Maneaters! menschenfressende Raubtiere

Dieses Thema im Forum "Kultur- und Philosophiegeschichte" wurde erstellt von El Quijote, 18. Dezember 2019.

  1. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    #45 @muheijo, 17.12.2010
    Hier in Norwegen sind wir ja ein bischen næher dran, an der realen "Bæren-Gefahr". Es gibt sie hier, berichtet wird drueber, aber Angst hat mein eigentlich nicht:
    Es wird immer wieder glaubhaft versichert, dass Bæren eher den Menschen meiden; normalerweise kriegt man ihn gar nicht zu Gesicht.
    Und Fælle, wo ein Autofahrer einen Bæren anfæhrt, gibt es æusserst selten. :D Da sind die Elche die weitaus grøssere Gefahr.

    Diskutiert wird immer wieder ueber den Schaden, den Wolf, Bær, Luchs und andere beim Nutzvieh (vor allem: Schafe) anrichten. Da greift Bauer Nordmann schon gerne mal zum Gewehr - was allerdings u.U. recht teuer ausfallen kann: Einfach abknallen darf man sie eben nicht.

    Falls man einen Bæren dann doch mal treffen sollte, gibt es den ultimativen Rat: Nicht weglaufen, der Bær ist schneller. Nicht auf Bæume klettern, der Bær kann es besser. Einzige Møglichkeit: ruhig bleiben oder, wenn's ganz brenzlich wird: sich tot stellen.
    Ob ich so abgebrueht wære, weiss ich nicht, es klingt aber logisch.

    Eher Respekt sollte man vor dem "Vielfrass" (norw. "Jerv") haben, der fællt auch ueber fuer ihn grøssere Elche und Rentiere her. Allerdings gibt's auch von dem wohl nur noch so etwa 350 Stueck, die Chancen, einem zu begegnen sind also eher gering.

    Gruss, muheijo
     
  2. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    #46 @Scorpio, 17.12.2010
    Jim Corbett eröffnet seine Berichte mit menschenfressenden Tigern und Leoparden mit der Feststellung, wie selten diese Maneater seien und wie vorsichtig Tiger und Leoparde normalerweise sind. Er berichtete, wie er als Junge dutzende Male mitten im Dschungel übernachtet hatte, unbewaffnet oder nur mit einer Schrotflinte ausgerüstet. Corbett berichtete, dass Dutzende von Leuten, sich in unmitttelbarer Nähe eines Tigers befunden haben und es gar nicht gemerkt haben, eben weil diese Raubtiere im Normalfall so scheu sind. Damals waren sie ja noch zahlreich in Indien vertreten, und Corbett hielt es für das beste, wenn man mal einem unverhofft begegnet, einfach so zu tun, als hätte man ihn nicht gesehen.

    Die Forstbehörden in Britisch- Indien differenzierten übrigens zwischen man- killers und man- eaters. Wurde ein Mensch getötet, weil er unvermittelt auf ein Raubtier stieß, das vielleicht Junge führte oder sich bedroht fühlte, sah man darin einen Unglücksfall, und es wurde nichts gegen ein solches Tier unternommen, da die Gefahr einer Wiederholung gering war.

    Corbett war bereit, nach dem Prinzip in dubio pro reo zu handeln und einen Tiger oder Panther erst nach zwei Fällen in denen das Opfer "angeschnitten" wurde von einem Maneater zu sprechen.
     
  3. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    #47 Scorpio, 17.12.2010
    Die Briten nannten diesen Vertreter der Krokodile "Mugger- Crocodile" nach dem Urdu Wort für Magar, was soviel wie "Wassermonster" bedeutet und vom Sanskrit makara= Krokodil abstammt.

    In Kiplings Dschungelbüchern findet sich eine Geschichte mit dem Titel "die Leichenbestatter", in der sich ein Sumpfkrokodil, ein Schakal und ein Riesenstorch unterhalten.

    Der Mugger von Muggerghat, der von den Einheimischen als Lokalgottheit verehrt wird, versichert, dass er seinen Leibesumfang den Überschwemmungen verdankt, die ihm reichlich Nahrung vorbeitrieben. Als Feinschmecker und Jäger mit Sportsgeist vermisst er die Zeiten, als er während der Sepoy Meuterei von 1858 Engländer gefressen und gejagt hat, was dem Schakal gewaltig imponiert.
     
  4. El Quijote

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    #48 @Bdaian, 17.12.2010
    Wurde letztes Jahr nicht eine junge Frau in Kanada durch Koyoten getötet? Es war sogar eine halbwegs bekannte Sängerin die auf Wanderung war.

    Die amerikanischen Bären sind m.W. größer als die hiesigen.

    Als ich noch in Spanien lebte gab es dort noch relativ viele Wölfe und einige Bären.
    Ich hatte Freunde die sich sehr für Umweltschutz engagierten (damals dort noch eine Seltenheit) und über diese Kontakt zu einer Station in der gefangene Wildtiere zur Wiederauswilderung vorbereitet wurden. Dort gab es einen zahmen Wolf, der eine verkrüppelte Pfote hatte und deshalb dort blieb (integriert in einen Hunderudel, er versuchte sogar zu bellen was sehr lustig klang) und ein kleiner Bär (den ich sogar mal auf dem Arm halten durfte, was er nutzte um seine Krallen mir ins "Fell" zu haken). In den Jahren dort habe ich nie von einem realen Angriff von Wölfen oder Bären auf Menschen gehört. Man hatte jedoch sehr viel Respekt vor verwilderten Hunden, die entgegen echter Wildtiere keine Scheu vor Menschen hatten. Es gab. m.W. einige Fälle in denen diese "Perros cimarrones" Menschen angegriffen und sogar getötet haben.

    Überfahrene Bären hat es leider jedoch schon ein paar mal gegeben. Einer davon zu Beginn dieses Jahres.
     
  5. El Quijote

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    #49 balticbirdy, 17.12.2010
    Überfahrene Wölfe sind auch hierzulande ein relativ häufiges Vorkommnis. Das juckt den Fahrer meist nicht, wird fast nie angezeigt. Naja, demnächst stehen Elche oder Wisente, die zurück kommen wo sie hingehören, nachts auf der Autobahn.
     
  6. El Quijote

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    #50 rena8, 17.12.210
    Ein bis heute erfolgreiches und gefährliches Raubtier ist die Schlange, sie hat noch nicht mal besondere Scheu vor Menschen.
    Für Riesen- oder Giftschlangen kann der Mensch genauso zur Beute werden wie eine Ratte oder ein Wildschwein. Tödliche Tierattacke: Riesenschlange tötet zwei Jahre altes Mädchen - Nachrichten Panorama - WELT ONLINE

    Die Furcht vor Giftschlangen in Gebieten ihrer natürlichen Verbreitung kann uns noch heute deutlich machen, wie sich Menschen als gefährdetes, potentielles Opfer von Raubtieren gefühlt haben.
     
  7. El Quijote

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    #51 balticbirdy, 17.10.2010
    Naja, wer von uns hat schon mal eine Kreuzotter wirklich gesehen. Ich einigemal, besonders erschrocken als ich nackt (sic!) auf Hiddensee (Bessin) am Strand fast drauf getreten wäre.

    EDIT: Kreuzottern sind keinesfalls flächendeckend verbreitet, sondern extrem selten fast nur in Schutzgebieten.
     
  8. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    #52 @Klaus, 17.12.2010
    Apropos Autos. Mich wundert's immer, wenn in Indien alle paar Jahre mal ein Tiger einen Menschen tötet, diskutiert die halbe Welt darüber, ob man den Tiger nicht lieber doch ausrotten sollte, man muss ja schließlich an die Kinder denken...

    Wenn im selben Zeitraum in Indien 50 000 Menschen durch Autos ums Leben kommen, überlegt niemand, ob man nicht vielleicht die Autos ausrotten sollte. Eigentlich ist diese Spezies ja der größte Maneater aller Zeiten. Aber wen kümmert's.
     
  9. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    #53 Repo, 18.12.2010
    Ich weiß nicht, wie das in anderen Gegenden ist, aber das Serum gegen Kreuzotternbisse wird in den Krankenhäusern meiner Region ständig vorgehalten.
    Wobei mir jetzt kein Fall aktuell bekannt wäre.
     
  10. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    #54 Repo, 18.12.2010
    Mit Verlaub, das ist aber eine überaus seltsame Sichtweise.
    Überleg mal kurz.
    In Deutschland gibt es ca. 4.000 Verkehrstote, wobei seit vielen Jahren diese Zahl ständig sinkt. (waren mal 20.000, mehr als der Polenfeldzug, hieß es damals in den Medien)
    Meinst Du nicht, dass es da in Indien eher ein Defizit zB in der Fahrausbildung gibt?

    Ist einfach, aufs Auto einzudreschen, weiß ja jeder, dass die Benzinkutschen an allem schuld sind, "ich habe zwar 2, fahre im Jahr 25.000 km, davon 12.000 unnötig, aber allen anderen sollte man es natürlich verbieten.."
     
  11. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    #55 Balticbirdy, 18.12.2010
    Die "Fälle" mit Kreuzotterbissen der letzten Jahrzehnte deutschlandweit kannst du an den Fingern abzählen. Keiner war tödlich.
     
  12. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    #56 @rena8, 18.12.2010
    Das ist ein sehr vielschichtiges Thema und wenn wir die Mythen, Sagen und Märchen hier ausnahmsweise als Quellen gelten lassen, können wir zeitlich weiter zurückgehen in Phasen in denen der Mensch noch echte Konkurrenten und natürliche Feinde hatte.

    Für die landlebenden Raubtiere Löwe, Tiger, Leopard, Eisbär und Wolfsrudel sollte der unbewaffnete einzelne Mensch schon vom Kräfte- und Größenverhältnis als Beute in Frage kommen. Tiere und Menschen, die nur aus Hunger jagen, suchen sich aus einer Beutegruppe die schwächsten Exemplare aus, weil die anstrengungs- und risikoloser zu greifen sind. Jungtiere sind eine bevorzugte Jagdbeute, deshalb könnten Kinder ins Beuteschema von landlebenden Gipfelraubtieren gepaßt haben, als Menschen und Tiere ihren Lebensraum noch wirklich teilten.

    Seit der neolithischen Revolution veränderten die Menschen zunehmend ihren Lebensraum und die Existenzgrundlage, so dass die direkte Konkurrenz um die freilebenden Herdentiere als Jagdbeute für das Überleben der Menschen an Bedeutung verlor.
    Für Raubtiere, die nicht auf Mischkosternährung umstellen konnten, mussten die vom Menschen gehaltenen Herden zur Beute werden, dabei konnten nur die besonders vorsichtigen erfolgreich sein, so dass sie ein menschenscheues Verhalten entwickelten.
    Schied damit der Mensch generell als Beute aus oder nur der erwachsene, bewaffnete Jäger, Hirte oder Bauer?

    Meeresraubtiere wie Orcas oder Haie teilten mit dem landlebenden Menschen nicht den Lebensraum. Wenn wir heute Nachrichten über menschenfressende Haie lesen, liegt das daran, dass Menschen unter besonderen Umständen in diesen artfremden Lebensraum eindringen und damit zur Beute werden.

    Ist diese Urangst vor Tieren das Pendant zur tierischen Menschenscheu? Und welchen kulturellen Entwicklungen ist sie unterworfen?

    Fände ich auch interessant, wobei ich den Focus auf Kinder legen würde. Erzählte man die Märchen vom bösen Wolf auch deshalb, um neugierige, unvorsichtige Kinder bei der Gruppe zu halten? Oder die Geschwister daran zu hindern, ein schlafendes Kleinkind am Feldrand allein zu lassen?

    In wärmeren Ländern mit großen, giftigen Schlangen, in denen Serum und Krankenhaus logistisch viel weiter weg sind, sind Schlangen die meist gefürchteten Tiere und Wälder mit entsprechenden Tabus und Mythen belegt. Vielleicht auch um barfuß laufende unvorsichtige Kinder zu schützen.
    Für Gegenden an Flußläufen mit Krokodilen sollten sich solche Geschichten auch finden lassen.
     
  13. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    #57 @Galeotto, 18.12.2010
    Es gibt keine Giftschlange, für die ein Mensch eine verschlingbare Beute sein könnte. Die größte von ihnen, die Königskobra ernärt sich fast ausschließlich von anderen Schlangen, also einer sehr schlanken Beute. Alle anderen Giftschlangen fressen hauptsächlich Nagetiere und andere kleinere Säugetiere, Echsen und Lurche. Wenn Giftschlangen einen Menschen oder ein großes Säugetier(Pferd, Esel, etc.) beißen, dann geschieht das ausschließlich zur Selbstverteidigung, nicht um sie zu verschlingen.
    Für Riesenschlangen kann ein kleiner Mensch durchaus Futter sein.
     
  14. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    #58 Klaus, 18.12.2010
    Worauf ich hinaus will, ist, dass es dem Homo Sapiens offenbar zu eigen ist, auf Nachrichten von Zwischenfällen mt Raubtieren üüüberaus sensibel zu reagieren.

    Ich hätte als Beispiel auch "Haiattacken auf Wassersportler" und "ertrunkene Wassersportler" gegenüberstellen können. Ich denke, dass bei einer Umfrage über die Risiken des Wassersports die Haie in der Wahrnehmung der Befragten weit überrepräsentiert wären, denn "das steckt in uns drin".

    Bei Zwischenfällen mit Wölfen ggü. solchen mit Hunden dürften die Hunde weniger Beachtung finden, da sie nicht der "feindlichen Wildnis" sondern unserem Sofa zugerechnet werden.
     
  15. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    #59 @muheijo, 18.12.2010

    Was mich wirklich mal interessieren wuerde: Schmecken wir Menschen eigentlich?
    Oder ist das fuer ein fleischfressendes Tier relativ uninteressant?
    Wird nur nach Aufwand gejagd, oder auch nach Geschmack?
    Gibt es da Erkenntnisse?

    Gruss, muheijo
     
  16. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    #60 @Galeotto, 18.12.2010
    Ich glaube nicht, dass Klaus auf Autos eindreschen wollte sondern nur auf unsere unterschiedliche Wahrnehmung von Gefahr hinweisen wollte. Jeder, der sich in ein Auto setzt, begibt sich in Lebensgefahr, ohne darüber lange nachzudenken, weil wir den Nutzen des Fahrzeuges höher einschätzen als den Schaden, den es anrichten kann. Da wir aber mit dem Straßenverkehr aufgewachsen sind, können wir damit umgehen. Große Angst haben wir vor, für uns fremde Gefahren, wie Tiere, die es bei uns nicht oder nicht mehr gibt. Ein Durchschnittseuropäer würde nie, freiwillig in einem Dschungelfluss baden, in dem Piranhas, Zitteraale, Stachelrochen und Kaimane leben. Indianerkinder planschen völlig selbstverständlich darin herum ,da sie damit vertraut sind. Sie hätten vermutlich viel größere Angst vor dem, ihnen fremden Straßenverkehr.
     
  17. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    #61 @rena8, 18.12.2010
    Zumindest bei den Riesenschlangen folgst du meinen Gedanken. Ich wollte gerade darauf hinaus, dass nicht unbedingt bewaffnete, umsichtige Erwachsene Beute von tierischen Räubern wurden, sondern Kinder, als die schwächsten, unvorsichtigsten Gruppenmitglieder.
    Und viele der Geschichten, Mythen und Sagen stellten vielleicht ein kulturhistorisches Mittel dar, eine gesunde Furcht und Vorsicht zu entwickeln, die wir in den heutigen Großstadtdschungeln so nicht mehr brauchen.

    Befinden wir uns etwa in einer kulturhistorischen Umbruchphase und wie lange dauert sowas? Ich hatte deinen Autoeinwand so verstanden?

    Die Hunde sehe ich als interessanten Grenzfall an, zeitlich steht er für mich noch vor dem Auto. Allerdings paßt er nicht mehr so richtig zum Thema, weil Menschen, hier meine ich insbesondere Kinder, eigentlich nicht zur natürlichen Beute von Hunden gehören.
    Oder doch, wenn man die nahe Verwandtschft zum Wolf bedenkt, könnten verwilderte Hunde durchaus wieder zu maneatern werden, da sie sich durch ihre Anpassung an die menschengemachte Umwelt entwickelten. :grübel:
     
  18. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    #62+63 @Klaus, 18.12.2010

    Eigentlich sollte es einen kulturellen Umbruch geben, denn die Autos nehmen für die Kinder als Gefährdungspotenzial den Platz ein, die früher der Böse Wolf innehatte - aber der Wandel bleibt aus.

    Autos sind nach wie vor "gut", Kinder haben sich ihnen bedingungslos unterzuordnen und Zuwiderhandlungen sind strafbar. Ich habe bei meiner Umgebung immer höchste Missbilligung ausgelöst, wenn ich gesagt habe "Passt vor den Autos auf, die sind böse !".

    ...und da wir schon mal am Rande des Off-Topics herumtaumeln

    Nein! Die Zahl der Verkehrsoten ist nicht deshalb gesunken, weil die Leute besser Auto fahren, und auch nicht, weil die Straßen sicherer geworden sind (eher im Gegentel wg. höherer Verkehrsdichte), sondern weil sich die Kinder inzwischen dem Auto vollständig und bedingungslos unterworfen haben. Nix mehr mit Straßenfußball, eigenständigen Herumstromern oder draußen bleiben bis es dunkel wird, sondern nur noch Fernsehn und brav sein. DAS ist der kulturelle Wandel, herbeigeführt durch die wahren "Maneater", den ein paar Wölfe so radikal nicht bewerkstelligen konnten.
     
  19. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    #64 Treibsand, 18.12.2010

    Kipling schreibt , dass die Kannibalen der Salomon-Inseln zum Verzehr
    kommende Menschen als " Langschwein " bezeichneten .....:devil:
    Da er selbst vor Ort war , könnte das authentisch sein .

    Geschmacklich sollte also Menschenfleisch dem Schweinefleisch sehr
    ähneln. Das wäre auch durch ähnliche Ernährung gestützt ( Allesfresser )

    Wie wichtig Menschen den grossen Beutegreifern innerhalb ihres
    Beutespektrums sind , ist kaum mit Sicherheit zu beantworten.
    Die Zoologen sind ja weitgehend der Meinung , das Menschen nur durch
    besondere Umstände ins Beutespektrum geraten .
     
  20. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    #65 @rena8, 18.12.2010
    Da hast du Recht, es ist OT und trotzdem spannend.

    Vielleicht können wir in Kulturgeschichte näher untersuchen, inwieweit furchterzeugende Geschichten dazu dienten, Kinder auf die Gefahren ihrer jeweiligen Umwelt vorzubereiten und wie flexibel solche Geschichten Veränderungen und aktuelle Erlebnisse aufnahmen.
     

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