Warum gehört der Vietnamkrieg zum kalten Krieg?

Dieses Thema im Forum "Blockbildung und Kalter Krieg" wurde erstellt von Dome271, 25. Februar 2018.

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  1. Dome271

    Dome271 Neues Mitglied


    Hey, als "Kalten Krieg" bezeichnet man ja den Ost-West-Konflikt zwischen der Sowjetunion und der USA. Was ja auf den Vietnamkrieg passt. Aber der kalte Krieg war doch eher ohne Waffen und mehr so auf politscher Basis, was ja gar nicht auf den kalten Krieg passt.
    Es ist aber eine Aufgabe die wir bekommen haben und wollte mich mal an euch wenden, ob ihr da vielleicht mehr wisst oder meine bisherigen Gedanken richtig stellen könnt.

    Lg Dome
     
  2. Dion

    Dion Aktives Mitglied

    Der Vietnamkrieg war ein Stellvertreterkrieg. Es ging da um die Einflusszone: Amerikaner dachten, wenn Südvietnam unter die Einflusszone der Kommunisten gerät, würden auch die Nachbarstaaten in dessen Einfluss geraten - und wie Dominosteine fallen.

    Deswegen wurde z.B. auch Kuba boykottiert, sobald Castro da siegte, und die sozialistische Regierung Allende in Chile mit Hilfe der CIA beseitigt. Etc.
     
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  3. Apvar

    Apvar Premiummitglied


    Bei den Stellvertreterkriegen tritt maximal eine der sogenannten Supermächte direkt auf. In Vietnam waren die USA zum Anfang auch nur in beratender Funktion da, später auch als Teilnehmer. Meist treffen nur die Waffen beider Supermächte aufeinander, mit Beratern, damit das Militär der Konfliktparteien die Waffen kennt.
    Anderes Beispiel ist der Sowjetische einmarsch in Afghanistan, folgen war die Unterstützung der Taliban durch die USA mit Waffen und Militärberatern.
     
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