Das projektierte russisch-britische Marineabkommen 1912/14

Dieses Thema im Forum "Das Deutsche Kaiserreich" wurde erstellt von Repo, 2. März 2010.

  1. Köbis17

    Köbis17 Gesperrt

    Sehr schwach, Gandolf. Die Verlust von 1904/05 waren noch nicht wieder ersetzt worden.

    Russische Flotte in Kronstadt 1914

    Linienschiffe
    Cäsarewitsch 1903
    Imperator Pawel I 1910
    Andrej Perwoswannij 1910
    Slawa 1905

    Großlinienschiffe im Laufe Ende 1914/15 zur Flotte
    Gangut
    Sewastopol
    Petropawlowsk
    Poltawa


    Panzerkreuzer
    Bayan 1911
    Admiral Makarov 1908
    Pallada 1911
    Rurik 1908

    sowie ne Handvoll kleine Kreuzer und Torpedopboote.

    Sie konnten nie aktiv gegen die deutsche Flotte in der Ostsee operieren.
     
    2 Person(en) gefällt das.
  2. Repo

    Repo Neues Mitglied


    Da bin ich aber sehr froh.:rofl:

    Kein Faktor.
    aus der Petersburger Experten-Konferenz
    Hatten aber ein gewaltiges Bauprogramm am laufen.
    Siehe auch die Aufstellung von Köbis.
     
  3. Repo

    Repo Neues Mitglied

    was mich zu der Abtipperei veranlasst hat:
    unterlegt damit:
    aus den Petersburger Vorgaben für Wolzow:

    Was, wenn man die vorgesehene Abwicklung sieht, (Verhandlungen des hierzu autorisierten russ. Marineattachés in London) kann dieser "Entwurf" anderes gewesen sein, als das ausgehandelte unterschriftsreife Abkommen? Überbracht mit den von russischer Seite zum Abkommen geforderten Chiffrierunterlagen.

    Spekulation, OK
    aber reine Spekulation oder Unsinn?
    Nee, ist nicht:winke:
     
  4. Gandolf

    Gandolf Neues Mitglied

    Hier frage ich einmal nach. Was verstehst Du in diesem Zusammenhang eigentlich unter einem "Abkommen"?
     
  5. Repo

    Repo Neues Mitglied


    Nun dasselbe wie die damals aktiv handelnden.

     
  6. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Ist hiermit:
    das gemeint:
    :confused:
     
  7. Repo

    Repo Neues Mitglied

    und zb dies:

    Was beides nicht zu halten ist..

    Und noch der eine oder andere Punkt
     
  8. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Und welche wären das als Zwischenstand?
     
  9. Repo

    Repo Neues Mitglied

    Habs vergessen.:p
    Alzheimer:winke:
     
  10. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Dann waren sie wohl nicht so wichtig.

    Was geben denn die Dokumente her bzgl. des losgeschickten Unterhändlers Wolzov nach der Stabsitzung und des "Erkaltens"
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. April 2010
  11. Repo

    Repo Neues Mitglied

    Das wird man dann sehen, wenn es mir wieder einfällt.:S
    Könnte ja immerhin sein.:D


    Nix.
    Lediglich dass
     
  12. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Dann wäre das der Stand:
    Und zur Erläuterung betr. "Erkalten" und des frustrierenden Wolkov-Gesprächs, also Ende Juni/Juli 1914:
    Um den letzten Hinweis etwas klarer zu setzen: Dieser Gravitationspunkt betrifft das englische Appeasement, dass den Gesprächen zugrunde lag.
     
  13. Repo

    Repo Neues Mitglied


    Wie heißt der Vogel? Emu?
    Aber dazu später mehr.


    Ich lese hier immer Appeasement............:S

    Unterstellst Du hier, die Briten hätten den Russen die Marinekonvention auf dem silbernen Tablett geliefert, um die persischen Petroleum-Quellen in Ruhe explorieren zu können?

    Muss ich das so verstehen?
     
  14. querdenkerSZ2

    querdenkerSZ2 Aktives Mitglied

    wieso das denn ?
    Mal abegesehen von der Schwächung der Homefleet gegenüber der Hochseeflotte hatte die KuK-Marine gerade mal 3 Dreadnaughts der Teggethoff-Klasse im Dienst und eine im Bau .
    Die Italiener hatten 3 im Dienst und 3 im Bau und das deutsche Mittelmeergeschwader bestand nur aus Goeben und Breslau .

    Dazu kamen dann noch 4 französische Dreadnaughts der Courbet-Klasse .

    Um Russland gefährlich werden zu können hätten die Österreicher und die damals verbündeten Italiener erstmal ins Schwarze Meer dampfen müssen .
     
  15. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Die Äußerung war wohl perspektivisch und beruhigend zu verstehen (ich vermute, ab 1916). Die russische Seite ließ sich über Schwarzmeerbedrohungen für den Fall aus, dass Frankreich nicht die kombinierte italienisch-österreichische Flotte im Griff habe, und bat um "Auffüllung". Die Briten nannten jedenfalls keinen Zeitplan.
     
  16. querdenkerSZ2

    querdenkerSZ2 Aktives Mitglied

    Erscheint mir trotzdem reichlich übertrieben .
    Die vereinigten Österreichischen und Italienschen Schiffe ,hatten greade einmal ein Verhältnis von 6 zu 4 und dabei eine um etliches längere Küste zu verteidigen .
    Mindestens 4 ihre Schiffe hätten also im Mittelmeer bleiben müssen und ob und wie das Osmanische Reich reagiert hätte und die Durchfahrt am Bospurus freigegeben oder gesperrt hätte war zu dieser Zeit doch wohl auch noch nicht geklärt, oder ?
     
  17. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Das mag aus heutiger Sicht und mit besseren Kenntnissen so erscheinen.

    Jedenfalls wurde in dieser Weise verhandelt, und das Motiv der Schwarzmeerbedrohung (plus der wirtschaftlichen Verwundbarkeit der Südachse bzgl. russischer Ausfuhr) zieht sich seit dem Krimkrieg durch die russische Politik.
     
  18. Repo

    Repo Neues Mitglied


    Genau das haben die Russen befürchtet.
    aus dem russischen Expose zum Verhandlungsbeginn. Beitrag #15
     
  19. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Das stammt aus der Admiralität erst vom Mai 1914.

    Ansatzpunkt für die Gespräche - neben Entente und Ostsee - war die osmanische Flottenrüstung der "beiden kommenden Jahre", so Grigorowitsch im Januar 1914 an Sasonow (der die Sache in die Hand nahm und forcierte):

    "... mit der Flotte, die die Türkei bereits besitzt, eine Seemacht ausmachen, die unsere jetzige Schwarzmeerflotte erdrückend, annähernd um das Sechsfache, übertrifft. Bei solchem Verhältnis können keine taktischen Vorzüge unserer Schwarzmeerflotte die Lage ändern: die Vorherrschaft der Türken im Schwarzen Meer wird unbedingt sein." (19.1.1914 - IB zitiert nach Schröder).

    Der Aspekt der öu/ital. Flotte kam dann noch vom Admiralstab am 26.5.1914 hinzu.
     
  20. querdenkerSZ2

    querdenkerSZ2 Aktives Mitglied

    "... mit der Flotte, die die Türkei bereits besitzt, eine Seemacht ausmachen, die unsere jetzige Schwarzmeerflotte erdrückend, annähernd um das Sechsfache, übertrifft. Bei solchem Verhältnis können keine taktischen Vorzüge unserer Schwarzmeerflotte die Lage ändern: die Vorherrschaft der Türken im Schwarzen Meer wird unbedingt sein." (19.1.1914 - IB zitiert nach Schröder).

    ist das ein Scherz ?
    Siche waren die russischen Linienschiffer der Schwarzmeerflotte nicht gerade das Gelbe vom Ei , aber sie hatten mindestens 6 und bei den Osmanen waren bis zum Eintreffen der Goeben die beiden Schiffe der Brandenburgklasse die kampfstärksten Schiffe .
    Dazu kam die Abdul Kadir die in Grösse und Geschwindigkeit eher ein Küstenpanzerschiff war und das alte Batterieschiff Mesudiye.
    Im Balkankrieg 1912 waren die Griechen den Osmanen mit 2 Linienschiffen der Mississippi-Klasse ( Kilkis und Limnos )und dem Panzerkreuzer Georgios Averoff auf der Nase herumgetanzt .
    Dazu verfügten die Schwarzmeerflotte über Zerstörer die über 30 kn liefen und mit 10cm Geschützen bewaffnet waren wären die Tüken nur kleine veraltete Torpedoboote hatten .
    Die Russen hatten ausserdem 3 Einheiten der Imperatritsa Marriya-Klasse im Bau , während von den 3 in England bestellten Osmanischen Schiffen 2 noch im Bau waren ( die später beschlagnahmten Erin und Acincourt ) und das dritte Schiff noch nicht mal begonnen war .
     

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