Wasserzeichen in altem griechischen Buch

Dieses Thema im Forum "Südeuropa | Mittelmeerraum" wurde erstellt von Ugh Valencia, 19. Februar 2017.

  1. Ugh Valencia

    Ugh Valencia Aktives Mitglied


    Bei dem im 17.Jahrhundert erschienen Buch "Peri Epistolikon Typon" von Theophilus Korydaleos sind auf einzelnen Seiten, Wasserzeichen zu erkennen.
    Leider kann ich nur einen Scan vom Original liefern. Die anderen Skizzen sind aber nach dem Original entstanden. (siehe unten)

    Kennt sich jemand mit Wasserzeichen aus, um identifizieren zu können, wo das Papier produziert wurde?

    Die Frage kam bei einer griechischen Freundin auf, die eine Bachelorarbeit über Papierrestauration/konservation schreibt.
     

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  2. Ugh Valencia

    Ugh Valencia Aktives Mitglied

    ...und zwei weitere Skizzen....
     

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  3. Tangbrand

    Tangbrand Neues Mitglied

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  4. Tannhaeuser

    Tannhaeuser Aktives Mitglied

    Das grundlegende Nachschlagewerk über Wasserzeichen ist der Briquet und der Picard:
    Wasserzeichendatenbanken
    Wo ist das Buch denn erschienen?
     
  5. Ugh Valencia

    Ugh Valencia Aktives Mitglied

    Vielen Dank Tannhaeuser für deine Antworten. Das Buch erschien in Moscopole/Voskopoja im heutigen Albanien als Handschrift. Der erste Druck fand in London statt.

    Für die Bachelorarbeit wurde diese Datenbank verwendet, die wohl Zugriff auf mehrere einzelne Datenbanken bietet.
    http://www.memoryofpaper.eu/BernsteinPortal/appl_start.disp
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Februar 2017
  6. Tannhaeuser

    Tannhaeuser Aktives Mitglied

    Das Bild ist offenbar die Handschrift? Es gab im 17. Jahrhundert genug Papiermühlen, daß Papier nicht allzu weit exportiert werden mußte. Man muß die Papierherstellung also offenbar im osmanischen Reich suchen, und wie gut die Datenbanken da informiert sind...
     
  7. Ugh Valencia

    Ugh Valencia Aktives Mitglied

    Ein Wasserzeichen enthält die lateinischen Buchstaben SA ein anderes AR. Das spricht eher gegen das osmanische Reich und für das katholische bzw. protestantisches Europa. Üblicherweise wurde wohl im OR auch eine andere Art von Papier als dieses produziert (Die Griechin sprach von "usually glazing paper".)
    Moscopole/Muschopolis/Voskopoja war bis zu seiner zweifachen Zerstöung Ende des 18.Jh ein für die Region bedeutendes Handels- und Kulturzentrum. Handelskontakte bis nach Venedig und Wien sind nachweisbar.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Februar 2017
  8. Ugh Valencia

    Ugh Valencia Aktives Mitglied

    Ja, der Scan des Originals, sowie die Skizzen stammen aus der Handschrift und nicht aus einem späteren Druck. Die Zusatzinfo mit späterem Druck in London hätte ich mir sparen können, weil dort logischerweise der Text - aber nicht die Wasserzeichen im Papier - nachgedruckt wurden. :winke:
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Februar 2017

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