Die 25 größten Kommandeure der Renaissance

Dieses Thema im Forum "Zeitalter der Entdeckungen (15. - 18. Jhd.)" wurde erstellt von Legat, 12. Oktober 2014.

  1. Legat

    Legat Aktives Mitglied

  2. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Gustav Adolf und diverse andere Feldherrn aus dem 17. Jhdt. würde ich nicht mehr unbedingt zur Renaissance rechnen.
    Ansonsten sind Auswahl und Reihenfolge natürlich völlig willkürlich und könnte man ewig fruchtlos darüber diskutieren. Wenn man aber schon Selim I. genommen hat, obwohl er nicht gerade zur "europäischen" Renaissance gehörte, sondern lediglich zeitlich in die Epoche fiel, hätte man auch Kommandeure des 15./16. Jhdts. aus anderen Teilen der Welt nehmen können, z. B. Oda Nobunaga, Takeda Shingen und Toyotomi Hideyoshi aus Japan.
     
  3. Galeotto

    Galeotto Aktives Mitglied

    Ganz meiner Meinung, das 17. Jh. gehört nicht mehr zur Renaissance. Mehmed der Eroberer , La Vallette, Andrea Doria, Don Juan de Austria würden, epochenmäßig besser in die Reihe passen als Tilly, Wallenstein oder Jan Sobieski.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Oktober 2014
    1 Person gefällt das.
  4. Galeotto

    Galeotto Aktives Mitglied

    ich finde es auch etwas unlogisch, dass Cortez aufgelistet ist aber Pizarro nicht. Solche Hitparaden bringen gar nichts.
     
  5. Bdaian

    Bdaian Aktives Mitglied

    Ich würde auch Edward IV. ins späte Mittelalter verorten. Aber die Einordnung der Epochen wird nicht in allen Ländern gleich gehandhabt.
     
  6. Legat

    Legat Aktives Mitglied

    Ja der Autor nimmt irgendwie 1450 bis 1650 als Zeitraum der Renaissance. Wenn der "Kommandeur" halt vorher geboren wurde, oder erst später verstarb, dann fällt er wohl trotzdem in diesen Zeitraum.
     
  7. tejason

    tejason Aktives Mitglied

    Rein kunstgeschichtlich passt sein Zeitrahmen auch besser, wenn er den sogenannten "Übergangsstil" zum Barock, den Manierismus als Teil der Renaissance definiert. Zwischen gotischer Kunst und der Kunst der Renaissance ist ein deutlicher Bruch erkennbar, während die folgende Entwicklung in den Barock eher eine Fortentwicklung ist...
     
  8. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Eigentlich halte ich ja nichts von Rankings á la "der größte Feldherr aller Zeiten" o.ä. Aber bei der Lektüre einer historischen Quelle habe ich eine ganz interessante Stelle gefunden, und die halte ich für Wert, sie hier wiederzugeben:

    Antes que más pase adelante, quiero decir cómo el valeroso y esforzado Hernando Cortés era hijodalgo conosçido por cuatro abolengos: el primero, de los Corteses, que ansí se llamaba su padre Martín Cortés; el segundo, por los Piçarros; el terçero, por los Monroys; el cuarto, por los Altamiranos. E puesto que fue tan valeroso y esforçado y venturoso capitán, no le nonbraré de aquí adelante ninguno de estos sobrenombres de valeroso ni esforçado ni marqués del Valle, sino solamente Hernando Cortés, porque tan tenido y acatado fue en tanta estima el nombre de solamente Cortés, ansí en todas las Indias como en España, como fue nombrado el nombre de Alejandre en Maçedonia; y entre los romanos, Julio Çésar y Ponpeyo y Çepión; y entre los cartagineses, Aníbal; y en nuestra Castilla, a Gonzalo Hernández, el Gran Capitán. Y el mesmo valeroso Cortés se holgaba que no le pusiesen aquellos sublimados ditados, sino solamente su nonbre, y ansí le nonbraré de aquí adelante.
    Zusammengefasst: Für Bernal Díaz de Castillo spielt Cortéz in einer Liga mit Feldherrn wie Alexander dem Großen, Caesar, Pompeius, Scipio (Africanus), Hannibal oder dem Gran Capitán (einem seiner älteren Zeitgenossen, Feldherr in Granada und im Krieg im Königreich Neapel). Und ist damit einer der größten Feldherren der Renaissance, wie eben auch Gonzalo Hernández de Córdoba, eben jenem Gran Capitán. (Den Gran Capitán kennt in Dtld. freilich keiner, aber in Spanien ist das eine - mindestens durch Straßennamen - bis heute bekannte Größe.)
     
  9. stefan73at

    stefan73at Mitglied

    Johann Hunyadi hat sicher gute Chancen.
     

Diese Seite empfehlen