Kleingeschützkugel bei Döbriach - wie alt und warum?

Dieses Thema im Forum "Fragen & Antworten" wurde erstellt von Caramba, 12. Januar 2016.

  1. Caramba

    Caramba Gast

    Hallo zusammen,

    mein Sohn hat im Urlaub bei Döbriach (Millstätter See, Österreich) im Erdboden eine Eisenkugel gefunden, die m. E. eine historische Geschützkugel ist. Foto kann ich hier, glaube ich, nicht hochladen, aber sie sieht in folgendem Link der dritten Kugel von oben (Falconettkugel, 38 mm) sehr ähnlich: Kanonenkugel - Kanonen-Kugeln - Cannonball - Sexy - Canonball - Kleingeschütz Kugeln - nur dass sie 34 mm Durchmesser hat.

    Wir möchten nun wissen, aus welcher Zeit könnte sie sein könnte, bzw. zu welchem Anlass sie abgeschossen wurde. Ich habe bei eigenen Recherchen herausgefunden dass es 1809 dort in der Nähe Gefechte gegen die Franzosen gab (http://www.seeboden.at/fileadmin/dateien/Chronik/Napoleon/Niedermeyer_-_Napoleon.pdf). Könnte es sein dass das der Hintergrund ist? Die in dem Artikel beschrieben Orte der Kampfhandlungen liegen allerdings genau am anderen Ende des Sees, also ca. 20 - 30 km vom Fundort entfernt.

    Für Antworten bereits jetzt besten Dank im Voraus!

    Gruß, Udo
     
  2. Bdaian

    Bdaian Aktives Mitglied

    Um 1809 wurden militärisch keine so kleinen Kanonen mehr verwendet. Die kleinsten Geschütze waren entweder 6-Pfünder mit einem Kaliber von ca. 90 mm oder in wenigen Armeen noch 4-Pfünder die ca. 80 mm aufwiesen.

    Es könnte eventuell eine Kartätschenkugel sein, die im Bündel mit anderen abgefeuert wurden.

    Oder sie ist tatächlich von einem Kleingeschütz (Falkonett, Tarrasbüchse, Doppelhaken etc) dann ist sie jedoch deutlich älter.
     
  3. pelzer

    pelzer Aktives Mitglied

    ... oder es ist eine Kugel aus einem Kugellager oder einer Kugelmühle?

    Gruss Pelzer
    .
     
  4. Caramba

    Caramba Gast

    Hallo Pelzer, woran könnte man das erkennen?

    Gruß, Udo
     

Diese Seite empfehlen