Die chinesische Aufklärung

Dieses Thema im Forum "Indien | Ferner Osten" wurde erstellt von Ming_Loyalist, 18. Juli 2008.

  1. Ming_Loyalist

    Ming_Loyalist Neues Mitglied

    Du verstehst also von der Bibel des Konfuziasmus?

    Die Bibel des Konfuziasmus.
    Die wurde schon zur späteren Ming Zeit heftig in Frage gestellt.
    Was sind die Grundlage der konfuzianischen Orthodoxie.

    1)Händler und Handwerker seien niederwertig.
    Der berühmte Ming Philosoph, Wang, der hohes Ansehen beim Volke und Kaiser hatte, sagte:"die Händler und Handwerker sollen dieselbe soziale Position wie Konfuzianer erhalten"

    Tatsächlich die Händler und Handwerker genoßen in der späteren Ming zeit deutlich höhreres soziales Ansehen als die spätere Mandschu Zeit.
    2)Der Monarch sei der Vater des Volkes.

    Huang:"XXX"Sieh meinen Haupttext
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juli 2008
  2. Ming_Loyalist

    Ming_Loyalist Neues Mitglied

    habe ich nicht gesagt dass China im Bürgerkrieg war?Wie sonst hätten die Mandschu ganz China erobern können!!
     
  3. Ming_Loyalist

    Ming_Loyalist Neues Mitglied

    Zu Mongolen.
    Wie ich sagte:einige mongolische Fürsten waren schon seit der Rebellion der Mandschu gegen China auf der Seite der Mandschu.Im Laufe der Zeit schlossen mehr mongolische Stämme Mandschu an,da sie gemeinsam Beute machen konnten.
    Nach der eroberung Chinas annektierten die Mandschu ganz Mongolei.Generell war es später so dass die Mongolen, oder besser mongolische Fürsten sich mit
    den Mandschu Kaiser verbündet waren.Sie heirateten unter sich.
     
  4. hyokkose

    hyokkose Gast

    Dem möchte ich nicht widersprechen, aber die Kritik der Qing-zeitlichen Gelehrten ging in etlichen Punkten darüber hinaus. Das bedeutet, daß die Aufklärung auch nach der Machtübernahme durch die Qing weiterging und nicht einfach zu Ende war.
     
  5. Ming_Loyalist

    Ming_Loyalist Neues Mitglied

    Zur Mandschu Zeit waren die Chinesen ein ethnisch und kulturell unterdrücktes Volk.

    Han Chinesen durften nicht einmal ihre traditonellen Kleidungen tragen, da es ihnen sonsts die Todesstrafe drohte.

    Diese Fremdherrschaft war durch nichts zu verharmlosen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juli 2008
  6. Ming_Loyalist

    Ming_Loyalist Neues Mitglied

    Erklär mir bitte mal

    Wieso gab es in den 2 hundert jahren danach keine Denker wie Huang Zongxi, der die Monarchie in Frage stellte?Warum wurde der Konfuziasmus während der Mandschu Zeit noch viel konservativer??hmm?
    Warum wurden Gelehrter in der Mandschu Dynastie samt ihre Sippenschaft wegen ein paar Worten der von ihnen verfassten Chroniken abgeschlachtet?
    Man redet nicht mit leeren Worten.Das soll dir eigentlich klar sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juli 2008
  7. hyokkose

    hyokkose Gast

    Es hätte ja sein können, daß Du das "vergessen" hast...

    Die Mongolen waren untereinander zerstritten, die Chinesen waren untereinander zerstritten, beide verloren dadurch ihre politische Unabhängigkeit, denn in beiden Fällen waren es die Mandschu, die davon profitierten.
     
  8. hyokkose

    hyokkose Gast

    Mir ist das schon klar, daher brauche ich Deine "Belehrungen" nicht. Die großen Denker der Qing-Zeit habe ich in einigen Beiträgen mit klaren und keineswegs "leeren" Worten vorgestellt.

    Es ist Deine Sache, wenn Du aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen die Leistungen dieser Denker ignorierst. Eine sachbezogene Diskussion über die chinesische Aufklärung kannst Du mit dieser Haltung allerdings nicht führen.
     
  9. Ming_Loyalist

    Ming_Loyalist Neues Mitglied

    Die Denker, die du aufgeführt hast, haben Huang bei den aufklärischen politischen Ideen in keiner Hinsicht übertroffen.Niemand hat die Legimität der Monarchie nur bisschen in Frage gestellt.
     
  10. Ming_Loyalist

    Ming_Loyalist Neues Mitglied

    Ich höre mit der Diskussion über Ming-Qing auf.Es bringt nichts weiter.

    Das Problem besteht eigentlich darin dass immer die Sieger Geschichte schreiben.Die Qing-Chroniker haben in den Chroniken so schlechtes über die Ming-Dynastie geschrieben, sodass diese Nachwirkung bis heute noch vorhanden ist.Denn die Qing war die letzte kaiserliche Dynastie.

    heute beginnen viele chinesische Historiker die Ming-Dynastie neu aufzuwerten, besonders über die damalige hochentwickelte Kultur.

    Eine gute Sache finde ich dass viele junge Chinesen heute die traditionelle Kleidung der Han-Chinesen, die von den Mandschuren verboten wurde, wieder als Tradition einführen wollen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juli 2008
  11. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Es sei jedem unbesehen, wie er sich kleidet. Ich kenne einen schrulligen Akademiker, der mongolisch gekleidet durch eine deutsche Kleinstadt läuft. Schade, dass du jetzt abschalten willst.
    Du sagst es. Aber ich habe den Eindruck, dass du nur deine Argumente gelten lässt und ansonsten beratungsresistent bist.
     
  12. Ming_Loyalist

    Ming_Loyalist Neues Mitglied

    Ich glaube zur Donglin Mitgliedchaft von Huang Zongxi liegt ein Missverständnis vor.

    Die Donglin Anhänger waren Konfuzianer, und sie waren eine politische Fraktion in der späteren Ming Regierung.
    Ihr politischer Gegner war die Eunuchen-Fraktion.

    Mal gewann die Eunuchen-Fraktion die Oberhand, beispielsweise während der Regentschaft von Kaiser Tianqi.Mal gewann die Donglin-Fraktion, beispielsweise während der Regentschaft vom Kaiser Sizong.

    Der Vater von Huang Zongxi wurde von der Eunuchen-Fraktion verfolgt und getötet, als die Eunuchen Fraktion die Macht in der Regierung besaß.
    Als die Eunuchen-Fraktion vom Kaiser Sizong fast komplett ausgelöscht wurde, wurde der Vater von Huang Zongxi rehabilitiert.usw.
    Es war also reiner politischer Machtkampf.

    Du hast uns den Eindruck gemacht dass Huang Zongxi wegen seiner aufklärischen Ideen von der Ming-Regierung verfolgt werden würde.Das war nicht der Fall.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Juli 2008
  13. hyokkose

    hyokkose Gast


    Ich habe den Eindruck gemacht, daß Huang Zongxi seine aufklärerischen Ideen erst zur Qing-Zeit veröffentlicht hat.
     
  14. Ming_Loyalist

    Ming_Loyalist Neues Mitglied

    Immerhin gab es in der späteren Ming Dynastie solche nichtstaatlichen Organisationen wie "Fushe", welcher Huang Zongxi auch beigetreten ist.

    Wie lautete aber das Gesetz der Mandschu Kaiser:凡三十人聚会,一律处斩[FONT=&quot]”[/FONT]
    bedeutet:"Wenn über 30 Menschen sich versammeln, dann müssn sie hingerichtet werden"

    Die Angst der Mandschu Herrscher vor einem Aufstand der Han-Chinesen ist unermesslich.

    Zur späteren Ming-Zeit gab es viele wissenschaftliche Innovationen.Die Wissenschaft wurde toleriert.

    Aber zur Qing Zeit wurden reinwissenschaftliche Bücher wie [FONT=宋体, MS Song][FONT=黑体]天工开物 (Wissen der Handwerker) vernichtet.[/FONT][/FONT]
    Diese Bücher waren in China verschwunden bis chinesische Studenten nach dem Opium Krieg sie in Japan wiederfanden!Das wissenschatsbuch "[FONT=宋体, MS Song][FONT=黑体]几何原本[/FONT][/FONT]", westliche Geometrie, übersetzt von Ming Beamter Yu Guangqi, war in China in der frühen Mandschu zeit verschwunden!Bis man "[FONT=宋体, MS Song][FONT=黑体]几何原本[/FONT][/FONT]" im 19 Jahrhundert in Japan wiederfand.Erst im zweiten Häfte des 19.jahrhunderts schenkten die Qing-Gelehrter diesem Buch mehr Beachtung(wegen der Niederlage des Opiumkriegs).Aber selbst danach gingen sie sehr halbherzig mit der Wissenschaft um.

    Es gibt Gründe warum ich diese Mandschu-dynastie verabscheue.Auch wegen der Wissenschaft und Kultur.

    Die Mandschu Kaiser Kangxi und CO. betrachteten die Wissenschaft als etwas womit sie sich im Hof vergnügen können.Sie erlaubten jedoch nicht dass die Wissenschaft in der chinesischen bevölkerung verbreitet.

    Naja...ich soll lieber nicht mehr zu diesem Thema äußern
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Juli 2008
  15. Ming_Loyalist

    Ming_Loyalist Neues Mitglied

    Sein Werk wurde zur Qing Zeit verboten
     
  16. hyokkose

    hyokkose Gast

    Immer diese Schwarz-Weiß-Malerei. Du ignorierst alle positiven Seiten der Qing-Zeit und vergleichst nur die negativen Seiten der Qing-Zeit mit den positiven Seiten der Ming-Zeit. Was soll denn dabei herauskommen?

    Eine derart einseitige Darstellung wie in Deinen Beiträgen vermittelt immer ein schiefes Bild. Die Mathematik hatte zur Qing-Zeit z. B. einen hohen Stellenwert. Zur Ming-Zeit befand sie sich auf einem Tiefpunkt, bis im 17. Jahrhundert die Jesuiten frischen Wind in diese vernachlässigte und fast vergessene Wissenschaft brachten.


    Wer Lust hast, die Ming-Dynastie zu verabscheuen, kann auch dafür hundert Gründe finden und darüber so viele Beiträge schreiben, bis es langweilig wird.

    Vielleicht diskutieren wir lieber über die Han- oder Tang-Zeit. Das ist auch sehr interessant, und da kochen die nationalen Emotionen vielleicht nicht so hoch.
     
  17. Ming_Loyalist

    Ming_Loyalist Neues Mitglied

    Die Mathematik der späteren Ming zeit sei also nicht so entwickelt wie zur Mandschu zeit(ich meine 18 JH)
    Kannst du mir belegen?Und warum wurde das Mathematikbuch "[FONT=宋体, MS Song][FONT=黑体]几何原本[/FONT][/FONT]" im 18 jahrhundert in China vernichtet?
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Juli 2008
  18. Ming_Loyalist

    Ming_Loyalist Neues Mitglied

    Die traditionelle chinesische Mathematik wurde in der Ming Dynastie mit der westlichen Mathematik vermischt.
    In der Mandschu Dynastie wurde die traditionelle Mathematik einmal vom Kangxi geachtet.Aber da gab es keine Innovation.Man studierte nur uralte klassische chinesische Mathematik.

    Das Buch"[FONT=宋体, MS Song][FONT=黑体]几何原本[/FONT][/FONT]",welches moderne Mathematik enthielt wurde dagegen von den Mandschuren im 18 Jahrhundert verboten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Juli 2008
  19. Ming_Loyalist

    Ming_Loyalist Neues Mitglied

    Für mich steht der Fortschritt der chinesischen Zivilisation im Vordergrund.
    Und die war zur mandschu Zeit im absoluten Tiefpunkt.

    Der Mandschu Kaiser Kangxi wollte angeblich alle chinesische Bücher zusammenführen, der vernichtete aber in Wahrheit währenddessen tausende wertvolle Bücher, inklusive vielen wissenschaftlichen Büchern wie [FONT=宋体, MS Song][FONT=黑体]天工开物. [/FONT][/FONT]

    Das gesamte Aussehen eines Chinesen wurde verändert.Nomadische Kleidungen+Zöpfe.Als Zeichen der Chinesen in Europa gebrandmarkt.
     
  20. Ming_Loyalist

    Ming_Loyalist Neues Mitglied

    Die Diskussion mit dir über die Qing macht keinen Sinn.

    Du leugnst die allerbekanntesten tatsachen.
    Das regt mich auf.
    Die chinesische Kultur hat unter der Fremdherrschaft der Mandschu sehr gelitten.
    Ein Volk ohne Seele waren wir Han Chinesen zur Mandschu Zeit.
     

Diese Seite empfehlen