Cotte, Cotta, Tunika, Kittel

Dieses Thema im Forum "Alltag im Mittelalter" wurde erstellt von Chris, 13. April 2004.

  1. Chris

    Chris Gast

    Cotte, Cotta, Tunika Kittel

    Welche Regionen verwenden im Mittelalter welchen Begriff und woher stammen die eigentlichen Wörter?

    Cotte, Cotta, Tunika und Kittel
     
  2. Schini

    Schini Neues Mitglied

    Schon mal in der Mittelhochdeutschen Begriffsdatenbank gesucht (Guest-Login)?

    Oder im Grimmschen Wörterbuch? Dort findest du sicher die etymologischen Ursprünge...

    Schöne Bilder findest du auch in der Datenbank des Instituts für mittelalterliche Realienkunde...

    Ad Kutte:
    auch Habit (mlat. colobium), liturg., bezeichnet ein bis zu den Knöcheln reichendes, gegürtetes langärmeliges Gewand, das zumeist mit einer Kapuze versehen ist. Die K. wird von Mönchen und Nonnen getragen und ist je nach der Ordensregel von unterschiedlicher Farbe (Benediktiner: schwarz, Kamaldulenser: weiß, Franziskaner: grau, Minoriten: schwarz, Kartäuser: weiß, Prämonstratenser: weiß, Zisterzienser: grau)

    Ad Kittel:
    Gegürtetes oder ungegürtetes, hüft- bis knielanges Obergewand des Mannes, das während des gesamten Ma. nachzuweisen ist. Es ist hemdartig und vorne geschlossen. Der K. ist die charakteristische männliche Arbeitskleidung und Bauernkleidung des Ma. und aus diesem Grund auch aus billigen, strapazierfähigen Stoffen gefertigt.

    (Quelle: IMAREAL)
     

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