Facharbeit Bismarck Außenpolitik 1871-1890

Dieses Thema im Forum "Sonstiges in der Neuzeit" wurde erstellt von ugurjk, 22. März 2010.

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  1. ugurjk

    ugurjk Neues Mitglied

    ich schreibe zurzeit eine Facharbeit über Bismarcks Außen politik. Kann mal hier einer gucken wie man Text ist und was ich noch verbessern kann.

    Mit der Gründung des Deutschen Kaiserreiches am 18. Januar 1871 hatte Otto von Bismarck einen neuen Job. Er war nun nicht nur der Ministerpräsident von Preußen, sondern auch der erste Reichskanzler des neuen deutschen Kaiserreiches. Er stand vor einer schwierigen Situation, denn das neu gegründete Reich galt als Störenfried der internationalen Ordnung und somit war ihr Bestehen gefährdet. Deshalb musste Bismarck eine vorsichtige Außenpolitik führen, bei dem er das neu gegründete Reich vor einem Krieg bewahren musste. Otto von Bismarck erkannte, das das neue Kaiserreich nur bestehen kann, wenn es seine Halb-Hegemoniale Stellung in der Mitte Europas behält. Deshalb strebte Bismarck an, eigesamteuropäischeses Gleichgewicht zu erschaffen, um sein Ziel zu erreichen. "Wir verfolgen keine Macht-, sondern eine Sicherheitspolitik", betonte er immer wieder. Dieses Ziel war schon an seinen Amtsantritt als Reichskanzler stark geschwächt, da er von Frankreich das Gebiet Elsaß Lothringen losgelöst hatte und dieses ins neue gegründete Deutsche Kaisserreich eingegliedert hatte. So schuf er einen Erbfeind für das Kaiserreich. "Einen Fehler haben wir begangen, indem wir euch Elsaß Lothringen wegn nahmen, wenn der Friede dauerhaft sein sollte. Denn für uns sind diese Provinzen eine Verlegenheit, ein Polen mit Frankreich dahinter", gab er seinen Fehler gegenüber einem französichen Geschäfsträger in Berlin zu, der diese Aussage sofort nach Paris weitergeleitete. Otto von Bismarck wusste, dass die Franzosen dies nicht hinnehmen würden und erwartete einen französichen Revanchkrieg. " Was sie uns nie verzeihen werden, ist unser Sieg" betonte er 1871 mehrmals. Um das Deutsche Kaiserreich vor einen Krieg zu bewahren, musste Otto von Bismarck Frankreich Außenpolitisch so isolieren, damit es keine feindlichen Bündnisse mit den europäischen Großmächten eingehen konnte. Deshalb entwickelte Otto von Bismarck ein kompliziertes System von Bündnissen und Veträgen um das Vorhaben Frankreichs zu verhindern. Sein Vorhaben verdeutlichte Otto von Bismarck im Kisinger Diktat mit diesen Worten:"Das Ziel muß eine politische Gesamtsituation sein, in welcher alle Mächte außer Frankreich unser bedürfen und von Koalitionen gegen uns durch ihre Beziehungen zueinander nach Möglichkeit abgehalten werden". In Europa beginnt eine neue Friedensperiode, bei dem das diplomatische Geschik Bismarcks deutlich hervorstecht.
     
  2. Snork

    Snork Neues Mitglied

    Hallo ugurjk.

    Ich empfinde deine Arbeit als interessant und gut lesbar formuliert. :yes:

    Da ich nicht weiss, ob du in der Facharbeit weiter auf die Thematik eingehst, habe ich noch 2 Sachen die ich mit hinein nehmen würde:

    Hier würde ich noch auf die unmögliche Einhaltung aller Bündnisse im Kriegsfall eingehen.

    Hier würde ich noch konkret den "cauchemar des coalitions" als Begriff erwähnen.

    Diese 2 Sachen würde ich noch mit hinein nehmen, da unser Lehrer immer besonderen Wert darauf gelegt hat.;)

    Gruss,

    Snork
     

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