Östliche Wüste - Ägypten

Dieses Thema im Forum "Ausstellungen | Historische Sehenswürdigkeiten" wurde erstellt von Wsjr, 31. Januar 2014.

  1. Wsjr

    Wsjr Aktives Mitglied

    Ja es mag für andere die Großstädte gewöhnter sind als ich, absurd klingen aber in der ach so gefährlichen Wildniss komm ich deutlich besser zurecht als in so einem Großstadtmoloch.
    Ist in Bukarest ähnlich ;)
     
  2. Galeotto

    Galeotto Aktives Mitglied

    Wenn man aber bedenkt, dass in Kairo fast soviele Menschen leben wie in ganz Rumänien dürfte Bukarest dagegen sehr übersichtlich sein:pfeif:
     
  3. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Gerade dort hätte ich weniger Angst als in der Wüste. Die Muslimbrüder sind Islamisten, aber gemäßigte. Islamist ist eben nicht gleich Islamist. In der Wüste verstecken sich zum Teil al-Qa'ida-nahe/-ähnliche Gruppierungen. Die sind zwar zum großen Teil im Sinai aber...
     
  4. Wsjr

    Wsjr Aktives Mitglied

    Sagen wir mal ein hektisches Dorf :D
     
  5. Galeotto

    Galeotto Aktives Mitglied

    Dann müssen sich diese Extremisten nach Kairo verlaufen haben.
    26. Februar 1993: Eine Bombe in einem Kaffeehaus in Kario tötet einen Türken, einen Schweden und einen Ägypter, 20 Personen werden verletzt.
    27. September 1994: Bewaffnete töten in dem Ferienort Hurghada am Roten Meer zwei deutsche Touristen und zwei Ägypter.
    18. April 1996: Moslem-Extremisten erschießen in der Nähe der Pyramiden 18 griechische Touristen, die sie für Israelis halten.
    18. September 1997: Neun deutsche Touristen und ihr Fahrer sterben bei einem Bombenanschlag und durch Schüsse vor dem Ägyptischen Museum in Kairo.
    7. April 2005: Bei einem Anschlag in einem Basar in Kairo kommen ein Amerikaner, zwei Franzosen und der Attentäter selbst ums Leben.
    30. April05 Bei einer Bombenexplosion in der Nähe des Ägyptischen Museums in Kairo werden neun Menschen verletzt, darunter vier Ausländer.

    Reisegruppen sind aber wohl ein lohnenderes Ziel als einzelne Ausländer. Da ist das Aufsehen größer.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. Januar 2014
  6. Bdaian

    Bdaian Aktives Mitglied

    In der Wüste fällt ein Ausländer aber stärker auf. Vor einigen Monaten wurde eine kleine Gruppe Touristen im Westen Abbesiniens entführt. Etwas vorher zwei Spanier aus einer Hilfsorganisation im Grenzgebiet zwischen Marokko und Algerien. Davor waren es einige in Mauretanien oder dem Chad. Solche Entführungen sind nicht selten, sie werden oft nicht einmal von Terroristen begangen sondern von normalen Nomaden, die dann die Entführten an eine Terrororganisation weiterverkaufen.
     
  7. Ingeborg

    Ingeborg Moderator Mitarbeiter

    Zur heutigen Lage sind Ereignisse aus einem Zeitraum vor 21 bis 9 Jahren nicht sonderlich aussagekräftig.
     
  8. Galeotto

    Galeotto Aktives Mitglied

    Da hast Du natürlich Recht. Es ging mir nur darum, dass in Ägypten, anders als im Maghreb die Attentate eher in Städten und archäologischen Besichtigungspunkten als in der Wüste stattfanden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. Januar 2014
  9. Wilfried

    Wilfried Aktives Mitglied

    Ich denke mal, durch die Wüsten Ägyptens ist für einen erkennbaren Ausländer nicht so gefährlich alleine, wie durch manche Städte oder Dörfer Deutschlands ...
     
  10. Bdaian

    Bdaian Aktives Mitglied

    So lange man alleine bleibt, mag sein. Aber so bald man Begleitung von der örtlichen Al-Qaida-Zelle bekommt, wird's brenzlig. :devil:
     
  11. Galeotto

    Galeotto Aktives Mitglied

    Verdursten wird man aber in Deutschland eher nicht und ein Hitzschlag ist in der Wüste auch wahrscheinlicher als hier.
     
  12. Bdaian

    Bdaian Aktives Mitglied

    Dafür ist die Wahrscheinlichkeit höher dass man überfahren oder von einen Pitbull angefallen wird. Schakale sind schüchterner. =)
     
  13. Galeotto

    Galeotto Aktives Mitglied

    Deshalb sitzen wir alle brav zu Hause hinter dem Computer schreiben über Abenteuer, die Andere erlebt haben:grübel:
     
  14. Wilfried

    Wilfried Aktives Mitglied

    och naja, die "örtliche Fraktion der Kurzhaarfrisuren" sind definitiv auch nicht besser---
    aber eigentlich gehts um Sehenswürdigkeiten....
    Wo liegt eigentlich der Antike Kanal vom Nil zu roten Meer? Das wäre doh was zum Besichtigen
     
  15. Bdaian

    Bdaian Aktives Mitglied

    Sprich für dich!: Ich habe heute meinen heldenhaften Treck durch die gefährliche Großstadt bereits absolviert. Ohne von irgendwelchen Drahtkurzhaardackeln angefallen zu werden (ich blicke so finster drein, dass die alle das Weite suchen).

    Versteht mich nicht falsch, ich finde die Wüste auch faszinierend, war in jungen Jahren in Marokko und später in verschiedenen Gegenden Südamerikas unterwegs. Ich denke jedoch, dass die aktuelle Situation in weiten Teilen Nordafrikas nicht zum Spaßen ist und man dort nicht leichtfertig sein Leben aufs Spiel setzen sollte.

    Wenn es sein muss, denke ich das Marokko da sicherer ist und dort gibt es auch viele interessante Sehenswürdigkeiten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. Januar 2014
  16. Wsjr

    Wsjr Aktives Mitglied

    Sieht im Moment ganz danach aus als ob Marokko das Rennen macht. In erster Linie weil ich als armer Student viel günstiger hinkomme, aber auch weil die öffentlichen Verbindungen ganz ok zu sein scheinen. Von Agadir nach Zagora und von dort aus mit dem Sulky autark weiter bis zu den Sanddünen.
     
  17. Bdaian

    Bdaian Aktives Mitglied

    Halte ich vernünftig. Ist auch ein tolles Land.
     
  18. Wsjr

    Wsjr Aktives Mitglied

    Wie hast du deine Wüstentouren gemacht?
    Bin über jede Erfahrung froh.
    Frage ist vor allem wie du das Wasser transportiert hast?
    Ich krieg von nem Freund nen Sulky, damit kann ich 60 liter Wasser transportieren und bin für gewisse Zeit unabhängig von Quellen etc.
     
  19. Bdaian

    Bdaian Aktives Mitglied

    In Wüstengegenden bin ich immer mit dem Auto unterwegs gewesen. Da war der Transport kein Problem.

    Zu Fuß war ich eher in Gegenden unterwegs, in denen es nicht so heiß war und man gelegentlich auch Wasser finden konnte. Wir hatten nur Feldflaschen dabei so wie Entkeimungstabletten, die ich jedoch selten verwendet habe.

    Das Gepäck wurde im Rucksack mitgeführt, maximal 20-25 kg. Man kann zwar deutlich mehr tragen, das ist dann aber kein Spaß mehr und in unwegsamen Gelände wird es zu einem zusätzlichen Hindernis. Einen Sulki kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, den hätten wir auf unseren Touren relativ bald verlassen müssen. Aber wie gesagt, dass war keine richtige Wüste sondern eher eine steppenartige Landschaft mit Dornenbüschen*, an der patagonischen Küste, in den südlichen Anden oder auch in subtropischen Gegenden im Norden Argentiniens. Dort waren eher die Hitze und die Mücken das Problem.

    *Festes Schuhwerk würde ich auch sehr empfehlen. Heute laufen viele auch in unwegsamen Gelände mit Sandalen oder Turnschuhen herum, die Dornen einiger Pflanzen gehen jedoch auch durch die Sohlen von Turnschuhen hindurch (so wie durch Fahrrad und Sulkireifen) und Schlangen und Skorpione können durch die Zwischenräume der Sandalen beissen oder Stechen.

    Wenn man morgens wach wird, Stiefel/Schuhe vor dem anziehen auschütteln. Es gibt verschiedene Tierchen die sich da gerne zur Nachtruhe begeben.:D
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Februar 2014
  20. Galeotto

    Galeotto Aktives Mitglied

    Durch die Stein-oder Geröllwüste kommst Du vielleicht mit einem solchen Gefährt voran. In der Sandwüste ist es aber zwecklos.
     

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