu haben, dass es drei "Parteien" gab, die was zu sagen hatten - nebst dem Woiwoden, aber den bekomm ich noch nicht so ganz unter:
    - den, großteilig ungarisch-stämmigen, Adel
    - die Siebenbürger Sachsen (bzw. die Nationsuniversität)
    - die Szekler
    (Die Stühle sind quasi die "Untereinheiten" der Nationsuniversität, oder? So eine Art Kreisgruppen, wie man heute sagen würde?)

    Jene vertraten quasi die wichtigsten Volksgruppen und trafen sich regelmäßig (aber wie oft?) auf Landtagen. Meist in Mediasch. Dort beriet man das gemeinsame Vorgehen in verschiedensten Angelegenheiten -> Aber in welchen? Von Verwaltung bis zum Erlass von Gesetzen? Oder war das allein Sache des Woiwoden? (...von dem ich bisher noch nicht viel weiß...)

    In einem Artikel wurde der Landtag als Parlament bezeichnet, aber das ging damals doch sicher anders als heute?

    Zum anderen frage ich mich auch, wie viel man damals als Adliger - oder überhaupt - von der Oberherrschaft der Osmanen mitbekam. Bisher lese ich immer, dass Siebenbürgen recht autonom war, im Gegensatz z.B. zu Moldau und Walachei. Leider wird das aber nie exakter ausgeführt.

    Ich hoffe mal, ich hab keine all zu blöden Fragen gestellt ;)
    Vielen Dank im Voraus für die Hilfe!

    -Crow
     
  2. Scabbedcrow

    Scabbedcrow Neues Mitglied

    *stubs*
    Niemand.....?
     

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