Sklavenhandel vornehmlich in jüdischer Hand?

Dieses Thema im Forum "Die Franken" wurde erstellt von Uhtred, 20. Februar 2010.

  1. Uhtred

    Uhtred Gesperrt

    Hallo und guten Tag!

    Hatte heute eine lange Diskussion, bei der es darum ging, ob der Skalvenhandel im Frankenreich in erster Linie von Juden betrieben wurde.
    Mein Standpunkt in der Diskussion war: Sie hatten zumindest großen Anteil daran, da sie naturgemäß über gute Beziehungen/Verbindungen zum Orient verfügten (waren deshalb oft auch als Missi unterwegs), welcher der Hauptabnehmer von Sklaven war, die von den Franken in ihren Kriegszügen "produziert" wurden.

    Es gab nebenbei bemerkt, in dem Zusammenhang auch Unmutsäußerungen der Kirche, die beklagte, der rege (kaiserlich gedeckte) Sklavenhandel in Richtung Orient (speziell durch Juden?), würde dort das Heer der Ungläubigen anschwellen lassen (Was im wahrsten Sinne des Wortes richtig war, da islamische Herrscher ja bekanntlich Sklaven planmäßig zu Soldaten ausbilden ließen - sofern sie nicht bereits vor dem Verkauf zu Eunuchen gemacht worden waren...).

    Also, was meint ihr:
    Wie war der Stellenwert jüdischer Kaufleute im Sklavenhandel des Frankenreichs?
    Haben Sie den Ton angegeben?
     
  2. rena8

    rena8 Aktives Mitglied

    Ich habe ein Verständnisproblem. Meinst du mit Franken die frühmittelalterlichen Karolinger etc, also die Zeit um Karl den Großen und der christlichen Missionierung Europas?
    Über Sklavenhandel und eine besondere Spezialisierung der Bevölkerung jüdischen Glaubens in dieser Zeit habe ich bisher nichts gelesen, was nichts heißen muß.
     
  3. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Unter den Ottonen gab es einen regen Sklavenhandel mit der mediterranen Welt. Die "Araber" hatten Bedarf und die Ottonen bedienten ihn. Die Juden waren durch ihre Verbindungen diejenigen, die am einfachsten zwischen den beiden Welten hin und her reisen konnten. Durch verwandtschaftliche Beziehungen - jüdische Familien hatten ihren Dependancen z.T. über den gesamten Mittelmeerraum verstreut, wie man z.B. aus der Kairoer Geneeza weiß - hatten Juden es im Fernhandel auch häufig einfacher, ein auf Vertrauen basierendes System aufzubauen, als andere. Insofern ist klar, dass Juden, die sowieso im Fernhandel tätig waren auch diese Ware, denn als etwas anderes wurden die Menschen von Produzent, Zwischenhändler und Abnehmer nicht gesehen, übernahmen. Es gab einige Orte, die gleichsam Zentren der Kastration waren, dies galt vor allem für spätere Palastsklaven. So z.B. Prag, Verdun, Regensburg oder Lucena.
     
  4. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Uhtred, Du hast recht. Im Frankenreich wurde den Juden unter Ludwig dem Frommen ausdrücklich das Privileg des Kaufs und Verkaufs ausländischer Sklaven erteilt. Wirklich groß in die Gänge kam der Sklavenhandel aber erst im 10. Jhdt., als im Zuge der deutschen Feldzüge in den Osten häufig Slawen gefangengenommen und versklavt wurden. Magdeburg und Merseburg wurden damas zu Zentren des Sklavenhandels. In der Regel wurden die Sklaven von jüdischen Händlern gekauft und abtransportiert, allerdings großteils nicht in den Orient, sondern ins maurische Spanien nach Cordoba. Die Sklaven wurden zunächst meist nach Koblenz gebracht und dann über den Rhein. In den Zollbestimmungen stand sogar ausdrücklich: "Judei pro unoque sclavo emptico debent 4 denarios.", also dass Juden für jeden Sklaven 4 Denare zu entrichten hatten. Die Reise ging dann die Mosel und die Maas entlang nach Verdun, wo sich ebenfalls ein großer Umschlagplatz für den Sklavenhandel befand. Die Juden betrieben hier sogar eine Einrichtung, in der Sklaven professionell kastriert werden konnten, um Eunuchen für den Markt im islamischen Spanien zu schaffen. Die weitere Route verlief über Lyon nach Arles und von Arles entweder über Narbonne nach Barcelona oder mit dem Schiff nach Almeria oder irgendwohin nach Nordafrika oder Sizilien.
    Die wichtige Rolle der Juden im Sklavenhandel erkennt man auch daran, dass in Böhmen ein Gesetz erlassen wurde, das es Juden ausdrücklich verbot, Tschechen ins Ausland zu verkaufen.
    Durch ihre guten Kontakte nach Spanien waren Juden auch für diplomatische Missionen gefragt. Als z. B. Kaiser Otto I. eine Gesandtschaft nach Cordoba schickte, wurde sie von Juden begleitet und unterstützt.
     
  5. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

    Komisch, wenn ich das bisher lese, drängen sich mir doch ein paar Fragen auf.

    1. Warum kümmerten gerade Sie sich um diesen Handel? Weil die anderen nicht wollten oder durften aus religiösen Gründen, oder sind es lediglich die besseren Handelsbziehungen?

    2. Ist de Handel von Sklaven eine besondere Kategorie von Handel gewesen?

    3. Wie war ihr Anteil im Vergleich zu anderen "ethnischen" Händlergruppen?

    Und wenn Ihr diese Thesen formuliert, dann wäre eine globale oder detaillierte Quelle nicht unerheblich.
     
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  6. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Das ist doch das Problem des antijudaistischen Teufelskreises: Juden durften gewissen Arbeiten nicht nachgehen bzw. kein Land besitzen, was sie von gewissen Arbeiten ausschloss und mussten aufgrund dessen ihren Lebensunterhalt dort verdienen, wo sie konnten und durften und Christen ggf. nicht durften. Christen war es z.B. verboten Zinsen zu nehmen. Aufgrund dieser Vorausbedingungen entstanden dann wieder antijüdische Vorurteile, die teilweise noch bis heute nachwirken: Juden sind grundsätzlich reich und geschäftstüchtig (ist natürlich Blödsinn, wirkt aber nach).
    Zusätzlich also zu diesen Rahmenvorgaben hatten sie durch die oben dargelegten weitläufigen verwandtschaftlichen Beziehungen als Fernhändler einen Standortvorteil. Und was handeln Fernhändler? I.d.R. Luxuswaren.

    Was allerdings den Sklavenhandel nach al-Andalus angeht, so muss hier festgehalten werden, dass auch hier die gesellschaftlich-politischen Vorausbedingungen erst in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts so waren, dass hier Abnehmer für große Sklavenkontigente existierten. Siehe auch hier: http://www.geschichtsforum.de/f77/milit-rsklaven-sklavensoldaten-9937/
     
  7. zaphodB.

    zaphodB. Premiummitglied

    Nun ja,ich habe gerade eine Chronik von Worms zur Hand.Dort,in einer der frühesten und bedeutendsten jüdischen Gemeinden Europas, die ab dem 10.Jahrhundert nachgewiesen ist, haben die Juden die Stellung der Friesen als Fernhändler übernommen und sind sogar in dasselbe Stadtviertel gezogen,das vorher von den Friesen bewohnt wurde. Und die Friesen betrieben traditionell auch Sklavenhandel.

    Gründe für die relativ plötzliche Ablösung der Friesen durch die Juden als Fernhändler habe ich noch nicht erkennen können, aber es kann sein,daß man hier zusammen mit der Funktion und dem Stadtviertel auch die Geschäftszweige übernahm.
    Allerdings scheint in worms der Sklavenhandel keine große Rolle gespielt zu haben, zumindest ist er nicht explizit erwähnt.
    Daß die ortsansässigen Juden im Reich ,selbst wenn sie Fernhändler waren,"naturgemäß" über gute Beziehungen/Verbindungen zum Orient verfügten,wage ich übrigens mal eher zu bezweifeln. Es war vielmehr eher ,wie bei allen Fernhändlern die Teilhabe an einem Händlernetzwerk,daß sich vom Nordkap bis in den südlichen Mittelmeerraum und von Grönland bis Samarkand und Bagdad erstreckte und auf denen Handelsgüter in mehreren Etappen und über diverse Zwischenstationen gehandelt wurden.
     
  8. rena8

    rena8 Aktives Mitglied

    Zustimmung, nur wie kam das?
    Es gab einen jüdischen Bevölkerungsteil bes. in den Städten des Rheinlands. Städter waren eher Handwerker und Händler und vielleicht waren die Juden eine Spur mobiler und weiträumiger vernetzt. Führt das zwingend zu Sklavenhandel? War dieser besonders lukrativ und gleichzeitig moralisch zweifelhaft? Doch nur dann, wenn es sich um Christen handelte?

    Also sprechen wir vom 10 Jhdt. und später?
     
  9. zaphodB.

    zaphodB. Premiummitglied

    Nicht nur in Worms,sondern auch in Speyer und Worms stellten im 11. und 12.Jahrhundert Juden und Friesen das Gros der Fernhändler , wobei man hier ebenfalls die gleichen Geschäftszweige betrieb.
    Zu den traditionellen Sklavenhändlern und -Sklavenjägern des Mittelalters gehörten auch Normannen,Waräger ,Chasaren und andere Turkvölker sowie die Sachsen, die besonders im slawischen Bereich tätig waren.
    Insofern kann man hier nicht von einer jüdischen Dominanz des Sklavenhandels sprechen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Februar 2010
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  10. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Es waren ja keine Christen, sondern heidnische Slawen, die da verkauft wurden. Es galt nicht >Mensch< sondern es galt >Christ<. Ein Jude hätte in einer christlichen Umgebung niemals einen christlichen Sklaven haben, geschweige denn verkaufen dürfen. Die Moralfrage hat man damals offensichtlich nicht gestellt.
     
  11. Uhtred

    Uhtred Gesperrt

    @rena8: Ich meinte in erster Linie die Zeit der Karolinger, also 8. - frühes 10. Jahrhundert.

    Letztendlich scheine ich, wenn ich mir die Beiträge durchlese, mit meiner These nicht falsch zu liegen, dass gewisse Umstände wie eben verwandschaftliche Beziehungen in den Orient, die Juden für den Fernhandel, sprich auch den Sklavenhandel, prädestiniert haben.

    Vielleicht darf ich genau aber noch eine Frage anhängen:
    Die Kirche muss doch eigentlich auf breiter Front Amok gelaufen sein, wenn ungläubige Juden, an ungläubige Moslems, teils christliche Sklaven verkauft haben?
    Einzelne Proteste von Bischöfen sind mir bekannt, auch diverse Dekrete die den Verkauf von Christen nachträglich verboten habe (der Bedarf für solche Regelungen muss seine Ursachen haben), aber mir scheint, dass für damalige Verhältnisse irgendwie reichlich wenig Aufhebens um diesen Umstand gemacht wurde. Hatten die Kirchenfürsten etwa auch ihre Finger im Sklavenhandel?
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Februar 2010
  12. Uhtred

    Uhtred Gesperrt

    Es gab allerdings Juden mit christlichem Personal, welches durchaus nicht selten Ziel jüdischen Bekehrungseifers geworden ist. Sehr zum Unmut der Kirche, wie man sich vorstellen kann.
    Weiterverkauft wurden christliche Sklaven teils auch von Juden, auch wenn sich diese die Sklaven nicht selbst gehalten haben.
     
  13. Bauernjörg

    Bauernjörg Neues Mitglied

    Also, was meint ihr:
    Wie war der Stellenwert jüdischer Kaufleute im Sklavenhandel des Frankenreichs?
    Haben Sie den Ton angegeben?[/QUOTE]

    Haben wir nicht in der Schule gelernt,die Sklaverei ist in der Spät-Antike im Lateinischen Europa aufgelöst worden und der Frondienst trat an ihrer stelle!
    Nun gut fast jeder,der hier in der Plattform ist,weiß dass es so nicht der Fall war.Die Frage ist gut und sie ist auch berechtigt!!!
    Ich möchte meinen Ansatz schon im Merowingerreich ansetzen.
    Im Zuge der Völkerwanderung, gingen die Erfolge zur Besserung des Sklavenlosen, wie sie die heidnische und christliche Antike kannten,wieder verloren.Zumal Äußerungen von Augustinus, das Sklaverei durch schuldhaftes Verhalten entsteht und die Kirche selbst Sklaven beschäftigte,den Sklavenhandel und Besitz Vorschub leisteten.
    "Dennoch hat die Kirche schon im Hinblick auf ihre Lehre von der Einmaligkeit jeder Menschenseele viel dazu beigetragen ,um im Laufe des Mittelalters einen Mentalitätswandel herbeizuführen."( Quelle:Gebhardt Handbuch der Deutschen Geschichte-Europäische Grundlagen 4-8 Jh. )
    Im 6 Jh. verdingten sich Kaufleute aus Nordeuropa,Friesland und jüdische am einträglichen Fernhandel mit Waren aller Art- unter anderem auch mit dem Sklavenhandel von Osten nach Westen.
    Im späten 8 Jh. mischten jüdische Kaufleute -die unter Königsschutz standen - im lebhaften Transithandel der das Frankenreich in die damalige Weltwirtschaft mit einbezog kräftig mit.Und insbesondere mit ungetauften Sklaven die sie aus Osteuropa über fränkische Umschlagplätze (Mainz oder Verdun) nach Spanien verkauft wurden.
    Das zeigt doch schon allein, welche Bedeutung der Sklavenhandel im Früh-und Hochmittelalter im Frankenreich und nachfolgenden Reiche hatte.
     
  14. Uhtred

    Uhtred Gesperrt

    Richtig :)
    Wobei man glaube ich, aber nicht das gesamte Mittelalter in einen Topf werfen sollte.
    Im Frühmittelalter gehörte der Sklavenhandel, noch ganz in der Tradition der noch nicht so lange verflossenen Antike, sicher zum Standardprogramm im christlichen Europa.
    Ab dem Hochmittelalter wurde das dann aber doch fast vollständig von Frondienst bzw. Leibeigenschaft verdrängt.
    Zum Einen gab es in Europa nicht mehr so viele Ungläubige, die man hätte im Verlauf von Kriegszügen versklaven können.
    Zum Anderen hatte die Leibeigenschaft den Vorteil, dass der Betroffene mehr Arbeitseifer an den Tag legte, als ein Sklave.
    Und zwar deshalb, weil er über einen nicht unbeträchtlichen Teil seiner Erträge frei verfügen durfte. So war Ansporn für mehr Fleiß gegeben. Ein eher träger Bauer wiederum musste, im Gegensatz zu gut versorgten Sklaven, fürchten, dass er bei schlechten Erträgen verhungert. Das ist ebenso ein Ansporn mehr zu schuften und kreativ beim Erzeugen von landwirtschaftlichen Produkten zu sein :)
     
  15. Bauernjörg

    Bauernjörg Neues Mitglied


    Der Codex Theodosianus 438 verbot den Juden, die Bekehrung von Christen zum Judentum,ebenso Mischehen,Sklavenhaltung (aber nicht den jüdischen Sklavenhandel).
    Ob diese gesetzliche Bestimmung nach der Völkerwanderungsepoche noch geltendes Recht waren,muß bezweifelt werden,aber die theologisch begründete Judenfeindschaft dauerte fort und wurde im 8./9.Jh. wieder verstärkt.Dennoch blieben die Juden am Wirtschaftsleben führend und lange unentbehrlich!
     
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  16. Uhtred

    Uhtred Gesperrt

    Ganz sicher sogar, denn sonst hätte man sich ja nicht genötigt gesehen, neue Gesetze diesbezüglich zu erlassen.
    Das Wehklagen diverser Bischöfe lässt auch den Schluss zu, dass durchaus Christen als Sklaven verkauft wurden - egal ob nun von Juden oder Christen.

    Zur "Judenfeindschaft": Die war zur Zeit der Karolinger wohl verhältnismäßig klein. Ich frage mich jedoch, ob eben diese weitestgehende Freizügigkeit der Juden, Bekehrungsversuche von eben diesen an Christen gefördert hat, was wiederum dazu führte, dass die Kirche sich genötigt sah, mittels diverser theologischer (polemischer) Streitschriften, dagegen zu halten.
    Richtig ungemütlich für die europäischen Juden, wurde es ja erst im 11 Jahrhundert, vor allem im Vorfeld der sich abzeichnenden Kreuzzüge.
     
  17. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Das hast du ja nun schon mehrfach angeführt. Aber könntest du evtl. mal Stellen beibringen?
     
  18. Uhtred

    Uhtred Gesperrt

    Reichen dir die erlassenen Gesetze, z.B. von Pippin, nicht aus, welche den Verkauf von christlichen Sklaven ausdrücklich verboten haben?
    Wie ich nämlich bereits ausgeführt habe, gibt es für Gesetze in der Regel Anlässe.
    Und wären nicht auch Christen als Sklaven verkauft worden, dann hätte es nicht Gesetze bedurft, die speziell darauf eingingen.
     
  19. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Du sprichst ja mehrfach vom Wehklagen diverser Bischöfe, also wirst du diese ja wohl auch für die Einzelfallanalyse beibringen können. Pippin erwähnst du gerade zum ersten Mal.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Februar 2010
  20. Uhtred

    Uhtred Gesperrt

    Erstens, diese "Verbotsgesetze zum Sklavenhandel mit Christen" waren zweifellos ein Resultat der Beschwerden seitens der Kirche. Oder fällt dir dazu eine besserer Grund ein?
    Den Weltlichen war es als Profiteure zweifellos wurscht, welchen Glaube der Versklavte hatte.

    Zweitens - 845 - Zusammenkunft mehrerer Bischöfe in Meaux zum Thema jüdischem und christlichem Sklavenhandel

    Drittens - Bischof Agobard von Lyon beschuldigte Sklavenhändler Knaben kastrieren zu lassen und illegal außer Landes (wohl Richtung Cordoba) bringen zu lassen. Damit sollte das von Karl dem Großen erlassene Gesetz zum Sklavenhandel umgangen werden, demzufolge der Verkauf nur in Anwesenheit von hohen weltlichen oder geistlichen Würdenträgern stattfinden durfte.
    Und warum diese Anwesenheitspflicht?
    Möglicherweise um die Religion der Verkauften zu verifizieren?
    Höchstwahrscheinlich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Februar 2010

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