Frühes Christentum

Dieses Thema im Forum "Archäologie" wurde erstellt von Merenptah, 21. Oktober 2009.

  1. Merenptah

    Merenptah Gesperrt

    Gibt es eine vernünftige Arbeit über frühchristliche Archäologie bis etwa dem Jahre 300 ?

    Und/ Oder:

    Wo und wann findet man physische erste Spuren der Urchristen / des frühen Christentums in Form von Kult- und Betplätzen, Friedhöfen, Kunstobjekten, Schriftstücken etc.... ?

    Vielen Dank !
     
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  2. Lili

    Lili Neues Mitglied

    Spontan fallen mir ein:
    die Paulusbriefe,
    Kafarnaum,
    Hinrichtung des Hl. Stephanus
    und das Apostelkonzil
     
  3. Merenptah

    Merenptah Gesperrt


    Meine nicht die literarischen Schriften .
     
  4. Lili

    Lili Neues Mitglied

    dann streich die Paulusbriefe wieder...
     
  5. Merenptah

    Merenptah Gesperrt

    Hat denn niemand die Katakomben in Rom und anderswo ergraben und untersucht ?

    Hat denn niemand nach dem ältesten christlichen Kultplatz (älteste Kirche) und oder Friedhof gesucht?

    Wo gibt es erste christliche Kunst- oder Alltagsgegenstände ?

    Was sind die ältesten schriftlichen Zeugnisse (meine hier Originale und nicht Kopien aus späten Zeitaltern.) ?

    usw... ?
     
  6. Lili

    Lili Neues Mitglied

    Ich hab doch nur gesagt, streich die Paulusbriefe, nicht streich meinen Beitrag. Man nehme also beispielsweise den Begriff "Kafarnaum"" aus meinem Beitrag und gebe diesen bspw. in Wikipedia ein. Damit erhält man das: Kafarnaum ? Wikipedia Zu Übungszwecken bitte gleiches mit den anderen beiden Begriffen im Selbststudium versuchen ;)
     
  7. Merenptah

    Merenptah Gesperrt

    Die Funde von Kafernaum kommen zu spät für meine Fragestellung.
     
  8. Scorpio

    Scorpio Aktives Mitglied


    Vermutlich gefällt dir das hier:


    Das Grafitto wurde 1856 auf dem Palatin in einem ehemaligen Wachgebäude entdeckt und stammt aus dem 3. jhd.

    Alexamenos sebete theon- Alexamenos betet seinen Gott an.
     

    Anhänge:

  9. Merenptah

    Merenptah Gesperrt

    JAAAAAAAAAAAAA soetwas suche ich,vielen Dank !!!

    Dann ist Alexamenos der erste namentlich bekannte Christ ?
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Oktober 2009
  10. pitbull

    pitbull Gesperrt

    Zuletzt bearbeitet: 21. Oktober 2009
    1 Person gefällt das.
  11. Merenptah

    Merenptah Gesperrt


    Ja, vielen Dank !
     
  12. megatrend

    megatrend Aktives Mitglied

  13. Merenptah

    Merenptah Gesperrt

    Vielen Dank, ich lege mir die Seite ab wenn mich kirchengeschichtliche Details plagen,

    Hier bin ich "nur" auf der Suche nach archäologischen Funden, die 2 bisher genannten
    waren mir nicht bekannt.
     
  14. Merenptah

    Merenptah Gesperrt

  15. Merenptah

    Merenptah Gesperrt

  16. Merenptah

    Merenptah Gesperrt

    Zur Örtlichkeit:

    Priscilla-Katakomben
    Catacombe di Priscilla


    Nach römischem Recht durften Tote nur außerhalb der Stadt begraben werden. An den Straßen vor den Stadttoren bildeten sich regelrechte Totenstädte, wie sie auch in Ostia zu sehen sind. Mit der Zeit wurde der Platz knapp. Die Christen begannen wohl als erste, ihre Toten in unterirdischen Gängen zu bestatten, die in das weiche Gestein gegraben wurden. Es gibt aber auch heidnische und jüdische Katakomben.
    Mit der Zeit entstanden so mehrstöckige Anlagen, in denen zehntausende Menschen begraben wurden. Am Todestag der Gemeindemitglieder hielten die Christen Feiern an ihren Gräbern ab. Die Gräber von Märtyrern und Päpsten, zu deren Gedächtnisfeiern viele Menschen kamen, liegen deshalb meist in einer größeren Krypta oder einem sog. Cubiculum (Kammer).
    Es entsprich dagegen nicht der Wahrheit, dass sich Christen vor den Verfolgungen in den Katakomben versteckt haben, denn die Katakomben waren den römischen Behörden bekannt.
    Ab dem 5. Jahrhundert wurde Rom mehrfach von „Barbaren“ überfallen, die auch die Katakomben plünderten. Deshalb wurden die Reliquien der Heiligen, die dort bestattet waren, nach und nach in die Kirchen in der Stadt gebracht, um sie zu schützen.
    Die Priscilla-Katakomben an der Via Salaria sind nicht so stark besucht wie die Katakomben an der Via Appia, aber nicht weniger bedeutend. Deshalb ziehe ich einen Besuch hier den manchmal lauten Führungen an der Via Appia vor.
    Bekannt sind die Priscilla-Katakomben durch ihre frühchristlichen Fresken aus dem 2. und 3. Jahrhundert. Wir sehen hier das Bild einer betenden Frau, Jesus als „Guten Hirten“ und die älteste bekannte Darstellung von Maria als Mutter Jesu.
    Die Führungen in diesen Katakomben werden von zumeist uralten Benediktinerinnen geleitet. Erschrecken Sie bitte nicht, wenn die Nonne einem Anorak trägt: In den Katakomben ist es recht kühl, besonders wenn man sich länger dort unten aufhält. Wenn nötig sollten Sie auch entsprechend vorsorgen und etwas mitbringen, das Sie über Ihr T-Shirt ziehen können. Eine angemessene Bekleidung der Besucher ist ohnehin dringend erwünscht. Führungen sind unter anderem auf Deutsch und Englisch möglich.
    Via Salaria Nuova, 430
    Buslinien 63, 86, 92, 310, 630

    Öffnungszeiten (ohne Gewähr):
    Dienstag bis Sonntag 8.30–12.00 Uhr und 14.30–17.00 Uhr
    Eintritt: 6,– Euro
     

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