....und da oft die Erfahrung gemacht, dass andere genau die gleichen Erfahrungen machten, dass die Erinnerung sie stark emotionalisierte. In der Gefangenschaft selbst hat man dazu einfach noch nicht die nötige Distanz, das Schreiben war da für viele eher Belastung als Befreiung.
Aus den genannten Gründen ist es häufig bei Gefangenschafts-Literatur so, dass Gefangene diese erst schreiben können, wenn sie schon wieder frei sind, einfach weil sie Zeit und Veränderung brauchen, um die nötige Distanz zu bekommen.