Hilfe! Stalin, Lenin und der Kommunismus in Russland

Dieses Thema im Forum "Russland | Sowjetunion | Osteuropa" wurde erstellt von audreychan, 18. Oktober 2009.

  1. audreychan

    audreychan Neues Mitglied

    Hallo Zusammen
    Ich habe von meinem Geschichtslehrer einige Fragen gestellt bekommen und bin bei vielen ziemlich ratlos. Ich würde gerne wissen was ihr dazu denkt.
    Vielen, vielen Dank für eure Antworten!!

    -Erörtere inwiefern die NEP eine Abkehr von den Prinzipien des Kommunismus ist.

    -Erkläre den Aufstieg Stalins vor dem Hintergrund der Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Bolschewiki hinsichtlich des Aufbaus der UdSSR.

    -Der Stalinismus wird von manchen Menschen heute noch als gigantische Aufbauleistung, von anderen als krasse Fehlentwicklung bewertet. Welche Gründe gibt es dafür?

    -Stelle unterschiedliche Gründe zusammen, warum sich die Menschen nicht gegen den Stalinismus aufgelehnt haben. Welche Alternativen hätte es gegeben? Welche Konsequenzen hätte ein anderes Verhalten gehabt?

    -Verfasse ein kurzes fiktives Streitgespräch, das Stalin 1941 mit dem Geist des verstorbenen Lenin führt. Zeigen sie die Differenzen aber auch Übereinstimmungen zwischen den beiden auf.
     
  2. pitbull

    pitbull Gesperrt

    Zuletzt bearbeitet: 18. Oktober 2009
  3. Rurik

    Rurik Aktives Mitglied

    Dazu würde ich das GEO-Epoche-Heft "Der Tyrann und das Sowjetreich" GEO.de - Vorschau: Stalin - Heftreihen › GEO EPOCHE empfehlen. Das Heft kam im August raus. Diesen Monat kam kürzlich das neue Heft "Martin Luther und die Reformation" raus. Das alte Heft gibt es vielleicht noch hier und da als Remitend, das noch nicht an den Versand zurück ging. Vielleicht mal beim Zeitschriftenhändler fragen.
     
  4. Scorpio

    Scorpio Aktives Mitglied


    Ad 1) Stalin versuchte sich nachträglich als 2. Mann hinter Lenin darzustellen, der er nicht war. Trotzki war ein intellektueller Theoretiker 1. Ranges, der die Rote Armee aufgebaut und die Weißgardisten liquidiert hatte, während Stalin sich nur rühmen konnte, eine Bank in tiflis überfallen zu haben, dennoch setze sich Stalin durch und mit ihm das konzept des Aufbau des Sozialismus in einem Land.

    ad 2) Eine Leistung der Stalinära war die Industrialisierung der Sowjetunion, die freilich auf Kosten der Bauern ging, die zwangskollektiviert oder ermordet wurden, denen rücksichtslos selbst das Saatgetreide weggenommen wurde, wodurch in den 1930er Jahren vor allem in der Ukraine Millionen Menschen verhungerten- es kam selbst zu Fällen von Kannibalismus-, was nicht nur billigend, sondern mutwillig in Kauf genommen wurde. Als Große Leistung der Stalinära bleibt der Sieg über Hitlerdeutschland, von dem sich Stalin allerdings kein Verdienst anheften kann. Im gegenteil, seine Säuberungen in den 30er Jahren hatten fast das ganze Offizierskorps ausgelöscht und wegen seiner Unfähigkeit gerieten Millionen Rotarmisten in deutsche Gefangenschaft, was für die mehrzahl den tod bedeutete, und die Überlebenden wurden noch als Verräter und Spione kriminalisiert.

    Ad 3) Es gab durchaus Widerstand- der Grund, weshalb nicht mehr Menschen Widerstand leisteten war der dass man als Toter dazu schwer in der Lage ist.

    Ad 4) lass einfach mal hören, was du schon verfasst hast und lass deiner Phantasie freien Lauf, so du welche hast, was wir hoffen.
     
  5. audreychan

    audreychan Neues Mitglied

    Vielen Dank für euere Antworten! Sie haben mir sehr geholfen!!

    @scorpio:
    Ich habe mir zu frage 4 schon einiges Überlegt.
    Als einen Punkt in dem die beiden übereinstimmen könnten, habe ich die Verteidigung von Russland 1941.
    Stimmt das? Lenin war ja zu seiner Zeit für den Frieden mit Deutschland. Allerdings war das für ihn eine gute Möglichkeit an die Macht zu kommen. Deshalb denke ich, dass auch er zur Verteidigung seines Reiches Krieg geführt hätte.
     
  6. Maglor

    Maglor Aktives Mitglied

    Nö gleich zum Angriff, die Regierung Lenin pfiff auf den den Frieden von Brest-Litowsk und überfiel Polen sobald sich die Gelegenheit bot, nämlich schon 1919! Dieser Krieg scheiterte allerdings anders als Stalins Vaterländischer Krieg jedoch kläglich.

    Gern vergessen wird ja, dass es auch schon vor Stalin Gewalt und Terror in der Sowjet-Union gab.
    Spätestens mit der Niederschlagung des Aufstandes der Kronstädter Matrosen 1921 fraß die russische Revolution ihre Kinder. Ein letztes Aufbegehren unter der Parole "Alle Macht den Sowjets" gegen die Diktatur der Partei. Und Leo Trotzki im Kampf gegen eine Konterrevolution, sich sich für sozialistisch und sowjetisch hält.
    Welche Meinungsverschiedenheiten? Es gab offenbar Streit zwischen Trotzki und Stalin, wer der nächste Lenin sein sollte. Stalin hat den als der begabtere Intrigant gewonnen.
    Als wäre es in den Jahren der Sowjet-Union vor Stalin in der Sowjet-Union menschlich oder gar demokratisch zugegangen.
    Die Tscheka, die Geheimpolizei gab es doch schon lange vorher. Stalin hat das nur noch etwas weiter ausgebaut und eben an die Gewalt geglaubt und sie nicht nur benutzt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Oktober 2009
  7. Hurvinek

    Hurvinek Gast

    Ich sehe nicht zum ersten Mal solch Frage im Zusammenhang mit roten Diktaturen, warum Menschen sich nicht aufgelehnt haben.
    Im Zusammenhang mit brauner Diktatur wird solche Frage nicht gestellt.
    Und dann sollen unsere Kinder auch noch fantasieren ("Alternativen").

    In der Sowjetunion wurde Jahr für Jahr mehr Repression und Terror eingeführt. Am Anfang stand der Kriegskommunismus. Dann wurde die Kollektivierung der Landwirtschaft vorgenommen (Dämonisierung der Bauern). Dass diese Strategie Erfolg hatte lag u.a. daran, dass in dem Nachfolgestaat des zaristischen Russlands keine gesunde Demokratie aufgebaut werden konnte und die Völker wenig bis nichts Ahnung von gesellschaftlichen Alternativen hatten.
     
  8. Themistokles

    Themistokles Aktives Mitglied

    Hieße die Frage "Gab es Alternativen", würde sie als geschlossene Frage zu leicht Ja/Nein-Antworten herausfordern. Also wird sie offen formuliert, damit der Schüler eher auf die Idee kommt ein bisschen zu überlegen und ausführlicher zu Antworten, durchaus auch mit den Endergebnis, dass alles denkbare gescheitert wäre.
     
  9. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

    Ein paar Anworten, weil ich die Aussagen als nicht korrekt und politisch sehr eingefärbt ansehen würde.
    zu 1. Schön, dass Du auf den Link verweist. Der ist durchaus kompetent und neutral geschrieben. Und ich habe keine Argumentation gefunden, dass die SU besonders aggressiv und andere besonders friedliebend waren. Die gesamte Region war durchsetzt von Träumen nach "Großreichen". Selbst finnische und litauische Nationalisten griffen tief in die Analen ihrer Historie, um neue, sehr vieo weiter gesteckte Reichsgrenzen zu legitimieren. Für eine Analyse der Situation in Ost-Europa im Jahr 1919/20 ist es historisch nicht korrekt, die SU als einseitig expansiv darzustellen. Ganz zu schweigen von den Konflikten zwischen "Roten" und "Weißen", die teilweise quer zu den reinen nationalistischen Konflikten lagen.

    zu 2. Ja das ist absolut richtig. Die jeweiligen Gourverneure in den zaristischen Provinzen, und hier ist Finnland wiederum ein gutes Beispiel, haben mit allen repressiven Mitteln eines monarchischen Staates durchgegriffen.

    zu 3. Es ist entweder eine analytische oder eine politische Frage bzw. Antwort, die man dazu geben kann.
    Folgt man der analytischen und sie lehnt sich im wesentlichen an der Beschreibung der Situation durch Hobsbawm an, dann stand die SU zu der Zeit vor der Alternative, als staatliche Einheit zu zerfallen aufgrund der anarchistischen Tendenzen, oder ihre staatliche Integrität zu erhalten. Die Bolschewiken haben sich aufgrund ihres hohen Organisationsgrades durchgesetzt, anarchsitische Bestrebungen brutal niedergeschlagen und die staatliche Einheit der SU erhalten und mit dem DR den sehr harten "Siegfrieden" (im Vergleich zum "Schandfrieden" von Versailles) -Vertrag von Brest-Litowsk unterzeichnet.

    zu 4. War das schon jemals anders in der Geschichte. Enweder setzte sich der legalistisch legitimierte Nachfolger durch oder ein Epigone hat sich die Macht per Intrige oder Waffengewalt gesichert. Ein erprobter Mechanismus in der Geschichte.

    Insgesamt stört mich, das die Darstellung nach dem Muster aufgebaut ist, alles was "Nicht-kommunistisch" ist, das ist sui generis gut. In diesem Sinne als kurze Erinnerung: Die zaristische Herrschaft war korrupt, administrativ inkompetent und über weite Strecken gegenüber den Untertanen und dem Vielvölkerstaat repressiv. Der polnische Nationalismus eines Pilsudskies war expansiv und aggressiv und auf Eroberungen im Osten aus. Beides Aspekte, die relevant sind, aber völlig verloren gehen in der obigen subjektiven Darstellung.

    Man kann und muss die Terrorherrschaft von Stalin deutlich benennen, aber sollte immer auch eine gewisse Distanz in seiner Analyse bewahren, zumindest hier in diesem Forum. Dass das sehr einfach möglich ist, zeigt der Beitrag von Scorpio.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Oktober 2009
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  10. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

    Soviel zu den Gemeinsamkeiten, aber was trennte Sie? Vielleicht noch eine Anregung zu den Unterschieden. Was glaubst Du, wie Lenin fiktiv 1941 darauf reagiert hätte, dass Stalin hunderte gemeinsamer Kampfgenossen, also Personen, die beide gut gekannt hatten, aus der Revolutionszeit hat verfolgen und hinrichten lassen.
     
  11. Melchior

    Melchior Neues Mitglied

    -Erörtere inwiefern die NEP eine Abkehr von den Prinzipien des Kommunismus ist.

    Neue Ökonomische Politik ? Wikipedia

    Nikolai Iwanowitsch Bucharin ? Wikipedia

    -Erkläre den Aufstieg Stalins vor dem Hintergrund der Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Bolschewiki hinsichtlich des Aufbaus der UdSSR.

    http://library.fes.de/FDGB-Lexikon/texte/sachteil/v/Versch%E4rfung_des_Klassenkampfes.html

    Sozialismus in einem Land oder Permanente Revolution

    Permanente Revolution, Aufbau des Sozialismus in einem Staat, Neu Ökonomische Politik, Kollektivierung der Landwirtschaft das waren die key words der Auseinandersetzung innerhalb der bolschwistischen Führung.

    "Linksabweichler"

    Leo Trotzki ? Wikipedia

    Pkt. 1.6.

    "Rechtsabweichler"

    Bucharin, oben verlinkt

    zur allgemeinen Info:

    Chruschtschow Geheimrede - XX. Parteitag

    -Der Stalinismus wird von manchen Menschen heute noch als gigantische Aufbauleistung, von anderen als krasse Fehlentwicklung bewertet. Welche Gründe gibt es dafür?

    Gründe Pro Stalin:

    Industrialisierung der Sowjetunion ? Wikipedia

    Deutsch-Sowjetischer Krieg ? Wikipedia

    Contra Stalin:

    Stalinismus ? Wikipedia

    Das Schwarzbuch des Kommunismus ? Wikipedia

    Achtung! Das "Schwarzbuch des Kommunismus" ist durchaus umstritten, aber zitierfähig.


    -Stelle unterschiedliche Gründe zusammen, warum sich die Menschen nicht gegen den Stalinismus aufgelehnt haben. Welche Alternativen hätte es gegeben? Welche Konsequenzen hätte ein anderes Verhalten gehabt?

    Totalitarismus ? Wikipedia

    Hannah Arendt ? Wikipedia

    Was besseres fällt mir zu der Frage nicht ein, sorry.

    -Verfasse ein kurzes fiktives Streitgespräch, das Stalin 1941 mit dem Geist des verstorbenen Lenin führt. Zeigen sie die Differenzen aber auch Übereinstimmungen zwischen den beiden auf.

    Frage Stalin an Lenin: Hättest Du diesen Krieg führen können, ohne Industriealisierung, Kollektivierung und der Säuberungen in der Partei?

    Leinin antwortet: Ja, weil die sowjetischen Menschen erkannt haben, wie bestialisch das faschistische Deutschland ist.

    Historische Fiktionen darf man nie zu ernst nehmen, aber vllt. könnte das ein Ansatz sein.

    Melchior
     
  12. Melchior

    Melchior Neues Mitglied

    bevor ich "Prügel" bekomme, besser als "faschistisch" ist natürlich "nationalsozialistisch" als Attribut zu Deutschland

    M.
     
  13. Themistokles

    Themistokles Aktives Mitglied

    Aus Lenins Mund erscheint "faschistisch" plausibler. Überdies kann man dem Nationalsozialismus ja schwerlich absprechen faschistisch zu sein.
     
  14. audreychan

    audreychan Neues Mitglied

    @thanepower
    Lenin und seine Anhänger haben aus der französischen Revolution gelernt. Dort waren ja viele Revolutionäre später umgebracht worden.
    Das Schema "Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder" sollte sich also in Russland nicht wiederholen.
    Deshalb wäre Lenin da sehr unzufrieden mit Stalin gewesen als dieser die Träger der Revolution (wie zum Beispiel Trotzki) beseitigt hatte, richtig?
     
  15. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Lenin verstarb 1924. Trotzkis Entmachtung begann 1925, sein Parteiausschluss war 1927, seine Verbannung 1929, seine Ermordung 1940.
     
  16. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

    Ja, im Prinzip richtig. Die Idee der kommunistischen Partei basierte auf einer kollektiven Führung, die sich eigentlich gegen den Personenkult richtete. In diesem Sinne liegen eine Reihe von Äußerungen von Marx und Enghels vor.

    Stalin wird ja auch als der "Rote Zar" bezeichnet und diese Benennung beinhaltet ja auch bereits, dass er die ursprünglichen Ziele einer demokratischen Entwicklung in der SU verhindert hat.

    Die deutlichste und früheste Gegenüberstellung der Personen von Lenin und Stalin findet sich in der "Geheimrede", die Chruschtschow vor dem XX Parteitag 1956 gehalten hat. In dieser Rede kontrastiert er deutlich die Gewalt Lenins als "Revolutionär" im Rahmen des Bürgerkriegs von der sinnlosen, die Statuten der Partei verratenden Gewalt gegen die Bevölkerung und die Partei zu einem Zeitpunkt als die KP bereits fest etabliert war.

    Insofern hätte Lenin für Stalin lediglich Verachtung übrig gehabt und hätte gesagt, dass seine negative Einschätzung der Persönlichkeit Stalin sich leider mehr als bewahrheitet hätte.

    Die Rede ist wirklich zu empfehlen als Abrechnung mit dem Stalinismus, in Chruschtschow: Eirinnerungen, Rowohlt, 1971 (in jeder städtischen Bücherhalle zu bekommen:))
     
  17. Rostam

    Rostam Neues Mitglied

    Eine Revolution frisst nicht ihre Kinder, sie ist auch nicht die Maske des Todes. Eine Revolution scheitert durch putschende Despoten(Stalin) und durch elitäre Grüppchen, die selbst der Auffassung sind, die einzigen Wahrheitsträger zu sein.(Bolschewisten)
     
  18. Turgot

    Turgot Aktives Mitglied

  19. Theoderich

    Theoderich Neues Mitglied

    Hallo,
    @ thane:
    Da kommt aber dazu, dass Stalin erst durch Lenins Protektion zu dem geworden ist, was Lenin dann vielleicht abgelehnt hätte.
    Stalin war Lenins Geldbeschaffer im Exil und wie er dabei vorgegangen ist, war Lenin völlig egal. Auch sonst heiligte für Lenin der Zweck immer alle Mittel, Massenerschießungen wurden von ihm genauso angeordnet wie von Stalin.
     
  20. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

    es ging um ein fiktives Gespräch im Jahr 1941 und in diesem Jahr wäre die Distanz zwischen Lenin deutlich stärker ausgepägt gewesen als im Jahr 17 oder 18.

    Ansonsten heiligt für die meisten Politiker der Zweck die Mittel, wenn gleich sie teilweise weniger blutig ausfallen wie im Fall z.B. von Watergate.

    Die Toten im Rahmen des "Kalten Krieges" bzw. der "Dominostein-Theorie" wurden auch so gerechtfertigt. Macchiavellismus ist ein integraler Bestandteil von Politik, ein vermutlich empirisch leicht zu verifizierendes Faktum. Und insbesondere im Rahmen eines Bürgerkriegs kommen zuerst moralische oder ethische Grundsätze als erste vor die Läufe der Gewehre der beteiligten Seiten.

    Richtig ist jedoch, dass Lenin vermutlich zur Durchsetzung seiner revolutionären Ideale auch über die Leichen seiner objektiven oder vermeintlichen Feinde gegangen wäre oder ist.

    Das gehört zur "Arbeitsplatzbeschreibung" eines Revolutionärs und kündigen konnte ihm nur der Gegner oder das eigene Volk im Rahmen einer Konterrevolution. Dabei hätten die natürlich dann auch über Leichen gehen müssen.
     

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