Osmanisches Reich in Ungarn.

Dieses Thema im Forum "Das Osmanische Reich" wurde erstellt von Guenther sen., 7. Februar 2007.

  1. Guenther sen.

    Guenther sen. Gesperrt

    Ich bemühe mich, die ehem. Festung - Benediktiener Kloster in Somogyvar zu "erforschen" (habe bereits ein Konzept beim Bürgermeister in Somogyvar abgegeben).
    Habe dort, in der Nähe der Ausgrabung einen Weinberg. Und in einigen Jahren möchte ich auch als Rentner dort wohnen.Somogyvar war einer der wenigen, auch wichtigsten Orte/Städte im frühen Mittelalter. Vernichtet durch die Türken ?!
    Wer kann was über die Rolle von Somogyvar im Osmanischen Reich berichten ? und über die Kämpfe in und um Somogyvar ? Wer würde sich dafür interessieren ?

    Somogyvar
    Die Ortschaft ist in allen Richtungen von Naturschutzgebieten umgeben.Die erforschte Geschichte geht bis auf die Bronzezeit zurück. Somogyvar ist ca. 21 km vom Balaton/Fonyod entfernt Und die Termen Csisztapuszta und Igal in der Nähe.
    (Im Internet; www somogyvar. hu ist die Rekonstruktion zu sehen)​

    Nach der Völkerwanderung und Landnahme war auf dem Berg Kupavar eine Erdburg, und eine Residenz des Hauptmannes Koppany ( er war “ungläubiger und verehrte alte Götter”, war er Hunne - Aware - Gote ?, Lebensweise und Gebräuche der Ahnen aus den fernen Ursprungsland Asien ) und Heerlager seiner leichten Reiter ( sind noch Bodenfunde zu machen ?, sind noch Befestigungsspuren aus Holz zu finden ?, wie Groß war das Heerlager ?, viel zu erforschen ).
    Dieses Gebiet war von strategischer Bedeutung., da zu dieser Zeit der Balaton bis zum Fuß des Berges reichte (wo lag die Römische militärische Straße ??, wo der Hafen ?, sind im Hafenbecken noch Bodenfunde ?, wo war sein Friedhof ? ).
    Von hieraus trieb Koppany sein Heer gegen die christlichen Könige. In Folge der “offenen Schlacht” besiegte König Istvan (späterer Heiliger König Stefan - der Staatsgründer) mit der Unterstützung von deutschen schweren Rittern die “leichten Reiter” der Somogy-er ( wer war an deutschen Rittern an der Schlacht beteiligt ?).
    Der Legende zufolge; Nachdem Koppany besiegt war, wurde er am Fuße des Berges von König Stefan gevierteilt. Und um seine blutigen Hände zu reinigen, hat er diese in der nahen Quelle gereinigt und die Quelle gesegnet. Der Legende nach, hatte er eine Krankheit : “heilte den Allgemeinen Villasonna von spanischen Ursprung” ? , von der er heilte. Von der Zeit an wird der “heiligen Quelle” nachgesagt, eine wunderbare Wirkung zu haben. Die Kapelle, die danach errichtet wurde, ist nicht mehr vorhanden. ​

    Auf dem Berg ließ Szent Laszlo (späterer Heiliger König Ladislaus I. ) die Basilika und Mönchskloster und Festung errichten (Von überwältigender Größe - aus Ziegelstein , es musste ein bedeutungsvolles kirchliches Zentrum gewesen sein ).
    Sie war eine so bedeutende Festung, das sie 1296 während des Aufruhrs der Söhne Heinrich gegen die Truppen von Andreas III. gehalten werden konnte. ( ist jetzt III. Historische Gedenkstätte von Ungarn )
    Bei der “Gründungsfeier der Basilika 1091” war außer dem König der Abt Odilo von St. Gilles und auch der päpstliche Legat Teuzo da. ( wer ? )
    Dieses Stück Land hat dem König so gefallen, das es sich hier beerdigt haben wollte. Der Umstand, das König Ladislaus zuerst in Somogyvar beigesetzt wurde, zeigt, daß dieses Kloster seine Lieblingsgründung war.
    Sicher haben das auch die Mönche respektiert, und wohl nicht alle Überreste weitergegeben (zur Königsgrabstätte der Ungarn in Stuhlweisenburg)
    Französische Mönche aus Saint Gilles wohnten lange in der Basilika ( 500 Jahre Heim der Mönche, sind noch “Spuren zu finden” ? ).
    Bis die Türken die Anlage vernichteten ( von den Türken abgebrannt , Sind noch Bodenfunde der Belagerung und der Türken zu finden ? , wie Pfeilspitzen usw.? ).

    Im Ort ist ein Park von 24 Hektar mit Schloss , der Fam. Szechenyi. Sie baute das Schloss, mit einer Bibliothek von 7000 Bänden, wertvollen Möbeln, wertvolle Gemälde und Familiengeschichte. ​
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Februar 2007
  2. lynxxx

    lynxxx Neues Mitglied

    Hallöchen,

    sorry Somogyvar scheint zu klein mit seinen 8000 Einwohnern zu sein, als dass sich da viel finden ließe.

    Z.B. läßt sich über Sziget(var)/Sigetvar viel mehr finden.

    Gibt es vielleicht noch andere Schreibweisen des Ortes, vielleicht auch osmanische?

    Ich habe in meinen Werken und Chroniken nachgeschaut: Nichts.

    Ich habe die Homepages des Ortes gefunen, aber kann kein ungarisch.

    http://www.somogyvar.hu/index1.html

    Witzig ist, dass in der google Map südlich vom Ort ein Ort namens Pamuk ist, was auf türkisch Baumwolle heißt.

    Abgesehen davon, entsteht erst langsam auf dem Balkan das Bewusstsein der osmanischen Epoche, das Interesse daran, die Umwandlung von der generellen "Verteufelung" zur differenzierten Betrachtung. Insofern dürften Studien der nächsten Jahre/Jahrzehnte etliches zutage treten lassen.

    In der deutschen, englischen, türkischen Wikipedia steht nichts, in der ungarischen Wikipedia nur ein paar wenige Zeilen.

    hier findet man einige Artikel, wenn man das Stichwort Somogyvar eingibt:

    http://z3950gw.d-nb.de/

    Ich habe in google Books nachgeschaut, und neben einer Vielzahl von eher ins 11. Jh. zu datierender Einträgen einen einzigen auf die Schnelle gefunden, der dir vielleicht weiterhilft. (Vorausgesetzt, man hat ein googlemail-Konto um alle Seiten zu lesen.) Einfach auf

    http://books.google.com/

    gehen und Somogyvar eingeben.

    Eines der Ergebnisse:
    Ottomans, Hungarians, and Habsburgs in Central Europe: The Military Confines in the Era of Ottoman Conquest (Ottoman Empire and Its Heritage)
    by Pal Fodor (Editor), Geza David (Editor)
    Brill Academic Publishers (June 2000)

    Es enthält mind. 3 Einträge von Somogyvar, und wenn auch nichts viel direkt über den Ort steht, so kann man doch sicher mehr zu den Umständen, auch des Umlandes erfahren und wichtiger, in der Bibliographie weitere Bücher entdecken, die vielleicht weiterhelfen.


    Weiterhin von Interesse dürften für den Allgemeinen Sachverhalt die Originalen Quellen osmanischer Geschichtsschreiber sein, in deutsch, mit zahlreichen erklärenden Kommentaren. Vor allem auch deshalb, weil in ihnen auch kleinere Orte erwähnt werden, was in der Sekundärliteratur meist übergangen wird.

    Vor allem die Reihe "Osmanische Geschichtsschreiber (auch byzantinische und slavische Geschichtsschreiber Reihen) sind wirklich Super, denn sie geben einen teilweise auch lustigen Einblick in das damalige Leben, die Gemeinsamkeiten der Todfeinde, ihre Verbrüderungen jenseits der Kulturgrenzen, die Befremdlichkeiten und Verwunderung der Osmanen über die "Barbaren" im Norden, usw.
    Teilweise erstaunlich neutral. Aber man wird auch nicht beim Lesen allein gelassen, da zahlreiche Kommentare die Berichte ins rechte historische Licht rücken.

    Vom Styria Verlag: Osmanische Geschichtsschreiber, Hrsg. von Dr. Richard F. Kreutel, 10 Bände, Graz, Wien, Köln:

    Z. B. Band 8:
    Krieg und Sieg in Ungarn: Die Ungarnfeldzüge des Grosswesirs Köprülüzâde Fâzil Ahmed Pascha, 1663 u. 1664 nach den "Kleinodien der Historien" seines Siegelbewahrers ... Hasan Aga (Osmanische Geschichtsschreiber)
    von Erich Prokosch
    (behandelt die Ungarnfeldzüge 1663 und 1664 und die Verhandlungen zu dem Frieden von Eisenburg)


    oder Band 10:
    Der Löwe von Temeschwar. Erinnerungen an Ca'fer Pascha den Älteren, aufgezeichnet von seinem Siegelbewahrer 'Alî von Richard F. Kreutel
    (Behandelt zum größten Teil die Zeit von 1688-1697 an der Habsb.-Osm. Grenze)


    oder Band 4:
    Der Gefangene der Giauren (Broschiert) Die abenteuerlichen Schicksale des Dolmetschers “Osman Aga” aus Temeschwar.
    von Osman Aga , Richard Franz Kreutel, Otto Spies

    'Osman Aga was the son of an Ottoman officer settled in the town of Temeschwar, in the West of present-day Rumania. Entering the army in his turn he was taken prisoner by the Austrians and most of his autobiography is concerned with the eleven years he spent in captivity and his eventual escape in 1699. He spent much of the period in the capacity of groom, servant and even pastrycook in noble households and his dramatic and somewhat colloquial account of his experiences is unique in the Turkish literature of the period, the first autobiographical novel in the language and giving an interesting and unusual perspective on life in the age of Ottoman decline. He knew a number of European languages and after his return was employed as interpreter and diplomatist in negotiations on the western border.The late Richard Kreutel presents, for the first time, the full original text of the memoirs, normalised to standard Ottoman orthography, on the basis of the unique autograph manuscript in the British Library, and provides an introduction and notes on the linguistic peculiarities of the work in German.

    ^^ obiges stammt von diesem wohl fast gleichem Buch:
    Die Autobiographie Des Dolmetschers 'Osman Aga Aus Temeschwar (Gebundene Ausgabe)
    von Richard F. Kreutel




    Weiter von Interesse dürften einige der folgenden Bücher sein:
    ------------------------------------------------------------------

    Steiner, Stefan (Hrsg.): Die Osmanen in Europa. Erinnerungen und Berichte türkischer Geschichtsschreiber, Graz: Verl. Styria, 1985

    Murphey, Rhoads, Ottoman Warfare 1500-1700, New Brunswick: Rutgers State University, 1999.

    Giese, Friedrich (Hrsg.): Die altosmanischen anonymen Chroniken. Leipzig 1925

    Kreutel, Richard F. (Hrsg): Reihe Osmanische Geschichtschreiber 10 Bände, Graz,Wien, Köln:

    Band 02: Im Reiche des Goldenen Apfels. Des türkischen Weltenbummlers Evliya Celebi denkwürdige Reise in das Giurenland und in die Stadt und Festung Wien anno 1665. 1957

    Band 05: Zwischen Paschas und Generälen. Bericht des “Osman Aga” aus Temeschwar über die Höhepunkte seines Wirkens als Diwansdolmetscher und Diplomat. 1966


    Band 06: Leben und Taten der Türkischen Kaiser. Die anonyme vulgärgriechische Chronik Codex Barberinianus Graecus 111. 1971


    Band 07: Molla und Diplomat.Der Bericht des Ebu Sehil Nu`man Efendi über die österreichisch-osmanische Grenzziehung nach dem Belgrader Frieden 1740/41. 1972

    Stöckel, Günther (Hrsg.): Memoiren eines Janitscharen oder Türkische Chronik. Übers. Lachmann, Renate. Slavische Geschichtsschreiber Band 8. Graz 1975

    ^^ vielleicht auch mal die anderen Bücher der Reihe Slavische Geschichtsschreiber anschauen?


    Mehr kann ich erstmal nicht finden.

    Ansonsten mal in den Unis anrufen, z.B. der Uni Wien, oder andere turkologische, osmanistische, orientalistische Fakultäten, wer Schwerpunkt Ungarn hat.

    Viel Glück noch.

    Ciao, lynxxx
     
  3. lynxxx

    lynxxx Neues Mitglied

    achja, stelle mal einige neue Threads in die anderen Bereiche mit dem Verweis auf diesen hier, da sich z.B. die Antikenfans selten hierhin "verirren"... ;)


    (Für deine anderen obigen Fragen)
     
  4. Guenther sen.

    Guenther sen. Gesperrt

    zu Somogyvar

    Danke für die ausführliche Hilfe.
    Brauche Zeit, um alles genau zu kapieren. Danke erstmal.
    Zu Somogyvar. Es mögen nur einige Einwohner sein, aber ......!?
    Die Stadt Somogyvar war auf den ältesten Karten der Geschichte verzeichnet. Wohl ne Handvoll Städte unterhalb des Balaton.
    Und wohl auch "Aufbewahrungsort ?! der Ungarischen "Urkunden" oder so? (Muß noch mal nachschauen).
    Gruß Hans-Peter Günther
    Mein Grundstück ist neben der Ausgrabung, an einer tiefen Schlucht zum ehemaligen Balaton (halbe Seite meine, mit Höhle). Und am Rande meines Grundstückes sind noch "Spuren" der Befestigung zu sehen! Sowie ist an Eingang zum Grundstück ,dort der (Nach Sage) Zugang zum ehem. Hafen. Und etwa 500m zur Heiligen Quelle. Sende mal ein GoogleBild.
     

    Anhänge:

  5. Guenther sen.

    Guenther sen. Gesperrt

    Danke Iynxxx
    So viel Mühe haben Sie sich gemach! Danke
    Habe schon was neues gefunden! Muß aber noch weiter alles in Ruhe ansehen. Habe nur zur Zeit viel Arbeit ( http://guentherhanspeter.surfino.info/index.html ).
    Sind gern mal in Ungarn eingeladen! Echt! Und natürlich kostenlos! Habe genügend Platz für´n Zelt oder Wohnwagen (auch in meinem). Und/Oder Quartiere gibts auch im Ort billige.
    Da könnten Sie mal viel "vor Ort Erforschen". Und da gibt`s noch viel zu tun! Ist ja so spannend.
    Gruß, Hans-Peter Günther sen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Februar 2007
  6. lynxxx

    lynxxx Neues Mitglied

    Hallo Hans-Peter,

    vielen Dank für die Einladung, auch wenn ich sie so bald kaum annehmen kann. Trotzdem, vielen Dank! :)

    Lieben Gruß.
     
  7. Guenther sen.

    Guenther sen. Gesperrt

    Verwüstung Ungarns während der Türkenzeit.

    Habe am Wochenende einen "Schatz" im Internet gefunden.
    Habe das Kapitel 4 kopiert für Euch. Sowie ist das gesammte Buch zu lesen. TOLL:
    Aus der Homepage von: http://www.bences.hu/static/lev1/cs_d_00.htm
    Csóka, Lajos OSB: Geschichte des Benediktinischen Mönchtums in Ungarn
    Fünfter Abschnitt
    4. Kapitel: Verwüstung des Landes und der Klöster während der Türkenzeit
    Vorgeschichte und Folgen der Schlacht von Mohács: Untergang der Abteien


    Nach zweieinhalb Jahrzehnten unermüdlicher Arbeit standen Máté Tolnai und seinen Mitarbeitern noch zahlreiche, schwere Aufgaben bevor, als ein schicksalsvolles Ereignis die bereits erzielten Erfolge zerstörte und eine weitere erfolgreiche Arbeit unmöglich machte. Mit der Schlacht bei Mohács im Jahre 1526 begann in Ungarn die Türkenherrschaft, die ganze anderthalb Jahrhunderte dauern sollte und sowohl für die ungarische Nation als auch für das Benediktinertum verhängnisvoll wurde.
    Die Türkengefahr bedrohte Ungarn und die ganze Christenheit schon seit langer Zeit. Im Jahre 1396 versammelte König Sigismund der Luxemburger ungarische und auch westliche Reiterscharen, um die Macht der Türken zu brechen, erlitt aber bei Nikopolis eine schwere Niederlage. Danach zog er sich auf die Verteidigung zurück und trachtete, die Südgrenze entlang der Donau zu befestigen (z. B. Belgrad).
    Die hervorragende Gestalt der beiden Jahrzehnte nach seinem Tod (1437) war János Hunyadi, der gegen die Türken wieder zum Angriff überging. Doch Hunyadi bekam weder von den ungarischen Oligarchen, noch von den ausländischen Herrschern Hilfe oder Unterstützung, da sie alle mit ihren eigenen Anliegen beschäftigt waren. Nicht so die Renaissance-Päpste; sie waren sich der Verantwortung voll bewußt, die sie als Oberhaupt der Christenheit zu tragen hatten. Sie erkannten deutlich die Größe der Gefahr und taten ihr Möglichstes um sie abzuwenden. Es war nicht ihre Schuld, daß ihre Bemühungen scheiterten, zumindest was Ungarn anbelangte.
    Als Hunyadi im Jahre 1443 die Türken bis Sofia verfolgte, wurde er von Papst Eugen IV. ermutigt, den siegreichen Feldzug fortzusetzen. Als dann die Schlacht bei Warna verloren war (1444) und nach tausendjähriger Herrlichkeit auch Konstantinopel in die Hand der Türken fiel (1453), bemühten sich die Päpste Nikolaus V. und Callixtus III. darum, die abendländische Christenheit gegen den siegreichen Vorstoß des Islams zu vereinigen. Der letztere entsandte den hl. Johannes Capistranus nach Ungarn, um ein Kreuzzugsheer anzuwerben. Mit diesen Truppen trug Hunyadi im Jahre 1456 bei Belgrad einen großen Sieg davon.
    Der sehnlichste Wunsch von Papst Pius II. war die Fortsetzung des Kreuzzuges; zu diesem Zweck rief er die Fürstlichkeiten Europas zu einem Kongreß nach Mantua zusammen. Als er dann die Anteillosigkeit des Kaisers Friedrich III. und anderer Herrscher sah, wollte er sich selbst an die Spitze des Kreuzzugs stellen, doch starb er in Ancona, während er die Kriegsflotte organisierte. Auch seine Nachfolger, Paulus II. und Sixtus IV. unterstützten mit beachtlichen Beträgen die Bemühungen von König Matthias Corvinus, der zu Beginn seiner Regierungszeit (1458--1490) die offensive Türkenpolitik ((*os*305**os*)) seines Vaters János Hunyadi noch fortsetzen wollte, später jedoch --- ebenso wie König Sigismund --- die westlichen Probleme, namentlich die Erwerbung der böhmischen und der kaiserlichen Krone, in den Vordergrund seiner Politik stellte.
    Als dann König Matthias starb, und die zentralisierte Staatsmacht --- die staatlichen Einkünfte und das Söldnerheer --- in den schwachen Händen von König Wladislaus II. zerrann, stand das Land als eine verlockende Beute vor der bedrohlich und ständig wachsenden Türkenmacht. Die Gefahr blieb allerdings nicht unbemerkt. Mit der Genehmigung von Papst Leo X. verkündete deshalb Erzbischof Bakócz von Gran einen neuen Kreuzzug (1514), der aber infolge der Anteillosigkeit und verräterischen Selbstsucht der Herren in einen verheerenden Bauernkrieg entartete.
    Abt Márton Nagyszombati, der von humanistischer Bildung und patriotischer Gesinnung war, richtete unter solchen Verhältnissen eine feurige Warnung an die Nation. In seinem vorangehend bereits erwähnten Werk „Opusculum ad regni proceres” --- herausgegeben in Wien 1523 --- wandte er sich in Distichen in epischer Form aber mit lyrischem Schwung an Bischof László Szalkai von Erlau, an die Würdenträger des Landes und an den ganzen Adel. In den drei Gesängen seines Heldenepos erscheinen die ruhmreichen Helden der ungarischen Geschichte: der Hunnenkönig Attila, die heiligen Könige Stephan und Ladislaus, der Türkenschreck János Hunyadi sowie Matthias Corvinus, István Báthory und Pál Kinizsi. Dann folgen die trostlosen Bilder der Gegenwart, wo der Adel und die Bauernschaft einander bekämpfen, die hohen Würdenträger nur auf Macht und Reichtum bedacht sind, während der Türke das reiche Land ausplündert und das Volk peinigt. Um diesem Zustand ein Ende zu bereiten, will der Dichter im Lande den sozialen Frieden, Ordnung und Gerechtigkeit sehen; der Adel möge dem Beispiel seiner heldenmütigen Ahnen folgen, den Feind angreifen und ihn von den Landesgrenzen verjagen. Dann erst wird das „goldene Zeitalter” zurückkehren, das Volk von Stadt und Land in Glück und Zufriedenheit leben können.
    Leider blieben auch die beschwingten Worte Nagyszombatis ohne Wirkung, die Katastrophe rückte unaufhaltsam näher heran. Süleiman II. d. Gr. (1520--1566) hatte kaum seinen Thron bestiegen, als er mit der Eroberung von Belgrad (1521) eine Reihe von Feldzügen begann, deren Opfer Ungarn wurde. Der vom Zwiespalt geschwächte Widerstand des Landes wurde 1526 bei Mohács gebrochen, den Heeren des Sultans stand nichts mehr im Wege. 1529 drangen sie entlang der Donau, über Ofen bis Wien vor, 1532 erreichten sie nach einem Vorstoß entlang der Drau Güns (Kõszeg) und Graz,1541 zog der Sultan in die Hauptstadt Ofen ein und die Feldzüge 1543 und 1552 endeten mit der Besetzung von ganz Mittelungarn.
    Diese Ereignisse hatten für das Leben der ganzen Nation unabsehbare Folgen. Nachdem Ludwig II. in der Schlacht bei Mohács den Tod gefunden hatte, zerfiel das Land in zwei Teile. Der Hochadel wählte zwei Könige, Ferdinand von Habsburg und János Zápolya, die sich gegenseitig bekämpften und solcherart das Land weiter schwächten. Als dann János Zápolya starb ((*os*306**os*)) (1540) und das Land nach den Verfügungen des Friedens von Großwardein wiedervereinigt werden sollte, wurde es von Süleiman für 150 Jahre in drei Teile zerrissen. Der westliche und nördliche Teil des Landes wurde von den Habsburgern, selbstverständlich den deutschen Interessen entsprechend, von Wien aus regiert. Im Osten herrschten Zsigmond Zápolya und seine Nachfolger als türkische Vasallenfürsten Siebenbürgens in innenpolitischer Unabhängigkeit, während der mittlere, größte Teil des Landes unter der unmittelbaren Herrschaft der Türken stand.
    Noch folgenschwerer in ihren Auswirkungen war die Tatsache, daß das Land, welches unter Matthias Corvinus 3--4 Millionen Einwohner zählte und bis zu 80% von Ungarn bevölkert war, bis zum 18. Jahrhundert ein Nationalitätenstaat wurde, in dem die 2--3 Millionen Ungarn lediglich 40% der Gesamtbevölkerung darstellten. Nur das Ungartum widersetzte sich nämlich den Türken, die die westlichen und vielfach auch die östlichen Provinzen angriffen. Als „Bollwerk des Abendlandes” („antemurale Christianitatis”) schützten die heldenmütigen Verteidiger der Grenzfesten nicht nur ihr Vaterland, sondern auch die anderen christlichen Völker. An Stelle der Ungarn, die in anderthalb Jahrhunderten auf dem Schlachtfeld verbluteten oder in die Sklaverei verschleppt wurden, traten Slowaken, Rumänen und Serben, die in ihren Bergen in Frieden leben und sich vermehren konnten, sowie zahlreiche Siedler aus deutschen Landen. So konnte dann im Jahre 1920 aufgrund des Nationalitätenprinzips das Friedensdiktat von Trianon mehr als zwei Drittel des Landes verschiedenen Nachbarstaaten angliedern.
    Das traurige Los des Volkes und des Staates wurden auch dem Benediktinerorden zuteil. Selbstverständlich wurden zur Zeit der Türkeneinfälle die stärksten Bauwerke der einzelnen Gegenden, die Abteien, in aller Eile in Festungen verwandelt, in denen die führende Rolle nicht den Mönchen, sondern dem Militär zukam und das Befehlsrecht nicht vom Abt sondern vom Burgvogt ausgeübt wurde. Aber selbst dieses Leben war nur solange befristet, bis auch diese kleinen Inseln in den Fluten der türkischen Übermacht untergegangen waren.
    Als erste fielen die Abteien in Syrmien, südlich der Drau, zum Opfer. Die aufeinanderfolgenden Türkeneinfälle bereiteten dann auch dem Benediktinertum Transdanubiens ein Ende. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts verließen die Mönche nacheinander die Abteien von Pécsvárad, St. Trinitas, Szekszárd, Iván, Földvár, Káva, Telki und Koppánymonostor. Die Mönche vón Báta, die ihren Abt in der Schlacht bei Mohács verloren hatten, retteten bereits am 1. September 1526 ihren kostbaren Schatz, die Heiligblut-Reliquie, nach Martinsberg. Später wurde sie zurückgebracht, doch nach dem Angriff von 1539, als die Benediktiner ihr Heim endgültig verließen und die Türken ungefähr 1000 Gefangene aus der Gegend von Báta wegtrieben, ging sie spurlos verloren. Abt László Móré von Pécsvárad übersiedelte um 1531 nach Kolozsmonostor, wo er 1546 als Custos fungierte. Ungefähr zur selben Zeit entvölkerten sich die Klöster Zselicszentjakab, Tihany, Almád, Bakonybél, Ják und Lébény, während die Klöster von Somogyvár, Mágocs und Babocsa kaum überlebten. In der zweiten Hälfte ((*os*307**os*)) des Jahrhunderts kamen die Abteien des Komitats Zala --- Hahót, Zalavár, Kapornak --- an die Reihe; letztere wurde zum stärksten militärischen Stützpunkt der Gegend ausgebaut.
    Und was geschah aus den Abteien, die von der Türkennot verschont blieben? Teil 2 in nächsten Thema. Guenther sen.
     
  8. Guenther sen.

    Guenther sen. Gesperrt

    Teil 2.

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    Copyright © Pannonhalmi Főapátság 2004 [/SIZE]
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12. Februar 2007
  9. lynxxx

    lynxxx Neues Mitglied

    Also ich hab nicht alles zuende gelesen, aber ich muss mich schon wundern.

    Erstens, dass 1974/80 noch solche Schriften Eingang in die Studia Hungarica finden durften.
    Da war der große Osmanist Hammer-Purgstall im 19. Jahrhundert ja noch objektiver! Der Autor schreibt ja so emotional und einseitig, als wolle er mit einem Manifest die große ungarische Nation auf einen Vergeltungszug schicken.... ;)
    Abgesehen davon, dass etliches falsch dargestellt ist und voller wertender Begriffe ist. Allein schon von Türken statt Osmanen zu sprechen, ist mehr als veraltet.
    Sicher ist natürlich, dass Ungarn als Grenzgebiet ein teilweises härteres Schicksal hatte, als andere Provinzen.

    Als kleine überblickhafte Ergänzung, stelle ich her mal ein paar Ausschnitte des guten kleinen Beck Wissen-Büchleins: Die Geschichte des Osmanischen Reiches von Suraya Faroqhi hinein:
    Expansion in Europa während des 16. Jahrhunderts

    Die Thronbesteigung Süleymans des Prächtigen 1520 brachte
    eine erneute Westexpansion; bereits 1521 nahmen die Osmanen
    das schon einige Male vergeblich belagerte Belgrad ein,
    und 1526 endete die Schlacht von Mohacz mit der Niederlage
    des ungarischen Heeres und dem Tode Königs Lajos II. Süleyman
    setzte zunächst, wie es bei osmanischen Eroberungen
    oft geschah, einen lokalen Prätendenten namens Johann Zapolya
    zum König ein. Da aber dieser bald starb, und der habsburgische
    König Ferdinand I. Erbansprüche geltend machte, denen er durch einen Feldzug Nachdruck verlieh, kam es zu einem
    längeren osmanisch-habsburgischem Krieg. Nach der osmanischen
    Eroberung von wichtigen Festungen (Pecs, Sikos,
    Gran) wurde zwischen 1541 und 1547 der größere Teil Ungarns
    osmanische Provinz, deren Verwaltung in der alten Königsstadt
    Buda angesiedelt war. Siebenbürgen blieb ein von den
    Osmanen abhängiges Fürstentum, während ein schmaler Streifen
    im Westen unter habsburgische Herrschaft geriet. Im Zuge
    dieses Krieges kam es 1529 auch zu einer kurzen Belagerung
    von Wien. Da der osmanische Machtbereich, entgegen der ursprünglichen
    Erwartungen am Sultanshof, Mitte des 16. Jahrhunderts
    seine maximale Ausdehnung nach Westen erreicht
    hatte, wurde Ungarn für anderthalb Jahrhunderte zum Grenzgebiet.
    Im Mittelmeerbereich erhielt der Osmanenstaat einen bedeutenden
    Zuwachs durch die Eroberung der Insel Zypern
    (1571); auch die von den vereinten spanischen und venezianischen
    Flotten gewonnene Schlacht von Lepanto (1571) hatte
    daran nichts ändern können. Die Insel, wertvoll wegen ihrer
    Baumwoll- und Zuckerkulturen, hatte seit dem Beginn des
    16. Jahrhunderts zum venezianischen Kolonialreich gehört.
    Die osmanische Administration begann sogleich damit, Siedler
    aus Anatolien auf die Insel zu überstellen; neben landlosen
    Bauern fiel die Wahl auch auf Angehörige der von den Sunniten
    als ketzerisch betrachteten Religionsgruppe der Kizilbas,
    („Rotköpfe“ nach ihrer bevorzugten Kopfbedeckung).13

    Muslime und Nichtmuslime

    Die Eroberungen Selims I. hatten den Osmanenstaat zu einem
    Reich mit überwiegender muslimischer Mehrheit gemacht; mit
    Beginn des 16. Jahrhunderts kann man also mit voller Berechtigung
    von „nichtmuslimischen Minderheiten“ sprechen. Unter
    diesen Minderheiten machten die Griechisch-Orthodoxen
    die Mehrheit aus. Sie waren nicht nur auf dem westlichen Balkan
    und auf Zypern vertreten, sondern auch in den syrischen
    Provinzen. Ägypten war die Heimat der koptischen Minderheit,
    während in den Bergen Ostanatoliens, in manchen Städten
    Kleinasiens und in der Hauptstadt Istanbul unterschiedlich
    große Gruppen von gregorianischen Armeniern zu finden waren.
    Katholische Untertanen hatte das Osmanische Reich nur
    in sehr begrenzter Zahl, nämlich auf den Ägäischen Inseln, in
    Dalmatien, Bosnien und Ungarn. Eine evangelische, sprich
    kalvinistische, Gruppe von einiger Bedeutung existierte nur in
    Ungarn und Siebenbürgen.
    Unter den Juden spielten die einheimischen (romaniotischen)
    Gruppen nur eine wenig bedeutende Rolle neben den Einwanderern,
    die häufig aus Spanien und Portugal, aber nicht selten
    auch aus Italien kamen. Daneben gab es eine aschkenasische
    Einwanderung aus Mittel- und Osteuropa; die sprachlichen
    und kulturellen Unterschiede waren also recht bedeutend. Aber
    schon im 16. Jahrhundert war eine Assimilation an das osmanische
    Milieu zu beobachten; so sind bereits aus dieser Zeit
    jüdische Lieder überliefert, die nach osmanischen Melodien gesungen
    wurden. Spanische Einwanderer benutzten neben der
    Kultsprache des Hebräischen das Spanische, das sie mit hebräischen
    Lettern schrieben (ladino).
    In der älteren Forschung wurde angenommen, daß die Zusammenfassung
    der Nichtmuslime in sogenannten millets, das
    heißt das ganze Leben der jeweiligen Gruppe regelnden Organisationen
    unter der Verantwortlichkeit von Bischöfen, Priestern
    und Rabbinern, bereits im 15. oder 16. Jahrhundert eingeführt
    worden ist. Dies wird heute stark in Zweifel gezogen.
    Religiöse Gemeinden, allen voran die orthodoxe Kirche, existierten
    von Anfang an und wurden vom osmanischen Staat
    anerkannt. Aber im 16. und 17. Jahrhundert scheint die Autorität
    geistlicher Führer über ihre Gemeinden nur sehr begrenzt
    gewesen zu sein; besonders die Forschung zur frühen Geschichte
    der immigrierten Juden hat diese internen Konflikte aufgedeckt.
    Nichtmuslime gleich welcher Konfession zahlten eine cizye
    genannte besondere Kopfsteuer. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts
    wurde diese manchmal von einem ganzen Dorf als
    Kollektivzahlung eingezogen; aber im Prinzip war jeder arbeitsfähige
    Mann cizyepflichtig. Die Höhe der Steuer war dem
    Reichtum entsprechend abgestuft.
    Rechtlich gesehen waren Nichtmuslime unterprivilegiert: So
    konnten sie nicht vor Gericht gegen Muslime aussagen. Im Geschäftsleben
    war das ein ernstes Problem, das viele dadurch zu
    lösen suchten, daß sie ihre Transaktionen in die Register des
    Kadis eintragen ließen und damit beweiskräftige Dokumente
    schufen. Die Häuser der Nichtmuslime durften nicht höher
    sein als die ihrer muslimischen Nachbarn; es konnte vorkommen, daß eine Kirche, auch wenn die osmanische Eroberung
    schon lange zurücklag, ihrer Gemeinde weggenommen und in
    eine Moschee umgewandelt wurde. Um einer Moschee zu den
    nötigen Betern zu verhelfen, konnten Nichtmuslime, die in der
    Nähe einer Moschee lebten, sogar gezwungen werden, ihre
    Häuser zu verkaufen und umzuziehen. Aber die Praxis war oft
    toleranter als Rechtssätze und Sultansbefehle; obwohl das von
    offizieller Seite nicht gern gesehen wurde, lebten in manchen
    Städten Anatoliens Muslime und Nichtmuslime über Jahrhunderte
    hinweg in denselben Stadtvierteln zusammen.
    Vor allem kamen im Gegensatz zu den europäischen Staaten
    jener Epoche, in denen Vertreibungen und Hinrichtungen religiöse
    Konformität erzwangen, unfreiwillige Bekehrungen zum
    Islam nur relativ selten vor. Selbst manche Sklaven konnten
    dem Druck, die Religion zu wechseln, widerstehen. Allerdings
    hatte die Mehrheit der Sklaven, sowie die durch die Knabenlese
    für den Dienst des Sultans eingezogenen jungen Männer, in
    dieser Sache kaum eine Wahl. Es kam auch vor, daß Leuten, die
    für die osmanische Verwaltung „Ruhestörer“ darstellten, nur
    die Wahl zwischen einer schweren Strafe und der Annahme des
    Islams blieb.
    Die überwältigende Mehrheit aller Bekehrungen dürfte jedoch
    auf freiwilliger Basis erfolgt sein. Dafür gab es etliche
    Gründe. Zunächst einmal dürften die nicht enden wollenden
    Religionsstreitigkeiten zwischen Orthodoxen, Katholiken und
    Protestanten auf manche Südosteuropäer so abstoßend gewirkt
    haben, daß sie nicht mehr bereit waren, an eine göttliche Sendung
    der christlichen Kirchen zu glauben. Für weniger nachdenkliche
    Menschen gab es natürlich „weltlichere“ Gründe.
    Von der cizye einmal abgesehen, öffnete die Annahme des Islam
    Möglichkeiten des sozialen Aufstiegs, etwa als Diener eines
    Gouverneurs. Auch mögen manche Menschen es einfach
    vorgezogen haben, als Untertanen „erster“ und nicht „zweiter“
    Klasse zu leben. Bisweilen gab es auch Bekehrungen ganzer
    Dörfer oder Familien, deren Gründe wegen Quellenmangels
    meist nicht mehr nachzuvollziehen sind. Aber schon die Bedeutung
    der cizye als staatlicher Einnahmequelle dürfte osmanische Provinzgouverneure und Kadis davon abgehalten haben,
    die Bekehrung der „Ungläubigen“ mit allzuviel Nachdruck zu
    betreiben.

    Zitat Ende.

    Lies mal die Reihe "osmanische Geschichtsschreiber", da erhält man einen guten Eindruck von den tatsächlichen Vorgängen im Grenzgebiet.

    Trotzdem Danke für den Link. :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Februar 2007
  10. hyokkose

    hyokkose Gast


    Wenn Du das Buch verlinkst, ist es nicht nötig, den ganzen Text auch noch zu kopieren.

    Wenn Du komplette Texte kopierst, solltest Du darauf achten, ob Du das Copyright nicht verletzt.
     
  11. Guenther sen.

    Guenther sen. Gesperrt

    Türkische Schlacht ?

    Hallo
    Habe ein weiteres Buch "entdeckt". SUPER. Auf Seite 155 ist von einer Schlacht die Rede. Dürfte interessieren. Das andere im Buch habe ich noch nicht lesen können.
    Gruß Hans-Peter Günther sen.
    (Bitte um Entschuldigung, wollte nur den Abschnitt mit den Türken gleich zum lesen Euch "kopieren".)
    http://books.google.com/books?vid=O...festung&dq=geschlecht+jak&hl=de&ie=ISO-8859-1
     
  12. lynxxx

    lynxxx Neues Mitglied

    Interessant, allerdings solltest du dich vielleicht mal jüngeren Werken zuwenden? ;)
    Bücher von 1849 lassen sich doch erheblich leichter einordnen und bewerten, wenn man erstmal Bücher ab den '90er Jahren (des 20. Jh.) gelesen hat?

    Ich lasse dir mal ein ebook von ~2000 zukommen. Als Überblick, teilweise oben schon zitiert.

    Ciao, lynxxx
     
  13. lynxxx

    lynxxx Neues Mitglied

    Hi Guenther,
    mir ist grad ne kleine Aufstellung mit Miniaturmalereien ins Auge gesprungen.
    Betrifft die Eroberung von Siklós, Esztergom (Gran), Székesfehérvár (Stuhlweißenburg/Stolni Biograd)
    wohl die Feldzüge 1541 und 1543 betreffend.
    http://www.os-ar.com/estergon/

    Vielleicht entdeckst du dort ja topographisch Interessantes.
    Ahoi, LG lynxxx
     

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