Wollte Stalin aufgeben?

Dieses Thema im Forum "Russland | Sowjetunion | Osteuropa" wurde erstellt von Conzaliss, 13. Februar 2018.

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  1. Conzaliss

    Conzaliss Mitglied


    Stalin reagierte völlig geschockt auf den deutschen Angriff 1941. Er zog sich tagelang auf seine Datscha zurück, anstatt das Ruder in die Hand zu nehmen. Wäre er wirklich zu so großen Zugeständnissen bereit gewesen?

    Berliner Zeitung Stalin wollte im Frühsommer 1941 den Deutschen große Teile der Sowjetunion kampflos überlassen, um seine Macht zu retten: Womit wäre Deutschland zufrieden?

    Von Juri Bassistow 25.06.11, 00:00 Uhr

    Schon Ende Juni 1941 war die Lage an der sowjetisch-deutschen Front außerordentlich besorgniserregend. Die deutschen Truppen drangen entschlossen in die Tiefe der Sowjetunion vor. Unter großen Verlusten mussten sich die sowjetischen Truppen zurückziehen, alle Versuche von Gegenangriffen schlugen fehl. Bis zum 26. Juni waren die Deutschen 150 bis 200 Kilometer vorangekommen. Mit dem Überfall Deutschlands wurde der Nichtangriffspakt gebrochen, auf den Stalin gesetzt hatte. Der Diktator zeigte sich so beeindruckt, dass er nach Augenzeugenberichten wie gelähmt war und unfähig, vernünftige Entscheidungen zu treffen.

    Erst als die Deutschen Minsk einnahmen, löste sich Stalins Schockstarre. Er erkannte endlich, dass die Wehrmacht ihren Hauptschlag nicht nach Süden richtete, wie er geglaubt hatte, sondern in Richtung Moskau. Die Hauptstadt war das wichtigste Ziel Hitlers.Erst jetzt wurde er sich der tödlichen Bedrohung für das Land bewusst, das er regierte. Er sah vor allem auch die Bedrohung seiner persönlichen Macht. Militärisch schien ihm eine Rettung kaum noch möglich zu sein. Aber nach Ansicht Stalins gab es eine politische Chance. Ihm erschien es aussichtsreich, den schon begonnenen Krieg durch einen Kompromiss zu lösen, der beide Seiten befriedigen würde.

    Stalin hatte die Erfahrung der bolschewistischen Führung unter Lenin nicht vergessen. Die ließ sich 1918 auf Gespräche mit dem deutschen Oberkommando ein, als deutsche Truppen auf Petrograd marschierten. Damals erhielten die Deutschen mit dem Vertrag von Brest-Litowsk für den Verzicht auf die Einnahme der Hauptstadt große Teile des Russischen Reiches. Lenin nannte den Brester Frieden "räuberisch", aber der Vertrag rettete den Bolschewiki die Macht.Stalin war im Juni 1941 bereit, eine gleichartige Vereinbarung mit Hitlerdeutschland zu treffen. Seine unbegrenzte Macht nutzend, unternahm er den Versuch, Gespräche mit Hitler über einen neuen "Raubfrieden" zu beginnen.

    Für viele Jahre war das eines der bestgehüteten stalinschen Geheimnisse. Stalin bot für die Einstellung der Kampfhandlungen an, gewaltige Territorien an den Feind abzutreten. Gemeinsam mit Molotow und Berija bereitete er konkrete Vorschläge an Hitler vor und legte die Wege fest, auf denen sie übermittelt werden sollten. Hinter dem Rücken der Armee und des gesamten Volkes, das einen blutigen Kampf um seine Unabhängigkeit führte, beschritt der Diktator den Weg des Verrats.Viele Jahre später, auf der Sitzung des Parteiaktivs des Verteidigungsministeriums der UdSSR am 2. Juli 1957, berichtete Marschall Merezkow, was er gemeinsam mit dem Generalstaatsanwalt Rudenko bei der Untersuchung des Falles Berija herausgefunden hatte. Stalin, Berija und Molotow hätten 1941 "die Frage einer Kapitulation vor dem faschistischen Deutschland" erörtert. Es sei damals besprochen worden, Hitler das Baltikum, die Moldaurepublik und darüber hinaus Teile anderer Republiken zu überlassen, wenn die deutschen Truppen an der bis dahin erreichten Frontlinie stehen bleiben würden.

    Berija wurde beauftragt, Kontakt zum bulgarischen Botschafter in Moskau, Iwan Stamenow, aufzunehmen und ihm vorzuschlagen, als Vermittler zwischen Moskau und Berlin aufzutreten. Stamenow war schon einige Zeit vorher von der sowjetischen Aufklärung angeworben worden.Nach dem Gerichtsverfahren und der Erschießung Berijas 1953 war in Moskau eine Gruppe von Führungskadern der Geheimpolizei NKWD festgenommen worden, die in die Verbrechen ihres Chefs verstrickt waren - unter ihnen auch Pawel Sudoplatow. Sein Fall wurde auch unter einem speziellen Aspekt untersucht: Er soll an dem Versuch Stalins beteiligt gewesen sein, das Land in den ersten Tagen des Krieges an Hitler zu verraten. Im Verlauf der Untersuchung präsentierte Sudoplatow am 7. August 1953 dem Ministerrat der UdSSR Aufzeichnungen. Er erklärte, dass er zwischen dem 25. und 27.Juni 1941 in das Büro Berijas befohlen wurde, der damals Volkskommissar für Innere Angelegenheiten war. Dieser habe zu ihm gesagt, dass die sowjetische Führung entschieden habe, inoffiziell zu klären, unter welchen Bedingungen Deutschland einverstanden wäre, den Krieg gegen die UdSSR zu beenden.

    Berija befahl Sudoplatow, sich mit dem bulgarischen Botschafter zu treffen, der nach den Erkenntnissen des NKWD Verbindungen zu den Deutschen unterhielt und sie über die diplomatische Initiative der Sowjetunion informieren konnte.Weiter heißt es in den Aufzeichnungen Sudoplatows:"Berija befahl mir, in dem Gespräch mit Stamenow vier Fragen aufzuwerfen:

    1. Warum hat Deutschland den Nichtangriffspakt gebrochen und einen Krieg gegen die UdSSR begonnen? 2. Womit wäre Deutschland zufrieden, unter welchen Bedingungen wäre es bereit, den Krieg zu beenden, was ist dafür notwendig? 3. Wäre Deutschland mit der Übergabe des Baltikums, der Ukraine, Bessarabiens, der Bukowina und der Karelischen Halbinsel zufrieden?4. Wenn nicht, auf welche zusätzlichen Territorien erhebt Deutschland Anspruch? Zu den Anweisungen, die ich von Berija erhielt, gehörte auch der Befehl, mit Stamenow nicht im Namen der sowjetischen Regierung zu verhandeln, sondern ein allgemeines Gespräch über die militärische und politische Lage zu führen und die Meinung Stamenows zu den vier Fragen zu erkunden.

    Berija war der Überzeugung, dass Stamenow von sich aus die vier Fragen den Deutschen vortragen werde. Berija warnte mich eindringlich, dass ich von diesem Auftrag der Regierung nirgends, niemandem und niemals etwas sage, andernfalls würde meine Familie ausgelöscht."Sudoplatow lud Stamenow in das Restaurant "Aragwi" im Zentrum Moskaus ein. Stamenow hörte die vier Fragen aufmerksam an. In seinen Aufzeichnungen bezeugt Sudoplatow, dass der Botschafter von der Niederlage Deutschlands in diesem Krieg überzeugt war. Dem schnellen Vordringen der Deutschen in der ersten Phase des Krieges habe er keine große Bedeutung beigemessen. Grundsätzlich war der Botschafter der Ansicht, dass die Kräfte der UdSSR zweifellos die Kräfte Deutschlands übertreffen würden, selbst wenn die Deutschen in der ersten Phase des Krieges große Teile der UdSSR besetzen und selbst wenn sie bis an die Wolga vordringen würden. Deutschland werde im weiteren Verlauf auf jeden Fall eine Niederlage erleiden und geschlagen werden, so Stamenow. Im Gegensatz zu Stalin zeigte der Bulgare keine Panik.

    Der NKWD überwachte noch einige Zeit den chiffrierten Schriftverkehr der bulgarischen Botschaft. Ohne Ergebnis. Die Idee Stalins, sich von Hitler "freizukaufen", war offensichtlich gescheitert. Stamenow bestätigte nach dem Krieg dieses Treffen mit Sudoplatow und seine Position dem namhaften sowjetischen Historiker Dmitri Wolkogonow.Hitler wusste nichts von den Vorstellungen Stalins. Das geht aus den deutschen Quellen von 1941 eindeutig hervor. Die Vorschläge an Hitler, die im Büro Stalins von den drei Verschwörern ausgeheckt worden waren, hätten nie die Chance auf Verwirklichung gehabt, selbst wenn sie Berlin erreicht hätten. Hitler stellte sich vor, dass die deutschen Truppen bis Weihnachten 1941 die Linie Archangelsk-Astrachan erreichen und der Ostfeldzug damit beendet sein würde. Die militärische Lage Ende Juni bestärkte ihn darin. Hitler hatte keinen Bedarf an Gesprächen mit Stalin. Er rechnete fest damit, die Gebiete zu erobern, die Stalin ihm abtreten wollte.

    Hitler hat sich auch über das Schicksal der Gebiete jenseits der Linie Archangelsk-Astrachan geäußert. 1942 wurde ihm in einem der Tischgespräche die Frage gestellt, wer sie verwalten werde. Hitler antwortete: Stalin natürlich, denn der wisse, wie man mit diesem Volk umgehen müsse. Stamenow sagte richtig voraus, dass die Deutschen bis zur Wolga vordringen würden, wo sich der Krieg zugunsten der Sowjetunion wendete. Nicht im Namen Stalins, wie seine Anhänger noch immer behaupten, wurde der große Sieg errungen, sondern trotz seiner schweren Fehlkalkulationen und der schweren Verbrechen, zu denen die Bereitschaft gehörte, vor Hitler zu kapitulieren, um seine Macht zu retten.Sudoplatow wurde 1953 nach dem Sturz Berijas seiner Posten enthoben und verhaftet. Nach fünfjähriger Haft wurde er im Herbst 1958 zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt und 1968 entlassen. Er starb 1996 in Moskau.Übersetzung: Frank Herold------------------------------

    Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/15188364 ©2017
     
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  2. Sepiola

    Sepiola Aktives Mitglied


    Sudoplatow hingegen stellt die ganze Sache etwas anders dar:

    "Am 25. Juli 1941 gab mir Berija den Auftrag, mit unserem Agenten Iwan Stamenow, dem bulgarischen Botschafter in Moskau, Kontakt aufzunehmen und ihn dazu zu bewegen, unter den den Deutschen nahestehenden Diplomaten in Moskau das Gerücht zu verbreiten, die Sowjetunion sei bereit für eine friedliche Einigung mit Deutschland. Indem man verbreitete, der geplante einmonatige Blitzkrieg zur Eroberung von Moskau, Leningrad und Kiew sei gescheitert und ein lange sich hinziehender Krieg damit unvermeidbar geworden,sollte der deutsche Kampfgeist geschwächt werden. Berija legte mir nahe, diese Aufgabe als streng geheim zu behandeln, und und um die Desinformation wirklich plausibel erscheinen zu lassen, sollte Stamenow dazu gebracht werden, diese Gerüchte aus eigenem Antrieb nach Sofia durchzugeben. Das Ziel der ganzen Operation war, Zeit zu gewinnen, damit wir unsere Kräfte zusammenziehen konnten, während die Deutschen die ihren verausgabten.

    ...

    Bei unserem Treffen am 4. November 1989 sicherte mir Wolkogonow im Gegenzug für meine Kooperation seine Unterstützung zu. Ich hatte ihm vorgeschlagen, seine Darstellung der Stamenow-Episode, die soeben in Oktjabr, einer literarischen Zeitschrift, erschienen war, zu korrigieren. Er hatte darin behauptet, Stalin sei persönlich mit Stamenow zusammengetroffen. Ich wußte aber, daß dem nicht so war. Ich selbst hatte 1941 die Sondierung geleitet, um unter Nazi-Diplomaten eine Falschmeldung zu verbreiten und den Wunsch Deutschlands nach einer Friedensvereinbarung auszuloten. Bei Erscheinen von Wolkogonows Buch stellte sich heraus, daß der Fehler nicht berichtigt worden war. Wolkogonow hält an der Version fest, daß Stalin und Molotow mit Hitler einen Separatfrieden à la Brest-Litowsk geplant hatten und nennt als Quelle Hinweise auf Unterredungen im Politbüro.
    Möglicherweise hatten im Politbüro tatsächlich Gespräche über diese Geheimdienstoperation stattgefunden. Wie ich bereits erläutert habe, lauteten meine Anweisungen, Falschmeldungen bezüglich eines eventuellen Friedens mit Hitler zu verbreiten und Stamenow als Urheber dieses Gerüchts hinzustellen."

    Der Handlanger der Macht
     
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  3. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied


    Inhaltlich nichts Neues. Bereits 2015 wurde auf die Stalin-Biographie von Chlewnjuk hingewiesen bzw. auch auf die von Kotkin.

    Dieser Vorgang, einen Verhandlungsfrieden im Stile des bereits vor 1941 erprobten Stalin`schen Appeasement von Hitler zu finden, wird bei Chlewnjuk (S. 324) anhand von Quellen relativ kurz abgehandelt.

    Aus diesem relativ normalen politischen Prozess, eine politische Lösung zu finden, macht Bassistow einen Verrat. Das offenbart die offensichtlichen ideologischen Dispositionen und er stellt sich mit seinen politischen Ambitionen ein negatives Bild von Stalin zu zeichnen auf die gleiche Stufe wie die Apologeten von Stalin.

    In beiden Fällen ein schlechtes Beispiel für Geschichtsschreibung. Und deswegen gilt natürlich der Dank "Conzalis" diese hervorragende Beispiel für schlechte Historiographie als didaktisches Beispiel bereit gestellt zu haben.

    Desweiteren:
    Es gab durchaus eine relativ lange Zeit die Bereitschaft von Stalin zu einem Separatfrieden (vgl. Link). Insofern

    http://www.geschichtsforum.de/thema...n-stalin-und-hitler-zwischen-41-und-43.46661/

    Chlewnjuk, Oleg (2015): Stalin. Eine Biographie. München: Siedler.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Februar 2018
  4. Ugh Valencia

    Ugh Valencia Aktives Mitglied

    Da Bulgarien am 1. März 1941 dem Dreimächtepakt beitrat, wäre es sehr verwunderlich gewesen, wenn der bulgarische Botschafter in Moskau keine Kontakte zu den Deutschen gehabt hätte. Als Verbündeter Deutschlands, der sich jedoch nicht mit der Sowjetunion im Krieg befand, ein optimaler Ansprechpartner um zu sondieren, bzw. Gerüchte zu streuen. Deswegen erschließt sich mir die Rolle des NKWD in Bezug auf Stamenow nicht.
     
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  5. Ilia

    Ilia Neues Mitglied

    Die Originalangaben zu dieser geschichte stehen hier in Russischer Sprache:
    Сталин в 1941 году был готов отдать Гитлеру Прибалтику и Украину
    Aus den russischen Archiven sind folgende Unterlagen aufgezählt:
    1. (РГАСПИ - Российский государственный архив социально-политической истории. Ф. 17. Оп. 171. Д. 465. Л. 133–144)
    2. (РГАСПИ. Ф. 17. Оп. 171. Д. 465. Л. 204–208)
    3. (РГАСПИ. Ф. 17. Оп. 171. Д. 466. Л. 30–36)
    4. (РГАСПИ. Ф. 17. Оп. 171. Д. 466. Л. 37–42)
    5. (РГАСПИ. Ф. 17. Оп. 171. Д. 467. Л. 31–36)
    6. (РГАСПИ. Ф. 17. Оп. 171. Д. 466. Л. 151–154)
    7. (РГАСПИ. Ф. 17. Оп. 171. Д. 466. Л. 156)
    Wenn Sie Hilfe zum russischen Text brauchen, melden Sie sich bei mir!
    Gruß!

     
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  6. Ilia

    Ilia Neues Mitglied

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  7. Conzaliss

    Conzaliss Mitglied

    Vielen Dank für diese detaillierten Antworten!
     
  8. Maglor

    Maglor Aktives Mitglied

    Man beachte hier den zeitlichen Kontext.
    Stalin war 1953 verstorben. Beria wurde noch im gleichen Jahr hingerichtet - auf betreiben von Chruschtschow und anderen, die sich als redlichere Erben Stalins, ähm Lenins sahen.
    Es ist eine sehr beliebte Argumentation von Sowjet-Größen Beria und Stalin die Schuld für alles mögliche zu geben. Damit können sie immer ganz gut von der eigenen Verantwortung im Apparat ablenken, besonders beliebt in den Memoiren. Die Gerüchte und Anekdoten sind ohnehin kaum überprüfbar, da die "echten" Protokolle auch irgendwie falsch sind.

    1956 verkündigte Chruschtschow öffentlich die Entstalinisierung. Molotow war zwar am Leben geblieben, verlor aber den Machtkampf gegen Chruschtschow Ende Juni 1957. Anschließend verlor Molotow im Schnelldurchlauf alle wichtige Staats- und Parteiämter und wurde als Botschafter in die Mongolei geschickt.
    Was dann am 2. Juli 1957 als Erkenntnis der Staatsanwaltschaft berichtet wird, ist auch Teil dieses Machtspiel. Dann wird nochmal auf den ohnehin verdammten Unpersonen herumgetrampelt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Februar 2018
  9. Ilia

    Ilia Neues Mitglied

    Wenn ich "die Stalins Bande sage", stelle ich es gleich der verbrecherischen Macht des totalitären Kommunismus in der UdSSR - genauso wenn wir "Hitlerismus" sagen, meinen wir die verbrecherische Regime der Nazional-"Sozialistischen" Deutschen "Arbeiter"-Partei. :p
     

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