Umgang mit fragwürdiger Literatur. Ein Beispiel

Dieses Thema im Forum "Geschichtsmedien und Literatur" wurde erstellt von Moagim, 28. Juli 2011.

  1. Moagim

    Moagim Gesperrt

    Frankreich/Deutschland

    Der Deutsch-Französische Krieg 1870/71: Vorgeschichte, Verlauf, Folgen Olaf Haselhorst, Jan Ganschow, Maik Ohnezeit (Herausgeber; 2009)

    Ein sehr gutes Werk welches ungefähr den Zeitraum zwischen 1860 bis 1880 abdeckt.

     
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  2. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

    Wenn man die Kritiken zu dem Buch ansieht, dann ergibt sich ein geteiltes Bild. Wieso ist dieses Buch denn ein "sehr gutes" Werk?

    Welche inhaltlichen Themen werden denn so kompetent abgehandelt?
     
  3. Turgot

    Turgot Aktives Mitglied

    @Moagim

    Es wäre sehr nett, wenn du die Nachfrage von thanepower beantworten könntest. Ich finde es grundsätzlich prima, wenn User Literaturempfehlungen geben. Noch hilfreicher wird es, wenn, bei Werken, insbesondere bei denen, die in der Kritik unerschiedlich gewürdigt worden sind, eine Begründung für die Empfehlung mitgeliefert wird.:)
     
  4. Ingeborg

    Ingeborg Moderator Mitarbeiter

    Da der werte User, der die Buchempfehlung eingestellt hat, sich seit Tagen nicht geäußert hat (obwohl er am heutigen Tage noch im Forum war), sind einige erläuternde Worte zum Verlag und zu den Autoren/Herausgebern wohl überfällig.

    Das uns empfohlene Buch ist im Ares-Verlag in Graz erschienen, der wiederum zum Leopold-Stocker-Verlag gehört.

    Leopold Stocker Verlag ? Wikipedia

    Wikipedia schreibt dazu, daß Stocker „landwirtschaftliche und jagdliche Fachbücher, Koch- und Handarbeitsbücher, Regionalia“ etc verlegt, während bei Ares „rechtskonservative Literatur mit Schnittpunkten zum Rechtsextremismus“ erscheint.

    Diese Ausrichtung bei Stocker ist auch keine neuere Entwicklung: „Ab 1920 betonte Stocker zunehmend das deutschvölkische Verlagsprofil“ und wurde Hausverleger des Antisemiten Karl Hufnagl. Ab 1946 wurden zb nationalsozialistische Bekenntnisromane unter unverfänglichen Titeln verlegt. Derzeitiger Inhaber ist der Enkel des Verlagsgründers Wolfgang Dvorak-Stocker (geb. 1966)..

    Wikipedia weiterhin:

    Zum Buch gibt es noch eine bemerkenswerte Rezension:
    [MOD]amazon-Link gelöscht[/MOD]


    Hervorhebung von mir


    Der Verlag, in dem die Autoren Olaf Haselhorst, Jan Ganschow und Maik Ohnezeit ein Buch zur Geschichte veröffentlichen, fällt also durch 80 Jahre gleichbleibende politische Verortung auf. Daß man keinen Fachverlag oder mindestens ein renommiertes, nicht einschlägig positioniertes Verlagshaus angesprochen hat, gibt bereits einen Hinweis auf die Herausgeber, der sich bei näherem Hinsehen bestätigt:

    Olaf Haselhorst ist neuer Redakteur der Wochenzeitung „Der Schlesier“, der von Dietmar Munier - Inhaber des einschlägig bekannten Arndt-Verlages – übernommen wurde. Die Landsmannschaft Schlesien trennte sich 1988 von der Zeitung aufgrund von deren Rechtslastigkeit. Haselhorst wird als Historiker bezeichnet, war beruflich 12 Jahre bei der Bundesmarine, danach als Übersetzer tätig. Er lieferte Beiträge u.a. in der Zeitschrift „Sezession“ des „Instituts für Staatspolitik“ (neurechtes Strategieblatt), im Deutschen Soldatenjahrbuch.
    Haselhorst ist ferner Mitglied der rechten Burschenschaft Germania Hamburg.
    ( vgl.: VVN/BdA NRW - Nach den Rechten sehen... AN 04/Februar 2011 , braunzonebw )


    Er ist nicht der einzige der Autoren mit einem Burschenschaftshintergrund:

    Burschenschaftliche Blaetter: „Der Deutsch-Französische Krieg 1870/71“

    In der ausführlichen Rezension wird vermerkt, in welchen Burschenschaften die Autoren jeweils Mitglied sind:
    Hier die Liste der Autoren, deren Artikel in das Buch aufgenommen wurden:

    militaerbuch.com: Fachversand für Militärbücher

    [/quote]
    Die Autoren:
    Zu den Autoren der einzelnen Fachbeiträge zählen Univ.-Prof. Lothar Höbelt (Professor für Neuere Geschichte an der Universität Wien), General Dr. Franz Uhle-Wettler (militärhistorischer Publizist und ARES-Autor), Dipl.-Ing. Alexis Giersch (Marineoffizier und Historiker), Dipl.-Ing. Lothar Kuhr, Dr. Harald Lönnecker (Historiker und Archivar der Deutschen Burschenschaft), Dipl.-Volkswirt Dirk Schmidt (Hptm. d. Res. der Bundeswehr), Jan Ganschow (Hptm. d. Res. der Bundeswehr, Jurist), Dr. Maik Ohnezeit (promovierter Historiker, zurzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter im Wissenschaftsreferat Neuzeit/Referat Museumspädagogik des Braunschweigischen Landesmuseums).[/quote]

    Nach Angaben dort studierte Haselhorst Geschichte und Slawistik u.a. in Hamburg und diente 12 Jahre bei der Marine; von daher steht ein Studium bei der Bundeswehr-Universität in Hamburg zu vermuten.


    Auch Mitherausgeber Ohnezeit ist demnäch Historiker; beim googeln findet man neben etlichen Hinweisen auf das mit Haselhorst und Ganschow herausgegebene Buch hauptsächlich regionalgeschichtlich geprägte Veröffentlichungen.


    Schauen wir uns die anderen Autoren an:

    Lothar Höbelt

    Lothar Höbelt ? Wikipedia

    Auch zu Harald Lönnecker findet sich einiges:

    Hier zur Burschenschaft Normannia, der Lönnecker angehört:
    verbindungen kappen: EIne rechtsextreme Verbindung - Normannia Leipzig

    Hier zum Werdegang von Lönnecker:
    chor.com: Dozenten: Harald Lönnecker
    (er scheint den Versuch unternommen zu haben, so etwas wie ein studium generale hinzulegen...)

    Wie man beim googeln ebenfalls herausfindet, arbeitet Lönnecker an Themen von so profundem historischen Interesse, wie etwa der Geschichte des Frauenfußballs, zur Geschichte der Burschenschaften. Mit dem Singen hat er es auch, siehe zb: http://martin-ashley.com/assets/files/M0711%20CiF%2022-24%20Sep%20Programme.pdf
    Hier hält Lönnecker am 22.9.2011 einen Vortrag mit dem Titel: ”’Führer von morgen’. Sänger zwischen Elitarismus und Gleichheit“.

    Ein weiteres, interessantes Fundstück ist diese Veröffentlichung von Lönnecker:
    „Harald Lönnecker: Die Versammlung der „besseren Nationalsozialisten“? Der Völkische Waffenring (VWR) zwischen Antisemitismus und korporativem Elitarismus. In: burschenschaftsgeschichte.de. 2003“ ( Engelbert Dollfuß )


    Die Herren Kuhr, Ganschow und Giersch sind anderweitig als Autoren offenbar nicht in Erscheinung getreten; die Recherche nach Schmidt habe ich mir erspart.


    Franz Uhle-Wettler wird mit aufgeführt, hat aber keinen Sachbeitrag zum Buch geschrieben, sondern das Vorwort:

    Franz Uhle-Wettler ? Wikipedia

    Lt Wikipedia ist Uhle-Wettler seit 1996 Mitglied des Kuratoriums der Carl-Schurz-Stiftung, die als den Republikanern nahestehend bezeichnet wird. Er verbreitet ua geschichtsrevisionistische Thesen und engagierte sich auch für die Verteidigung des SS-Hauptsturmführers Priebke. Uhle-Wettler veröffentlicht zb in der Jungen Freiheit, in der Aula, bei Europa Vorn, Criticon und im Ostpreußenblatt.

    Aus der angegebenen Literaturliste im Wiki-Artikel geht hervor, daß Uhle-Wettler mehrere Bücher im Ares-Verlag veröffentlichte; weiterhin in den Verlagen: Verlagsgesellschaft Berg und im Arndt-Verlag.
    Zur Verlagsgesellschaft Berg: Verlagsgesellschaft Berg mbH (VGB) | Netz gegen Nazis
    Zum Arndt_Verlag: Arndt-Verlag | Netz gegen Nazis


    Es scheint demnach nicht angebracht, das Buch zu empfehlen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6. August 2011
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  5. Turgot

    Turgot Aktives Mitglied

    Ein herzliches Dankeschön an Ingeborg für diese erhellenden und weiterführenden Informationen.
     
  6. Turgot

    Turgot Aktives Mitglied

    Die gibt es noch. In diesem "Verein" war auch der Staatssekretär des Kaiserreichs Alfred von Kiderlen-Wächter schon Mitglied gewesen.
     
  7. Constantius III

    Constantius III Gesperrt

    Buchkritik

    Was soll an den Informationen denn so "erhellend" sein? Die Dame hat das Buch gar nicht gelesen, meint also eine Nicht-Empfehlung eines Buches aussprechen zu müssen, obwohl sie vom Inhalt des Buches null Ahnung hat. In dem angesprochenen Verlag veröffentlichen u.a. Autoren wie der bekannte israelische Militärhistoriker Martin van Creveld und der ehemalige Hamburger Innensenator Ingo von Münch. So schlimm kann der Verlag mithin nicht sein.

    C.
     
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  8. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Israeli zu sein schützt nicht davor, Positionen von rechts außen zu vertreten.

    Die Informationen zu Verlag und Autoren sind im Übrigen völlig ausreichend, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen.
     
  9. Constantius III

    Constantius III Gesperrt

    ad 1) Woher wollen Sie wissen, welche "Positionen" Martin van Creveld vertritt? Ich unterstelle einmal, dass Sie kein einziges Buch von ihm gelesen haben.

    ad 2) Bei der Anmeldung wurde kein Punkt hinter der Ordnungszahl akzeptiert. Ihre Belehrungen können Sie sich mithin sparen.

    ad 2) Die Informationen verschaffen zwar einen "ersten Eindruck", aber welchen? Jedenfalls keinen über den Inhalt des Buches!

    C.
     
  10. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    ad 1) Ich habe mich überhaupt nicht zu den Positionen von Martin van Crefeld geäußert, nur zur Logik der von Ihnen bemühten Argumentation.

    ad 2.1) Das ist meine Signatur, die steht unter jedem Beitrag. Hier herrscht im Übrigen Dutzcomment und ihre Selbsteinführung in dieses Forum ist bisher noch nicht sehr gelungen, ich spreche damit Ihr allgemein unhöfliches und arrogantes Auftreten an.

    ad 2.2) Doch, sehr wohl. Wir haben hier einen sehr programmatischen Verlag vorliegen.
     
  11. Constantius III

    Constantius III Gesperrt

    ad 1) Richtig, Sie haben sich zu den Positionen von Creveld nicht geäußert, sie haben ihm nur unterstellt, "Positionen von rechts außen" zu vertreten (was das auch immer sein soll).

    ad 2.1) Dann liegt hier meinerseits ein Mißverständnis vor, ich glaubte, Ihre Signatur sei ein "Nachschlag" in Bezug auf meinen Nicknamen. Hinsichtlich des angeblich "unhöflichen" und "arroganten" Auftretens kann ich nur sagen, das ist Spiegelfechterei Ihrerseits.

    ad 2.2) Sie kennen weder den Verlag noch dessen Angebot.

    C.
     
  12. Constantius III

    Constantius III Gesperrt

    Sie machen es also wie die Bundeskanzlerin - Sie kennen das Buch gar nicht, aber Sie meinen dennoch, es nicht empfehlen zu müssen. Mit seriöser Buchkritik hat das nichts zu tun.

    Fangen wir mit den negativen Kritiken an: Sie zitieren eine einzige negative Kritik, die bei Amazon erschienen ist. Vorsichtshalber erwähnen Sie gar nicht, dass es sich um die einzige negative Kritik handelt (auf Leserreaktionen, die kritisch auf die Rezension reagieren, weisen Sie auch nicht hin), die positiven Kritiken verschweigen Sie. Auf den Inhalt der Leserkritik gehen Sie aber gar nicht weiter ein (vermutlich, weil Sie das Buch nicht kennen), Sie heben nur einen einzigen Satz hervor, dessen Sinn sich Ihnen vermutlich gar nicht erschließt. Eben weil Sie den betreffenden Aufsatz zum Kriegsvölkerrecht, der in der Tat recht häufige und sprunghafte Bezüge zu aktuellen Themen, wie dem Irakkrieg besitzt, schlicht nicht kennen.

    Sie begügen sich damit, etwas über den Verlag und die Autoren herauszufinden - können jedoch nur mit Wikipediaartikeln (Wikipedia ist übrigens nicht zitierfähig!) aufwarten, von denen Sie gar nicht wissen, wer sie verfasst hat und was die Motive der Wiki-Autoren sind. Sie verweisen auch auf die linksextremistische VVN/BdA, was nicht gerade ein Beweis für Ihre Glaubwürdigkeit ist. Am Ende reicht es Ihnen, dass der eine oder andere Autor möglicherweise Mitglied einer Burschenschaft ist, um das ganze Buch zu diskreditieren. Das ist unredlich!

    Ich frage mich auch, woher Sie so genau wissen wollen, ob die Herausgeber bzw. Autoren nicht auch andere Verlage angesprochen haben? Auf welcher Quelle beruht diese Annahme?

    Lönnecker ist übrigens im Bundesarchiv in Koblenz (!) beschäftig und leitet dort das Burschenschaftliche Archiv. Dass er sich seit langer Zeit mit der Geschichte der Burschenschaften befasst, ist weder unwissenschaftlich noch ehrenrührig.

    Höbelt ist Professor an der Universität Wien - ist sein Beitrag zur Rolle Österreich-Ungarns hinsichtlich des Deutsch-Französischen Krieges deswegen inhaltlich bedenklich, weil er kein Linker ist?

    Ihre Recherchen sind schlampig, der Inhalt Ihrer "Kritik" ist tendenziös, weil politisch motiviert. Ihre Absicht ist diffamatorisch. Aber das Buch, das haben Sie einfach nicht gelesen, aber Sie meinen, sich ein Bild darüber machen zu dürfen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt...

    Es erscheint übrigens in der neuen Ausgabe der Militärgeschichtlichen Zeitschrift eine Rezension eines Historikers des MGFA in Potsdam zu diesem Buch. Mal sehen, was ein Fachmann der Militärgeschichte von dem Buch hält. Ich werde gerne eine Zusammenfassung der Rezension, sobald sie mir vorliegt, hier einstellen.

    C.
     
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  13. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Sie sollten meinen Beitrag noch mal lesen. Das habe ich nämlich nicht getan. Im Gegenteil: Sie haben unterstellt, dass ein Verlag nicht rechtsaußen sein kann, weil ein Israeli dort veröffentlicht. Das ist aber nur eine Scheinargumentation. Deshalb meine Aussage "Israeli zu sein schützt nicht davor, Positionen von rechts außen zu vertreten."

    Lesen Sie doch noch mal den zweiten Satz, den Sie in diesem Forum veröffentlicht haben.


    Woher wollen Sie das wissen?
     
  14. floxx78

    floxx78 Aktives Mitglied

    Dessen Publikationen laut des Landesgerichts für Zivilrecht Graz durchaus mit Begriffen wie "rassistisch", "antisemitisch" und "rechtsextrem" in Verbindung gebracht werden dürfen.

    no-racism.net: Alle Klagen des Leopold Stocker Verlags abgewiesen

    So viel noch mal zur "Seriösität" des Ladens.

    Wenn ich als Historiker ernstgenommen werden wollte, würde ich lieber gar nicht veröffentlichen, als bei diesem Verein.
     
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  15. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

    Das Buch ist bzgl. der oben angegebenen "Berichtsperiode" inhaltlich völlig unzureichend und auf Kreuzworträtsel-Niveau gehalten (der "Empfehler" scheint es selbst gar nicht gelesen zu haben), militärhistorisch-lastig aufgebaut und hat als einzig hervorhebenswerten "Kern" (-> MGZ) lediglich einen sachfremden Aufsatz zur Entwicklung des Kriegsvölkerrechts.

    Letzterer Aufsatz ist bei der Thematik überflüssig sie ein Kropf und panscht nur Altbekanntes zusammen, wird allerdings als lesenswert in der MGZ in der dortigen Rezension gelobt. Das mag daran liegen, dass die MGZ eine gewisse Lastigkeit in Militärhistorie aufweist und man dort Lücken in der (Kriegs-)Rechtshistorie beklagen muss. Trivialitäten wie in diesem Aufsatz werden so zu etwas Besonderem. Erkenntnisfortschritt ist da nicht zu beobachten.

    Zu dem Verlag selbst muss man keine Worte verlieren, die "Ausrichtung" bzw. Tendenz ist im Internet gut nachvollziehbar. Abgerundet wird das negative Bild durch das Vorwort eines Autors, der mit populärwissenschaftlichen Schriften aufgefallen ist, die sich - höflich ausgedrückt - als quellenschwach und tendenziös erwiesen haben.
     
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  16. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter



    Der Vorwurf des Verschweigens greift nicht, da die Userin überhaupt keine Aussage zur Menge der Kritiken macht. Insgesamt hat das Buch bei Amazon 4 Kritiken. Es stimmt, drei der vier Kritiken sind positiv. Allerdings sind mindestens zwei der vier Rezensenten auf lobhudelnde Rezensionen des Verlagshauses spezialisiert. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Die dritte dieser Rezensionen, deren Verfasser diese Spezialisierung (noch?) nicht erkennen lässt (es ist bisher seine einzige), entlarvt sich durch ihre offen antifranzösische und historisch völlig undistanzierte Haltung.


     
  17. Turgot

    Turgot Aktives Mitglied

    Ganz einfach. Die Informationen die Ingeborg dankeswerterweise zusammengetragen hat, lassen durchaus Rückschlüsse auf empfohlene Buch zu. Mir persönlich reicht das aus.
     
  18. Melchior

    Melchior Neues Mitglied

    Besser und kürzer gehts nicht.

    M. :winke:
     
  19. Constantius III

    Constantius III Gesperrt

    Rückschlüsse?

    Da sich Ingeborg nicht zum Inhalt des Buches äußert - offensichtlich kennt sie es gar nicht - sondern nur EINE von mehreren Leser-Rezensionen bei Amazon als pars pro toto herausgreift, muss der unimformierte User/Leser hier zu dem falschen Schluss kommen, das Buch sei schlecht. Das ist tendenziös und unseriös - und unwissenschaftlich!

    C.
     
  20. Constantius III

    Constantius III Gesperrt

    Verschweigen?

    Eben! Sie greift nur eine Lesermeinung heraus, und offensichtlich die, die ihr genehm ist. Der uninformierte Leser weiss dies natürlich nicht, sodass sich ein völlig falscher Eindruck vom Meinungsbild der Amazon-User zu diesem Buch einstellen muss! Wer redlich ist, macht deutlich, dass es mehrere positive Leser-Meinungen bei Amazon zu dem Buch gibt. Da Ingeborg aber nicht in der Lage zu sein scheint, sich mit diesen anderen Ansichten auseinander zu setzen, beschränkt sie sich bewusst auf die einzige, eher negative Lesermeinung. Das ist tendenziös und unseriös - und unwissenschaftlich!

    Was die anderen Amazon-Rezensenten angeht, habe ich deren Tätigkeit nicht so weit überprüft, so wie ich es aber sehe, ist die Autorin der ersten Rezension bei Amazon bisher weiter nicht durch "Lobhudelei" aufgefallen. Falls doch, bitte ich um einen Link zu den ensprechenden Rezensionen. Im übrigen: es sind eben subjektive Leser-Meinungen, taugen daher nur als Anhaltspunkt für die Aufnahme des Buches beim Leser bzw. bei den Lesern. Mehr ist es nicht. Aber es ist auffällig, dass die positiven Leser-Kritiken weitaus mehr Zustimmung erfahren, als die von Ingeborg herausgepickte eine negative Leser-Meinung. Das wundert auch nicht, da die "positiven" Kritiken wesentlich gehaltvoller sind, d.h., auf den Inhalt des Buches eingehen, sodass sich jeder unvoreingenommene Amazon-User wenigstens ein Bild von dem machen kann, was das Buch beinhaltet. Ausnahme ist sicherlich die auch sprachlich mangelhafte "antifranzösische" Äußerung, wobei aber gesagt werden muss, dass auch diese Meinungsäußerung eine legitime ist.

    C.
     

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