Frage zum österreichischen Bürgerkrieg

Dieses Thema im Forum "Österreich | Schweiz" wurde erstellt von KnightMove, 5. Dezember 2006.

  1. Repo

    Repo Neues Mitglied

    Weiß ich doch. Siehe mein Beitrag #6

    In Deutschland ähnlich, mein Großvater (Jahrgang 1876) regionaler SPD-Politiker, kam eines Abends, wird so 1960/61 gewesen sein, total außer sich nach Hause, es hatte ihn ein ähnlich alter Knabe "Arbeiterveräter" genannt. Bezugnehmend auf einen Streik des Jahres 1920.

    Grüße Repo
     
  2. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Nicht unbedingt. Ersteinmal wird forciert eine Stadt einzunehmen. Dazu gehörte in der Neuzeit im Allgemeinen oftmals eine Bombardement der Stadt, wie ich am Beispiel 1760 bei der Belagerung von Dresden anführen wollte. http://www.geschichtsforum.de/showthread.php?t=12526
    Die Bombardierung wurde gezielt zum Treffen der zivilen Wohngebäude ausgerichtet, deren Ruinierung die Eigentümer bzw. Bewohner dazu zwingen sollte einen Druck auf den Stadtkommandanten auszuüben, der zur Übergabe führen sollte. Neben Dresden fällt mir noch die Bombardierung von Mannheim während des 1.Koalitionskrieges ein, die u.a. dazu führte, dass Carl Theodor die Abtragung der Befestigungen der Stadt an seinem Regierungsende anordnete.

    Man muss natürlich zwischen einer planvollen Zerstörung ziviler Gebäude und einer ungewollten Zerstörung als Erscheinung einer gewöhnlichen Belagerung unterscheiden. Denn natürlich auch dabei wurden zivile Gebäude getroffen. Das Auffahren eines Belagerungsparks, wie er für eine Bombardierung notwendig war, war schon etwas aufwendiges und wurde oftmals gescheut.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Dezember 2006
  3. ning

    ning Gesperrt

    Dann meld ich mich mal aus der Schwyz (Tatsache) ;-)

    Der Karl-Marx-Hof ist wohl vorrangig mit dem "Artilleriebeschuss" gemeint (siehe auch Bild unten).

    Dazu aus den "amtlichen Mitteilungen" vom 13. Februar 1934:

    "In Wien haben sich die Marxisten, vor allem in Heiligenstadt im Karl Marx Hof und in Ottakring in den städtischen Wohnhausanlagen, in Sandleiten und im Ottakringer Arbeiterheim sowie in einzelnen Lokalitäten in Simmering, ferner auch in Floridsdorf, schwer bewaffnet mit Maschinengewehren und Handfeuerwaffen eingenistet und eröffneten von dort schweres Feuer auf die Sicherheitexekutive und den Heimatschutz. Zur Bekämpfung der in diesen Orten eingenisteten roten Verbrecher ist Artillerie eingesetzt worden. (...) "

    http://www.ejournal.at/buecher/aufstand.html

    Weitere Bilder: http://images.google.com/images?svn...ari&rls=de-de&q=Karl-Marx-Hof+1934&btnG=Suche
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 15. Dezember 2006

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