Die Herkunft und Verbreitung der Vanille

Dieses Thema im Forum "Lateinamerika | Altamerikanische Kulturen" wurde erstellt von Pakal, 20. Juni 2013.

  1. Pakal

    Pakal Neues Mitglied

    Spannend ist in dem Sinne auch das in unserem Kulturbereich als einzigem der Welt eine orchideen Art zu eienr wichtigen Nutzpflanze wurde, die Vanille. Der anbau von die Vanille ist sehr kompliziert und dabei wurden sogar schon vor 800 - 1000 jahren sogar erste Kultur Hybriden gezüchet
     
  2. dekumatland

    dekumatland Aktives Mitglied

    ich kann da noch keine thematische Verbindung zur beginnenden Domestikation des Tapirs sehen ... oder hat man die mit Vanille zahm gefüttert? :winke:=)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21. Juni 2013
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  3. Stephan2

    Stephan2 Gesperrt


    Der ergibt sich evtl., wenn man Ingeborgs Beitrag bzgl. der Kultivierung von Pflanzen mit einbezieht. Wenn die naturwissenschaftlichen Kenntnisse zur erfolgreichen Pflanzenzucht ausreichten, ist es nicht undenkbar, dass man sein Glück auch bei der Fauna versucht hat.
     
  4. Pakal

    Pakal Neues Mitglied

    Vanille als Orchidee zur Nutzpflanze zu nutzen ist extrem kompliziert da Orchideen eher schwer zu vermehren sind und man erst einmal verstehen muss wie das funktioniert. Heute werden Orchideen Hybriden bei den Zierpflanzen im Labor gezüchtet und Botaniker haben Jahrzehnte gebraucht in Europa um die Vermehrung überhaupt zu verstehen. Das in Mittelamerika da sogar Hybriden gezüchtet wurden war eine grosse leistung in die domestikation wenn man das bei pflanzen auch so nennen kann.
     
  5. rena8

    rena8 Aktives Mitglied

    Es war schwierig die Befruchtung von Hand durchzuführen, wenn die Kolibris als Bestäuber ausfielen. Ohne Bestäubung kein Fruchtansatz.

    Wie meinst du das mit der Hybridzucht? Dazu müssen ständig Jungpflanzen zwei verschiedener Elterngenerationen erzeugt werden, weil nur die 1. Hybridgeneration die positiven Eigenschaften beider Elternlinien stabil zeigt.
     
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  6. Pakal

    Pakal Neues Mitglied

    Die Befruchtung ist schon schwierig bei orchideen weil sie so einmalig abläuft. Aber die grossen probleme kommen danach. Orchideen Samen ist sehr winzig. Wie Staub. Er hat keien Nahrung gespeichert. Europäische Botaniker haben sich viele JAhrzehnte die Zähne an Orchideen ausgebissen. Am Anfang hat man in dem Staub nicht einmal Samen erkennen können. Als man es erkannte und Saat versuchte gab es 100% Ausfallquote. Nach vielen JAhren merkte man dass in ganz seltenen Fällen Samen im Topf der Mutterpflanze keimten. Dann hat es noch einmal lange gedauert bis man verstand dass das daran liegt das ein spezieller Pilz anwesend sein muss der mit den Samen eine Symbiose macht und die kleien orchidee am Anfang ernährt.

    Genau das wurde hier mit der Vanille vor JAhrhunderten gemacht. Vanille lässt sich leicht durch Ableger vermehren. Aber so erzeugt man keine Hybride. Maya, Azteken und andere Völker haben bewusst Hybriden erzeugt und dann über Ableger in die "Massenproduktion" gebracht.
     

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