Kelten in Wales und England heute!

Dieses Thema im Forum "Die Kelten" wurde erstellt von Aldi, 9. November 2006.

  1. Treibsand

    Treibsand Neues Mitglied

    Nicht unbedingt.
    Ich will nicht gross ausholen , aber die Stahlqualität ist sowohl durch die
    Ausgangsstoffe , Kohlenstoffgehalt als auch durch Veredlung (Zusätze an Mangan ua.) und durch intensive Bearbeitung (Falten ; Glühen , Härten usw.) beeinflussbar.
    Dh. auch aus wenig gutem Erz kann man durchaus hochwertigen Stahl
    herstellen , es ist eben aufwändiger, die bestimmenden Austenit/Ferrit-
    Konstellationen zu erzielen, welche hochwertigen Stahl auszeichnet.

    Mich interessiert eher generell die Metallgewinnung in Grossbritannien und
    was die Kelten dort leisteten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. November 2006
  2. Pope

    Pope Neues Mitglied

    http://www.tf.uni-kiel.de/matwis/amat/def_en/articles/rapier_to_longsax/from_rapier_to_langsax.html
     
  3. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Das war mir nicht klar, dass die Kelten schon über die Falttechnik verfügten.
     
  4. Robin

    Robin Neues Mitglied

    So? Was für Isotope denn?
     
  5. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Was weiß ich, ich bin kein Chemiker. Ich kann Dir nur sagen, dass die Archäometrie (das sind Naturwissenschaften in der Archäologie angewandt) für die Herkunftsbestimmung von Metallen eine Isotopenanalyse unternimmt.

    Edit: Hier wird's kompetenter erklärt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. November 2006
  6. Robin

    Robin Neues Mitglied

    Das ist richtig, aber mit Stahlqualität haben Isotope per se nichts zu tun sondern die Elemente und Zusammensetzung und Morphologie der Kristallite
     
  7. askan

    askan Neues Mitglied

    Vom mythischen Schmied Wieland ist berichtet, das er den Stahl mittels der Verdauung von Enten verbesserte,........heute nennt man das damit erzielte Resulat: "vergüteter Stahl" ( mit mehr Stickstoff, für die Zähigkeit). Ähnliches gilt auch für Klingen die mit Blut abgekühlt werden.
     
  8. timotheus

    timotheus Aktives Mitglied

    Ich hatte ja bereits auf den wahren Kern solcher Mythen und Legenden anhand des Textes auf http://www.tf.uni-kiel.de/matwis/amat/mw1_ge/artikel/schwert_und_zauberei.html im Abschnitt Die Tricks der "Zauberschmiede" verwiesen.

    Das entsprechende Verfahren nennt man Nitrieren, und es gab bzw. gibt folgende Verfahrenswege (steht so auch in dem Text auf der verlinkten Seite):
    1. geschmiedete Klinge in Blut tauchen und abkühlen
    2. Klinge in einer mit Lederresten angereicherten Salzwasserlösung abschrecken mit derselben Wirkung wie 1.
    3. selbiges Abschrecken in abgestandenem Urin mit noch besserer Wirkung als 1. und 2.
    4. Stahl bei 500 Grad Temperatur in Ammoniak tauchen, so daß sich am Rand Nitride bilden und diese Zone dadurch sehr hart wird

    Die Verfahrenwege 1. bis 3. sind altertümlich, während 4. modern ist...
     

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