Gefängnisse des Ancien Régime und des Consulat

Dieses Thema im Forum "Französische Revolution & Napoleonische Epoche" wurde erstellt von JulianodeBourbone, 24. August 2018.

  1. JulianodeBourbone

    JulianodeBourbone Neues Mitglied

    Hallo,

    In meinem Kapitel gibt es eine Erinnerung von einem Prota von mir, der ein erfundener Sohn von Prinz Xavier Stanislas de Bourbone ( Ludwig der XVIII.) ist. Er wird nach der Hinrichtung von König Ludwig dem XVI. am 21. Januar 1793 in der Nacht zum 22. Januar verhaftet und verurteilt.

    Würden die Revolutionäre ihn eher in die Bastille stecken oder in den Temple?

    Lg Meph
     
  2. querdenkerSZ2

    querdenkerSZ2 Aktives Mitglied

    Da die Bastille schon 1789/90 abgerissen wurde und der Temple erst 1808 dürfte sich die Frage selbst beantworten
     
  3. JulianodeBourbone

    JulianodeBourbone Neues Mitglied

    Oh

    Danke schön, das ändern einiges in meinem Fläschbäck. wo könnte man dann jemanden am 1814 gefangenhalten?
     
  4. querdenkerSZ2

    querdenkerSZ2 Aktives Mitglied

  5. JulianodeBourbone

    JulianodeBourbone Neues Mitglied

    Was ist mit dem Asylum von Saint Maurice, wo De Sade war? Geht das?

    Denleider kommt Marquis de Sade auch vor.
     
  6. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

  7. JulianodeBourbone

    JulianodeBourbone Neues Mitglied

    Ich kann weder Englisch noch Französisch.

    Gibt's ne deutsche Seite
     
  8. Carolus

    Carolus Aktives Mitglied

    Dann google translate oder deepl.com benutzen.

    Einige in dieser Zeit benutzen Gefängnisse sind nicht extra dafür gebaut worden, sondern waren ehemalige Klöster.

    Zum Château d'If gibt es auch einen deutschen Wiki-Artikel: Château d’If – Wikipedia

    Aber dieses Gefägnis befindet sich auf einer Insel vor Marseille, also ganz im Süden Frankreichs.
     
  9. querdenkerSZ2

    querdenkerSZ2 Aktives Mitglied

    La Force war von 1780 bis 1845 Gefängnis
     
  10. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Für politische Häftlinge wurde auch das Château Joux verwendet, wo einer von Napoleons Staatsfeinden Nummer 1 der berühmte Führer der haitianischen Revolution François-Dominique Toussaint Louverture inhaftiert war. Das folgte einer gewissen Tradition, denn schon der Schriftsteller, Aufklärer und Aristokrat Mirabeau saß dort bereits in Haft. Die Zellen von beiden sind noch erhalten und können besichtigt werden (ich war vor ein paar Jahren dort).
     
  11. Scorpio

    Scorpio Aktives Mitglied

    De Sade saß, bevor man ihn nach Saint Maurice verlegte in der Bastille ein. Dort hatte er sich aus einer alten Konservendose ein Megaphon gebastelt und versucht, das Volk aufzuwiegeln. De Sade hatte behauptet, in der Bastille würden Gefangene gefoltert und ermordet. Vielleicht hat diese Aktion sogar zum Bastillesturm beigetragen.
    Als die Bastille gestürmt wurde, saßen dort nur wenige und keine hochrangigen politischen Gefangenen mehr ein.
    De Sade wurde eingebuchtet, weil er zwei Prostituierten sogenannte "pilles galantes" verabreicht hatte. Das waren Aphrodisiaka, die neben Kanthariden (spanische Fliegen) häufig Drogencocktails enthielten. In Marokko wird heute noch Majoun ein Konfekt aus Honig, Cannabis und gehackten Nüssen nach ähnlicher Rezeptur hergestellt, allerdings ohne "spanische Fliegen". Bei den "spanischen Fliegen" handelt es sich eigentlich um Käfer, Forstschädlinge, die Kanthardin enthalten. Das war so etwas wie das Viagra des 18. Jahrhunderts und nicht ohne Nebenwirkungen, mancher Don Juan soll es nicht überlebt haben.
    Ein ähnliches Mittel waren die "Damaszenerpillen", die Mozart seiner Cousine verabreichen wollte, der er in seinen Briefen allerlei postpubertäre Sauereien schrieb.

    Die Prostituierten, denen de Sade die Pillen verabreichte, bekamen heftige Bewusstseinsstörungen, zogen dann aber ihre Anzeige zurück. De Sade wurde eigentlich eingebuchtet, weil er das Geld seiner Schwiegereltern mit vollen Händen ausgab und ein Auge auf seine Schwägerin geworfen hatte. Als er nach seiner Freilassung kurze Zeit Richter war, hätte er sich an denen rächen können, wegen denen er den Großteil seines Lebens im Gefängnis saß, machte aber von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch. In Saint Maurice führte er mit den Insassen Theaterstücke auf und schrieb einen Teil der Manuskripte für Justine, Juliette und die "Philosophie im Boudoir".
    Seine Schriften, und die sind teilweise ganz schön heftig und bizarr, standen jahrelang auf dem Index, erst Ende des 20. Jahrhunderts sah man ihn in einem anderen Licht und rehabilitierte ihn.
    Literarisch am reizvollsten ist wohl das traktatähnliche Werk "Philosophie im Boudoir". Vieles wirkt durchaus modern wie de Sades Forderung der Straflosigkeit jeglicher sexuellen Orientierung und die Abschaffung der Todesstrafe.
     
  12. Scorpio

    Scorpio Aktives Mitglied

    Ich glaube, das St. Maurice in Charenton eher weniger in Betracht gekommen wäre. Die Einrichtung war eigentlich eine "Irrenanstalt".

    Ich weiß zwar nicht, wie gut St. Maurice gesichert war, aber für einen politischen Gefangenen von solchem auch symbolischem Wert hätte man wohl eher auf eine Festung zurückgegriffen, die allerhöchsten Sicherheitsstandards entsprach. Chateau Joux war eine Festung, die von Sebastien de Vauban entworfen wurde, dem größten Festungsbaumeister seiner Zeit. Lille galt seinerzeit als uneinnehmbar, bis Marlborough die Festung im Spanischen Erbfolgekrieg eroberte. Vermutlich hätte man eine Festung gewählt, die eher im Inneren Frankreichs gelegen war und Raum für eine starke Garnison bot.
     
  13. Scorpio

    Scorpio Aktives Mitglied

    Wenn du Château Joux selbst besichtigt hast, hast du ja vermutlich auch eine Führung dort gemacht. Ich habe leider nur die Informationen, die man Wiki entnehmen kann. Anscheinend war die Behandlung, bzw. die Haftbedingungen für Gefangene recht unterschiedlich. Mirabeau konnte, wenn ich Wiki recht verstehe, dank Erleichterung der Haftbedingungen in die Schweiz fliehen, während Toussain L´Ouverture nach vier Jahren Haft in Château Joux verstarb. Aristokraten wie Mirabeau genossen in Festungshaft gewisse Vergünstigungen, und im günstigsten Fall glich eine Festungshaft eher einem Hausarrest. De Sade ging es wohl auch während seines Bastille-Aufenthaltes, entgegen seinen Behauptungen "Sie morden und foltern die Gefangenen" noch vergleichsweise gut, ich weiß nicht mehr, ob das in der Bastille war oder in einem anderen Gefängnis, aber er verfügte wohl bei einem seiner Haftaufenthalte sogar über einen Diener, durfte Wein, Kaffee und Tabak besitzen und bekam Papier für schriftstellerische Tätigkeit, das er zur Tarnung mit extrem kleiner Schrift beschrieb und ungehindert Besuche empfangen.

    Bei Toussant L´Ouverture lag der Fall wohl anders, er war ein ehemaliger Sklave und einer der Anführer eines der bedeutendsten Sklavenaufstände. Die Erhebung in Haiti, eine der wenigen Sklavenerhebungen, die erfolgreich waren, traf die Sklavenhalter bis ins Mark. Die Revolution auf Haiti hatte große Auswirkungen, die bis nach Jamaika, Kuba in die jungen USA und nach Brasilien ausstrahlten. Überall wurden Slave Codes und Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Einige Pflanzer aus Haiti bauten sich später in Louisiana, Florida, Alabama und South Carolina eine neue Existenz auf.
     
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  14. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Mirabeau hatte ein recht luftiges Zimmer, klein aber mit Fenstern. Es lag, wenn ich mich recht entsinne, bei dem Eingang zum innersten Hof der Festung. Man kann sich gut vorstellen, dass er dort auch genug Licht hatte einen seiner zahlreichen Romane oder einen Brief an seine Geliebte zu schreiben. Seine Briefe an Sophie sind ja überliefert und publiziert. Meines Wissens durfte er sogar Ausflüge in das Verwaltungszentrum Pontarlier machen und dort am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Wenn Mirabeau mit seinen Freiheiten ein wenig über die Stränge schlug, wurden ihm auch mal ein paar Vergünstigungen gestrichen. Nichts desto trotz war Châteaux Joux ein Hochsicherheitstrakt nach damaligen Verhältnissen. Auf der einen Seite Richtung Eingang mit zahlreichen Höfen und tiefen Gräben versehen, auf der anderen felsig mit steil herabfallenden Abhang.

    Toussaint L'Ouverture hingegen hatte seine Zelle beinahe unterirdisch. Als wir dort waren, war es warm, beinahe heiß und dennoch fröstelte es einem in der Zelle. Da war nur ein ganz kleines Fenster, das obendrein damals fast gänzlich verschlossen war. Ich glaube mich zu erinnern, dass er anfangs seinen Privatsekretär oder sowas dabei haben durfte, dieser ihm später aber entzogen und er selbst schikaniert wurde. Toussaint d'Ouverture sollte gedemütigt werden und das klappte auch schon allein von daher, weil er wie ein gewöhnlicher Verbrecher behandelt wurde. Denn der Haitianer sah sich eigentlich als ein General und erwartete von den Franzosen als ein kriegsgefangener Feldherr behandelt zu werden. Die Zelle ist noch heute stark im Fokus des haitianischen Bewusstseins und es gibt ein großes Denkmal direkt an der Festung, welches auf Toussaint L'Ouvertures Leiden hinweist.

    Die Festung war ähnlich wie die Bastille stets nur schwach und meistenteils mit Invaliden besetzt. Die Lage auf dem steilen Felsen machte mehr Wachmannschaft eh unnötig, da die Verhältnisse sowieso eine Flucht beinahe unmöglich machten. Mirabeau gelang es - ganz der Libertin - die weiblichen Bewohner der Festung für sich zu gewinnen und das ermöglichte, glaub ich, die Flucht. Entweder half die Gattin des Kommandanten oder die Tochter.
    Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, nicht nur wegen der Geschichten zahlreicher Häftlinge, sondern auch wegen der schier atemberaubenden Lage im französischen Jura. Das Tal des Doub ist auch nicht weit weg.
     
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  15. schwedenmann

    schwedenmann Aktives Mitglied

    Hallo

    Als berüchtigtes Gefängnis während und nach der frz. Revolution sollte man Mont Saint-Michel nicht vergessen.

    mfg
    schwedenmann
     
  16. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

    1. Was macht es denn "berüchtigt"? Die wenigsten Gefängnisse waren "einladend" und in der Regel wenig förderlich für die Gesundheit.

    Ansonsten waren mittelalterliche Festungen, nachdem ihre Fortifikation nicht mehr zeitgemäß war, prädestiniert als Gefängnisse, wie beispielsweise der "Hohentwiel". In anderen Ländern diente beispielsweise die Stadtbefestigungen noch bis in die 30er Jahre als Gefängnis im spanischen Bürgerkrieg, wie in Barcelona (z.B. Castell de Montjuic)
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Oktober 2018
  17. Scorpio

    Scorpio Aktives Mitglied

    Gerne wurden auch frühneuzeitliche Festungsanlagen für Gefängnisarchitektur verwendet, und Teile der Festung Hohenasperg wo u.a. Daniel Schubart saß oder der Festung Ziegenhain in Hessen beherbergen heute noch Justizvollzugseinrichtungen. An die Geschichte der Festung Hohenasperg als Gefängnis erinnert eine Dauerausstellung des Landes Baden-Württemberg.

    In Hessen galt Ziegenhain als sprichwörtlich uneinnehmbare Festung. Mit dem Bau der Festung Ziegenhain begann Philipp von Hessen 1533. Es wurden zwei große Festungsgräben angelegt, die mit der Schwalm verbunden waren, und der Landgraf hatte zusätzlich ein künstliches Flußbett für die "Neue Schwalm" graben lassen. Zeitweise war in Ziegenhain auch das Staatsarchiv und der Staatsschatz untergebracht. Neben Fronarbeitern wurden im Festungsbau bald auch Strafgefangene eingesetzt. 1777 wurde Ziegenhain als Rekrutendepot für die Regimenter, die nach Amerika zogen ausgebaut und ersetzte St. Goar. 1780 hielt sich Johann Gottfried Seume in der Festung auf, der zuvor in Vacha Zwangsrekrutiert wurde. Obwohl längst nicht mehr auf dem neuesten Stand des Festungsbaus war die Verteidigungskraft der Festung bis zuletzt beachtlich. Mit einem ausgeklügelten System von Schleusen konnte die Umgebung der Festung kilometerweit geflutet werden. Die Festung ist dann auch niemals nach allen Regeln der Kunst erobert worden. 1760 scheiterte die alliierte britisch-hessische Armee an der Einnahme der Festung, die die Franzosen behaupten konnten. Nach der Besetzung Hessens 1806/07 wurden die Festungsanlagen geschleift und die Wälle zur Hälfte zugeschüttet. Trotzdem war die Anlage so ausgeklügelt konstruiert, dass sie noch praktisch und funktional genutzt werden konnte. Gefangene hatte es dort immer gegeben, wie es dort immer Soldaten gab. Im 18. und 19. Jahrhundert spielten Freiheitsstrafen im Strafvollzug eine immer größere Rolle, es mangelte aber an Gebäuden, die zur Verwahrung geeignet waren, und die meist als Untersuchungsgefängnisse genutzten Türme waren oft baufällig und konnten den Bedürfnissen nach einer sicheren Unterbringung der Insassen nicht angemessen gerecht werden.

    1842 wurde in Ziegenhain die Strafanstalt eingerichtet, heute JVA Schwalmstadt. Nach Kassel Wehlheiden und Butzbach dürfte Schwalmstadt die älteste JVA sein, und es ist die mit der höchsten Sicherheitsstufe. Von 1973 bis 1975 saßen Andreas und andere RAF- Gefangene dort ein, später gehörte u. a. der Al Capone oder Robin Hood der Pfalz Bernhard Kimmel dort ein. 1993 gelang eine spektakuläre Befreiung. Ein Zeitgenosse borgte sich auf dem Truppenübungsplatz Stadt Allendorf einen Panzerspähwagen und rammte mit dem Ding das Tor und befreite den Gefangenen Lothar Luft.
     
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  18. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Teilweise noch viel länger. Ich war vor fünf Jahren im Fuerte de Victoria Grande in Melilla, das auch ein Teil des im Vauban-Stil errichteten Befestigungssystems der Stadt war. Das ist seit dem spanischen Bürgerkrieg bis 1996(!!!) ein Gefängnis gewesen, zuletzt ein Jugend- und Frauengefängnis. In einem Gewölbe waren die Frauen untergebracht, in einem anderen die männlichen Jugendlichen.

    Um das noch mal ganz klar zu machen: Bis 1996 war das Gefängnis in Betrieb (zumindest das Jugendgefängnis, beim Frauengefängnis bin ich mir nicht mehr sicher), die Inhaftierten hatten keinerlei Privatssphäre oder (wenn man an Gewalt in Jugendknästen denkt, keinerlei Schutzraum), die Festung liegt auf einem Berg über dem Meer und die Gewölbe waren einigermaßen offen. Im Sommer mögen Schatten und Wind eine angenehme Kühle gebracht haben, aber die Menschen waren da ja auch im Winter untergebracht und entgegen unserer Vorstellung vom Mittelmeerraum und Afrika kann es auch dort fies nasskalt werden. (Ich weiß - anhand meiner Fotos - dass diese Erinnerung falsch ist, aber in meiner Erinnerung hat es während meines Erasmusjahres in Spanien im November angefangen zu regnen und erst im März wieder aufgehört. So viel zu Zuverlässigkeit von Zeitzeugen... Das war keine angenehme Zeit und ich habe mir im andalusischen Winter eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung geholt die sich bis heute (bald 20 Jahre später) immer dann meldet, wenn es feuchtkalt wird. Wie mag es da erst den Insassen dieses Gefängnisses ergangen sein?)
    21 Jahre nach Francos Tod, 18 Jahre nach der Verfassung von 1978, dem Eintritt Spaniens in NATO (1982) und EG (1986) hatten die noch ein solches Gefängnis in Betrieb.

    Eine der ersten inhaftierten Frauen in dem Gefängnis war die spanische Feministin Carlota O'Neill de Lamo. Sie war Frau des Erfinders und Kommandanten des Luftwaffenstützpunktes von Melilla, Virgilio Leret, der am 18. Juli von den Putschisten erschossen wurde, nachdem er am Tag zuvor den Stützpunkt zunächst gegen die Putschisten erfolgreich verteidigt hatte. Die ersten Gefallenen des Bürgerkriegs waren zwei der Putschisten. Leret ergab sich, als eine Einheit der spanischen Kolonialtruppen (Regulares), die eigentlich nach Melilla-Stadt marschierte, sich den Angreifern anschloss.
    Carlota überlebte Bürgerkrieg, Gefängnis und Franco-Zeit, schrieb Bücher und verwaltete das erfinderische Erbe ihres Mannes.
    Im Bürgerkrieg war in dem Gefängnis außerdem eines der ersten Opfer von Justizmorden der Aufständischen untergebracht, der Stadtkommandant von Melilla Manuel Romerales Quintero, der am 17. Juli gefangengesetzt wurde, weil er sich dem Militärputsch nicht anschloss und am 29. August schließlich wegen Verrats und Meuterei hingerichtet. Um sich das noch mal genau vor Augen zu führen: Die Putschisten bezichtigten einen, seinem Dienstherren treu gebliebenen General der Meuterei und des Verrats und erschossen ihn deswegen.
     

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