"Friedhof" der Cherusker entdeckt.

Dieses Thema im Forum "Völkerwanderung und Germanen" wurde erstellt von salvus, 25. September 2012.

  1. salvus

    salvus Aktives Mitglied

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  2. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Ganz schön mutig von dem Grabungstechniker von der "Keimzelle Lemgos" zu sprechen. Ob da nicht einige Jahrhunderte unter den Tisch gekehrt werden?
     
  3. dekumatland

    dekumatland Aktives Mitglied

    noch mutiger sind freilich manche steilen Thesen, welche sich in einer Diskussion im Anschluß an den verlinkten Artikel über den Cheruskerfriedhof finden :rofl::still:
    Spaß beiseite: in dem kurzen Artikel erklärt ein Archäologe, dass der gefundene Friedhof ein Beispiel für die Kultur sei, auf welche die Römer in der Germania trafen, und dass diese einiges zu bieten gehabt hatte (!) - aber wie soll man das verstehen? Aus römischer Perspektive handelte es sich um Barbaren, und aus heutiger sicht können wir zumindest konstatieren, dass die Germanen zur Zeit ihrer ersten Kontakte mit dem röm. Imperium jedenfalls kein Kulturvolk wie die klass. Griechen waren... Ich stelle mir die Frage, ob es in der Zeit der Belegung dieses Friedhofs immer noch ein keltisch-germanisches Kulturgefälle gab. Wenn ja, müsste der "Cheruskerfriedhof" in seiner materiellen Kultur schlichter als keltische Grablegen sein? Man kann gespannt auf die Auswertung der Funde warten (dann wird sich zeigen, ob sie eine Sensation bergen oder nicht)
     
  4. salvus

    salvus Aktives Mitglied

    Ja das könnte interessant sein.
    Nun ist ja der angegebene Zeitraum (La Tene) ziemlich lang. Bleibt abzuwarten, wie man dieses Gräberfeld genauer datieren kann. Wer weiß ob es wirklich den Cheruskern zuzuordnen ist (liegt durchaus nah, ist aber wohl nicht gesichert).

    Die Keimzelle Lemgos dürfte damit allerdings gesichert sein. Schließlich war die Varusschlacht auch die heimliche Geburtsstunde der Deutschen.:rofl:
     
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