Die Situation der Auswanderer von 1851 bis 1945 in Amerika?

Dieses Thema im Forum "USA | Kanada" wurde erstellt von lake08, 13. März 2013.

  1. lake08

    lake08 Neues Mitglied

    Guten Tag, in der oben erwähnten Zeit sind ja mehrere Millionen Deutsche nach Amerika ausgewandert, u.a. aus Bremerhaven. Viele litten hierzulande ja unter politischer Verfolgung oder Armut. Aber ging es ihnen "drüben" wirklich besser? Viele wurden ja als Spione beschimpft oder konnten ihren Beruf nicht ausüben. Mich interessiert dieses thema sehr und ich finde leider im Netz keine genaueren Antworten. Die Hauptfragen wären für mich folgende:

    1) Welche Gründe gab es neben den oben genannten für die Auswanderung, lässt sich da eine Statistik o.ä. finden?

    2) Lässt sich pauschal sagen ob es den Auswanderern hinterher besser/schlechter ging und kann man da bestimmte Schankungen je nach zeit feststellen (eine Überlegung meinerseits)?

    (3) Mod an: Frage wurde gelöscht, da es sich um eine aktuelle politische Frage handelte. Dies ist laut Forenreglen nicht erlaubt. Mod aus.

    Es wäre echt nett wenn mir da jemand mehr erzählen könnte ! :)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. März 2013
  2. Reinecke

    Reinecke Aktives Mitglied

    Zu 1: Va das Elend der Indutrialisierung.

    Zu 2: Kennst Du die folgende Weisheit:

    "Der ersten Generation den Tod, die zweite leidet Not, erst die dritte findet ihr Brot!"? Galt für zahlreiche Auswanderungswellen, vermutlich auch Deine... ;)
     
  3. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Statistiken für die Motive sind mir nicht bekannt. Aber aus bekannten Biographien kann man wirtschaftliche oder politische Gründe, evt. noch Religionsausübung, vorwegstellen. Dazu gab es regelrechte Abwerbungen in die Auswanderung, Abenteuer, etc.

    Ein Lebensweg:
    Marcus Goldman ? Wikipedia
     
  4. Papa_Leo

    Papa_Leo Aktives Mitglied

    1851 spielte evtl. auch noch die gescheiterte Revolution 1848/49 eine Rolle.
    Über die Erfahrungen der dt. Einwanderer in USA: Such mal unter dem Stichwort "Nativism".
     
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  5. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Ein gutes Stichwort ist auch: die 48er (Forty-Eighters)

    1848er im Buergerkrieg
    Forty-Eighters ? Wikipedia
     
  6. Melchior

    Melchior Neues Mitglied

  7. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Wenn man mal in der Ecke ist, lohnt auch ein Besuch. Im Museum ist der Weg der Auswanderer nachgestellt, von der Hafenankunft, zur Überfahrt, und zu den ersten Wegen in der Neuen Welt.

    Sehr beeindruckend. Dazu ist reichlich Material zu bekannten und unbekannten Auswanderern ausgestellt. Briefe, Tagebücher etc. geben einen Einblick in die Schicksale, auch zum weiteren Leben in Amerika.
     
  8. beetle

    beetle Aktives Mitglied

  9. Dog Soup

    Dog Soup Neues Mitglied


    Dazu gibts ein gutes Buch, das die Situation der Einwanderer in den USA und Lateinamerika vergleicht, und auch beleuchtet wie bereits bestehende Einwanderergemeinden von den ideologischen Gefechten des 2. WK betroffen waren.

    Friedman, Max Paul. 2003. Nazis and Good Neighbors. The United States Campaign against the Germans of Latin America in World War II. Cambridge, MA: Cambridge Univ. Press.

    Da drin sind natürlich auch wieder gute Referenzquellen zu anderen Büchern und Artikeln, die deinem Thema sicher entsprechen.
     
  10. Liborius

    Liborius Aktives Mitglied

  11. Liborius

    Liborius Aktives Mitglied

  12. lake08

    lake08 Neues Mitglied

    Ja , in dem Museum war ich schon öfters und dadurch kam ich auch erst zu allen Recherchen, aber leider erfährt man ja pro Besuch nur über eine Person - ich bin ja eher an der breiten Masse interessiert :)
     

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