Schritt & Sprung Methode

Dieses Thema im Forum "Kunstgeschichte" wurde erstellt von Balduin, 28. April 2008.

  1. Balduin

    Balduin Gesperrt

    Hallo,

    ich sollte nähere Infos zur Schritt & Sprung Methode am Klavier/Cembalo zu Zeiten des Barocks finden...
    Falls mir da jemand weiterhelfen kann, ich danke dir von Herzen
     
  2. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Dann schreib mal der Demoiselle oder Soleil Royal eine nette PN.
     
  3. Mercy

    Mercy unvergessen

    Oder schlag nach bei
    Richard Alewyn: Das große Welttheater. Kapitel Der Geist des Barocktheaters.
     
  4. Balduin

    Balduin Gesperrt

    Hoffentlich hat das Buch meine Bibliothek, ansonsten bin ich aufgeschmießen
     
  5. Mercy

    Mercy unvergessen

    Meine hatte es nicht, aber die konnte es via Fernleihe besorgen.
    Wer wird denn so schnell den Fliente ins Koornbeet wärfen?
     
  6. Balduin

    Balduin Gesperrt

    Biblio hats nicht :) Aber gut, ich werd schauen, ob ich noch ne Lösung finde...
     
  7. Balduin

    Balduin Gesperrt

    Schritt: kleine oder große Sekunde, wird dann Legato gespielt
    Sprung: ab kleiner Terz (nach oben) wird non-legato gespielt, bei Notenwerten wie 1/8 läuft das auf Staccato hinaus.
     
  8. hyokkose

    hyokkose Gast

    So simpel dürfte das doch nicht sein, siehe folgende Zitate:

    http://www.h-eike.net/student/Lohmann.DOC

    In diesem Text findest Du auch weitere Faustregeln.

    (Kleine Korrektur hierzu: Père Engramelle gehört nicht zum 16. Jahrhundert, seine "Tonotechnie" ist 1775 erschienen.)
     
  9. Balduin

    Balduin Gesperrt

    Die Frage von mir kam auf, weil ich ein barockes Stück am Klavier spiele und per "Schritt & Sprung" darauf achten sollte, es so zu spielen, wie im Barock üblich. Wenn das nicht die ganze Erklärung ist, okay, es war die Erklärung der praktischen Anwendung am Klavier. Vielleicht hilfts mal noch einem verzweifelten Besucher :scheinheilig:
     
  10. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Das ist schon recht interessant, sahen im 18.Jh. die Instrumente schon ganz anders aus als im 16.Jh., das moderne Hammerklavier hatte bereits den Siegeszug angetreten.:fs: (Aber das Thema hatten wir schonmal...)
     
  11. hyokkose

    hyokkose Gast

    Ich kann mich nicht erinnern, wie hieß denn das Thema?

    Père Engramelle bezieht sich übrigens nicht auf besaitete Instrumente, sondern auf eine Art Drehorgel. Gerade hier ist der Punkt, an dem die Taste losgelassen (bzw. das Ventil geschlossen wird), eminent wichtig.
     
  12. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

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