Geschichtszeitschriften

Dieses Thema im Forum "Geschichtsmedien und Literatur" wurde erstellt von Obwalden, 2. September 2004.

  1. Obwalden

    Obwalden Mitglied

    Geschichts-Zeitschriften

    Hallo alle miteinander

    Im Handel gibt es verschiedene Zeitschriften, die bestimmt auch einige hier lesen.
    Ich kenne nur gerade das P.M History Magazin und seit gestern das G-Geschichte.
    Kennt ihr noch weitere?
    Was meint ihr zu diesen Magazinen, sind sie wissenschaftlich oder schreben sie nur unglaubliche Theorien?
    Viele Grüsse
    Mike
     
  2. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter

  3. Obwalden

    Obwalden Mitglied

    Danke für die Zusammenstellung. :bussi:
    Du hast mir einen grossen Gefallen getan. :)
     
  4. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter

    P M History Magazin ist ja ganz amüsant zu lesen und gibt sicher einen Überblick zu einem Thema. Es ist auf jeden Fall so geschrieben das sich der Geschichtsinteressierte zurechtfindet. Ich würde es aber nicht für eine wissenschaftliche Arbeit als Quelle nehmen. Das Andere kenne ich nicht.
     
  5. clemens

    clemens Premiummitglied

    hallo obwalden


    bei theiss gibt es "archäologie in deutschland", hier kannst du sie antesten :

    http://www.theiss.de/index2.php

    einige bücher ( geschichte ) sind auch angezeigt.
     
  6. Mercy

    Mercy unvergessen

    Beide sind zu unbedarft. "Damals" hat da schon mehr zu bieten.
    Die Frage ist natürlich, was soll mir eine historische Zeitschrift vermitteln? Es gibt viele gute regionale Geschichtszeitschriften, die regionale Geschichte in die "grosse" Geschichte einbinden. Nicht vergessen sollte man die "Jahrbücher" historischer Vereine.
    Wenn du deine Interessen nennst, eröffnen sich da vielleicht noch einige Türen
     
  7. Philipp August

    Philipp August Gesperrt

    http://www.karfunkel.de/ - Zeitschrift für erlebbare Geschichte. Behandelt hauptsächlich Mittelalterthemen. Sehr interessant zu lesen. ;)
     
  8. Tib. Gabinius

    Tib. Gabinius Aktives Mitglied

    Salve Obwalden.
    Zu deiner Frage: die meisten Magazine, wie etwa die P M Reihe, die G - Geschichte oder auch die Sonderhefte verschiedener anderer Reihen sind für die breite öffentlichkeit geschrieben und nicht als wissenschaftlich fundiert anzusehen. Würde ein Student diese Magazine in seiner Literaturangabe erscheinen lassen, würde seine Note mindestens ein oder zwei Grade nach unten sacken, und das aus gutem Grund.

    Wissenschaftliche Zeitschriften der Universitäten sind die schon erwähnte HZ (Historische Zeitschrift), HJb Historische Jahrbuch, ZHF (Zeitschrift für Historische Forschung), Vierteljahrsheft für Zeitgeschichte und viele viele andere.
    Sie Kennzeichnen sich durch Ellenlange, meist staubtrockene und nicht selten stinklangweilige (aber aufschlußreiche) Abhandlungen und andere Bereiche, etwa Rezensionen in aller Ausführlichkeit. Ich habe keinen Schimmer ob es irgendeine gibt, die auch nur halbwegs so reich illustriert ist, wie etwa G/Geschichte :)
     
  9. Tib. Gabinius

    Tib. Gabinius Aktives Mitglied

    Karfunkel ist ein lustiges Magazin, aber mit Sicherheit kein wissenschaftliches Blatt.

    Es ist eher Teil des Reenactmens und deren Laienforscher im Mittelalterbereich (was deren Sinn nicht ab absurdum führen soll!).
     
  10. Mercy

    Mercy unvergessen

    Für historisch interessierte Mittelalterfans durchaus beachtenswert.
     
  11. Tib. Gabinius

    Tib. Gabinius Aktives Mitglied

    "beachtenswert" sind eine Menge Zeitschriften, es wurde jedoch nach "wissenschaftlich oder nicht" gefragt. Schreib mal "Karfunkel" in den Literaturverweis :)
    Da sind eine Menge guter Artikel dabei, ich selbst habe diverse Ausgaben irgendwo rumfliegen. Aber das kann ich auch von der P M History und der G / Gehscihte junior sagen.
     
  12. Mercy

    Mercy unvergessen

    Deine Interpretation. Lies mal die Eingangsfrage. :teach:
     
  13. Livia

    Livia Mitglied

    Die staubtrockenen Aufsätze in wissenschaftlichen Zeitschriften sind (meist) das Ergebnis monatelanger Forschungsarbeit. Forschungsstand, Quellenlage und Arbeitsmethoden werden ausführlich dargestellt, das Ergebnis (auch eine abenteuerliche Theorie, die bei anderen Wissenschaftlern auf Kritik stößt) muss deutlich als eigene Denk- und Forschungsleistung erkennbar sein. Der Unterhaltungswert ist leider fast immer gering...;)
    Artikel in Geschichtsmagazinen sind dagegen journalistischer Natur ("Prof.XY hat herausgefunden, dass ..."), im besten Fall unterhaltsam und informativ, aber eben nicht wissenschaftlich.
     
  14. manganite

    manganite Neues Mitglied

    Sind halt zwei paar Schuhe. Inhaltlich, bezgl. der Zielgruppe und der Intention sind wissenschaftliche Publkationen und journalistische Zeitschriften zwei völlig unterschiedliche Dinge.

    Für den Laien ist es besser eine normale Zeitschrift mit journalistisch aufbereiteten Artikeln zu lesen, um einen guten, für ihn verständlichen Einblick in ein Thema zu bekommen, der Wissenschaftler muss die Publikationen seiner Kollegen in den entsprechenden Zeitschriften lesen, um in seinem Forschungsgebiet auf dem aktuellen Stand zu bleiben, was unabdingbar ist für eine eigene erfolgreiche Arbeit.
     
  15. clemens

    clemens Premiummitglied

    hallo livia,

    nur ergänzend, keine kritik :

    ...und nach- bzw. überprüfbar sein!
     
  16. Alexandros

    Alexandros Neues Mitglied

    GEO Epoche....
     
  17. Livia

    Livia Mitglied

    ... was zu einem ausufernden Anmerkungs- und Fussnotenapparat führt, der in Extremfällen mehr Platz einnehmen kann als der "eigentliche" Text.
     
  18. Benowar

    Benowar Neues Mitglied

    Von den populären Zeitschriften ist sicherlich die DAMALS und aucvh ANTIKE WElt zu empfehlen...teils kann man auch in GEO EPOCHE reinschaun.

    Persönlich muss ich sagen, dass ich gerne mal in die HZ, ZPE oder Byz. Zeitschrift rein schaue. Speculum ist ebenfalls für den Bereich Mittelalter zu nennen...ach, es gibt so viele :)

    Obwohl es auch gute Onlinemagazine wie PLESKOS (Rezensionen) oder auch ältere Bände der ZBLG. Hier ist ein Überblicksportal: http://www.phil.uni-erlangen.de/~p1ges/vl-dtld.html
     
  19. knicks

    knicks Neues Mitglied

    Hallo Ihr,
    ich muss eine Buchvorstellung des Buches : "Deutsche Geschichte 1866-1918, Band 1+2" von Thomas nipperdey schreiben.
    Man Geschichtsprof gab mir den Tipp, in verschiedenen Geschichtsszeitschriften zu schauen, was über das Buch geschrieben wurde.
    Kann mir jemand einen Tipp geben was für Zeitschriften?
    Oder hat jemand die Bücher gelesen, ich soll nicht schreiben, was Nipperdey schreibt sondern wie er Geschichte beurteilt...
    Wäre super, wenn mir jemand weiterhelfen könnte... :yes:
     
  20. Karl der Große

    Karl der Große Gesperrt

    Also von Geschichtszeitschriften kann ich dir PM-History oder GEO empfehlen..aber die kennst du ja oder?
     

Diese Seite empfehlen