Kurt von Schleicher und Franz von Papen

Dieses Thema im Forum "Die Weimarer Republik" wurde erstellt von Gast, 25. Januar 2006.

  1. Gast

    Gast Gast

    Hallo geschichtsfreunde :)
    weiß jemand von euch welcher Partei Franz von Papen und Kurt von Schleicher angehörten?
    Liebe Grüße
     
  2. hyokkose

    hyokkose Gast

  3. Gast

    Gast Gast

    Und als Kurt von Schleicher Reichskanzler geworden ist?
     
  4. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter

    Er blieb Parteilos:

     
  5. naty

    naty Neues Mitglied

    Schleicher

    Hallo zusammen

    Bei diesem Text komm ich nicht ganz nach:

    Schleicher sah in Franz von Papen, der sehr wenig politische Erfahrung besass, eine Marionette. Hindenburg, dem alten Kaiserreich verhaftet, geriet immer mehr unter den Einfluss seiner Berater. Hindenburg scheute den Verfassungsbruch. Von Hitler sprach er als....

    Was für ein Verfassungsbruch ist hier gemeint?

    Danke..

    LG
     
  6. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter

    Ich habe dich glaub schon einmal gefragt, was für Sekundärliteratur du liest?



    Hier aus Wiki:

    Zeit des Nationalsozialismus ? Wikipedia
     
  7. naty

    naty Neues Mitglied

    Danke Ursi.

    Ich habe ein Schulbuch mit dem ich lerne.. aber auch viel aus dem Internet.

    LG
     
  8. TMII

    TMII Gast

    Franz von Papen

    Hallo,

    ich währe sehr verbunden, wenn jmd. folgende 3 offenliegende Fragen über Franz von Papen (Zeitraum: 2. Weltkrieg) beantworten könnte:

    1. Franz von Papen war in der Zentrumspartei, war aber in der Harzburger Front. Warum? Das Bündis ging ja gegen Brüning (Zentrum) und Hitler konnte er auch nicht "leiden".

    2. Franz von Papen wurde zum Reichskanzler gewählt, nachdem er der Partei ausgetreten war. Richtig?
    Mir fällt es schwer zu glauben, dass selbst das in der Weimarer Verfassung möglich war.

    3. Warum wurde Papen als Reichskanzler abgesetzt? In all meinen Quellen finde ich Papen als Kanzler, dann versucht Kurt v. Schleicher eine Minderheitsregierung zu bilden und ist dann Kanzler(?)

    Vielen Dank
     
  9. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter


    von Papen hatte sich nicht erst im Fall von Brüning gegen seine Zentrumspartei gestellt. Bereits 1925 hat er bei der Reichspräsidentenwahl Hindenburg öffentlich gegen den Zentrumskandidaten Wilhelm Marx unterstützt.

    Das Engagement Papens bzgl. Harzburger Front ist aus seinem stramm "anti-bolschewistischen" Kurs und der rechtskonservativen Grundhaltung der "nationalen Erneuerung" heraus verständlich. Man könnte zuspitzen: es war nicht wichtig, mit wem man paktiert, sondern gegen wen der Pakt gerichtet ist.

    Seinem Parteiausschluss ua. wegen illoyalen Verhaltens ist er im Juni 1932 durch Austritt zuvor gekommen.

    Der Reichspräsident war nicht verpflichtet, einen parteigebundenen Reichskanzler zu ernennen, bzw. nicht gehindert, einen parteilosen Reichskanzler zu ernennen. Die Präsidialkabinette stützten sich auf das Notverordnungsrecht und auf die politische Drohung, bei Beseitigung der Notverordnungen durch den Reichstag denselben postwendend aufzulösen. Sie zB hier oder weitere Themen:
    http://www.geschichtsforum.de/f63/pr-sidialkabinett-hindenburg-br-ning-papen-10287/index2.html
    http://www.geschichtsforum.de/f63/pr-sidialkabinette-12455/

    zum Sturz Papens (durch Verlust der Unterstützung durch Hindenburg) siehe zB:
    Die Weimarer Republik - Google Bücher
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Mai 2011
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